The R&A - Working for Golf
Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse), Gefährdung durch Tiere, eingebetteter Ball
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16.2
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16.3
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16.4
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Regel 15
Regel 17

Zweck: Regel 16 bestimmt, wann und wie ein Spieler straflose Erleichterung in Anspruch nehmen darf, indem er einen Ball von einem anderen Ort spielt, zum Beispiel bei einer Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse oder bei einer Gefährdung durch Tiere.

  • Solche Verhältnisse und Umstände sind nicht Teil der Herausforderung, den Platz zu spielen. Straflose Erleichterung ist daher normalerweise erlaubt, ausgenommen in einer Penalty Area.
  • Der Spieler nimmt normalerweise Erleichterung in Anspruch, indem er einen Ball innerhalb eines Erleichterungsbereichs droppt, der vom nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung abhängig ist.

Diese Regel legt ebenfalls fest, wie straflose Erleichterung in Anspruch genommen wird, wenn der Ball eines Spielers in seinem eigenen Einschlagloch im Gelände eingebettet liegt.

16.1
Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse)

Diese Regel behandelt straflose Erleichterung, die bei Beeinträchtigung durch Tierlöcher, Boden in Ausbesserung, unbewegliche Hemmnisse oder zeitweiliges Wasser zulässig ist.

  • Diese werden zusammengefasst ungewöhnliche Platzverhältnisse genannt, jedoch mit einer jeweils eigenen Definition.
  • Diese Regel gibt keine Erleichterung von einem beweglichen Hemmnis (hier ist eine andere Art strafloser Erleichterung nach Regel 15.2a zulässig) oder von Ausmarkierungen oder von Bestandteilen des Platzes (keine straflose Erleichterung zulässig).
a
Wann Erleichterung zulässig ist

(1) Bedeutung von Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse. Eine Beeinträchtigung liegt vor, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:

  • Der Ball des Spielers berührt oder liegt in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen,
  • ungewöhnliche Platzverhältnisse beeinträchtigen den beabsichtigten Stand oder den Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers oder
  • wenn der Ball auf dem Grün liegt, ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Grün oder außerhalb des Grüns die Spiellinie beeinträchtigen.

Befinden sich die ungewöhnlichen Platzverhältnisse nahe genug, um den Spieler abzulenken, aber erfüllen sie keine dieser Anforderungen, ist keine Beeinträchtigung nach dieser Regel gegeben.

Siehe Leitlinien für die Spielleitung, Abschnitt 8; Musterplatzregel F-6 (Die Spielleitung darf eine Platzregel erlassen, die Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen versagt, wenn ausschließlich der Raum des beabsichtigten Stands beeinträchtigt ist).

(2) Erleichterung überall auf dem Platz zulässig, außer der Ball liegt in einer Penalty Area. Erleichterung bei Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse ist nach Regel 16.1 nur zulässig, wenn sowohl:

  • die ungewöhnliche Platzverhältnisse sich auf dem Platz befinden (nicht im Aus) und
  • der Ball auf dem Platz liegt, außer in einer Penalty Area (hier erhält der Spieler nur Erleichterung nach Regel 17).

(3) Keine Erleichterung, wenn es eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen. Regel 16.1 gewährt keine Erleichterung:

  • wenn es wegen etwas anderem als den ungewöhnlichen Platzverhältnissen eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen, wie er liegt, (zum Beispiel, wenn der Spieler in zeitweiligem Wasser oder auf einem unbeweglichen Hemmnis steht, aber nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) oder
  • Beeinträchtigung ausschließlich deshalb gegeben ist, weil ein Spieler einen unter den Umständen eindeutig unvernünftigen Schläger, Stand oder eine unter den Umständen eindeutig unvernünftige Spielrichtung wählt.

Siehe Leitlinien für die Spielleitung, Abschnitt 8; Musterplatzregel F-23 (Die Spielleitung darf eine Platzregel erlassen, die straflose Erleichterung bei Beeinträchtigung durch ein zeitweiliges unbewegliches Hemmnis auf dem Platz oder außerhalb des Platzes erlaubt).

b
Erleichterung für einen Ball im Gelände

Liegt der Ball eines Spielers im Gelände und liegt eine Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz vor, darf der Spieler den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball droppen und ihn aus dem folgenden Erleichterungsbereich spielen (siehe Regel 14.3):

  • Bezugspunkt ist der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung im Gelände.
  • Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: eine Schlägerlänge, aber mit diesen Einschränkungen:
  • Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:
    • Der Erleichterungsbereich muss im Gelände liegen.
    • der Erleichterungsbereich darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt und
    • es muss vollständige Erleichterung von jeglicher Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse gegeben sein.
c
Erleichterung für einen Ball im Bunker

Liegt der Ball eines Spielers in einem Bunker und es liegt eine Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz vor, darf der Spieler entweder (1) straflos oder (2) mit Strafe Erleichterung in Anspruch nehmen:

(1) Straflose Erleichterung: Aus dem Bunker spielen. Der Spieler darf straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, jedoch

  • Müssen der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen.
  • Gibt es keinen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung im Bunker, darf der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er die Stelle der größtmöglichen Erleichterung im Bunker als Bezugspunkt verwendet.

(2) Erleichterung mit Strafe: Spielen außerhalb des Bunkers (Erleichterung „auf der Linie zurück“). Mit einem Strafschlag darf der Spieler den ursprünglichen oder einen anderen Ball (siehe Regel 14.3) in einem Erleichterungsbereich, auf der Grundlage der Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch die Lage des ursprünglichen Balls droppen:

  • Bezugspunkt ist ein vom Spieler gewählter Punkt auf dem Platz, der auf der Bezugslinie liegt und weiter vom Loch entfernt ist als die ursprüngliche Stelle des Balles (ohne Einschränkung, wie weit auf der Linie zurück).
    • Bei der Auswahl des Bezugspunkts sollte der Spieler diesen mit einem Gegenstand, zum Beispiel einem Tee, anzeigen.
    • Droppt der Spieler einen Ball, ohne diesen Punkt gewählt zu haben, wird der Punkt auf der Linie in derselben Entfernung vom Loch wie die Stelle, an der der gedroppte Ball zuerst den Boden berührte, als Bezugspunkt behandelt.
  • Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: eine Schlägerlänge, aber mit diesen Einschränkungen:
  • Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:
    • der Erleichterungsbereich darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt und
    • er darf in jedem Bereich des Platzes liegen, aber
    • wenn mehr als ein Bereich des Platzes innerhalb einer Schlägerlänge vom Bezugspunkt liegt, muss der Ball im Erleichterungsbereich im selben Bereich des Platzes zur Ruhe kommen, den der Ball beim Droppen im Erleichterungsbereich zuerst berührte.
d
Erleichterung für einen Ball auf dem Grün

Liegt der Ball eines Spielers auf dem Grün und ist durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz beeinträchtigt, darf der Spieler straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen oder einen anderen Ball an den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung legt. Er muss dabei die nach Regeln 14.2b(2) und 14.2e vorgeschriebene Vorgehensweise, einen Ball zurückzulegen, einhalten.

  • Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung muss entweder auf dem Grün oder im Gelände liegen.
  • Gibt es keinen solchen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, darf der Spieler trotzdem Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er die Stelle größtmöglicher Erleichterung als Bezugspunkt verwendet, die entweder auf dem Grün oder im Gelände liegt.
e
Erleichterung für einen Ball, der nicht gefunden wird, aber in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt

Wenn der Ball eines Spielers nicht gefunden wird und es ist bekannt oder so gut wie sicher, dass er in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen auf dem Platz liegt, darf der Spieler diese Erleichterungsmöglichkeit anstelle der Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen:

  • Der Spieler darf Erleichterung nach den Regeln 16.1b, c oder d in Anspruch nehmen, indem er die Stelle, an der der Ball zuletzt die Grenze der ungewöhnlichen Platzverhältnisse auf dem Platz gekreuzt hat, schätzt, um von dort aus den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen.
  • Sobald der Spieler einen anderen Ball ins Spiel bringt, um auf diese Weise Erleichterung in Anspruch zu nehmen
    • ist der ursprüngliche Ball nicht mehr im Spiel und darf nicht gespielt werden.
    • Dies gilt auch, wenn er anschließend vor dem Ende der Suchzeit von drei Minuten auf dem Platz gefunden wird (siehe Regel 6.3b).

