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Sich bewegender Ball trifft versehentlich Person, Tier oder Gegenstand; absichtliche Handlungen, um einen sich bewegenden Ball zu beeinflussen
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11.1
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b
11.2
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b
c
11.3
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Regel 10
Regel 12

Zweck: Regel 11 bestimmt, was zu tun ist, wenn der sich bewegende Ball des Spielers versehentlich eine Person, ein Tier, Ausrüstung oder etwas anderes auf dem Platz trifft. Geschieht dies versehentlich, ist es straflos und der Spieler muss normalerweise die sich hieraus ergebenden Folgen hinnehmen, gleich ob zu seinem Vorteil oder nicht und den Ball von dort spielen, wo er zur Ruhe kommt. Regel 11 schränkt einen Spieler ebenfalls ein, absichtlich Handlungen vorzunehmen, die beeinflussen, wo ein Ball zur Ruhe kommen könnte.

11
Sich bewegender Ball trifft versehentlich Person, Tier oder Gegenstand; absichtliche Handlungen, um einen sich bewegenden Ball zu beeinflussen

Diese Regel gilt jederzeit, wenn ein Ball im Spiel in Bewegung ist (gleich, ob nach einem Schlag oder anderweitig), außer wenn ein Ball in einem Erleichterungsbereich gedroppt wurde und noch nicht zur Ruhe kam. Dieser Fall wird in Regel 14.3 behandelt.

11.1
Sich bewegender Ball trifft versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss
a
Keine Strafe für einen Spieler

Trifft der sich bewegende Ball eines Spielers versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss

  • ist dies für jeden Spieler straflos.
  • Dies gilt auch dann, wenn der Ball den Spieler, den Gegner oder einen anderen Spieler oder einen ihrer Caddies oder Ausrüstung trifft.

Ausnahme – Im Zählspiel Ball auf dem Grün gespielt: Trifft der sich bewegende Ball des Spielers einen anderen auf dem Grün liegenden Ball und lagen beide Bälle vor dem Schlag auf dem Grün, zieht sich der Spieler die Grundstrafe (zwei Strafschläge) zu.

b
Der Ball muss gespielt werden, wie er liegt

Trifft der sich bewegende Ball versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss, muss der Ball gespielt werden wie er liegt, außer in zwei Fällen:

Ausnahme 1 – Kommt der von außerhalb des Grüns gespielte Ball auf einer Person, einem Tier oder einem sich bewegenden äußeren Einfluss zur Ruhe: Es ist dem Spieler nicht gestattet, den Ball zu spielen, wie er liegt. Stattdessen muss der Spieler wie folgt Erleichterung in Anspruch nehmen:

  • Wenn der Ball außerhalb des Grüns liegt. Der Spieler muss den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball in folgendem Erleichterungsbereich droppen (siehe Regel 14.3):
    • Bezugspunkt ist der geschätzte Punkt direkt unterhalb der Stelle, an der der Ball zuerst auf der Person, dem Tier oder dem sich bewegenden äußeren Einfluss zur Ruhe kam.
    • Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: eine Schlägerlänge, aber mit diesen Einschränkungen:
    • Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:
      • Er muss im selben Bereich des Platzes wie der Bezugspunkt und
      • der Erleichterungsbereich darf nicht näher zum Loch als der Bezugspunkt liegen.
  • Wenn der Ball auf dem Grün liegt. Der Spieler muss den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball an die geschätzte Stelle direkt unterhalb der Stelle legen, an der er zuerst auf der Person, dem Tier oder einem sich bewegenden äußeren Einfluss zur Ruhe kam. Hierbei werden die Verfahren für das Zurücklegen eines Balls nach den Regeln 14.2b(2) und 14.2e angewendet.

Ausnahme 2 – Auf dem Grün gespielter Ball trifft versehentlich eine Person, ein Tier oder ein bewegliches Hemmnis (einschließlich eines anderen sich bewegenden Balls) auf dem Grün: Der Schlag zählt nicht, der ursprüngliche Ball oder ein anderer Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss) (siehe Regel 14.2), mit Ausnahme in folgenden zwei Fällen:

  • Sich bewegender Ball trifft ruhenden anderen Ball oder Ballmarker auf dem Grün. Der Schlag zählt und der Ball muss gespielt werden, wie er liegt (siehe Regel 11.1a, ob eine Strafe im Zählspiel anfällt).
  • Sich bewegender Ball trifft zufällig den Flaggenstock oder die Person, die den Flaggenstock bedient. Dies wird nicht von dieser Regel erfasst, sondern von Regel 13.2b(2).

Strafe für Spielen eines fälschlich neu eingesetzten Balls oder Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen Regel 11.1: Grundstrafe nach Regel 6.3b oder 14.7a.

Ergeben sich mehrfache Regelverstöße durch eine einzelne Handlung oder miteinander verbundene Handlungen, siehe Regel 1.3c(4).

11.2
Sich bewegender Ball absichtlich durch eine Person abgelenkt oder aufgehalten
a
Wann Regel 11.2 gilt

Diese Regel gilt nur, wenn es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der sich bewegende Ball eines Spielers absichtlich von einer Person abgelenkt oder aufgehalten wurde, das heißt,

  • eine Person berührt absichtlich den sich bewegenden Ball oder
  • der sich bewegende Ball trifft Ausrüstung oder einen anderen Gegenstand (außer einen Ballmarker oder einen anderen ruhenden Ball, bevor der Ball gespielt wurde oder sich anderweitig in Bewegung setzte) oder eine Person (wie den Caddie des Spielers), die ein Spieler mit dem Ziel an eine bestimmte Stelle positioniert oder zurückgelassen hat, damit die Ausrüstung, der Gegenstand oder die Person den sich bewegenden Ball ablenken oder aufhalten könnte.

Ausnahme – Ball im Lochspiel, zu einem Zeitpunkt absichtlich abgelenkt oder aufgehalten, an dem es unwahrscheinlich ist, dass der Ball eingelocht werden kann. Wird ein sich bewegender Ball des Gegners zu einem Zeitpunkt absichtlich abgelenkt oder aufgehalten, weil es unwahrscheinlich ist, dass der Ball eingelocht werden kann und geschieht dies entweder zum Schenken oder wenn der Ball hätte eingelocht werden müssen, um das Loch zu teilen, wird dies in den Regeln 3.2a(1) oder 3.2b(1) behandelt, nicht in dieser Regel.

Zum Recht des Spielers, einen Ball oder Ballmarker vor einem Schlag aufnehmen zu lassen, wenn er mit gutem Grund annimmt, dass der Ball oder der Ballmarker das Spiel unterstützen oder stören, siehe Regel 15.3.

b
Wann Strafe für einen Spieler anfällt
  • Ein Spieler zieht sich die Grundstrafe zu, wenn er einen sich bewegenden Ball absichtlich ablenkt oder aufhält.
  • Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um den eigenen Ball des Spielers oder einen Ball handelt, der von einem Gegner oder einem anderen Spieler im Zählspiel gespielt wird.

Ausnahme – Ball bewegt sich im Wasser: Es ist straflos, wenn ein Spieler seinen sich im Wasser in zeitweiligem Wasser oder in einer Penalty Area bewegenden Ball aufnimmt, wenn er Erleichterung nach den Regeln 16.1 oder 17 in Anspruch nimmt (siehe Regel 10.1d Ausnahme 3).

Siehe Regel 22.2 (In Vierern darf jeder Partner für die Partei handeln und die Handlung des Partners wird als Handlung des Spielers behandelt); 23.5  (Im Vierball darf jeder Partner für die Partei handeln und die Handlung des Partners, die den Ball oder die Ausrüstung des Spielers betrifft, wird als Handlung des Spielers behandelt).

c
Stelle, von der ein absichtlich abgelenkter oder aufgehaltener Ball gespielt werden muss

Ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass ein sich bewegender Ball eines Spielers absichtlich durch eine Person abgelenkt oder aufgehalten wurde (gleich ob der Ball gefunden wird oder nicht), darf er nicht gespielt werden, wie er liegt. Stattdessen muss der Spieler wie folgt Erleichterung in Anspruch nehmen:

(1) Schlag von außerhalb des Grüns gespielt. Der Spieler muss Erleichterung bezogen auf die geschätzte Stelle in Anspruch nehmen, an der der Ball voraussichtlich zur Ruhe gekommen wäre, wäre er nicht abgelenkt oder aufgehalten worden:

  • Wenn der Ball außerhalb des Grüns zur Ruhe gekommen wäre. Der Spieler muss den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball innerhalb des folgenden Erleichterungsbereichs droppen (siehe Regel 14.3):
    • Bezugspunkt ist die geschätzte Stelle, an der der Ball zur Ruhe gekommen wäre.
    • Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: eine Schlägerlänge, aber mit diesen Einschränkungen:
    • Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:
      • Er muss im selben Bereich des Platzes wie der Bezugspunkt und
      • der Erleichterungsbereich darf nicht näher zum Loch als der Bezugspunkt liegen.
  • Wenn der Ball auf dem Grün zur Ruhe gekommen wäre. Der Spieler muss den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball an die geschätzte Stelle legen, an der der Ball zur Ruhe gekommen wäre. Hierbei gelten die Verfahren für das Zurücklegen eines Balls nach den Regeln 14.2b(2) und 14.2e.
  • Wenn der Ball im Aus zur Ruhe gekommen wäre. Der Spieler muss Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust nach Regel 18.2 in Anspruch nehmen.

(2) Schlag wurde auf dem Grün gemacht. Der Schlag zählt nicht und der ursprüngliche Ball oder ein anderer Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss) (siehe Regel 14.2).

Strafe für Spielen eines fälschlich neu eingesetzten Balls oder Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen Regel 11.2: Grundstrafe nach Regel 6.3b oder 14.7a.

Ergeben sich mehrfache Regelverstöße durch eine einzelne Handlung oder miteinander verbundene Handlungen, siehe Regel 1.3c(4).

11.3
Gegenstände absichtlich bewegen oder Bedingungen verändern, um einen sich bewegenden Ball zu beeinflussen

Während ein Ball sich bewegt, darf ein Spieler nicht absichtlich durch eine der nachfolgenden Handlungen beeinflussen, an welcher Stelle dieser Ball (gleich ob der eigene Ball des Spielers oder der Ball eines anderen Spielers) zur Ruhe kommen könnte:

  • Äußere Gegebenheiten durch Maßnahmen verändern, die in Regel 8.1a genannt sind (zum Beispiel ein Divot zurücklegen oder ein hochstehendes Rasenstück niederdrücken) oder
  • Aufnehmen oder Bewegen:
    • einen losen hinderlichen Naturstoff (siehe Regel 15.1a, Ausnahme 2) oder
    • ein bewegliches Hemmnis (siehe Regel 15.2a, Ausnahme 2).

Ausnahme – Flaggenstock, ruhender Ball auf dem Grün und andere Ausrüstung eines Spielers bewegen: Diese Regel untersagt einem Spieler nicht das Aufheben oder Bewegen:

  • eines entfernten Flaggenstocks,
  • eines ruhenden Balls auf dem Grün oder
  • anderer Ausrüstung eines Spielers (außer einem ruhenden Ball außerhalb des Grüns oder einem Ballmarker auf dem Platz).

Das Entfernen des Flaggenstocks aus dem Loch (einschließlich beim Bedienen), während sich ein Ball bewegt, wird nicht von dieser Regel, sondern von Regel 13.2 erfasst.

Strafe für Verstoß gegen Regel 11.3: Grundstrafe.

Siehe Regel 22.2 (In Vierern darf jeder Partner für die Partei handeln und die Handlung des Partners wird als Handlung des Spielers behandelt);  23.5 (Im Vierball darf jeder Partner für die Partei handeln und die Handlung des Partners, die den Ball oder die Ausrüstung des Spielers betrifft, wird als Handlung des Spielers behandelt).

Im Spiel

Status eines Balls, wenn dieser auf dem Platz liegt und zum Spielen eines Lochs verwendet wird.

  • Ein Ball ist zum ersten Mal an einem Loch im Spiel, sobald
    • der Spieler von innerhalb des Abschlags einen Schlag danach ausführt oder
    • im Lochspiel, sobald ein Spieler einen Schlag von außerhalb des Abschlags gemacht hat und der Gegner diesen Schlag nicht nach Regel 6.1b für ungültig erklärt.
  • Der Ball bleibt im Spiel, bis er eingelocht ist, ausgenommen er ist nicht mehr im Spiel (und somit ein falscher Ball),
    • wenn er vom Platz aufgenommen wird,
    • wenn er verloren ist (auch wenn er auf dem Platz zur Ruhe kommt)oder im Aus zur Ruhe kommt oder
    • wenn ein anderer Ball für ihn eingesetzt wurde, auch wenn dies nicht durch eine Regel erlaubt war.

Ein Ball, der nicht im Spiel ist, ist ein falscher Ball.

Der Spieler kann nicht mehr als einen Ball zur gleichen Zeit im Spiel haben (siehe Regel 6.3d für eingeschränkte Fälle, in denen ein Spieler zur gleichen Zeit auf einem Loch mehr als einen Ball im Spiel haben kann).