Aber: Ist es nicht bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt und der Ball verloren ist, muss der Spieler Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust nach Regel 18.2 in Anspruch nehmen.

f
Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone in ungewöhnlichen Platzverhältnissen muss Erleichterung in Anspruch genommen werden

In keinem der folgenden Fälle darf der Ball gespielt werden, wie er liegt:

(1) Wenn der Ball in der Spielverbotszone liegt. Liegt der Ball des Spielers innerhalb einer Spielverbotszone in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen, im Gelände, in einem Bunker oder auf dem Grün:

  • Wenn der Ball in der Spielverbotszone liegt. Der Spieler muss straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen.
  • Spielverbotszone im Bunker. Der Spieler muss straflose Erleichterung oder Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 16.1c(1) oder (2) in Anspruch nehmen.
  • Spielverbotszone auf dem Grün. Der Spieler muss straflose Erleichterung nach Regel 16.1d in Anspruch nehmen.

(2) Spielverbotszone beeinträchtigt den Stand oder Schwung für einen Ball auf dem Platz, aber außerhalb einer Penalty Area. Wenn der Ball eines Spielers außerhalb einer Spielverbotszone im Gelände, im Bunker oder auf dem Grün liegt, aber eine Spielverbotszone (gleich, ob in ungewöhnlichen Platzverhältnissen oder in einer Penalty Area) beeinträchtigt den Bereich des beabsichtigten Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers, muss der Spieler entweder

  • wenn erlaubt, Erleichterung nach Regel 16.1b, c oder d in Anspruch nehmen, abhängig davon, ob der Ball im Gelände, in einem Bunker oder auf dem Grün liegt oder
  • den Ball für unspielbar halten und Erleichterung nach Regel 19 in Anspruch nehmen.

Bei Behinderung durch eine Spielverbotszone für einen Ball in einer Penalty Area, siehe Regel 17.1e.

Strafe für Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen Regel 16.1: Grundstrafe nach Regel 14.7a.

16.2
Gefährdung durch Tiere
a
Wann Erleichterung in Anspruch genommen werden darf

Eine „Gefährdung durch Tiere“ besteht, wenn ein gefährliches Tier (wie Giftschlangen, stechende Bienen, Alligatoren, Feuerameisen oder Bären) in der Nähe eines Balls den Spieler ernsthaft verletzen könnte, wenn er den Ball spielen müsste, wie er liegt.

Ein Spieler darf bei Gefährdung durch Tiere straflos wie folgt Erleichterung nach Regel 16.2b in Anspruch nehmen, unabhängig davon, wo sein Ball auf dem Platz liegt, ausgenommen, dass Erleichterung nicht gewährt wird:

  • wenn es aufgrund anderer Umstände als der Gefährdung durch Tiere eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen, wie er liegt (zum Beispiel, wenn ein Spieler nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) oder
  • wenn die Beeinträchtigung nur vorkommt, weil der Spieler einen Schläger, eine Art des Stands oder Schwungs oder eine Spielrichtung wählt, die unter den Umständen eindeutig unvernünftig ist.
b
Wie Erleichterung bei Gefährdung durch Tiere in Anspruch genommen werden darf

Wenn eine Gefährdung durch Tiere das Spiel beeinträchtigt:

(1) Wenn Ball außerhalb einer Penalty Area liegt: Der Spieler darf straflose Erleichterung nach Regel 16.1b, c oder d in Anspruch nehmen, jeweils abhängig davon, ob der Ball im Gelände, in einem Bunker oder auf dem Grün liegt.

(2) Wenn Ball innerhalb einer Penalty Area liegt: Der Spieler darf entweder straflose Erleichterung oder Erleichterung mit Strafschlag in Anspruch nehmen:

  • Straflose Erleichterung: Spielen aus der Penalty Area. Der Spieler darf straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, jedoch müssen der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung und der Erleichterungsbereich innerhalb der Penalty Area liegen.
  • Erleichterung mit Strafschlag: Spielen von außerhalb der Penalty Area.
    • Der Spieler darf Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 17.1d in Anspruch nehmen.
    • Wenn eine Beeinträchtigung durch gefährliche Tiere an der Stelle besteht, von der der Ball nach Inanspruchnahme von Erleichterung mit Strafschlag außerhalb der Penalty Area gespielt würde, ist es dem Spieler gestattet, erneut Erleichterung ohne zusätzliche Strafe nach (1) in Anspruch nehmen.

Nach dieser Regel bedeutet der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung den nächstgelegenen Punkt (nicht näher zum Loch), an der keine Gefährdung durch gefährliche Tiere besteht.

Strafe für Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen Regel 16.2: Grundstrafe nach Regel 14.7a.

16.3
Eingebetteter Ball
a
Wann Erleichterung in Anspruch genommen werden darf

(1) Ball muss im Gelände eingebettet sein. Erleichterung nach Regel 16.3b wird nur dann gewährt, wenn der Ball im Gelände eingebettet ist.

  • Es gibt keine Erleichterung nach dieser Regel, wenn der Ball nicht im Gelände eingebettet ist.
  • Aber: Wenn der Ball auf dem Grün eingebettet ist, darf der Spieler die Stelle markieren, den Ball aufnehmen und reinigen, das Balleinschlagloch ausbessern und den Ball an die ursprüngliche Stelle zurücklegen (siehe Regel 13.1c(2)).

Ausnahme – Wann Erleichterung für eingebetteten Ball im Gelände nicht gewährt wird: Erleichterung nach Regel 16.3b ist nicht erlaubt:

  • wenn der Ball in Sand an einer Stelle des Geländes, die nicht auf Fairwayhöhe oder kürzer gemäht ist, eingebettet ist oder
  • wenn der Schlag eindeutig unvernünftig ist wegen einer Behinderung durch etwas anderes als die Lage im eigenen Einschlagloch (zum Beispiel, wenn ein Spieler nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen).

(2) Bestimmen, ob Ball eingebettet ist. Der Ball eines Spielers gilt nur dann als eingebettet, wenn

  • Der Ball in Folge des letzten Schlags des Spielers in seinem eigenen Einschlagloch liegt und·
  • teilweise unter der Oberfläche des Bodens liegt.

Kann der Spieler nicht mit Sicherheit sagen, ob sein Ball in seinem eigenen Einschlagloch oder im Einschlagloch eines anderen Balls liegt, darf der Spieler den Ball als eingebettet behandeln, wenn sich aus den verfügbaren Informationen vernünftigerweise schließen lässt, dass der Ball in seinem eigenen Einschlagloch liegt.

Ein Ball ist nicht eingebettet, wenn er sich aufgrund von etwas anderem als dem vorhergehenden Schlag des Spielers unterhalb der Bodenoberfläche befindet, zum Beispiel wenn:

  • der Ball von einer Person in den Boden gedrückt wurde, die darauf getreten ist,
  • der Ball direkt in den Boden geschlagen wird, ohne in der Luft gewesen zu sein oder
  • der Ball gedroppt wurde, als Erleichterung nach einer Regel in Anspruch genommen wurde.
b
Erleichterung für eingebetteten Ball

Wenn der Ball eines Spielers im Gelände eingebettet ist und Erleichterung nach Regel 16.3a zulässig ist, darf der Spieler straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen oder einen anderen Ball innerhalb des nachfolgenden Erleichterungsbereichs droppt (siehe Regel 14.3):

  • Bezugspunkt ist die Stelle unmittelbar hinter dem eingebetteten Ball.
  • Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: eine Schlägerlänge, aber mit diesen Einschränkungen:
  • Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:
    • Der Erleichterungsbereich muss im Gelände liegen und
    • der Erleichterungsbereich darf nicht näher zum Loch als der Bezugspunkt liegen.

Siehe Leitlinien für die Spielleitung, Abschnitt 8; Musterplatzregel F-2 (Die Spielleitung darf eine Platzregel erlassen, die Erleichterung für einen eingebetteten Ball nur in Bereichen gewährt, die auf Fairwayhöhe oder niedriger gemäht sind).

Strafe für Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen Regel 16.3: Grundstrafe nach Regel 14.7a.