Beziehen sich die Regeln auf einen ruhenden Ball oder einen sich bewegenden Ball, ist damit ein Ball im Spiel gemeint.

Wurde ein Ballmarker hingelegt, um die Stelle eines Balls im Spiel zu markieren,

  • ist der nicht aufgenommene Ball noch im Spiel.
  • Ist ein Ball, der markiert, aufgenommen und zurückgelegt wurde, im Spiel, auch wenn der Ballmarker nicht entfernt wurde.
Straf-

Die Vorwärtsbewegung des Schlägers um den Ball zu schlagen.

Aber ein Schlag wurde nicht ausgeführt, wenn der Spieler

  • während des Abschwungs entscheidet, den Ball nicht zu schlagen und dies durch absichtliches Anhalten des Schlägerkopfes vermeidet, bevor dieser den Ball erreicht oder, wenn er nicht in der Lage ist, anzuhalten, durch absichtliches Verfehlen des Balls.
  • versehentlich während eines Übungsschwungs oder in der Vorbereitung zum Schlag den Ball trifft.

Der Ausdruck „einen Ball spielen“ in den Regeln bedeutet dasselbe wie „einen Schlag ausführen“.

Das Ergebnis des Spielers für ein Loch oder eine Runde wird als eine Anzahl von „Schlägen“ oder „ausgeführten Schlägen“ beschrieben, das bedeutet sowohl alle Schläge als auch Strafschläge (siehe Regel 3.1c).

 

Schlag/1 - Feststellen, ob ein Schlag gemacht wurde

Beginnt ein Spieler den Abschwung mit einem Schläger in der Absicht, den Ball zu schlagen, zählt seine Handlung als Schlag, wenn

  • der Schlägerkopf von einem äußeren Einfluss abgelenkt oder aufgehalten wird (zum Beispiel dem Ast eines Baums), gleich ob der Ball getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, gleich ob der Ball mit dem Schaft getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, während der Schlägerkopf herabfällt und den Ball trifft.

In den folgenden Fällen zählen die Handlungen des Spielers nicht als ein Schlag:

  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler hält den Abschwung kurz vor dem Ball an, aber der Schlägerkopf fällt herab, trifft den Ball und bewegt ihn.
  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler vervollständigt den Abschwung mit dem Schaft, trifft aber den Ball nicht.
  • Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Bewegt der Spieler den Ball, indem er gegen einen tiefer gelegenen Teil des Astes anstelle des Balls schlägt, gilt Regel 9.4 (Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt).
Erleichterungsbereich

Der Bereich, in dem ein Spieler einen Ball droppen muss, wenn er nach einer Regel Erleichterung in Anspruch nimmt. Jede Erleichterungsregel verlangt, dass der Spieler einen bestimmten Erleichterungsbereich benutzt, dessen Größe und Lage auf den folgenden drei Faktoren basiert:

  • Bezugspunkt: Der Punkt, von dem aus die Größe des Erleichterungsbereichs gemessen wird.
  • Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: Der Erleichterungsbereich erstreckt sich eine oder zwei Schlägerlängen vom Bezugspunkt, aber mit gewissen Einschränkungen:
  • Einschränkungen bei Lage des Erleichterungsbereichs: Die Lage des Erleichterungsbereichs kann auf eine oder mehrere Arten begrenzt sein, sodass zum Beispiel:
    • er nur in bestimmten definierten Bereichen des Platzes liegt, zum Beispiel nur im Gelände oder nicht in einem Bunker oder einer Penalty Area,
    • er nicht näher zum Loch liegt als der Bezugspunkt oder er außerhalb einer Penalty Area oder einem Bunker liegen muss, aus dem Erleichterung in Anspruch genommen wird oder
    • dort keine Beeinträchtigung von dem Umstand besteht (wie in der zutreffenden Regel definiert), von dem Erleichterung in Anspruch genommen wird.

Werden Schlägerlängen zum Bestimmen der Größe eines Erleichterungsbereichs verwendet, darf der Spieler unmittelbar über einen Graben, ein Loch oder etwas Ähnliches messen und direkt über oder durch einen Gegenstand (zum Beispiel Baum, Zaun, Mauer, Tunnel, Drainage oder Sprinklerkopf), aber er darf nicht durch Bodenwellen hindurch messen.

Siehe „Offizielles Handbuch“, Leitlinien für die Spielleitung, Abschnitt 2I (Die Spielleitung darf bei bestimmten Erleichterungsfällen die Benutzung einer Drop- Zone als Erleichterungsbereich durch den Spieler erlauben oder vorschreiben.

Droppen

Einen Ball halten und loslassen, dass er durch die Luft fällt, mit der Absicht, dass er zum Ball im Spiel wird.

Lässt der Spieler einen Ball los, ohne ihn ins Spiel bringen zu wollen, wurde der Ball nicht gedroppt und ist nicht im Spiel (siehe Regel 14.4).

Jede Regel zur Erleichterung weist einen bestimmten Erleichterungsbereich aus, in dem der Ball gedroppt werden und zur Ruhe kommen muss.

Nimmt er Erleichterung in Anspruch, muss der Spieler den Ball aus Kniehöhe loslassen, sodass der Ball

  • gerade nach unten fällt, ohne dass der Spieler ihn wirft, dreht oder rollt oder eine andere Methode anwendet, die beeinflussen könnte, wo der Ball zur Ruhe kommen wird und
  • weder den Spieler noch seine Ausrüstung berührt, bevor er den Boden trifft (siehe Regel 14.3b).
Äußerer Einfluss

Alle Personen oder Dinge, die beeinflussen können, was mit einem Ball, der Ausrüstung eines Spielers oder mit dem Platz geschieht:

  • Jede Person (einschließlich eines anderes Spielers), ausgenommen der Spieler, sein Caddie oder des Spielers Partner oder Gegner oder einer ihrer Caddies,
  • jedes Tier und
  • jeder natürliche oder künstliche Gegenstand oder Sonstiges (einschließlich eines anderen Balls in Bewegung ), ausgenommen Naturkräfte.

 

Äußerer Einfluss/1 - Status von Luft und Wasser, wenn diese künstlich bewegt werden

Obwohl Wind und Wasser Naturkräfte und keine äußeren Einflüsse sind, sind künstlich bewegte Luft und Wasser äußere Einflüsse.

Beispiele schließen ein:

  • Wurde ein auf dem Grün liegender Ball nicht aufgenommen und zurückgelegt und wird er durch Luft von einem Gebläse in der Nähe des Grüns bewegt, muss der Ball zurückgelegt werden (Regel 9.6 und Regel 14.2).
  • Wurde ein Ball in Ruhe durch Wasser aus einem Beregnungsanlage bewegt, muss der Ball zurückgelegt werden (Regel 9.6 und Regel 14.2).
Gegner

Die Person, gegen die ein Spieler in einem Lochspiel spielt. Der Begriff „Gegner“ gilt nur im Lochspiel.

Caddie

Jemand, der einen Spieler während der Runde wie folgt unterstützt:

  • Tragen, Befördern oder Handhaben von Schlägern: Eine Person, die während des Spiels die Schläger eines Spielers trägt, befördert (zum Beispiel mit einem Cart oder Trolley) oder handhabt, ist der Caddie des Spielers, auch wenn er nicht vom Spieler als Caddie benannt wird, außer er tut dies nur, um Schläger, Tasche oder Trolley des Spielers aus dem Weg zu räumen oder um aus Höflichkeit zu helfen (zum Beispiel einen vom Spieler liegen gelassenen Schläger zu holen).
  • Beratung erteilen: Der Caddie eines Spielers ist die einzige Person (mit Ausnahme des Partners oder dessen Caddie), den ein Spieler um Rat fragen darf.

Ein Caddie darf den Spieler auch anderweitig in Übereinstimmung mit den Regeln unterstützen (siehe Regel 10.3b).

Ausrüstung

Alles, was vom Spieler oder dem Caddie des Spielers benutzt, gehalten oder getragen wird.

Gegenstände, die der Platzpflege dienen, zum Beispiel Bunkerharken, sind nur Ausrüstung, während sie vom Spieler oder Caddie gehalten oder getragen werden.

 

Ausrüstung/1 - Status von Gegenständen, die von anderer Person für den Spieler getragen werden

Gegenstände, außer Schlägern, die von einer anderen Person als dem Spieler oder seinem Caddie getragen werden, sind äußere Einflüsse, auch wenn sie dem Spieler gehören. Sie sind jedoch Ausrüstung des Spielers, wenn sie sich im Besitz des Spielers oder seines Caddies befinden.

Wenn, beispielsweise, ein Spieler einen Zuschauer bittet, seinen Schirm zu tragen, ist der Schirm ein äußerer Einfluss, solange er sich im Besitz des Zuschauers befindet. Reicht der Zuschauer dem Spieler den Schirm, ist er ab diesem Zeitpunkt Ausrüstung des Spielers.

Grün

Die Fläche des Lochs, auf dem der Spieler gerade spielt, die

  • speziell zum Putten vorbereitet ist oder
  • die die Spielleitung als das Grün definiert hat (zum Beispiel bei der Nutzung eines zeitweiligen Grüns).

Auf dem Grün eines Lochs befindet sich das Loch, in das der Spieler einen Ball zu spielen versucht.Das Grün ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes. Alle Grüns der anderen Löcher, die der Spieler gerade nicht spielt, bezeichnet man als falsche Grüns und sind Teil des Geländes.

Die Grenze eines Grüns ist dadurch definiert, dass dort die besonders vorbereitete Fläche beginnt (zum Beispiel dort, wo das Gras besonders geschnitten ist, um die Grenze zu zeigen), es sei denn, die Spielleitung legt die Grenze anders fest (zum Beispiel durch eine Linie oder Punkte).

Wenn ein Doppelgrün für das Spiel zweier verschiedener Löcher genutzt wird,

  • wird die gesamte Fläche mit den zwei Löchern als Grün des jeweils gespielten Lochs angesehen.

Aber: Die Spielleitung darf eine Grenze definieren, die das Doppelgrün in verschiedene Grüns teilt, sodass beim Spielen eines dieser Löcher durch einen Teil des Doppelgrüns, der beim Spielen des anderen Lochs benutzt wird, als falsches Grün zählt.

Straf-

Die Vorwärtsbewegung des Schlägers um den Ball zu schlagen.

Aber ein Schlag wurde nicht ausgeführt, wenn der Spieler

  • während des Abschwungs entscheidet, den Ball nicht zu schlagen und dies durch absichtliches Anhalten des Schlägerkopfes vermeidet, bevor dieser den Ball erreicht oder, wenn er nicht in der Lage ist, anzuhalten, durch absichtliches Verfehlen des Balls.
  • versehentlich während eines Übungsschwungs oder in der Vorbereitung zum Schlag den Ball trifft.

Der Ausdruck „einen Ball spielen“ in den Regeln bedeutet dasselbe wie „einen Schlag ausführen“.

Das Ergebnis des Spielers für ein Loch oder eine Runde wird als eine Anzahl von „Schlägen“ oder „ausgeführten Schlägen“ beschrieben, das bedeutet sowohl alle Schläge als auch Strafschläge (siehe Regel 3.1c).

 

Schlag/1 - Feststellen, ob ein Schlag gemacht wurde

Beginnt ein Spieler den Abschwung mit einem Schläger in der Absicht, den Ball zu schlagen, zählt seine Handlung als Schlag, wenn

  • der Schlägerkopf von einem äußeren Einfluss abgelenkt oder aufgehalten wird (zum Beispiel dem Ast eines Baums), gleich ob der Ball getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, gleich ob der Ball mit dem Schaft getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, während der Schlägerkopf herabfällt und den Ball trifft.

In den folgenden Fällen zählen die Handlungen des Spielers nicht als ein Schlag:

  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler hält den Abschwung kurz vor dem Ball an, aber der Schlägerkopf fällt herab, trifft den Ball und bewegt ihn.
  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler vervollständigt den Abschwung mit dem Schaft, trifft aber den Ball nicht.
  • Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Bewegt der Spieler den Ball, indem er gegen einen tiefer gelegenen Teil des Astes anstelle des Balls schlägt, gilt Regel 9.4 (Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt).
Grün

Die Fläche des Lochs, auf dem der Spieler gerade spielt, die

  • speziell zum Putten vorbereitet ist oder
  • die die Spielleitung als das Grün definiert hat (zum Beispiel bei der Nutzung eines zeitweiligen Grüns).

Auf dem Grün eines Lochs befindet sich das Loch, in das der Spieler einen Ball zu spielen versucht.Das Grün ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes. Alle Grüns der anderen Löcher, die der Spieler gerade nicht spielt, bezeichnet man als falsche Grüns und sind Teil des Geländes.

Die Grenze eines Grüns ist dadurch definiert, dass dort die besonders vorbereitete Fläche beginnt (zum Beispiel dort, wo das Gras besonders geschnitten ist, um die Grenze zu zeigen), es sei denn, die Spielleitung legt die Grenze anders fest (zum Beispiel durch eine Linie oder Punkte).

Wenn ein Doppelgrün für das Spiel zweier verschiedener Löcher genutzt wird,

  • wird die gesamte Fläche mit den zwei Löchern als Grün des jeweils gespielten Lochs angesehen.

Aber: Die Spielleitung darf eine Grenze definieren, die das Doppelgrün in verschiedene Grüns teilt, sodass beim Spielen eines dieser Löcher durch einen Teil des Doppelgrüns, der beim Spielen des anderen Lochs benutzt wird, als falsches Grün zählt.

Grundstrafe

Im Lochspiel Lochverlust, im Zählspiel zwei Strafschläge.

Äußerer Einfluss

Alle Personen oder Dinge, die beeinflussen können, was mit einem Ball, der Ausrüstung eines Spielers oder mit dem Platz geschieht:

  • Jede Person (einschließlich eines anderes Spielers), ausgenommen der Spieler, sein Caddie oder des Spielers Partner oder Gegner oder einer ihrer Caddies,
  • jedes Tier und
  • jeder natürliche oder künstliche Gegenstand oder Sonstiges (einschließlich eines anderen Balls in Bewegung ), ausgenommen Naturkräfte.

 

Äußerer Einfluss/1 - Status von Luft und Wasser, wenn diese künstlich bewegt werden

Obwohl Wind und Wasser Naturkräfte und keine äußeren Einflüsse sind, sind künstlich bewegte Luft und Wasser äußere Einflüsse.

Beispiele schließen ein:

  • Wurde ein auf dem Grün liegender Ball nicht aufgenommen und zurückgelegt und wird er durch Luft von einem Gebläse in der Nähe des Grüns bewegt, muss der Ball zurückgelegt werden (Regel 9.6 und Regel 14.2).
  • Wurde ein Ball in Ruhe durch Wasser aus einem Beregnungsanlage bewegt, muss der Ball zurückgelegt werden (Regel 9.6 und Regel 14.2).
Erleichterungsbereich

Der Bereich, in dem ein Spieler einen Ball droppen muss, wenn er nach einer Regel Erleichterung in Anspruch nimmt. Jede Erleichterungsregel verlangt, dass der Spieler einen bestimmten Erleichterungsbereich benutzt, dessen Größe und Lage auf den folgenden drei Faktoren basiert:

  • Bezugspunkt: Der Punkt, von dem aus die Größe des Erleichterungsbereichs gemessen wird.
  • Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: Der Erleichterungsbereich erstreckt sich eine oder zwei Schlägerlängen vom Bezugspunkt, aber mit gewissen Einschränkungen:
  • Einschränkungen bei Lage des Erleichterungsbereichs: Die Lage des Erleichterungsbereichs kann auf eine oder mehrere Arten begrenzt sein, sodass zum Beispiel:
    • er nur in bestimmten definierten Bereichen des Platzes liegt, zum Beispiel nur im Gelände oder nicht in einem Bunker oder einer Penalty Area,
    • er nicht näher zum Loch liegt als der Bezugspunkt oder er außerhalb einer Penalty Area oder einem Bunker liegen muss, aus dem Erleichterung in Anspruch genommen wird oder
    • dort keine Beeinträchtigung von dem Umstand besteht (wie in der zutreffenden Regel definiert), von dem Erleichterung in Anspruch genommen wird.

Werden Schlägerlängen zum Bestimmen der Größe eines Erleichterungsbereichs verwendet, darf der Spieler unmittelbar über einen Graben, ein Loch oder etwas Ähnliches messen und direkt über oder durch einen Gegenstand (zum Beispiel Baum, Zaun, Mauer, Tunnel, Drainage oder Sprinklerkopf), aber er darf nicht durch Bodenwellen hindurch messen.

Siehe „Offizielles Handbuch“, Leitlinien für die Spielleitung, Abschnitt 2I (Die Spielleitung darf bei bestimmten Erleichterungsfällen die Benutzung einer Drop- Zone als Erleichterungsbereich durch den Spieler erlauben oder vorschreiben.

Droppen

Einen Ball halten und loslassen, dass er durch die Luft fällt, mit der Absicht, dass er zum Ball im Spiel wird.

Lässt der Spieler einen Ball los, ohne ihn ins Spiel bringen zu wollen, wurde der Ball nicht gedroppt und ist nicht im Spiel (siehe Regel 14.4).

Jede Regel zur Erleichterung weist einen bestimmten Erleichterungsbereich aus, in dem der Ball gedroppt werden und zur Ruhe kommen muss.

Nimmt er Erleichterung in Anspruch, muss der Spieler den Ball aus Kniehöhe loslassen, sodass der Ball

  • gerade nach unten fällt, ohne dass der Spieler ihn wirft, dreht oder rollt oder eine andere Methode anwendet, die beeinflussen könnte, wo der Ball zur Ruhe kommen wird und
  • weder den Spieler noch seine Ausrüstung berührt, bevor er den Boden trifft (siehe Regel 14.3b).
Tier

Jedes lebende Wesen des Tierreiches (außer Menschen), einschließlich Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Wirbellose (zum Beispiel Würmer, Insekten, Spinnen und Krustentiere).

Äußerer Einfluss

Alle Personen oder Dinge, die beeinflussen können, was mit einem Ball, der Ausrüstung eines Spielers oder mit dem Platz geschieht:

  • Jede Person (einschließlich eines anderes Spielers), ausgenommen der Spieler, sein Caddie oder des Spielers Partner oder Gegner oder einer ihrer Caddies,
  • jedes Tier und
  • jeder natürliche oder künstliche Gegenstand oder Sonstiges (einschließlich eines anderen Balls in Bewegung ), ausgenommen Naturkräfte.

 

Äußerer Einfluss/1 - Status von Luft und Wasser, wenn diese künstlich bewegt werden

Obwohl Wind und Wasser Naturkräfte und keine äußeren Einflüsse sind, sind künstlich bewegte Luft und Wasser äußere Einflüsse.

Beispiele schließen ein:

  • Wurde ein auf dem Grün liegender Ball nicht aufgenommen und zurückgelegt und wird er durch Luft von einem Gebläse in der Nähe des Grüns bewegt, muss der Ball zurückgelegt werden (Regel 9.6 und Regel 14.2).
  • Wurde ein Ball in Ruhe durch Wasser aus einem Beregnungsanlage bewegt, muss der Ball zurückgelegt werden (Regel 9.6 und Regel 14.2).
Schlägerlänge

Die Länge des längsten der 14 (oder weniger) Schläger, mit Ausnahme des Putters, die vom Spieler während der Runde eingesetzt werden.

Ist zum Beispiel der längste Schläger (mit Ausnahme des Putters), den der Spieler auf der Runde mitführt, ein Driver mit einer Länge von 43 Inches (109,22 cm), so beträgt eine Schlägerlänge für diesen Spieler auf dieser Runde 43 Inches (109,22 cm).

Schlägerlängen werden verwendet, um den Abschlag des Spielers an jedem Loch zu definieren und um den Erleichterungsbereich des Spielers zu bestimmen, wenn nach einer Regel Erleichterung in Anspruch genommen wird.

 

Schlägerlänge/1 - Bedeutung von „Schlägerlänge“ beim Messen

Zum Zweck des Messens beim Bestimmen eines Erleichterungsbereichs wird die Länge des ganzen Schlägers, beginnend an der Spitze des Schlägers bis zum oberen Ende des Griffs, verwendet. Befindet sich jedoch eine Schlägerhaube auf dem Schläger oder ist am Ende des Griffs etwas befestigt, darf keines von beiden als Teil des Schlägers verwendet werden, wenn mit diesem Schläger gemessen wird.

Schlägerlänge/2 - Wie zu messen ist, wenn der längste Schläger zerbricht

Zerbricht der längste Schläger eines Spielers während einer Runde, wird dieser zerbrochene Schläger weiter zum Bestimmen der Größe seiner Erleichterungsbereiche eingesetzt. Zerbricht jedoch der längste Schläger und der Spieler darf diesen durch einen anderen Schläger ersetzen (Ausnahme zu Regel 4.1b(3)) und er ersetzt ihn, wird der zerbrochene Schläger nicht länger als sein längster Schläger angesehen.

Beginnt der Spieler die Runde mit weniger als vierzehn Schlägern und entscheidet sich dann, einen Schläger hinzuzufügen, der länger ist als die Schläger, mit denen er die Runde begonnen hat, wird der hinzugefügte Schläger zum Messen eingesetzt, sofern es kein Putter ist.

Bereiche des Platzes

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

  • das Gelände,
  • der Abschlag, von dem der Spieler zu Beginn des jeweiligen Lochs spielen muss,
  • alle Penalty Areas,
  • alle Bunker, und
  • das Grün des jeweiligen Lochs, das der Spieler spielt.
Loch

Das Loch auf dem Grün ist der Endpunkt des zu spielenden Lochs:

  • Das Loch muss einen Durchmesser von 108 mm (4,25 Inch) haben und mindestens 101,6 mm (4 Inch) tief sein.
  • Wird ein Einsatz verwendet, darf dessen äußerer Durchmesser 108 mm (4,25 Inches) nicht überschreiten. Der Einsatz muss mindestens 25,4 mm (1 Inch) unter die Grünoberfläche eingelassen sein, es sei denn, die Bodenbeschaffenheit macht einen kleineren Abstand zur Oberfläche erforderlich.

Das Wort „Loch“ (wenn es nicht kursiv als Definition verwendet wird) wird in den Regeln zur Bezeichnung des Teils des Platzes verwendet, der in Zusammenhang mit einem bestimmten Abschlag, Grün und Loch steht. Das Spielen eines Lochs beginnt auf dem Abschlag und endet, wenn der Ball auf dem Grün eingelocht wurde (oder wenn die Regeln anderweitig ein Loch als beendet ansehen).

 

Äußerer Einfluss

Alle Personen oder Dinge, die beeinflussen können, was mit einem Ball, der Ausrüstung eines Spielers oder mit dem Platz geschieht:

  • Jede Person (einschließlich eines anderes Spielers), ausgenommen der Spieler, sein Caddie oder des Spielers Partner oder Gegner oder einer ihrer Caddies,
  • jedes Tier und
  • jeder natürliche oder künstliche Gegenstand oder Sonstiges (einschließlich eines anderen Balls in Bewegung ), ausgenommen Naturkräfte.

 

Äußerer Einfluss/1 - Status von Luft und Wasser, wenn diese künstlich bewegt werden

Obwohl Wind und Wasser Naturkräfte und keine äußeren Einflüsse sind, sind künstlich bewegte Luft und Wasser äußere Einflüsse.

Beispiele schließen ein:

  • Wurde ein auf dem Grün liegender Ball nicht aufgenommen und zurückgelegt und wird er durch Luft von einem Gebläse in der Nähe des Grüns bewegt, muss der Ball zurückgelegt werden (Regel 9.6 und Regel 14.2).
  • Wurde ein Ball in Ruhe durch Wasser aus einem Beregnungsanlage bewegt, muss der Ball zurückgelegt werden (Regel 9.6 und Regel 14.2).
Zurücklegen

Einen Ball hinlegen und loslassen mit der Absicht, dass er dann im Spiel ist.

Legt der Spieler einen Ball hin, ohne die Absicht, dass er ins Spiel kommt, wurde der Ball nicht zurückgelegt und ist nicht im Spiel (siehe Regel 14.4).

Wenn es aufgrund einer Regel erforderlich ist, einen Ball zurückzulegen, bestimmt die zutreffende Regel, an welche bestimmte Stelle der Ball zurückgelegt werden muss.

 

Zurücklegen/1 - Ball darf nicht mit einem Schläger zurückgelegt werden

Damit ein Ball auf die richtige Weise zurückgelegt wird, muss er hingelegt und losgelassen werden. Dies bedeutet, dass der Spieler seine Hand verwenden muss um den Ball an der Stelle zurück ins Spiel zu bringen, von der er aufgenommen oder bewegt wurde.

Beispiel: Nimmt ein Spieler seinen Ball auf dem Grün auf und legt ihn zur Seite, darf der Spieler seinen Ball nicht zurücklegen, indem er ihn mit dem Schläger an die geforderte Stelle rollt. Verfährt er so, wurde der Ball nicht auf die richtige Weise zurückgelegt und der Spieler zieht sich einen Strafschlag nach Regel 14.2b(2) (Wie der Ball zurückzulegen ist) zu, wenn dieser Fehler nicht berichtigt wird, bevor der nächste Schlag gemacht wird.

Straf-

Die Vorwärtsbewegung des Schlägers um den Ball zu schlagen.

Aber ein Schlag wurde nicht ausgeführt, wenn der Spieler

  • während des Abschwungs entscheidet, den Ball nicht zu schlagen und dies durch absichtliches Anhalten des Schlägerkopfes vermeidet, bevor dieser den Ball erreicht oder, wenn er nicht in der Lage ist, anzuhalten, durch absichtliches Verfehlen des Balls.
  • versehentlich während eines Übungsschwungs oder in der Vorbereitung zum Schlag den Ball trifft.

Der Ausdruck „einen Ball spielen“ in den Regeln bedeutet dasselbe wie „einen Schlag ausführen“.

Das Ergebnis des Spielers für ein Loch oder eine Runde wird als eine Anzahl von „Schlägen“ oder „ausgeführten Schlägen“ beschrieben, das bedeutet sowohl alle Schläge als auch Strafschläge (siehe Regel 3.1c).