16.4
Ball aufnehmen, um zu sehen, ob er sich in einer Lage befindet, aus der Erleichterung gewährt wird

Hat ein Spieler einen nachvollziehbaren Grund zur Annahme, dass sein Ball sich in einer Lage befindet, aus der straflose Erleichterung nach Regel  15.2, 16.1 oder 16.3 zulässig ist, aber er kann dies nicht beurteilen, ohne den Ball aufzunehmen:

  • darf der Spieler den Ball aufnehmen, um zu prüfen, ob Erleichterung gewährt wird, aber:
  • die Stelle des Balls muss zuerst markiert werden und der aufgenommene Ball darf nicht gereinigt werden (außer auf dem Grün) (siehe Regel 14.1).

Nimmt der Spieler seinen Ball ohne einen nachvollziehbaren Grund auf (außer auf dem Grün, wo der Spieler nach Regel 13.1b aufnehmen darf), zieht er sich einen Strafschlag zu.

Wenn Erleichterung zulässig ist und der Spieler Erleichterung in Anspruch nimmt, fällt keine Strafe an, selbst wenn der Spieler vor dem Aufnehmen die Stelle des Balls nicht markiert oder er den aufgenommenen Ball gereinigt hat.

Wenn keine Erleichterung zulässig ist oder der Spieler sich entscheidet, keine zulässige Erleichterung in Anspruch zu nehmen:

  • zieht der Spieler sich einen Strafschlag zu, wenn er vor dem Aufnehmen die Stelle des Balls nicht markierte oder den aufgenommenen Ball unzulässiger Weise reinigte und
  • der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (siehe Regel 14.2).  

Strafe für Spielen eines falsch neu eingesetzten Balls oder das Spielen vom falschen Ort unter Verstoß gegen Regel 16.4: Grundstrafe nach Regel  6.3b oder 14.7a

Ergeben sich mehrfache Regelverstöße durch eine einzelne Handlung oder miteinander verbundene Handlungen, siehe Regel 1.3c(4).

Tierloch

Jedes Loch, das von einem Tier gegraben wurde, außer das Loch wurde von Tieren gegraben, die auch als lose hinderliche Naturstoffe gelten (zum Beispiel Würmer oder Insekten).

Der Begriff Tierloch schließt mit ein:

  • Das von dem Tier aus dem Loch gegrabene lose Material,
  • jegliche niedergetretene Spur oder Laufweg, die in das Loch führen und
  • jeglichen Bereich des Bodens, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde.

 

Tierloch/1 - Einzelne Fußspur oder Hufabdruck ist kein Tierloch

Ein einzelner Fußabdruck eines Tiers, der nicht in ein Tierloch führt, ist kein von einem Tier gemachtes Loch, sondern nur eine Bodenunebenheit, von der straflose Erleichterung nicht zulässig ist. Ist ein derartiger Schaden auf dem Grün, darf er jedoch ausgebessert werden (Regel 13.1c(2) - Verbesserungen, die auf dem Grün erlaubt sind).

Boden in Ausbesserung:

Jeder Teil des Platzes, den die Spielleitung als Boden in Ausbesserung definiert (ob durch Markierung oder anderweitig). Jeglicher definierter Boden in Ausbesserung schließt mit ein:

  • Jeden Boden innerhalb der Grenzen des definierten Bereichs und
  • jederlei Gras, Busch, Baum oder sonstigen wachsenden oder befestigten natürlichen Gegenstand, der in dem definierten Bereich wurzelt, einschließlich jedes Teils dieses Gegenstands, das sich über den Boden außerhalb der Grenzen des definierten Bereichs erstreckt (jedoch nicht, wenn ein solcher Gegenstand außerhalb der Grenzen des definierten Bereichs befestigt ist oder sich unterhalb der Bodenoberfläche befindet, zum Beispiel eine Baumwurzel, die Teil eines innerhalb der Grenzen wurzelnden Baums ist).

Boden in Ausbesserung schließt folgende Dinge mit ein, auch wenn die Spielleitung sie nicht als solche definiert:

  • Jedes von der Spielleitung oder Greenkeepern verursachte Loch, das gemacht wurde
    • bei der Vorbereitung des Platzes (zum Beispiel ein Loch, aus dem ein Pfahl entfernt wurde oder das Loch auf einem Doppel-Grün, das für das Spiel eines anderen Lochs verwendet wird) oder
    • bei der Platzpflege (zum Beispiel Löcher beim Soden schneiden,dem Entfernen eines Baumstumpfs oder beim Verlegen von Leitungen, aber keine Bodenbelüftungslöcher).
  • Angehäuftes Schnittgut, Laub und anderes Material, das zum späteren Abtransport bestimmt ist. Aber:
    • Auf dem Platz zum Abtransport angehäuftes natürliches Material ist auch loser hinderlicher Naturstoff und
    • auf dem Platz belassenes Material, das nicht zum Abtransport bestimmt ist, ist kein Boden in Ausbesserung, es sei denn, die Spielleitung hat es als solchen bestimmt.
  • Jede Tierbehausung (zum Beispiel ein Vogelnest), die sich so nahe an einem Ball im Spiel befindet, dass der Schlag des Spielers oder sein Stand sie beschädigen könnte, außer wenn die Behausung von Tieren geschaffen wurde, die als lose hinderliche Naturstoffe definiert wurden (zum Beispiel Würmer oder Insekten).

Die Grenze von Boden in Ausbesserung sollte durch Pfähle, Linien oder physische Merkmale gekennzeichnet werden:

  • Pfähle: Bei der Kennzeichnung durch Pfähle wird die Grenze des Bodens in Ausbesserung durch die äußeren Punkte der Pfähle auf Bodenhöhe definiert und die Pfähle befinden sich im Boden in Ausbesserung.
  • Linien: Bei Kennzeichnung durch eine Linie auf dem Boden ist die Grenze des Bodens in Ausbesserung die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet sich im Boden in Ausbesserung.
  • Physische Merkmale: Bei Kennzeichnung durch physische Merkmale (wie ein Blumenbeet oder einen Sodengarten) sollte die Spielleitung bekannt geben, wodurch die Grenze des Bodens in Ausbesserung definiert ist.

Ist die Grenze des Bodens in Ausbesserung durch Linien oder physische Merkmale definiert, können Pfähle verwendet werden, um zu zeigen, wo der Boden in Ausbesserung ist, aber sie haben keine andere Bedeutung.

 

Boden in Ausbesserung/1 - Von der Spielleitung oder den Greenkeepern verursachte Schäden sind nicht immer Boden in Ausbesserung

Ein von Greenkeepern gemachtes Loch ist Boden in Ausbesserung, auch wenn es nicht als Boden in Ausbesserung gekennzeichnet ist. Jedoch sind nicht alle von den Greenkeeper verursachten Schäden automatisch Boden in Ausbesserung.

Beispiele von Schäden, die nicht automatisch Boden in Ausbesserung sind, schließen ein:

  • Eine Fahrspur eines Traktors (die Spielleitung darf jedoch eine tiefe Fahrspur zu Boden in Ausbesserung erklären).
  • Ein alter Lochpfropfen, der unter die Grünoberfläche abgesunken ist, siehe jedoch Regel 13.1c (Verbesserungen, die auf dem Grün erlaubt sind).

Boden in Ausbesserung/2 - Ball im Baum, der in Boden in Ausbesserung wächst, befindet sich in Boden in Ausbesserung

Wächst ein Baum im Boden in Ausbesserung und der Ball eines Spielers liegt in einem Ast dieses Baums, befindet sich der Ball in Boden in Ausbesserung, auch wenn der Ast sich über die gekennzeichnete Fläche hinweg ausdehnt.

Entscheidet sich der Spieler, straflose Erleichterung nach Regel 16.1 in Anspruch zu nehmen, und die Stelle am Boden unmittelbar unter der Lage des Balls im Baum befindet sich außerhalb des Bodens in Ausbesserung, ist der Bezugspunkt zum Bestimmen des Erleichterungsbereichs und um Erleichterung in Anspruch zu nehmen, diese Stelle auf dem Boden.