 

Schlag/1 - Feststellen, ob ein Schlag gemacht wurde

Beginnt ein Spieler den Abschwung mit einem Schläger in der Absicht, den Ball zu schlagen, zählt seine Handlung als Schlag, wenn

  • der Schlägerkopf von einem äußeren Einfluss abgelenkt oder aufgehalten wird (zum Beispiel dem Ast eines Baums), gleich ob der Ball getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, gleich ob der Ball mit dem Schaft getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, während der Schlägerkopf herabfällt und den Ball trifft.

In den folgenden Fällen zählen die Handlungen des Spielers nicht als ein Schlag:

  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler hält den Abschwung kurz vor dem Ball an, aber der Schlägerkopf fällt herab, trifft den Ball und bewegt ihn.
  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler vervollständigt den Abschwung mit dem Schaft, trifft aber den Ball nicht.
  • Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Bewegt der Spieler den Ball, indem er gegen einen tiefer gelegenen Teil des Astes anstelle des Balls schlägt, gilt Regel 9.4 (Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt).
Zurücklegen

Einen Ball hinlegen und loslassen mit der Absicht, dass er dann im Spiel ist.

Legt der Spieler einen Ball hin, ohne die Absicht, dass er ins Spiel kommt, wurde der Ball nicht zurückgelegt und ist nicht im Spiel (siehe Regel 14.4).

Wenn es aufgrund einer Regel erforderlich ist, einen Ball zurückzulegen, bestimmt die zutreffende Regel, an welche bestimmte Stelle der Ball zurückgelegt werden muss.

 

Zurücklegen/1 - Ball darf nicht mit einem Schläger zurückgelegt werden

Damit ein Ball auf die richtige Weise zurückgelegt wird, muss er hingelegt und losgelassen werden. Dies bedeutet, dass der Spieler seine Hand verwenden muss um den Ball an der Stelle zurück ins Spiel zu bringen, von der er aufgenommen oder bewegt wurde.

Beispiel: Nimmt ein Spieler seinen Ball auf dem Grün auf und legt ihn zur Seite, darf der Spieler seinen Ball nicht zurücklegen, indem er ihn mit dem Schläger an die geforderte Stelle rollt. Verfährt er so, wurde der Ball nicht auf die richtige Weise zurückgelegt und der Spieler zieht sich einen Strafschlag nach Regel 14.2b(2) (Wie der Ball zurückzulegen ist) zu, wenn dieser Fehler nicht berichtigt wird, bevor der nächste Schlag gemacht wird.

Straf-

Die Vorwärtsbewegung des Schlägers um den Ball zu schlagen.

Aber ein Schlag wurde nicht ausgeführt, wenn der Spieler

  • während des Abschwungs entscheidet, den Ball nicht zu schlagen und dies durch absichtliches Anhalten des Schlägerkopfes vermeidet, bevor dieser den Ball erreicht oder, wenn er nicht in der Lage ist, anzuhalten, durch absichtliches Verfehlen des Balls.
  • versehentlich während eines Übungsschwungs oder in der Vorbereitung zum Schlag den Ball trifft.

Der Ausdruck „einen Ball spielen“ in den Regeln bedeutet dasselbe wie „einen Schlag ausführen“.

Das Ergebnis des Spielers für ein Loch oder eine Runde wird als eine Anzahl von „Schlägen“ oder „ausgeführten Schlägen“ beschrieben, das bedeutet sowohl alle Schläge als auch Strafschläge (siehe Regel 3.1c).

 

Schlag/1 - Feststellen, ob ein Schlag gemacht wurde

Beginnt ein Spieler den Abschwung mit einem Schläger in der Absicht, den Ball zu schlagen, zählt seine Handlung als Schlag, wenn

  • der Schlägerkopf von einem äußeren Einfluss abgelenkt oder aufgehalten wird (zum Beispiel dem Ast eines Baums), gleich ob der Ball getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, gleich ob der Ball mit dem Schaft getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, während der Schlägerkopf herabfällt und den Ball trifft.

In den folgenden Fällen zählen die Handlungen des Spielers nicht als ein Schlag:

  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler hält den Abschwung kurz vor dem Ball an, aber der Schlägerkopf fällt herab, trifft den Ball und bewegt ihn.
  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler vervollständigt den Abschwung mit dem Schaft, trifft aber den Ball nicht.
  • Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Bewegt der Spieler den Ball, indem er gegen einen tiefer gelegenen Teil des Astes anstelle des Balls schlägt, gilt Regel 9.4 (Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt).
Zählspiel

Eine Spielform, bei der ein Spieler oder eine Partei gegen alle anderen Spieler oder Parteien in einem Turnier konkurriert.

In der Standardform des Zählspiels (siehe Regel 3.3)

  • ist das Ergebnis eines Spielers oder einer Partei für eine Runde die Gesamtzahl der Schläge (gespielte Schläge einschließlich Strafschläge) um auf jedem Loch einzulochen und
  • der Gewinner ist der Spieler oder die Partei, die alle Runden mit den wenigsten Gesamtschlägen beendet.

Andere Formen des Zählspiels mit unterschiedlichen Zählweisen sind Stableford, Maximum Score und Par / Bogey (siehe Regel 21).

Alle Formen des Zählspiels können entweder als Einzel-Turnier (jeder Spieler spielt für sich) oder in Turnieren mit Parteien aus Partnern (Vierer oder Vierball) gespielt werden.

Neu eingesetzter Ball

Ersetzt eines Spielers Ball im Spiel, den er gerade benutzt, um ein Loch zu spielen durch einen anderen Ball, der zum Ball im Spiel werden soll.

Der Spieler hat einen anderen Ball neu eingesetzt, wenn er diesen Ball anstelle seines ursprünglichen Balls auf eine Weise ins Spiel bringt (siehe Regel 14.4), gleich ob der ursprüngliche Ball

  • im Spiel war oder
  • nicht mehr im Spiel war, da er vom Platz aufgenommen wurde oder verloren oder im Aus war.

Ein neu eingesetzter Ball ist des Spielers Ball im Spiel, auch wenn

  • er auf falsche Weise oder an einem falschen Ort zurückgelegt, gedroppt oder hingelegt wurde oder
  • der Spieler den ursprünglichen Ball nach den Regeln hätte zurücklegen müssen, anstatt einen anderen Ball neu einzusetzen.
Falscher Ort

Jede andere Stelle auf dem Platz als diejenige, an der der Spieler seinen Ball nach den Regeln spielen muss oder darf.

Beispiele für das Spielen von einem falschen Ort sind:

  • Spielen eines aufgenommenen oder bewegten Balls, ohne ihn zurückzulegen oder nachdem er an einer falschen Stelle zurückgelegt wurde, wenn eine Regel es verlangt, den aufgenommenen oder bewegten Ball an dessen ursprünglichen Stelle zurückzulegen.
  • Spielen eines gedroppten Balls von außerhalb des vorgeschriebenen Erleichterungsbereichs.
  • Erleichterung nach einer falschen Regel in Anspruch nehmen, sodass der Ball an einem Ort gedroppt und gespielt wird, der nach den Regeln nicht zulässig ist.
  • Spielen eines Balls aus einer Spielverbotszone oder wenn eine Spielverbotszone den beabsichtigten Schwung oder Stand des Spielers beeinträchtigt.

Spielen von außerhalb des Abschlags zu Beginn eines Lochs oder beim Versuch diesen Fehler zu beheben, ist kein Spielen vom falschen Ort (siehe Regel 6.1b).

Grundstrafe

Im Lochspiel Lochverlust, im Zählspiel zwei Strafschläge.

Bekannt oder so gut wie sicher

Der Maßstab für die Entscheidung, was mit dem Ball eines Spielers passierte - zum Beispiel ob der Ball in einer Penalty Area zur Ruhe kam, sich bewegte oder wodurch die Bewegung verursacht wurde.

Bekannt oder so gut wie sicher bedeutet, dass es mehr als nur möglich oder wahrscheinlich ist. Es bedeutet entweder:

  • Es gibt einen schlüssigen Beweis, dass der fragliche Vorgang mit dem Ball des Spielers geschehen ist, zum Beispiel wenn der Spieler oder andere Zeugen dies gesehen haben.
  • Trotz eines sehr kleinen Zweifels deuten alle angemessen verfügbaren Informationen darauf hin, dass der fragliche Vorgang mit mindestens 95 Prozent Wahrscheinlichkeit stattgefunden hat.

„Alle angemessen verfügbaren Informationen“ schließt alle Informationen ein, die der Spieler kennt und alle anderen Informationen, die er mit angemessenem Aufwand und ohne unangemessene Verzögerung bekommen kann.

 

Bekannt oder so gut wie sicher/1 - Anwendung des Prinzips „Bekannt oder so gut wie sicher“, wenn der Ball sich bewegt

Ist nicht „bekannt“, was die Bewegung des Balls verursachte, müssen alle angemessen verfügbaren Informationen berücksichtigt werden und die Beweise müssen bewertet werden, um zu bestimmen, ob es „so gut wie sicher“ ist, dass der Spieler, Gegner oder ein äußerer Einfluss die Bewegung des Balls verursachte.

Abhängig von den Umständen kann „angemessen verfügbare Information“ einschließen, ist aber nicht beschränkt auf:

  • Die Auswirkung aller in der Nähe des Balls vorgenommenen Handlungen (zum Beispiel das Bewegen von losen hinderlichen Naturstoffen, Übungsschwünge, Schläger aufsetzen und Einnahme des Stands),
  • die zwischen diesen Handlungen und der Bewegung des Balls verstrichene Zeit,
  • die Lage des Balls, bevor er sich bewegte (zum Beispiel auf dem Fairway, oben auf längerem Gras, auf einer Bodenunebenheit oder auf dem Grün),
  • der Zustand des Bodens in der Nähe des Balls (zum Beispiel das Ausmaß des Gefälles oder das Vorhandensein von Bodenunebenheiten, usw.), und
  • Windgeschwindigkeit und -richtung, Regen und andere Wetterbedingungen.

Bekannt oder so gut wie sicher/2 - „So gut wie sicher“ ist unerheblich, wenn es erst nach Ablauf der Suchzeit von 3 Minuten bekannt wird

Die Feststellung, ob etwas bekannt oder so gut wie sicher ist, basiert auf den dem Spieler zum Ablauf der Suchzeit von drei Minuten bekannten Tatsachen.

Beispiele, wann spätere Feststellungen eines Spielers keine Rolle spielen, schließen ein:

  • Der Abschlag eines Spielers kommt in einem Bereich mit hohem Rough und einem großen Tierloch zur Ruhe. Nach einer Suche von drei Minuten wird festgestellt, dass es nicht bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der Ball in dem Tierloch liegt. Während der Spieler zum Abschlag zurückgeht, wird der Ball in dem Tierloch gefunden.
  • Obwohl der Spieler noch keinen anderen Ball ins Spiel gebracht hat, muss er Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust für einen verlorenen Ball in Anspruch nehmen (Regel 18.2b - Verfahren, wenn der Ball verloren oder im Aus ist), da es zum Ende der Suchzeit nicht bekannt oder so gut wie sicher war, dass der Ball in dem Tierloch lag.
  • Ein Spieler kann seinen Ball nicht finden und nimmt an, dass dieser von einem Zuschauer (äußerer Einfluss) aufgenommen wurde. Es liegen jedoch nicht genügend Beweise vor, um dessen sicher zu sein. Nach Ablauf der Suchzeit von drei Minuten stellt sich heraus, dass ein Zuschauer den Ball des Spielers hat.

Der Spieler muss Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust für einen verlorenen Ball in Anspruch nehmen (Regel 18.2b), da das Bewegen durch den äußeren Einfluss erst nach Ende der Suchzeit bekannt wurde.

Bekannt oder so gut wie sicher/3 - Spieler weiß nicht, dass sein Ball von einem anderen Spieler gespielt wurde

Es muss bekannt oder so gut wie sicher sein, dass der Ball eines Spielers von einem anderen Spieler als falscher Ball gespielt wurde, um diesen als bewegt zu behandeln.

Beispiel: Im Zählspiel schlagen Spieler A und Spieler B ihre Abschläge ungefähr in den gleichen Bereich. Spieler A findet einen Ball und spielt ihn. Spieler B geht vor, um nach seinem Ball zu suchen und kann ihn nicht finden. Nach drei Minuten geht Spieler B zum Abschlag zurück, um einen anderen Ball zu spielen. Auf dem Weg dorthin findet Spieler B den Ball von Spieler A und stellt fest, dass Spieler A irrtümlich seinen Ball gespielt hat.

Spieler A zieht sich die Grundstrafe für das Spielen eines falschen Balls zu und muss dann seinen eigenen Ball spielen (Regel 6.3c). Der Ball von Spieler A war nicht verloren, obwohl beide Spieler für mehr als 3 Minuten gesucht haben, da Spieler A nicht nach seinem Ball gesucht hatte; die Suche galt dem Ball von Spieler B. Für den Ball von Spieler B gilt, dass der ursprüngliche Ball von Spieler B verloren war und er einen anderen Ball mit der Strafe von Schlag und Distanzverlust ins Spiel bringen muss (Regel 18.2b) da es nach Ende der Suchzeit von drei Minuten nicht bekannt oder so gut wie sicher war, dass der Ball von einem anderen Spieler gespielt wurde.

Ausrüstung

Alles, was vom Spieler oder dem Caddie des Spielers benutzt, gehalten oder getragen wird.

Gegenstände, die der Platzpflege dienen, zum Beispiel Bunkerharken, sind nur Ausrüstung, während sie vom Spieler oder Caddie gehalten oder getragen werden.

 

Ausrüstung/1 - Status von Gegenständen, die von anderer Person für den Spieler getragen werden

Gegenstände, außer Schlägern, die von einer anderen Person als dem Spieler oder seinem Caddie getragen werden, sind äußere Einflüsse, auch wenn sie dem Spieler gehören. Sie sind jedoch Ausrüstung des Spielers, wenn sie sich im Besitz des Spielers oder seines Caddies befinden.

Wenn, beispielsweise, ein Spieler einen Zuschauer bittet, seinen Schirm zu tragen, ist der Schirm ein äußerer Einfluss, solange er sich im Besitz des Zuschauers befindet. Reicht der Zuschauer dem Spieler den Schirm, ist er ab diesem Zeitpunkt Ausrüstung des Spielers.

Ballmarker

Ein künstlicher Gegenstand, wenn er verwendet wird, um die Stelle eines aufzunehmenden Balls zu markieren, zum Beispiel ein Tee, eine Münze, ein als Ballmarker hergestellter Gegenstand oder ein anderer kleiner Ausrüstungsgegenstand.

Wenn sich eine Regel auf das Bewegen eines Ballmarkers bezieht, so ist damit ein Ballmarker gemeint, der auf dem Platz liegt, um die Stelle eines Balls zu markieren, der aufgenommen, aber noch nicht zurückgelegt worden ist.

Caddie

Jemand, der einen Spieler während der Runde wie folgt unterstützt:

  • Tragen, Befördern oder Handhaben von Schlägern: Eine Person, die während des Spiels die Schläger eines Spielers trägt, befördert (zum Beispiel mit einem Cart oder Trolley) oder handhabt, ist der Caddie des Spielers, auch wenn er nicht vom Spieler als Caddie benannt wird, außer er tut dies nur, um Schläger, Tasche oder Trolley des Spielers aus dem Weg zu räumen oder um aus Höflichkeit zu helfen (zum Beispiel einen vom Spieler liegen gelassenen Schläger zu holen).
  • Beratung erteilen: Der Caddie eines Spielers ist die einzige Person (mit Ausnahme des Partners oder dessen Caddie), den ein Spieler um Rat fragen darf.

Ein Caddie darf den Spieler auch anderweitig in Übereinstimmung mit den Regeln unterstützen (siehe Regel 10.3b).

Ausrüstung

Alles, was vom Spieler oder dem Caddie des Spielers benutzt, gehalten oder getragen wird.

Gegenstände, die der Platzpflege dienen, zum Beispiel Bunkerharken, sind nur Ausrüstung, während sie vom Spieler oder Caddie gehalten oder getragen werden.

 

Ausrüstung/1 - Status von Gegenständen, die von anderer Person für den Spieler getragen werden

Gegenstände, außer Schlägern, die von einer anderen Person als dem Spieler oder seinem Caddie getragen werden, sind äußere Einflüsse, auch wenn sie dem Spieler gehören. Sie sind jedoch Ausrüstung des Spielers, wenn sie sich im Besitz des Spielers oder seines Caddies befinden.

Wenn, beispielsweise, ein Spieler einen Zuschauer bittet, seinen Schirm zu tragen, ist der Schirm ein äußerer Einfluss, solange er sich im Besitz des Zuschauers befindet. Reicht der Zuschauer dem Spieler den Schirm, ist er ab diesem Zeitpunkt Ausrüstung des Spielers.

Ballmarker

Ein künstlicher Gegenstand, wenn er verwendet wird, um die Stelle eines aufzunehmenden Balls zu markieren, zum Beispiel ein Tee, eine Münze, ein als Ballmarker hergestellter Gegenstand oder ein anderer kleiner Ausrüstungsgegenstand.

Wenn sich eine Regel auf das Bewegen eines Ballmarkers bezieht, so ist damit ein Ballmarker gemeint, der auf dem Platz liegt, um die Stelle eines Balls zu markieren, der aufgenommen, aber noch nicht zurückgelegt worden ist.

Straf-

Die Vorwärtsbewegung des Schlägers um den Ball zu schlagen.

Aber ein Schlag wurde nicht ausgeführt, wenn der Spieler

  • während des Abschwungs entscheidet, den Ball nicht zu schlagen und dies durch absichtliches Anhalten des Schlägerkopfes vermeidet, bevor dieser den Ball erreicht oder, wenn er nicht in der Lage ist, anzuhalten, durch absichtliches Verfehlen des Balls.
  • versehentlich während eines Übungsschwungs oder in der Vorbereitung zum Schlag den Ball trifft.

Der Ausdruck „einen Ball spielen“ in den Regeln bedeutet dasselbe wie „einen Schlag ausführen“.

Das Ergebnis des Spielers für ein Loch oder eine Runde wird als eine Anzahl von „Schlägen“ oder „ausgeführten Schlägen“ beschrieben, das bedeutet sowohl alle Schläge als auch Strafschläge (siehe Regel 3.1c).

 

Schlag/1 - Feststellen, ob ein Schlag gemacht wurde

Beginnt ein Spieler den Abschwung mit einem Schläger in der Absicht, den Ball zu schlagen, zählt seine Handlung als Schlag, wenn

  • der Schlägerkopf von einem äußeren Einfluss abgelenkt oder aufgehalten wird (zum Beispiel dem Ast eines Baums), gleich ob der Ball getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, gleich ob der Ball mit dem Schaft getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, während der Schlägerkopf herabfällt und den Ball trifft.

In den folgenden Fällen zählen die Handlungen des Spielers nicht als ein Schlag:

  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler hält den Abschwung kurz vor dem Ball an, aber der Schlägerkopf fällt herab, trifft den Ball und bewegt ihn.
  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler vervollständigt den Abschwung mit dem Schaft, trifft aber den Ball nicht.
  • Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Bewegt der Spieler den Ball, indem er gegen einen tiefer gelegenen Teil des Astes anstelle des Balls schlägt, gilt Regel 9.4 (Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt).
Ballmarker

Ein künstlicher Gegenstand, wenn er verwendet wird, um die Stelle eines aufzunehmenden Balls zu markieren, zum Beispiel ein Tee, eine Münze, ein als Ballmarker hergestellter Gegenstand oder ein anderer kleiner Ausrüstungsgegenstand.

Wenn sich eine Regel auf das Bewegen eines Ballmarkers bezieht, so ist damit ein Ballmarker gemeint, der auf dem Platz liegt, um die Stelle eines Balls zu markieren, der aufgenommen, aber noch nicht zurückgelegt worden ist.

Grundstrafe

Im Lochspiel Lochverlust, im Zählspiel zwei Strafschläge.

Gegner

Die Person, gegen die ein Spieler in einem Lochspiel spielt. Der Begriff „Gegner“ gilt nur im Lochspiel.

Zählspiel

Eine Spielform, bei der ein Spieler oder eine Partei gegen alle anderen Spieler oder Parteien in einem Turnier konkurriert.

In der Standardform des Zählspiels (siehe Regel 3.3)

  • ist das Ergebnis eines Spielers oder einer Partei für eine Runde die Gesamtzahl der Schläge (gespielte Schläge einschließlich Strafschläge) um auf jedem Loch einzulochen und
  • der Gewinner ist der Spieler oder die Partei, die alle Runden mit den wenigsten Gesamtschlägen beendet.

Andere Formen des Zählspiels mit unterschiedlichen Zählweisen sind Stableford, Maximum Score und Par / Bogey (siehe Regel 21).

Alle Formen des Zählspiels können entweder als Einzel-Turnier (jeder Spieler spielt für sich) oder in Turnieren mit Parteien aus Partnern (Vierer oder Vierball) gespielt werden.

Zeitweiliges Wasser

Jede vorübergehende Ansammlung von Wasser auf der Bodenoberfläche (zum Beispiel Pfützen, entstanden durch Regen oder Beregnung oder wenn ein Gewässer über seine Ufer tritt), die:

  • Nicht in einer Penalty Area ist und
  • zu sehen ist, bevor oder nachdem der Spieler seinen Stand einnimmt (ohne seine Füße übermäßig niederzudrücken).

Es reicht nicht aus, wenn der Boden nass, matschig oder weich ist oder dass das Wasser kurzzeitig sichtbar ist, wenn der Spieler auf den Boden tritt. Eine Ansammlung von Wasser muss bestehen bleiben, bevor oder nachdem der Stand eingenommen wurde.

Sonderfälle:

  • Tau und Reif sind kein zeitweiliges Wasser.
  • Schnee und natürliches Eis, sind (anders als Reif), entweder lose hinderliche Naturstoffe oder, wenn sie sich auf dem Boden befinden, zeitweiliges Wasser je nach Wahl des Spielers.
  • Künstlich hergestelltes Eis ist ein Hemmnis.
Penalty Area

Ein Bereich, aus dem Erleichterung mit einem Strafschlag in Anspruch genommen werden darf, wenn der Ball des Spielers dort zur Ruhe kommt.

Eine Penalty Area ist

  • jegliches Gewässer auf dem Platz (ob von der Spielleitung gekennzeichnet oder nicht), einschließlich einem Meer, See, Teich, Fluss, Graben, Drainagegraben oder einem anderen offenen Wasserlauf (auch wenn er kein Wasser enthält) und
  • jeder andere Teil des Platzes, den die Spielleitung als Penalty Area kennzeichnet.

Eine Penalty Area ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Penalty Areas, die sich durch die zur Kennzeichnung verwendete Farbe unterscheiden:

  • Gelbe Penalty Areas (mit gelben Linien oder gelben Pfählen gekennzeichnet) geben dem Spieler zwei Möglichkeiten der Erleichterung (Regeln 17.1d(1) oder (2)).
  • Rote Penalty Areas (mit roten Linien oder roten Pfählen gekennzeichnet) geben dem Spieler zusätzlich zu den beiden Erleichterungsverfahren bei gelben Penalty Areas eine zusätzliche Möglichkeit der seitlichen Erleichterung (Regel 17.1d(3)).

Ist die Farbe einer Penalty Area von der Spielleitung nicht gekennzeichnet oder angegeben, wird sie als rote Penalty Area behandelt.

Die Grenze einer Penalty Area erstreckt sich vom Boden sowohl nach oben als auch nach unten:

  • Dies bedeutet, dass jeglicher Boden und alles andere (wie jeglicher natürliche oder künstliche Gegenstand) innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area ist, gleich ob er sich auf, oberhalb oder unter der Erdoberfläche befindet.
  • Ist ein Gegenstand sowohl innerhalb als auch außerhalb der Penalty Area (zum Beispiel eine Brücke über eine Penalty Area oder ein innerhalb verwurzelter Baum mit Ästen, die über die Grenze hinausragen oder umgekehrt), ist nur der Teil des Gegenstands innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area.

Die Grenze einer Penalty Area sollte durch Pfähle, Linien oder physische Merkmale gekennzeichnet werden:

  • Pfähle: Wenn sie durch Pfähle gekennzeichnet ist, wird die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert und die Pfähle befinden sich innerhalb der Penalty Area.
  • Linien: Wenn sie durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet ist, ist die Grenze der Penalty Area die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet sich in der Penalty Area.
  • Physische Merkmale: Wenn sie durch physische Merkmale (wie einen Strand oder Wüstenbereich oder eine Stützmauer) definiert ist, sollte die Spielleitung bekannt geben, wie die Grenze der Penalty Area bestimmt ist.

Ist die Grenze einer Penalty Area durch Linien oder durch physische Merkmale definiert, können Pfähle verwendet werden, um zu zeigen, wo die Penalty Area ist, aber sie haben keine andere Bedeutung.

Ist die Grenze eines Gewässers nicht durch die Spielleitung definiert worden, wird diese Penalty Area durch ihre natürliche Grenze bestimmt (das heißt dort, wo der Boden abzufallen beginnt, um die Vertiefung zu bilden, die Wasser enthalten kann).

Enthält ein Gewässer üblicherweise kein Wasser (zum Beispiel ein Drainagegraben oder ein Regensammelbecken, das, außer nach größeren Niederschlägen trocken ist), darf die Spielleitung dieses als Teil des Geländes definieren (was bedeutet, dass es keine Penalty Area ist).

Vierer

Eine Form des Spiels, bei dem zwei Partner als Partei spielen, indem sie an jedem Loch abwechselnd einen Ball spielen.

Ein Vierer kann als Lochspiel –Turnier zwischen einer Partei von zwei Partnern und einer anderen Partei von zwei Partnern gespielt werden oder als Zählspiel-Turnier zwischen mehreren Parteien von zwei Partnern.

Partner

Ein Spieler, der mit einem anderen Spieler als Partei in einem Lochspiel oder Zählspiel zusammen spielt.