Boden in Ausbesserung/3 - Umgefallener Bau oder Baumstumpf ist nicht immer Boden in Ausbesserung

Ein umgefallener Baum oder Baumstumpf, den die Spielleitung beseitigen lassen möchte, aber an dem die entsprechenden Arbeiten noch nicht begonnen haben, ist nicht automatisch Boden in Ausbesserung. Ist jedoch begonnen worden, den Baum und den Baumstumpf auszugraben oder zum Abtransport zuzuschneiden, sind diese „zum späteren Abtransport angehäuftes Material“ und damit Boden in Ausbesserung.

Beispiel: Ein Baum, der im Gelände umgefallen ist und noch an seinem Stumpf befestigt ist, ist nicht Boden in Ausbesserung. Ein Spieler könnte jedoch von der Spielleitung Erleichterung erbitten und die Spielleitung dürfte die von dem umgefallenen Baum bedeckte Fläche zu Boden in Ausbesserung erklären.

Unbewegliches Hemmnis

Jedes Hemmnis, das

  • nicht ohne übermäßigen Aufwand oder ohne das Hemmnis oder den Platz zu beschädigen, bewegt werden kann und
  • anderweitig nicht die Definition eines beweglichen Hemmnisses erfüllt.

Die Spielleitung darf jegliches Hemmnis als unbewegliches Hemmnis definieren, auch wenn es der Definition eines beweglichen Hemmnisses entspricht.

 

Unbewegliches Hemmnis/1 - Rasen um ein Hemmnis herum ist nicht Teil des Hemmnisses

Jeglicher Rasen, der auf ein unbewegliches Hemmnis hinführt oder ein unbewegliches Hemmnis bedeckt, ist nicht Teil des Hemmnisses.

Beispiel: Ein Wasserrohr befindet sich sowohl unterhalb wie auch oberhalb des Bodens. Verursacht der Teil des Rohrs, der sich unter dem Boden befindet, dass der Rasen dort angehoben ist, ist der angehobene Rasen nicht Teil des unbeweglichen Hemmnisses.

Zeitweiliges Wasser

Jede vorübergehende Ansammlung von Wasser auf der Bodenoberfläche (zum Beispiel Pfützen, entstanden durch Regen oder Beregnung oder wenn ein Gewässer über seine Ufer tritt), die:

  • Nicht in einer Penalty Area ist und
  • zu sehen ist, bevor oder nachdem der Spieler seinen Stand einnimmt (ohne seine Füße übermäßig niederzudrücken).

Es reicht nicht aus, wenn der Boden nass, matschig oder weich ist oder dass das Wasser kurzzeitig sichtbar ist, wenn der Spieler auf den Boden tritt. Eine Ansammlung von Wasser muss bestehen bleiben, bevor oder nachdem der Stand eingenommen wurde.

Sonderfälle:

  • Tau und Reif sind kein zeitweiliges Wasser.
  • Schnee und natürliches Eis, sind (anders als Reif), entweder lose hinderliche Naturstoffe oder, wenn sie sich auf dem Boden befinden, zeitweiliges Wasser je nach Wahl des Spielers.
  • Künstlich hergestelltes Eis ist ein Hemmnis.
Ungewöhnliche Platzbedingungen

Jeder der vier definierten Umstände:

  • Tierloch,
  • Boden in Ausbesserung,
  • unbewegliches Hemmnis oder
  • zeitweiliges Wasser
Bewegliches Hemmnis

Ein Hemmnis, das ohne übermäßigen Aufwand und ohne das Hemmnis oder den Platz zu beschädigen, bewegt werden kann.

Erfüllt ein Teil eines unbeweglichen Hemmnisses oder eines Bestandteils des Platzes (wie ein Tor, eine Tür oder ein Teil eines befestigten Kabels) diese beiden Bedingungen, wird dieser Teil als bewegliches Hemmnis behandelt.

Aber: Dies trifft nicht auf den beweglichen Teil eines unbeweglichen Hemmnisses oder Bestandteil des Platzes zu, der nicht bewegt werden darf (zum Beispiel ein loser Stein einer Steinmauer).

Selbst wenn ein Hemmnis beweglich ist, darf die Spielleitung dieses zu einem unbeweglichen Hemmnis erklären.

 

Bewegliches Hemmnis/1 - Aufgegebener Ball ist ein bewegliches Hemmnis

Ein aufgegebener Ball ist ein bewegliches Hemmnis.

Ausmarkierung

Künstliche Gegenstände, die Aus definieren oder anzeigen, wie Mauern, Zäune, Pfosten und Geländer, von denen keine straflose Erleichterung gewährt wird.

Dies schließt alle Fundamente und Pfosten von Auszäunen mit ein, aber nicht

  • im Winkel angebrachte Stützen oder Befestigungsdrähte, die an einer Mauer oder einem Zaun angebracht sind oder
  • jegliche Stufen, Brücken oder ähnliche Konstruktionen, um über die Mauer oder den Zaun zu gelangen.

Ausmarkierungen gelten als unbeweglich, auch wenn sie oder ein Teil von ihnen, beweglich sind (siehe Regel 8.1a).

Ausmarkierungen sind keine Hemmnisse oder Bestandteile des Platzes.

 

Ausmarkierung/1 - Status von Gegenständen, die an einer Ausmarkierung befestigt sind

Gegenstände, die an einer Ausmarkierung befestigt, aber nicht Teil der Ausmarkierung sind, sind Hemmnisse, und ein Spieler darf straflose Erleichterung von ihnen in Anspruch nehmen.

Möchte die Spielleitung keine straflose Erleichterung von einem an einer Ausmarkierung befestigten Hemmnis zulassen, darf sie eine Platzregel verfassen, die das Hemmnis zu einem Bestandteil des Platzes erklärt, womit es seinen Status als Hemmnis verliert und straflose Erleichterung nicht mehr zulässig ist.

Beispiel: Befinden sich Abstützungen so dicht an einem Aus-Zaun, dass das Belassen der Abstützungen als Hemmnisse dem Spieler tatsächlich straflose Erleichterung von der Ausmarkierung ermöglichen würde, darf die Spielleitung die Abstützung zum Bestandteil des Platzes erklären.

Ausmarkierung/2 - Status eines Tors in der Ausmarkierung

Ein Tor zum Durchgang durch eine Aus-Mauer oder einen Aus-Zaun ist kein Teil der Ausmarkierung. Ein solches Tor ist ein Hemmnis, es sei denn, die Spielleitung erklärt es zu einem Bestandteil des Platzes.

Ausmarkierung/3 - Bewegliche Ausmarkierung oder beweglicher Teil einer Ausmarkierung dürfen nicht bewegt werden

Ausmarkierungen werden als unbeweglich behandelt, auch wenn ein Teil des Gegenstands so gebaut wurde, dass es beweglich ist. Um ein einheitliches Verfahren sicherzustellen, gilt dies für alle Ausmarkierungen.

Ein Beispiel dafür, wie eine bewegliche Ausmarkierung während einer Runde ins Spiel kommen kann, schließt einen Aus-Pfahl ein, der den Stand eines Spielers behindert, sodass dieser den Pfahl aus dem Boden zieht (ein Verstoß gegen Regel 8.1a), wobei ein Teil davon beim Entfernen abbricht. Erkennt der Spieler den Fehler vor dem nächsten Schlag, darf er die verbesserten Bedingungen wiederherstellen, indem er genug von dem zerbrochenen Aus-Pfahl zurückstellt, um die Behinderung in dem Ausmaß wiederherzustellen wie sie vor dem Entfernen des Pfahls existierte.

Kann die Verbesserung jedoch nicht rückgängig gemacht werden (zum Beispiel, wenn eine Ausmarkierung derartig verbogen oder gebrochen ist, dass die Verbesserung nicht rückgängig gemacht werden kann), kann der Spieler die Strafe nicht vermeiden.

Bestandteil des Platzes

Ein künstlicher Gegenstand, der von der Spielleitung als Teil der Herausforderung beim Spielen des Platzes angesehen wird und von dem es keine straflose Erleichterung gibt.

Bestandteile des Platzes werden als unbeweglich behandelt (siehe Regel 8.1a). Aber: Erfüllt ein Teil davon (zum Beispiel ein Tor, eine Tür oder ein Teil eines daran befestigten Kabels) die Anforderungen für ein bewegliches Hemmnis, wird dieser Teil als bewegliches Hemmnis angesehen.

Bestandteile des Platzes sind keine Hemmnisse oder Ausmarkierungen.

Ungewöhnliche Platzbedingungen

Jeder der vier definierten Umstände:

  • Tierloch,
  • Boden in Ausbesserung,
  • unbewegliches Hemmnis oder
  • zeitweiliges Wasser
Ungewöhnliche Platzbedingungen

Jeder der vier definierten Umstände:

  • Tierloch,
  • Boden in Ausbesserung,
  • unbewegliches Hemmnis oder
  • zeitweiliges Wasser
Stand

Die Position der Füße und des Körpers eines Spielers bei der Vorbereitung auf einen Schlag und bei dessen Durchführung.

Grün

Die Fläche des Lochs, auf dem der Spieler gerade spielt, die

  • speziell zum Putten vorbereitet ist oder
  • die die Spielleitung als das Grün definiert hat (zum Beispiel bei der Nutzung eines zeitweiligen Grüns).

Auf dem Grün eines Lochs befindet sich das Loch, in das der Spieler einen Ball zu spielen versucht.Das Grün ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes. Alle Grüns der anderen Löcher, die der Spieler gerade nicht spielt, bezeichnet man als falsche Grüns und sind Teil des Geländes.

Die Grenze eines Grüns ist dadurch definiert, dass dort die besonders vorbereitete Fläche beginnt (zum Beispiel dort, wo das Gras besonders geschnitten ist, um die Grenze zu zeigen), es sei denn, die Spielleitung legt die Grenze anders fest (zum Beispiel durch eine Linie oder Punkte).

Wenn ein Doppelgrün für das Spiel zweier verschiedener Löcher genutzt wird,

  • wird die gesamte Fläche mit den zwei Löchern als Grün des jeweils gespielten Lochs angesehen.

Aber: Die Spielleitung darf eine Grenze definieren, die das Doppelgrün in verschiedene Grüns teilt, sodass beim Spielen eines dieser Löcher durch einen Teil des Doppelgrüns, der beim Spielen des anderen Lochs benutzt wird, als falsches Grün zählt.

Ungewöhnliche Platzbedingungen

Jeder der vier definierten Umstände:

  • Tierloch,
  • Boden in Ausbesserung,
  • unbewegliches Hemmnis oder
  • zeitweiliges Wasser
Grün

Die Fläche des Lochs, auf dem der Spieler gerade spielt, die

  • speziell zum Putten vorbereitet ist oder
  • die die Spielleitung als das Grün definiert hat (zum Beispiel bei der Nutzung eines zeitweiligen Grüns).

Auf dem Grün eines Lochs befindet sich das Loch, in das der Spieler einen Ball zu spielen versucht.Das Grün ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes. Alle Grüns der anderen Löcher, die der Spieler gerade nicht spielt, bezeichnet man als falsche Grüns und sind Teil des Geländes.

Die Grenze eines Grüns ist dadurch definiert, dass dort die besonders vorbereitete Fläche beginnt (zum Beispiel dort, wo das Gras besonders geschnitten ist, um die Grenze zu zeigen), es sei denn, die Spielleitung legt die Grenze anders fest (zum Beispiel durch eine Linie oder Punkte).

Wenn ein Doppelgrün für das Spiel zweier verschiedener Löcher genutzt wird,

  • wird die gesamte Fläche mit den zwei Löchern als Grün des jeweils gespielten Lochs angesehen.

Aber: Die Spielleitung darf eine Grenze definieren, die das Doppelgrün in verschiedene Grüns teilt, sodass beim Spielen eines dieser Löcher durch einen Teil des Doppelgrüns, der beim Spielen des anderen Lochs benutzt wird, als falsches Grün zählt.

Spiellinie

Die Linie, auf der sich der Ball nach Absicht des Spielers nach dem Schlag bewegen soll, einschließlich eines angemessenen Bereichs auf dieser Linie oberhalb des Bodens und zu beiden Seiten der Linie.

Die Spiellinie ist nicht unbedingt eine gerade Linie zwischen zwei Punkten (zum Beispiel kann sie eine Kurve sein, je nachdem wohin der Spieler seinen Ball spielen will).

Ungewöhnliche Platzbedingungen

Jeder der vier definierten Umstände:

  • Tierloch,
  • Boden in Ausbesserung,
  • unbewegliches Hemmnis oder
  • zeitweiliges Wasser
Spielleitung

Die für ein Turnier oder den Platz verantwortliche Person oder Gruppe.

Siehe "Offizielles Handbuch", Leitlinien für die Spielleitung, Abschnitt 1 (Die Aufgaben der Spielleitung).

Ungewöhnliche Platzbedingungen

Jeder der vier definierten Umstände:

  • Tierloch,
  • Boden in Ausbesserung,
  • unbewegliches Hemmnis oder
  • zeitweiliges Wasser
Stand

Die Position der Füße und des Körpers eines Spielers bei der Vorbereitung auf einen Schlag und bei dessen Durchführung.

Ungewöhnliche Platzbedingungen

Jeder der vier definierten Umstände:

  • Tierloch,
  • Boden in Ausbesserung,
  • unbewegliches Hemmnis oder
  • zeitweiliges Wasser
Ungewöhnliche Platzbedingungen

Jeder der vier definierten Umstände:

  • Tierloch,
  • Boden in Ausbesserung,
  • unbewegliches Hemmnis oder
  • zeitweiliges Wasser
Platz

Der gesamte Bereich des Spiels innerhalb jeder durch die Spielleitung bestimmten Platzgrenzen:

  • Alle Bereiche innerhalb der Platzgrenzen sind Teil des Platzes.
  • Alle Bereiche außerhalb der Platzgrenzen sind Aus und nicht Teil des Platzes.
  • Die Platzgrenze erstreckt sich vom Boden aus sowohl nach oben wie nach unten.

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

Aus

Ist der Bereich außerhalb der durch die Spielleitung definierten Platzgrenzen. Alle Bereiche innerhalb dieser Grenzen sind kein Aus.

Die Ausgrenze des Platzes erstreckt sich vom Boden sowohl nach oben als auch nach unten:

  • Das bedeutet, dass jeglicher Boden und alles andere (zum Beispiel jeglicher natürlicher oder künstlicher Gegenstand) innerhalb der Ausgrenzen nicht „Aus“ ist, gleich ob er sich auf, über oder unter der Erdoberfläche befindet.
  • Ist ein Gegenstand sowohl innerhalb als auch außerhalb der Ausgrenze (wie Stufen, die an einem Auszaun angebracht sind oder ein außerhalb verwurzelter Baum, mit Ästen, die auf den Platz ragen oder umgekehrt), ist nur der Teil des Gegenstands außerhalb der Grenze im „Aus“.

Die Ausgrenze sollte durch Gegenstände oder Linien definiert sein:

  • Ausmarkierungen: Wird Aus durch Pfähle oder einen Zaun bestimmt, ist die Ausgrenze durch die auf Bodenebene verlaufende Linie entlang der platzseitigen Punkte der Pfähle oder Zaunpfähle definiert (ohne schräg laufende Stützpfosten), und die Pfähle oder Zaunpfähle befinden sich im Aus. Wird Aus durch andere Gegenstände, zum Beispiel eine Mauer, bestimmt oder möchte die Spielleitung einen Auszaun anders behandeln, sollte die Spielleitung die Ausgrenze festlegen.
  • Linien: Wird Aus durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet, ist die Platzseite der Linie die Ausgrenze und die Linie selbst liegt im Aus. Wird eine Linie auf dem Boden zur Kennzeichnung der Ausgrenze verwendet,können Pfähle benutzt werden, um die Grenze anzuzeigen, aber sie haben keine andere Bedeutung.

Auspfähle oder Auslinien sollten weiß sein.

Platz

Der gesamte Bereich des Spiels innerhalb jeder durch die Spielleitung bestimmten Platzgrenzen:

  • Alle Bereiche innerhalb der Platzgrenzen sind Teil des Platzes.
  • Alle Bereiche außerhalb der Platzgrenzen sind Aus und nicht Teil des Platzes.
  • Die Platzgrenze erstreckt sich vom Boden aus sowohl nach oben wie nach unten.