Partei

Zwei oder mehr Partner, die gemeinsam in einer Runde im Lochspiel oder Zählspiel zum Turnier antreten.

Jede Gruppe von Partnern ist eine Partei, gleich ob jeder Partner seinen eigenen Ball spielt (Vierball) oder ob die Partner gemeinsam einen Ball spielen (Vierer).

Eine Partei ist nicht das gleiche wie eine Mannschaft. In einem Mannschaftsturnier besteht jede Mannschaft aus Spielern, die als Einzelpersonen oder als Parteien konkurrieren.

Partner

Ein Spieler, der mit einem anderen Spieler als Partei in einem Lochspiel oder Zählspiel zusammen spielt.

Vierball

Eine Form des Spiels, bei der Parteien von zwei Partnern gegeneinander spielen, wobei jeder Spieler seinen eigenen Ball spielt. Die Schlagzahl einer Partei für ein Loch ist die niedrigere Schlagzahl der beiden Partner auf diesem Loch.

Ein Vierball kann als Lochspiel -Turnier zwischen einer Partei von zwei Partnern und einer anderen Partei von zwei Partnern gespielt werden oder als Zählspiel -Turnier zwischen mehreren Parteien von zwei Partnern.

Partner

Ein Spieler, der mit einem anderen Spieler als Partei in einem Lochspiel oder Zählspiel zusammen spielt.

Partei

Zwei oder mehr Partner, die gemeinsam in einer Runde im Lochspiel oder Zählspiel zum Turnier antreten.

Jede Gruppe von Partnern ist eine Partei, gleich ob jeder Partner seinen eigenen Ball spielt (Vierball) oder ob die Partner gemeinsam einen Ball spielen (Vierer).

Eine Partei ist nicht das gleiche wie eine Mannschaft. In einem Mannschaftsturnier besteht jede Mannschaft aus Spielern, die als Einzelpersonen oder als Parteien konkurrieren.

Partner

Ein Spieler, der mit einem anderen Spieler als Partei in einem Lochspiel oder Zählspiel zusammen spielt.

Ausrüstung

Alles, was vom Spieler oder dem Caddie des Spielers benutzt, gehalten oder getragen wird.

Gegenstände, die der Platzpflege dienen, zum Beispiel Bunkerharken, sind nur Ausrüstung, während sie vom Spieler oder Caddie gehalten oder getragen werden.

 

Ausrüstung/1 - Status von Gegenständen, die von anderer Person für den Spieler getragen werden

Gegenstände, außer Schlägern, die von einer anderen Person als dem Spieler oder seinem Caddie getragen werden, sind äußere Einflüsse, auch wenn sie dem Spieler gehören. Sie sind jedoch Ausrüstung des Spielers, wenn sie sich im Besitz des Spielers oder seines Caddies befinden.

Wenn, beispielsweise, ein Spieler einen Zuschauer bittet, seinen Schirm zu tragen, ist der Schirm ein äußerer Einfluss, solange er sich im Besitz des Zuschauers befindet. Reicht der Zuschauer dem Spieler den Schirm, ist er ab diesem Zeitpunkt Ausrüstung des Spielers.

Bekannt oder so gut wie sicher

Der Maßstab für die Entscheidung, was mit dem Ball eines Spielers passierte - zum Beispiel ob der Ball in einer Penalty Area zur Ruhe kam, sich bewegte oder wodurch die Bewegung verursacht wurde.

Bekannt oder so gut wie sicher bedeutet, dass es mehr als nur möglich oder wahrscheinlich ist. Es bedeutet entweder:

  • Es gibt einen schlüssigen Beweis, dass der fragliche Vorgang mit dem Ball des Spielers geschehen ist, zum Beispiel wenn der Spieler oder andere Zeugen dies gesehen haben.
  • Trotz eines sehr kleinen Zweifels deuten alle angemessen verfügbaren Informationen darauf hin, dass der fragliche Vorgang mit mindestens 95 Prozent Wahrscheinlichkeit stattgefunden hat.

„Alle angemessen verfügbaren Informationen“ schließt alle Informationen ein, die der Spieler kennt und alle anderen Informationen, die er mit angemessenem Aufwand und ohne unangemessene Verzögerung bekommen kann.

 

Bekannt oder so gut wie sicher/1 - Anwendung des Prinzips „Bekannt oder so gut wie sicher“, wenn der Ball sich bewegt

Ist nicht „bekannt“, was die Bewegung des Balls verursachte, müssen alle angemessen verfügbaren Informationen berücksichtigt werden und die Beweise müssen bewertet werden, um zu bestimmen, ob es „so gut wie sicher“ ist, dass der Spieler, Gegner oder ein äußerer Einfluss die Bewegung des Balls verursachte.

Abhängig von den Umständen kann „angemessen verfügbare Information“ einschließen, ist aber nicht beschränkt auf:

  • Die Auswirkung aller in der Nähe des Balls vorgenommenen Handlungen (zum Beispiel das Bewegen von losen hinderlichen Naturstoffen, Übungsschwünge, Schläger aufsetzen und Einnahme des Stands),
  • die zwischen diesen Handlungen und der Bewegung des Balls verstrichene Zeit,
  • die Lage des Balls, bevor er sich bewegte (zum Beispiel auf dem Fairway, oben auf längerem Gras, auf einer Bodenunebenheit oder auf dem Grün),
  • der Zustand des Bodens in der Nähe des Balls (zum Beispiel das Ausmaß des Gefälles oder das Vorhandensein von Bodenunebenheiten, usw.), und
  • Windgeschwindigkeit und -richtung, Regen und andere Wetterbedingungen.

Bekannt oder so gut wie sicher/2 - „So gut wie sicher“ ist unerheblich, wenn es erst nach Ablauf der Suchzeit von 3 Minuten bekannt wird

Die Feststellung, ob etwas bekannt oder so gut wie sicher ist, basiert auf den dem Spieler zum Ablauf der Suchzeit von drei Minuten bekannten Tatsachen.

Beispiele, wann spätere Feststellungen eines Spielers keine Rolle spielen, schließen ein:

  • Der Abschlag eines Spielers kommt in einem Bereich mit hohem Rough und einem großen Tierloch zur Ruhe. Nach einer Suche von drei Minuten wird festgestellt, dass es nicht bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der Ball in dem Tierloch liegt. Während der Spieler zum Abschlag zurückgeht, wird der Ball in dem Tierloch gefunden.
  • Obwohl der Spieler noch keinen anderen Ball ins Spiel gebracht hat, muss er Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust für einen verlorenen Ball in Anspruch nehmen (Regel 18.2b - Verfahren, wenn der Ball verloren oder im Aus ist), da es zum Ende der Suchzeit nicht bekannt oder so gut wie sicher war, dass der Ball in dem Tierloch lag.
  • Ein Spieler kann seinen Ball nicht finden und nimmt an, dass dieser von einem Zuschauer (äußerer Einfluss) aufgenommen wurde. Es liegen jedoch nicht genügend Beweise vor, um dessen sicher zu sein. Nach Ablauf der Suchzeit von drei Minuten stellt sich heraus, dass ein Zuschauer den Ball des Spielers hat.

Der Spieler muss Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust für einen verlorenen Ball in Anspruch nehmen (Regel 18.2b), da das Bewegen durch den äußeren Einfluss erst nach Ende der Suchzeit bekannt wurde.

Bekannt oder so gut wie sicher/3 - Spieler weiß nicht, dass sein Ball von einem anderen Spieler gespielt wurde

Es muss bekannt oder so gut wie sicher sein, dass der Ball eines Spielers von einem anderen Spieler als falscher Ball gespielt wurde, um diesen als bewegt zu behandeln.

Beispiel: Im Zählspiel schlagen Spieler A und Spieler B ihre Abschläge ungefähr in den gleichen Bereich. Spieler A findet einen Ball und spielt ihn. Spieler B geht vor, um nach seinem Ball zu suchen und kann ihn nicht finden. Nach drei Minuten geht Spieler B zum Abschlag zurück, um einen anderen Ball zu spielen. Auf dem Weg dorthin findet Spieler B den Ball von Spieler A und stellt fest, dass Spieler A irrtümlich seinen Ball gespielt hat.

Spieler A zieht sich die Grundstrafe für das Spielen eines falschen Balls zu und muss dann seinen eigenen Ball spielen (Regel 6.3c). Der Ball von Spieler A war nicht verloren, obwohl beide Spieler für mehr als 3 Minuten gesucht haben, da Spieler A nicht nach seinem Ball gesucht hatte; die Suche galt dem Ball von Spieler B. Für den Ball von Spieler B gilt, dass der ursprüngliche Ball von Spieler B verloren war und er einen anderen Ball mit der Strafe von Schlag und Distanzverlust ins Spiel bringen muss (Regel 18.2b) da es nach Ende der Suchzeit von drei Minuten nicht bekannt oder so gut wie sicher war, dass der Ball von einem anderen Spieler gespielt wurde.

Erleichterungsbereich

Der Bereich, in dem ein Spieler einen Ball droppen muss, wenn er nach einer Regel Erleichterung in Anspruch nimmt. Jede Erleichterungsregel verlangt, dass der Spieler einen bestimmten Erleichterungsbereich benutzt, dessen Größe und Lage auf den folgenden drei Faktoren basiert:

  • Bezugspunkt: Der Punkt, von dem aus die Größe des Erleichterungsbereichs gemessen wird.
  • Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: Der Erleichterungsbereich erstreckt sich eine oder zwei Schlägerlängen vom Bezugspunkt, aber mit gewissen Einschränkungen:
  • Einschränkungen bei Lage des Erleichterungsbereichs: Die Lage des Erleichterungsbereichs kann auf eine oder mehrere Arten begrenzt sein, sodass zum Beispiel:
    • er nur in bestimmten definierten Bereichen des Platzes liegt, zum Beispiel nur im Gelände oder nicht in einem Bunker oder einer Penalty Area,
    • er nicht näher zum Loch liegt als der Bezugspunkt oder er außerhalb einer Penalty Area oder einem Bunker liegen muss, aus dem Erleichterung in Anspruch genommen wird oder
    • dort keine Beeinträchtigung von dem Umstand besteht (wie in der zutreffenden Regel definiert), von dem Erleichterung in Anspruch genommen wird.

Werden Schlägerlängen zum Bestimmen der Größe eines Erleichterungsbereichs verwendet, darf der Spieler unmittelbar über einen Graben, ein Loch oder etwas Ähnliches messen und direkt über oder durch einen Gegenstand (zum Beispiel Baum, Zaun, Mauer, Tunnel, Drainage oder Sprinklerkopf), aber er darf nicht durch Bodenwellen hindurch messen.

Siehe „Offizielles Handbuch“, Leitlinien für die Spielleitung, Abschnitt 2I (Die Spielleitung darf bei bestimmten Erleichterungsfällen die Benutzung einer Drop- Zone als Erleichterungsbereich durch den Spieler erlauben oder vorschreiben.

Droppen

Einen Ball halten und loslassen, dass er durch die Luft fällt, mit der Absicht, dass er zum Ball im Spiel wird.

Lässt der Spieler einen Ball los, ohne ihn ins Spiel bringen zu wollen, wurde der Ball nicht gedroppt und ist nicht im Spiel (siehe Regel 14.4).

Jede Regel zur Erleichterung weist einen bestimmten Erleichterungsbereich aus, in dem der Ball gedroppt werden und zur Ruhe kommen muss.

Nimmt er Erleichterung in Anspruch, muss der Spieler den Ball aus Kniehöhe loslassen, sodass der Ball

  • gerade nach unten fällt, ohne dass der Spieler ihn wirft, dreht oder rollt oder eine andere Methode anwendet, die beeinflussen könnte, wo der Ball zur Ruhe kommen wird und
  • weder den Spieler noch seine Ausrüstung berührt, bevor er den Boden trifft (siehe Regel 14.3b).
Schlägerlänge

Die Länge des längsten der 14 (oder weniger) Schläger, mit Ausnahme des Putters, die vom Spieler während der Runde eingesetzt werden.

Ist zum Beispiel der längste Schläger (mit Ausnahme des Putters), den der Spieler auf der Runde mitführt, ein Driver mit einer Länge von 43 Inches (109,22 cm), so beträgt eine Schlägerlänge für diesen Spieler auf dieser Runde 43 Inches (109,22 cm).

Schlägerlängen werden verwendet, um den Abschlag des Spielers an jedem Loch zu definieren und um den Erleichterungsbereich des Spielers zu bestimmen, wenn nach einer Regel Erleichterung in Anspruch genommen wird.

 

Schlägerlänge/1 - Bedeutung von „Schlägerlänge“ beim Messen

Zum Zweck des Messens beim Bestimmen eines Erleichterungsbereichs wird die Länge des ganzen Schlägers, beginnend an der Spitze des Schlägers bis zum oberen Ende des Griffs, verwendet. Befindet sich jedoch eine Schlägerhaube auf dem Schläger oder ist am Ende des Griffs etwas befestigt, darf keines von beiden als Teil des Schlägers verwendet werden, wenn mit diesem Schläger gemessen wird.