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

Penalty Area

Ein Bereich, aus dem Erleichterung mit einem Strafschlag in Anspruch genommen werden darf, wenn der Ball des Spielers dort zur Ruhe kommt.

Eine Penalty Area ist

  • jegliches Gewässer auf dem Platz (ob von der Spielleitung gekennzeichnet oder nicht), einschließlich einem Meer, See, Teich, Fluss, Graben, Drainagegraben oder einem anderen offenen Wasserlauf (auch wenn er kein Wasser enthält) und
  • jeder andere Teil des Platzes, den die Spielleitung als Penalty Area kennzeichnet.

Eine Penalty Area ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Penalty Areas, die sich durch die zur Kennzeichnung verwendete Farbe unterscheiden:

  • Gelbe Penalty Areas (mit gelben Linien oder gelben Pfählen gekennzeichnet) geben dem Spieler zwei Möglichkeiten der Erleichterung (Regeln 17.1d(1) oder (2)).
  • Rote Penalty Areas (mit roten Linien oder roten Pfählen gekennzeichnet) geben dem Spieler zusätzlich zu den beiden Erleichterungsverfahren bei gelben Penalty Areas eine zusätzliche Möglichkeit der seitlichen Erleichterung (Regel 17.1d(3)).

Ist die Farbe einer Penalty Area von der Spielleitung nicht gekennzeichnet oder angegeben, wird sie als rote Penalty Area behandelt.

Die Grenze einer Penalty Area erstreckt sich vom Boden sowohl nach oben als auch nach unten:

  • Dies bedeutet, dass jeglicher Boden und alles andere (wie jeglicher natürliche oder künstliche Gegenstand) innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area ist, gleich ob er sich auf, oberhalb oder unter der Erdoberfläche befindet.
  • Ist ein Gegenstand sowohl innerhalb als auch außerhalb der Penalty Area (zum Beispiel eine Brücke über eine Penalty Area oder ein innerhalb verwurzelter Baum mit Ästen, die über die Grenze hinausragen oder umgekehrt), ist nur der Teil des Gegenstands innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area.

Die Grenze einer Penalty Area sollte durch Pfähle, Linien oder physische Merkmale gekennzeichnet werden:

  • Pfähle: Wenn sie durch Pfähle gekennzeichnet ist, wird die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert und die Pfähle befinden sich innerhalb der Penalty Area.
  • Linien: Wenn sie durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet ist, ist die Grenze der Penalty Area die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet sich in der Penalty Area.
  • Physische Merkmale: Wenn sie durch physische Merkmale (wie einen Strand oder Wüstenbereich oder eine Stützmauer) definiert ist, sollte die Spielleitung bekannt geben, wie die Grenze der Penalty Area bestimmt ist.

Ist die Grenze einer Penalty Area durch Linien oder durch physische Merkmale definiert, können Pfähle verwendet werden, um zu zeigen, wo die Penalty Area ist, aber sie haben keine andere Bedeutung.

Ist die Grenze eines Gewässers nicht durch die Spielleitung definiert worden, wird diese Penalty Area durch ihre natürliche Grenze bestimmt (das heißt dort, wo der Boden abzufallen beginnt, um die Vertiefung zu bilden, die Wasser enthalten kann).

Enthält ein Gewässer üblicherweise kein Wasser (zum Beispiel ein Drainagegraben oder ein Regensammelbecken, das, außer nach größeren Niederschlägen trocken ist), darf die Spielleitung dieses als Teil des Geländes definieren (was bedeutet, dass es keine Penalty Area ist).

Ungewöhnliche Platzbedingungen

Jeder der vier definierten Umstände:

  • Tierloch,
  • Boden in Ausbesserung,
  • unbewegliches Hemmnis oder
  • zeitweiliges Wasser
Zeitweiliges Wasser

Jede vorübergehende Ansammlung von Wasser auf der Bodenoberfläche (zum Beispiel Pfützen, entstanden durch Regen oder Beregnung oder wenn ein Gewässer über seine Ufer tritt), die:

  • Nicht in einer Penalty Area ist und
  • zu sehen ist, bevor oder nachdem der Spieler seinen Stand einnimmt (ohne seine Füße übermäßig niederzudrücken).

Es reicht nicht aus, wenn der Boden nass, matschig oder weich ist oder dass das Wasser kurzzeitig sichtbar ist, wenn der Spieler auf den Boden tritt. Eine Ansammlung von Wasser muss bestehen bleiben, bevor oder nachdem der Stand eingenommen wurde.

Sonderfälle:

  • Tau und Reif sind kein zeitweiliges Wasser.
  • Schnee und natürliches Eis, sind (anders als Reif), entweder lose hinderliche Naturstoffe oder, wenn sie sich auf dem Boden befinden, zeitweiliges Wasser je nach Wahl des Spielers.
  • Künstlich hergestelltes Eis ist ein Hemmnis.
Unbewegliches Hemmnis

Jedes Hemmnis, das

  • nicht ohne übermäßigen Aufwand oder ohne das Hemmnis oder den Platz zu beschädigen, bewegt werden kann und
  • anderweitig nicht die Definition eines beweglichen Hemmnisses erfüllt.

Die Spielleitung darf jegliches Hemmnis als unbewegliches Hemmnis definieren, auch wenn es der Definition eines beweglichen Hemmnisses entspricht.

 

Unbewegliches Hemmnis/1 - Rasen um ein Hemmnis herum ist nicht Teil des Hemmnisses

Jeglicher Rasen, der auf ein unbewegliches Hemmnis hinführt oder ein unbewegliches Hemmnis bedeckt, ist nicht Teil des Hemmnisses.

Beispiel: Ein Wasserrohr befindet sich sowohl unterhalb wie auch oberhalb des Bodens. Verursacht der Teil des Rohrs, der sich unter dem Boden befindet, dass der Rasen dort angehoben ist, ist der angehobene Rasen nicht Teil des unbeweglichen Hemmnisses.

Straf-

Die Vorwärtsbewegung des Schlägers um den Ball zu schlagen.

Aber ein Schlag wurde nicht ausgeführt, wenn der Spieler

  • während des Abschwungs entscheidet, den Ball nicht zu schlagen und dies durch absichtliches Anhalten des Schlägerkopfes vermeidet, bevor dieser den Ball erreicht oder, wenn er nicht in der Lage ist, anzuhalten, durch absichtliches Verfehlen des Balls.
  • versehentlich während eines Übungsschwungs oder in der Vorbereitung zum Schlag den Ball trifft.

Der Ausdruck „einen Ball spielen“ in den Regeln bedeutet dasselbe wie „einen Schlag ausführen“.

Das Ergebnis des Spielers für ein Loch oder eine Runde wird als eine Anzahl von „Schlägen“ oder „ausgeführten Schlägen“ beschrieben, das bedeutet sowohl alle Schläge als auch Strafschläge (siehe Regel 3.1c).

 

Schlag/1 - Feststellen, ob ein Schlag gemacht wurde

Beginnt ein Spieler den Abschwung mit einem Schläger in der Absicht, den Ball zu schlagen, zählt seine Handlung als Schlag, wenn

  • der Schlägerkopf von einem äußeren Einfluss abgelenkt oder aufgehalten wird (zum Beispiel dem Ast eines Baums), gleich ob der Ball getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, gleich ob der Ball mit dem Schaft getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, während der Schlägerkopf herabfällt und den Ball trifft.

In den folgenden Fällen zählen die Handlungen des Spielers nicht als ein Schlag:

  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler hält den Abschwung kurz vor dem Ball an, aber der Schlägerkopf fällt herab, trifft den Ball und bewegt ihn.
  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler vervollständigt den Abschwung mit dem Schaft, trifft aber den Ball nicht.
  • Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Bewegt der Spieler den Ball, indem er gegen einen tiefer gelegenen Teil des Astes anstelle des Balls schlägt, gilt Regel 9.4 (Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt).
Stand

Die Position der Füße und des Körpers eines Spielers bei der Vorbereitung auf einen Schlag und bei dessen Durchführung.

Spielleitung

Die für ein Turnier oder den Platz verantwortliche Person oder Gruppe.

Siehe "Offizielles Handbuch", Leitlinien für die Spielleitung, Abschnitt 1 (Die Aufgaben der Spielleitung).