Schlägerlänge/2 - Wie zu messen ist, wenn der längste Schläger zerbricht

Zerbricht der längste Schläger eines Spielers während einer Runde, wird dieser zerbrochene Schläger weiter zum Bestimmen der Größe seiner Erleichterungsbereiche eingesetzt. Zerbricht jedoch der längste Schläger und der Spieler darf diesen durch einen anderen Schläger ersetzen (Ausnahme zu Regel 4.1b(3)) und er ersetzt ihn, wird der zerbrochene Schläger nicht länger als sein längster Schläger angesehen.

Beginnt der Spieler die Runde mit weniger als vierzehn Schlägern und entscheidet sich dann, einen Schläger hinzuzufügen, der länger ist als die Schläger, mit denen er die Runde begonnen hat, wird der hinzugefügte Schläger zum Messen eingesetzt, sofern es kein Putter ist.

Bereiche des Platzes

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

  • das Gelände,
  • der Abschlag, von dem der Spieler zu Beginn des jeweiligen Lochs spielen muss,
  • alle Penalty Areas,
  • alle Bunker, und
  • das Grün des jeweiligen Lochs, das der Spieler spielt.
Loch

Das Loch auf dem Grün ist der Endpunkt des zu spielenden Lochs:

  • Das Loch muss einen Durchmesser von 108 mm (4,25 Inch) haben und mindestens 101,6 mm (4 Inch) tief sein.
  • Wird ein Einsatz verwendet, darf dessen äußerer Durchmesser 108 mm (4,25 Inches) nicht überschreiten. Der Einsatz muss mindestens 25,4 mm (1 Inch) unter die Grünoberfläche eingelassen sein, es sei denn, die Bodenbeschaffenheit macht einen kleineren Abstand zur Oberfläche erforderlich.

Das Wort „Loch“ (wenn es nicht kursiv als Definition verwendet wird) wird in den Regeln zur Bezeichnung des Teils des Platzes verwendet, der in Zusammenhang mit einem bestimmten Abschlag, Grün und Loch steht. Das Spielen eines Lochs beginnt auf dem Abschlag und endet, wenn der Ball auf dem Grün eingelocht wurde (oder wenn die Regeln anderweitig ein Loch als beendet ansehen).

 

Zurücklegen

Einen Ball hinlegen und loslassen mit der Absicht, dass er dann im Spiel ist.

Legt der Spieler einen Ball hin, ohne die Absicht, dass er ins Spiel kommt, wurde der Ball nicht zurückgelegt und ist nicht im Spiel (siehe Regel 14.4).

Wenn es aufgrund einer Regel erforderlich ist, einen Ball zurückzulegen, bestimmt die zutreffende Regel, an welche bestimmte Stelle der Ball zurückgelegt werden muss.

 

Zurücklegen/1 - Ball darf nicht mit einem Schläger zurückgelegt werden

Damit ein Ball auf die richtige Weise zurückgelegt wird, muss er hingelegt und losgelassen werden. Dies bedeutet, dass der Spieler seine Hand verwenden muss um den Ball an der Stelle zurück ins Spiel zu bringen, von der er aufgenommen oder bewegt wurde.

Beispiel: Nimmt ein Spieler seinen Ball auf dem Grün auf und legt ihn zur Seite, darf der Spieler seinen Ball nicht zurücklegen, indem er ihn mit dem Schläger an die geforderte Stelle rollt. Verfährt er so, wurde der Ball nicht auf die richtige Weise zurückgelegt und der Spieler zieht sich einen Strafschlag nach Regel 14.2b(2) (Wie der Ball zurückzulegen ist) zu, wenn dieser Fehler nicht berichtigt wird, bevor der nächste Schlag gemacht wird.

Schlag und Distanz

Das Verfahren und die Strafe, wenn ein Spieler nach den Regeln 17, 18 oder 19 Erleichterung in Anspruch nimmt, indem er einen Ball von der Stelle des vorherigen Schlags spielt (siehe Regel 14.6).

Der Begriff Schlag und Distanzverlust bedeutet, dass der Spieler sowohl

  • einen Strafschlag erhält und
  • jeden Distanzvorteil zum Loch gegenüber der Stelle des vorherigen Schlags verliert.
Straf-

Die Vorwärtsbewegung des Schlägers um den Ball zu schlagen.

Aber ein Schlag wurde nicht ausgeführt, wenn der Spieler

  • während des Abschwungs entscheidet, den Ball nicht zu schlagen und dies durch absichtliches Anhalten des Schlägerkopfes vermeidet, bevor dieser den Ball erreicht oder, wenn er nicht in der Lage ist, anzuhalten, durch absichtliches Verfehlen des Balls.
  • versehentlich während eines Übungsschwungs oder in der Vorbereitung zum Schlag den Ball trifft.

Der Ausdruck „einen Ball spielen“ in den Regeln bedeutet dasselbe wie „einen Schlag ausführen“.

Das Ergebnis des Spielers für ein Loch oder eine Runde wird als eine Anzahl von „Schlägen“ oder „ausgeführten Schlägen“ beschrieben, das bedeutet sowohl alle Schläge als auch Strafschläge (siehe Regel 3.1c).

 

Schlag/1 - Feststellen, ob ein Schlag gemacht wurde

Beginnt ein Spieler den Abschwung mit einem Schläger in der Absicht, den Ball zu schlagen, zählt seine Handlung als Schlag, wenn

  • der Schlägerkopf von einem äußeren Einfluss abgelenkt oder aufgehalten wird (zum Beispiel dem Ast eines Baums), gleich ob der Ball getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, gleich ob der Ball mit dem Schaft getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, während der Schlägerkopf herabfällt und den Ball trifft.

In den folgenden Fällen zählen die Handlungen des Spielers nicht als ein Schlag:

  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler hält den Abschwung kurz vor dem Ball an, aber der Schlägerkopf fällt herab, trifft den Ball und bewegt ihn.
  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler vervollständigt den Abschwung mit dem Schaft, trifft aber den Ball nicht.
  • Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Bewegt der Spieler den Ball, indem er gegen einen tiefer gelegenen Teil des Astes anstelle des Balls schlägt, gilt Regel 9.4 (Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt).
Zurücklegen

Einen Ball hinlegen und loslassen mit der Absicht, dass er dann im Spiel ist.

Legt der Spieler einen Ball hin, ohne die Absicht, dass er ins Spiel kommt, wurde der Ball nicht zurückgelegt und ist nicht im Spiel (siehe Regel 14.4).

Wenn es aufgrund einer Regel erforderlich ist, einen Ball zurückzulegen, bestimmt die zutreffende Regel, an welche bestimmte Stelle der Ball zurückgelegt werden muss.

 

Zurücklegen/1 - Ball darf nicht mit einem Schläger zurückgelegt werden

Damit ein Ball auf die richtige Weise zurückgelegt wird, muss er hingelegt und losgelassen werden. Dies bedeutet, dass der Spieler seine Hand verwenden muss um den Ball an der Stelle zurück ins Spiel zu bringen, von der er aufgenommen oder bewegt wurde.

Beispiel: Nimmt ein Spieler seinen Ball auf dem Grün auf und legt ihn zur Seite, darf der Spieler seinen Ball nicht zurücklegen, indem er ihn mit dem Schläger an die geforderte Stelle rollt. Verfährt er so, wurde der Ball nicht auf die richtige Weise zurückgelegt und der Spieler zieht sich einen Strafschlag nach Regel 14.2b(2) (Wie der Ball zurückzulegen ist) zu, wenn dieser Fehler nicht berichtigt wird, bevor der nächste Schlag gemacht wird.

Neu eingesetzter Ball

Ersetzt eines Spielers Ball im Spiel, den er gerade benutzt, um ein Loch zu spielen durch einen anderen Ball, der zum Ball im Spiel werden soll.

Der Spieler hat einen anderen Ball neu eingesetzt, wenn er diesen Ball anstelle seines ursprünglichen Balls auf eine Weise ins Spiel bringt (siehe Regel 14.4), gleich ob der ursprüngliche Ball

  • im Spiel war oder
  • nicht mehr im Spiel war, da er vom Platz aufgenommen wurde oder verloren oder im Aus war.

Ein neu eingesetzter Ball ist des Spielers Ball im Spiel, auch wenn

  • er auf falsche Weise oder an einem falschen Ort zurückgelegt, gedroppt oder hingelegt wurde oder
  • der Spieler den ursprünglichen Ball nach den Regeln hätte zurücklegen müssen, anstatt einen anderen Ball neu einzusetzen.
Falscher Ort

Jede andere Stelle auf dem Platz als diejenige, an der der Spieler seinen Ball nach den Regeln spielen muss oder darf.

Beispiele für das Spielen von einem falschen Ort sind:

  • Spielen eines aufgenommenen oder bewegten Balls, ohne ihn zurückzulegen oder nachdem er an einer falschen Stelle zurückgelegt wurde, wenn eine Regel es verlangt, den aufgenommenen oder bewegten Ball an dessen ursprünglichen Stelle zurückzulegen.
  • Spielen eines gedroppten Balls von außerhalb des vorgeschriebenen Erleichterungsbereichs.
  • Erleichterung nach einer falschen Regel in Anspruch nehmen, sodass der Ball an einem Ort gedroppt und gespielt wird, der nach den Regeln nicht zulässig ist.
  • Spielen eines Balls aus einer Spielverbotszone oder wenn eine Spielverbotszone den beabsichtigten Schwung oder Stand des Spielers beeinträchtigt.

Spielen von außerhalb des Abschlags zu Beginn eines Lochs oder beim Versuch diesen Fehler zu beheben, ist kein Spielen vom falschen Ort (siehe Regel 6.1b).

Grundstrafe

Im Lochspiel Lochverlust, im Zählspiel zwei Strafschläge.

Lose hinderliche Naturstoffe

Unbefestigte natürliche Gegenstände, zum Beispiel:

  • Steine, loses Gras, Blätter, Zweige und Stöcke,
  • tote Tiere und tierische Abfälle;
  • Würmer, Insekten und ähnliche Tiere, die leicht entfernt werden können und die Hügel oder Netze, die sie bauen (zum Beispiel Aufgeworfenes von Würmern und Ameisenhügel), sowie
  • Klumpen aus fester Erde (einschließlich Pfropfen aus Bodenbelüftungslöchern).

Solche natürlichen Gegenstände sind nicht beweglich, wenn sie:

  • befestigt sind oder wachsen,
  • fest in den Boden eingebettet sind (das heißt, sie sind nicht leicht aufzunehmen) oder
  • am Ball anhaften.

Sonderfälle:

  • Sand und loser Boden sind keine losen hinderlichen Naturstoffe.
  • Tau, Reif und Wasser sind keine losen hinderlichen Naturstoffe.
  • Schnee und natürliches Eis sind (anders als Reif) entweder lose hinderliche Naturstoffe oder, wenn sie sich auf dem Boden befinden, zeitweiliges Wasser je nach Wahl des Spielers.
  • Spinnweben sind lose hinderliche Naturstoffe, obwohl sie an anderen Gegenständen befestigt sind.

 

Loser hinderlicher Naturstoff/1 - Status von Früchten

Eine Frucht, die sich nicht an ihrem Baum oder Busch befindet, ist ein loser hinderlicher Naturstoff, auch wenn die Frucht von einem Busch oder Baum stammt, der auf dem Platz nicht vorkommt.

Beispiel: Eine Frucht, die angebissen oder in Stücke geschnitten wurde und die Schale, die von einer Frucht entfernt wurde, sind lose hinderliche Naturstoffe. Wird sie jedoch von einem Spieler getragen, ist es seine Ausrüstung.

Loser hinderlicher Naturstoff/2 - Wann ein loser hinderlicher Naturstoff zum Hemmnis wird

Lose hinderliche Naturstoffe können durch Bauarbeiten oder Verarbeitung zu Hemmnissen werden.

Beispiel: Ein Baumstamm (loser hinderlicher Naturstoff), der gespaltet wurde und an dem Beine angebracht wurden, wurde durch Bearbeitung zu einer Bank (Hemmnis).

Loser hinderlicher Naturstoff/3 - Status von Speichel

Speichel ist nach Wahl des Spielers entweder zeitweiliges Wasser oder loser hinderlicher Naturstoff.

Loser hinderlicher Naturstoff/4 - Lose hinderliche Naturstoffe als Oberfläche einer Straße

Kies ist ein loser hinderlicher Naturstoff und ein Spieler darf lose hinderliche Naturstoffe nach Regel 15.1a entfernen. Dieses Recht wird nicht durch die Tatsache beeinflusst, dass eine mit Kies bedeckte Straße zu einer Straße mit künstlich befestigter Oberfläche wird, die sie zu einem unbeweglichen Hemmnis macht. Das gleiche gilt für Straßen oder Wege, die mit Steinen, zerstoßenen Muscheln, Holzchips oder ähnlichem gebaut wurden.

In einem solchen Fall darf der Spieler:

  • den Ball auf dem Hemmnis spielen, wie er liegt und Kies von der Straße entfernen (Loser hinderlicher Naturstoff, Regel 15.1a).
  • Straflose Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen in Anspruch nehmen (Unbewegliches Hemmnis, Regel 16.1b).