Platz

Der gesamte Bereich des Spiels innerhalb jeder durch die Spielleitung bestimmten Platzgrenzen:

  • Alle Bereiche innerhalb der Platzgrenzen sind Teil des Platzes.
  • Alle Bereiche außerhalb der Platzgrenzen sind Aus und nicht Teil des Platzes.
  • Die Platzgrenze erstreckt sich vom Boden aus sowohl nach oben wie nach unten.

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

Gelände

Der gesamte Platz mit Ausnahme der anderen vier definierten Bereiche: (1) der Abschlag, von dem der Spieler zu Beginn des gerade zu spielenden Lochs spielen muss, (2) alle Penalty Areas, (3) alle Bunker und (4) das Grün des Lochs, das der Spieler gerade spielt.

Das Gelände umfasst:

  • alle Abschlagflächen auf dem Platz außer dem Abschlag und
  • alle falschen Grüns.
Ungewöhnliche Platzbedingungen

Jeder der vier definierten Umstände:

  • Tierloch,
  • Boden in Ausbesserung,
  • unbewegliches Hemmnis oder
  • zeitweiliges Wasser
Platz

Der gesamte Bereich des Spiels innerhalb jeder durch die Spielleitung bestimmten Platzgrenzen:

  • Alle Bereiche innerhalb der Platzgrenzen sind Teil des Platzes.
  • Alle Bereiche außerhalb der Platzgrenzen sind Aus und nicht Teil des Platzes.
  • Die Platzgrenze erstreckt sich vom Boden aus sowohl nach oben wie nach unten.

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

Droppen

Einen Ball halten und loslassen, dass er durch die Luft fällt, mit der Absicht, dass er zum Ball im Spiel wird.

Lässt der Spieler einen Ball los, ohne ihn ins Spiel bringen zu wollen, wurde der Ball nicht gedroppt und ist nicht im Spiel (siehe Regel 14.4).

Jede Regel zur Erleichterung weist einen bestimmten Erleichterungsbereich aus, in dem der Ball gedroppt werden und zur Ruhe kommen muss.

Nimmt er Erleichterung in Anspruch, muss der Spieler den Ball aus Kniehöhe loslassen, sodass der Ball

  • gerade nach unten fällt, ohne dass der Spieler ihn wirft, dreht oder rollt oder eine andere Methode anwendet, die beeinflussen könnte, wo der Ball zur Ruhe kommen wird und
  • weder den Spieler noch seine Ausrüstung berührt, bevor er den Boden trifft (siehe Regel 14.3b).
Erleichterungsbereich

Der Bereich, in dem ein Spieler einen Ball droppen muss, wenn er nach einer Regel Erleichterung in Anspruch nimmt. Jede Erleichterungsregel verlangt, dass der Spieler einen bestimmten Erleichterungsbereich benutzt, dessen Größe und Lage auf den folgenden drei Faktoren basiert:

  • Bezugspunkt: Der Punkt, von dem aus die Größe des Erleichterungsbereichs gemessen wird.
  • Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: Der Erleichterungsbereich erstreckt sich eine oder zwei Schlägerlängen vom Bezugspunkt, aber mit gewissen Einschränkungen:
  • Einschränkungen bei Lage des Erleichterungsbereichs: Die Lage des Erleichterungsbereichs kann auf eine oder mehrere Arten begrenzt sein, sodass zum Beispiel:
    • er nur in bestimmten definierten Bereichen des Platzes liegt, zum Beispiel nur im Gelände oder nicht in einem Bunker oder einer Penalty Area,
    • er nicht näher zum Loch liegt als der Bezugspunkt oder er außerhalb einer Penalty Area oder einem Bunker liegen muss, aus dem Erleichterung in Anspruch genommen wird oder
    • dort keine Beeinträchtigung von dem Umstand besteht (wie in der zutreffenden Regel definiert), von dem Erleichterung in Anspruch genommen wird.

Werden Schlägerlängen zum Bestimmen der Größe eines Erleichterungsbereichs verwendet, darf der Spieler unmittelbar über einen Graben, ein Loch oder etwas Ähnliches messen und direkt über oder durch einen Gegenstand (zum Beispiel Baum, Zaun, Mauer, Tunnel, Drainage oder Sprinklerkopf), aber er darf nicht durch Bodenwellen hindurch messen.

Siehe „Offizielles Handbuch“, Leitlinien für die Spielleitung, Abschnitt 2I (Die Spielleitung darf bei bestimmten Erleichterungsfällen die Benutzung einer Drop- Zone als Erleichterungsbereich durch den Spieler erlauben oder vorschreiben.

Nächstgelegener Punkt der vollständigen Erleichterung

Der Bezugspunkt bei Inanspruchnahme von strafloser Erleichterung wegen ungewöhnlicher Platzverhältnisse (Regel 16.1), einer Gefährdung durch ein Tier (Regel 16.2), einem falschen Grün (Regel 13.1f), einer Spielverbotszone (Regel 16.1f, 17.1e) oder nach bestimmten Platzregeln.

Er ist der geschätzte Punkt an dem der Ball liegen würde, der

  • der ursprünglichen Stelle des Balls am nächsten ist, aber nicht näher zum Loch als diese,
  • im vorgeschriebenen Bereich des Platzes liegt und
  • an dem der Umstand den Schlag nicht beeinträchtigt, den der Spieler von der ursprünglichen Stelle aus gemacht hätte, wenn dort der Umstand nicht vorhanden wäre.

Zum Schätzen dieses Bezugspunktes muss der Spieler den Schläger, Stand, Schwung und die Spiellinie bestimmen, die er für diesen Schlag gewählt hätte.

Der Spieler muss diesen Schlag nicht durch Einnahme des tatsächlichen Stands und Schwingen des gewählten Schlägers simulieren (aber es wird empfohlen, dass der Spieler grundsätzlich auf diese Weise verfährt, um zu einer genauen Schätzung zu kommen).

Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung bezieht sich nur auf den speziellen Umstand, von dem Erleichterung in Anspruch genommen wird und kann an einer Stelle liegen, an der Beeinträchtigung durch etwas anderes besteht:

  • Nimmt der Spieler Erleichterung in Anspruch und wird danach durch einen anderen Umstand beeinträchtigt, für den Erleichterung gewährt wird, darf der Spieler erneut Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er einen neuen nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung von diesem neuen Umstand bestimmt.
  • Erleichterung muss jeweils einzeln von jedem Umstand genommen werden, außer es darf mit Wahrscheinlichkeit darauf geschlossen werden, dass sich dabei eine fortgesetzte Beeinträchtigung durch den einen oder anderen Umstand ergibt (in diesem Fall darf der Spieler Erleichterung von beiden Umständen gleichzeitig in Anspruch nehmen, die auf dem nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung von beiden beruht).

 

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/1 - Abbildungen, die den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zeigen

In den Abbildungen wird der Begriff „nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung“ aus Regel 16.1 (Ungewöhnliche Platzverhältnisse) für Erleichterung von Behinderung durch Boden in Ausbesserung sowohl für einen rechtshändigen als auch für einen linkshändigen Spieler gezeigt.

Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung muss genau bestimmt werden. Ein Spieler darf nicht wählen, auf welcher Seite des Bodens in Ausbesserung der Ball gedroppt wird, es sei denn es gibt zwei gleich weit entfernte nächstgelegene Punkte vollständiger Erleichterung. Auch wenn auf der einen Seite des Boden in Ausbesserung sich das Fairway befindet und sich auf der anderen Seite Büsche, liegt der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung in den Büschen, dann ist dies der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung für den Spieler.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/2 - Spieler verfährt nicht nach dem empfohlenen Verfahren zur Bestimmung des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung

Obwohl es ein empfohlenes Verfahren zur Bestimmung des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung gibt, verlangen die Regeln von einem Spieler nicht, diesen Punkt zu bestimmen, wenn er Erleichterung nach einer entsprechenden Regel in Anspruch nimmt (zum Beispiel bei Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen nach Regel 16.1b (Erleichterung für Ball im Gelände)). Bestimmt ein Spieler nicht den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung genau oder findet er einen unzutreffenden nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, zieht der Spieler sich nur dann eine Strafe zu, wenn dies dazu führt, dass er einen Ball in einem Erleichterungsbereich droppt, der den Anforderungen der Regel nicht entspricht und der Ball dann gespielt wird.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/3 - Ob der Spieler Erleichterung falsch in Anspruch genommen hat, wenn der Umstand noch für einen Schlag mit einem Schläger, der nicht zum Bestimmen des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung verwendet wurde, stört

Nimmt ein Spieler Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen in Anspruch, nimmt er Erleichterung nur für die Behinderung in Anspruch, die er mit dem Schläger, Stand, Schwung und der Spiellinie hätte, wenn er den Ball von dieser Stelle gespielt hätte. Nachdem der Spieler Erleichterung in Anspruch genommen hat und keine Behinderung mehr für den Schlag vorhanden ist, den der Spieler gemacht hätte, ist jede weitere Behinderung eine neue Situation.