Der Spieler darf auch etwas Kies von der Straße entfernen um zu entscheiden, den Ball zu spielen, wie er liegt oder Erleichterung in Anspruch zu nehmen.

Loser hinderlicher Naturstoff/5 - Ein lebendes Insekt haftet nie am Ball

Obwohl tote Insekten an einem Ball haften können, gelten lebende Insekten nie als an einem Ball haftend, gleich ob sie sich bewegen oder nicht. Deshalb sind lebende Insekten auf einem Ball lose hinderliche Naturstoffe.

Bewegliches Hemmnis

Ein Hemmnis, das ohne übermäßigen Aufwand und ohne das Hemmnis oder den Platz zu beschädigen, bewegt werden kann.

Erfüllt ein Teil eines unbeweglichen Hemmnisses oder eines Bestandteils des Platzes (wie ein Tor, eine Tür oder ein Teil eines befestigten Kabels) diese beiden Bedingungen, wird dieser Teil als bewegliches Hemmnis behandelt.

Aber: Dies trifft nicht auf den beweglichen Teil eines unbeweglichen Hemmnisses oder Bestandteil des Platzes zu, der nicht bewegt werden darf (zum Beispiel ein loser Stein einer Steinmauer).

Selbst wenn ein Hemmnis beweglich ist, darf die Spielleitung dieses zu einem unbeweglichen Hemmnis erklären.

 

Bewegliches Hemmnis/1 - Aufgegebener Ball ist ein bewegliches Hemmnis

Ein aufgegebener Ball ist ein bewegliches Hemmnis.

Flaggenstock

Eine von der Spielleitung bereitgestellte bewegliche Stange, die in das Loch gesetzt wird, um den Spielern dessen Lage anzuzeigen. Flaggenstock schließt das Fahnentuch und jegliche anderen an der Stange befestigten Materialien oder Gegenstände mit ein.

Die Anforderungen an einen Flaggenstock sind in den Ausrüstungsregeln enthalten.

 

Flaggenstock/1 - Gegenstände werden als Flaggenstock behandelt, wenn sie als Flaggenstock eingesetzt werden

Wird ein künstlicher oder natürlicher Gegenstand verwendet, um die Lage des Lochs zu markieren, wird dieser Gegenstand genauso behandelt wie der Flaggenstock.

Beispiel: Wurde der Flaggenstock entfernt und der Spieler möchte die Position des Lochs angezeigt bekommen, aber er möchte keine Zeit vergeuden, den Flaggenstock zu holen, darf eine andere Person die Position des Lochs mit einem Schläger anzeigen. Aber für die Anwendung der Regeln wird dieser Schläger behandelt, als wäre er der Flaggenstock.

Grün

Die Fläche des Lochs, auf dem der Spieler gerade spielt, die

  • speziell zum Putten vorbereitet ist oder
  • die die Spielleitung als das Grün definiert hat (zum Beispiel bei der Nutzung eines zeitweiligen Grüns).

Auf dem Grün eines Lochs befindet sich das Loch, in das der Spieler einen Ball zu spielen versucht.Das Grün ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes. Alle Grüns der anderen Löcher, die der Spieler gerade nicht spielt, bezeichnet man als falsche Grüns und sind Teil des Geländes.

Die Grenze eines Grüns ist dadurch definiert, dass dort die besonders vorbereitete Fläche beginnt (zum Beispiel dort, wo das Gras besonders geschnitten ist, um die Grenze zu zeigen), es sei denn, die Spielleitung legt die Grenze anders fest (zum Beispiel durch eine Linie oder Punkte).

Wenn ein Doppelgrün für das Spiel zweier verschiedener Löcher genutzt wird,

  • wird die gesamte Fläche mit den zwei Löchern als Grün des jeweils gespielten Lochs angesehen.

Aber: Die Spielleitung darf eine Grenze definieren, die das Doppelgrün in verschiedene Grüns teilt, sodass beim Spielen eines dieser Löcher durch einen Teil des Doppelgrüns, der beim Spielen des anderen Lochs benutzt wird, als falsches Grün zählt.

Ausrüstung

Alles, was vom Spieler oder dem Caddie des Spielers benutzt, gehalten oder getragen wird.

Gegenstände, die der Platzpflege dienen, zum Beispiel Bunkerharken, sind nur Ausrüstung, während sie vom Spieler oder Caddie gehalten oder getragen werden.

 

Ausrüstung/1 - Status von Gegenständen, die von anderer Person für den Spieler getragen werden

Gegenstände, außer Schlägern, die von einer anderen Person als dem Spieler oder seinem Caddie getragen werden, sind äußere Einflüsse, auch wenn sie dem Spieler gehören. Sie sind jedoch Ausrüstung des Spielers, wenn sie sich im Besitz des Spielers oder seines Caddies befinden.

Wenn, beispielsweise, ein Spieler einen Zuschauer bittet, seinen Schirm zu tragen, ist der Schirm ein äußerer Einfluss, solange er sich im Besitz des Zuschauers befindet. Reicht der Zuschauer dem Spieler den Schirm, ist er ab diesem Zeitpunkt Ausrüstung des Spielers.

Grün

Die Fläche des Lochs, auf dem der Spieler gerade spielt, die

  • speziell zum Putten vorbereitet ist oder
  • die die Spielleitung als das Grün definiert hat (zum Beispiel bei der Nutzung eines zeitweiligen Grüns).

Auf dem Grün eines Lochs befindet sich das Loch, in das der Spieler einen Ball zu spielen versucht.Das Grün ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes. Alle Grüns der anderen Löcher, die der Spieler gerade nicht spielt, bezeichnet man als falsche Grüns und sind Teil des Geländes.

Die Grenze eines Grüns ist dadurch definiert, dass dort die besonders vorbereitete Fläche beginnt (zum Beispiel dort, wo das Gras besonders geschnitten ist, um die Grenze zu zeigen), es sei denn, die Spielleitung legt die Grenze anders fest (zum Beispiel durch eine Linie oder Punkte).

Wenn ein Doppelgrün für das Spiel zweier verschiedener Löcher genutzt wird,

  • wird die gesamte Fläche mit den zwei Löchern als Grün des jeweils gespielten Lochs angesehen.

Aber: Die Spielleitung darf eine Grenze definieren, die das Doppelgrün in verschiedene Grüns teilt, sodass beim Spielen eines dieser Löcher durch einen Teil des Doppelgrüns, der beim Spielen des anderen Lochs benutzt wird, als falsches Grün zählt.

Ballmarker

Ein künstlicher Gegenstand, wenn er verwendet wird, um die Stelle eines aufzunehmenden Balls zu markieren, zum Beispiel ein Tee, eine Münze, ein als Ballmarker hergestellter Gegenstand oder ein anderer kleiner Ausrüstungsgegenstand.

Wenn sich eine Regel auf das Bewegen eines Ballmarkers bezieht, so ist damit ein Ballmarker gemeint, der auf dem Platz liegt, um die Stelle eines Balls zu markieren, der aufgenommen, aber noch nicht zurückgelegt worden ist.

Platz

Der gesamte Bereich des Spiels innerhalb jeder durch die Spielleitung bestimmten Platzgrenzen:

  • Alle Bereiche innerhalb der Platzgrenzen sind Teil des Platzes.
  • Alle Bereiche außerhalb der Platzgrenzen sind Aus und nicht Teil des Platzes.
  • Die Platzgrenze erstreckt sich vom Boden aus sowohl nach oben wie nach unten.

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

Flaggenstock

Eine von der Spielleitung bereitgestellte bewegliche Stange, die in das Loch gesetzt wird, um den Spielern dessen Lage anzuzeigen. Flaggenstock schließt das Fahnentuch und jegliche anderen an der Stange befestigten Materialien oder Gegenstände mit ein.

Die Anforderungen an einen Flaggenstock sind in den Ausrüstungsregeln enthalten.

 

Flaggenstock/1 - Gegenstände werden als Flaggenstock behandelt, wenn sie als Flaggenstock eingesetzt werden

Wird ein künstlicher oder natürlicher Gegenstand verwendet, um die Lage des Lochs zu markieren, wird dieser Gegenstand genauso behandelt wie der Flaggenstock.

Beispiel: Wurde der Flaggenstock entfernt und der Spieler möchte die Position des Lochs angezeigt bekommen, aber er möchte keine Zeit vergeuden, den Flaggenstock zu holen, darf eine andere Person die Position des Lochs mit einem Schläger anzeigen. Aber für die Anwendung der Regeln wird dieser Schläger behandelt, als wäre er der Flaggenstock.

Loch

Das Loch auf dem Grün ist der Endpunkt des zu spielenden Lochs:

  • Das Loch muss einen Durchmesser von 108 mm (4,25 Inch) haben und mindestens 101,6 mm (4 Inch) tief sein.
  • Wird ein Einsatz verwendet, darf dessen äußerer Durchmesser 108 mm (4,25 Inches) nicht überschreiten. Der Einsatz muss mindestens 25,4 mm (1 Inch) unter die Grünoberfläche eingelassen sein, es sei denn, die Bodenbeschaffenheit macht einen kleineren Abstand zur Oberfläche erforderlich.

Das Wort „Loch“ (wenn es nicht kursiv als Definition verwendet wird) wird in den Regeln zur Bezeichnung des Teils des Platzes verwendet, der in Zusammenhang mit einem bestimmten Abschlag, Grün und Loch steht. Das Spielen eines Lochs beginnt auf dem Abschlag und endet, wenn der Ball auf dem Grün eingelocht wurde (oder wenn die Regeln anderweitig ein Loch als beendet ansehen).

 

Grundstrafe

Im Lochspiel Lochverlust, im Zählspiel zwei Strafschläge.

Vierer

Eine Form des Spiels, bei dem zwei Partner als Partei spielen, indem sie an jedem Loch abwechselnd einen Ball spielen.

Ein Vierer kann als Lochspiel –Turnier zwischen einer Partei von zwei Partnern und einer anderen Partei von zwei Partnern gespielt werden oder als Zählspiel-Turnier zwischen mehreren Parteien von zwei Partnern.

Partner

Ein Spieler, der mit einem anderen Spieler als Partei in einem Lochspiel oder Zählspiel zusammen spielt.

Partei

Zwei oder mehr Partner, die gemeinsam in einer Runde im Lochspiel oder Zählspiel zum Turnier antreten.

Jede Gruppe von Partnern ist eine Partei, gleich ob jeder Partner seinen eigenen Ball spielt (Vierball) oder ob die Partner gemeinsam einen Ball spielen (Vierer).

Eine Partei ist nicht das gleiche wie eine Mannschaft. In einem Mannschaftsturnier besteht jede Mannschaft aus Spielern, die als Einzelpersonen oder als Parteien konkurrieren.

Partner

Ein Spieler, der mit einem anderen Spieler als Partei in einem Lochspiel oder Zählspiel zusammen spielt.

Vierball

Eine Form des Spiels, bei der Parteien von zwei Partnern gegeneinander spielen, wobei jeder Spieler seinen eigenen Ball spielt. Die Schlagzahl einer Partei für ein Loch ist die niedrigere Schlagzahl der beiden Partner auf diesem Loch.

Ein Vierball kann als Lochspiel -Turnier zwischen einer Partei von zwei Partnern und einer anderen Partei von zwei Partnern gespielt werden oder als Zählspiel -Turnier zwischen mehreren Parteien von zwei Partnern.

Partner

Ein Spieler, der mit einem anderen Spieler als Partei in einem Lochspiel oder Zählspiel zusammen spielt.

Partei

Zwei oder mehr Partner, die gemeinsam in einer Runde im Lochspiel oder Zählspiel zum Turnier antreten.

Jede Gruppe von Partnern ist eine Partei, gleich ob jeder Partner seinen eigenen Ball spielt (Vierball) oder ob die Partner gemeinsam einen Ball spielen (Vierer).

Eine Partei ist nicht das gleiche wie eine Mannschaft. In einem Mannschaftsturnier besteht jede Mannschaft aus Spielern, die als Einzelpersonen oder als Parteien konkurrieren.

Partner

Ein Spieler, der mit einem anderen Spieler als Partei in einem Lochspiel oder Zählspiel zusammen spielt.

Ausrüstung

Alles, was vom Spieler oder dem Caddie des Spielers benutzt, gehalten oder getragen wird.

Gegenstände, die der Platzpflege dienen, zum Beispiel Bunkerharken, sind nur Ausrüstung, während sie vom Spieler oder Caddie gehalten oder getragen werden.

 

Ausrüstung/1 - Status von Gegenständen, die von anderer Person für den Spieler getragen werden

Gegenstände, außer Schlägern, die von einer anderen Person als dem Spieler oder seinem Caddie getragen werden, sind äußere Einflüsse, auch wenn sie dem Spieler gehören. Sie sind jedoch Ausrüstung des Spielers, wenn sie sich im Besitz des Spielers oder seines Caddies befinden.

Wenn, beispielsweise, ein Spieler einen Zuschauer bittet, seinen Schirm zu tragen, ist der Schirm ein äußerer Einfluss, solange er sich im Besitz des Zuschauers befindet. Reicht der Zuschauer dem Spieler den Schirm, ist er ab diesem Zeitpunkt Ausrüstung des Spielers.