Beispiel: Der Ball des Spielers liegt in dichtem Rough im Gelände ungefähr 200 m vom Grün entfernt. Der Spieler wählt ein Wedge für den nächsten Schlag und stellt fest, dass sein Stand eine Linie berührt, die Boden in Ausbesserung kennzeichnet. Der Spieler bestimmt den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung und droppt nach Regel 14.3b(3) (Ball muss im Erleichterungsbereich gedroppt werden) und Regel 16.1 (Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen) einen Ball im vorgeschriebenen Erleichterungsbereich.

Der Ball rollt in eine gute Lage innerhalb des Erleichterungsbereichs, von wo aus der Spieler glaubt, seinen nächsten Schlag mit einem Holz 3 spielen zu können. Würde der Spieler ein Wedge für den nächsten Schlag nehmen, gäbe es keine Behinderung durch den Boden in Ausbesserung. Mit dem Holz 3 jedoch berührt der Spieler wieder die Linie, die den Boden in Ausbesserung kennzeichnet, mit seinem Fuß. Das ist eine neue Situation und der Spieler darf den Ball spielen, wie er liegt, oder Erleichterung für die neue Situation in Anspruch nehmen.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/4 - Spieler bestimmt den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, ist jedoch physisch nicht in der Lage, den beabsichtigten Schlag zu machen

Der Zweck beim Bestimmen des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung ist es, einen Bezugspunkt an einer Stelle zu finden, die so nah wie möglich der Stelle liegt, an der der behindernde Umstand nicht länger behindert. Beim Bestimmen des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung wird dem Spieler keine gute oder spielbare Lage garantiert.

Beispiel: Ist ein Spieler nicht in der Lage, einen Schlag von der Stelle zu machen, die sich der geforderte Erleichterungsbereich vom nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung herausstellt, da entweder die Spielrichtung von einem Baum blockiert wird oder der Spieler wegen eines Busches keinen Rückschwung für den beabsichtigten Schlag machen kann, ändert dies nichts an der Tatsache, dass der festgestellte Punkt der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung ist.

Nachdem der Ball im Spiel ist, muss der Spieler entscheiden, welche Art von Schlag er machen will. Dieser Schlag, der die Schlägerwahl einschließt, kann anders sein als derjenige, der von der ursprünglichen Stelle des Balls gemacht worden wäre, wenn dort keine Behinderung vorgekommen wäre.

Ist es physisch nicht möglich, den Ball in einem Teil des festgelegten Erleichterungsbereichs zu droppen, darf der Spieler keine Erleichterung von der Behinderung in Anspruch nehmen.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/5 - Spieler ist physisch nicht in der Lage, den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen

Ist ein Spieler physisch nicht in der Lage, den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen, muss dieser geschätzt werden und der Erleichterungsbereich basiert dann auf dem geschätzten Punkt.

Beispiel: Ein Spieler nimmt Erleichterung nach Regel 16.1 in Anspruch, ist aber physisch nicht in der Lage, den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen, da dieser Punkt sich in einem Baumstamm befindet oder ein Auszaun den Spieler davon abhält, den geforderten Stand einzunehmen.

Der Spieler muss den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung schätzen und einen Ball im festgelegten Erleichterungsbereich droppen.

Ist es physisch nicht möglich, den Ball im festgelegten Erleichterungsbereich zu droppen, erhält der Spieler keine Erleichterung nach Regel 16.1.

Gelände

Der gesamte Platz mit Ausnahme der anderen vier definierten Bereiche: (1) der Abschlag, von dem der Spieler zu Beginn des gerade zu spielenden Lochs spielen muss, (2) alle Penalty Areas, (3) alle Bunker und (4) das Grün des Lochs, das der Spieler gerade spielt.

Das Gelände umfasst:

  • alle Abschlagflächen auf dem Platz außer dem Abschlag und
  • alle falschen Grüns.
Schlägerlänge

Die Länge des längsten der 14 (oder weniger) Schläger, mit Ausnahme des Putters, die vom Spieler während der Runde eingesetzt werden.

Ist zum Beispiel der längste Schläger (mit Ausnahme des Putters), den der Spieler auf der Runde mitführt, ein Driver mit einer Länge von 43 Inches (109,22 cm), so beträgt eine Schlägerlänge für diesen Spieler auf dieser Runde 43 Inches (109,22 cm).

Schlägerlängen werden verwendet, um den Abschlag des Spielers an jedem Loch zu definieren und um den Erleichterungsbereich des Spielers zu bestimmen, wenn nach einer Regel Erleichterung in Anspruch genommen wird.

 

Schlägerlänge/1 - Bedeutung von „Schlägerlänge“ beim Messen

Zum Zweck des Messens beim Bestimmen eines Erleichterungsbereichs wird die Länge des ganzen Schlägers, beginnend an der Spitze des Schlägers bis zum oberen Ende des Griffs, verwendet. Befindet sich jedoch eine Schlägerhaube auf dem Schläger oder ist am Ende des Griffs etwas befestigt, darf keines von beiden als Teil des Schlägers verwendet werden, wenn mit diesem Schläger gemessen wird.

Schlägerlänge/2 - Wie zu messen ist, wenn der längste Schläger zerbricht

Zerbricht der längste Schläger eines Spielers während einer Runde, wird dieser zerbrochene Schläger weiter zum Bestimmen der Größe seiner Erleichterungsbereiche eingesetzt. Zerbricht jedoch der längste Schläger und der Spieler darf diesen durch einen anderen Schläger ersetzen (Ausnahme zu Regel 4.1b(3)) und er ersetzt ihn, wird der zerbrochene Schläger nicht länger als sein längster Schläger angesehen.

Beginnt der Spieler die Runde mit weniger als vierzehn Schlägern und entscheidet sich dann, einen Schläger hinzuzufügen, der länger ist als die Schläger, mit denen er die Runde begonnen hat, wird der hinzugefügte Schläger zum Messen eingesetzt, sofern es kein Putter ist.

Gelände

Der gesamte Platz mit Ausnahme der anderen vier definierten Bereiche: (1) der Abschlag, von dem der Spieler zu Beginn des gerade zu spielenden Lochs spielen muss, (2) alle Penalty Areas, (3) alle Bunker und (4) das Grün des Lochs, das der Spieler gerade spielt.

Das Gelände umfasst:

  • alle Abschlagflächen auf dem Platz außer dem Abschlag und
  • alle falschen Grüns.
Loch

Das Loch auf dem Grün ist der Endpunkt des zu spielenden Lochs:

  • Das Loch muss einen Durchmesser von 108 mm (4,25 Inch) haben und mindestens 101,6 mm (4 Inch) tief sein.
  • Wird ein Einsatz verwendet, darf dessen äußerer Durchmesser 108 mm (4,25 Inches) nicht überschreiten. Der Einsatz muss mindestens 25,4 mm (1 Inch) unter die Grünoberfläche eingelassen sein, es sei denn, die Bodenbeschaffenheit macht einen kleineren Abstand zur Oberfläche erforderlich.

Das Wort „Loch“ (wenn es nicht kursiv als Definition verwendet wird) wird in den Regeln zur Bezeichnung des Teils des Platzes verwendet, der in Zusammenhang mit einem bestimmten Abschlag, Grün und Loch steht. Das Spielen eines Lochs beginnt auf dem Abschlag und endet, wenn der Ball auf dem Grün eingelocht wurde (oder wenn die Regeln anderweitig ein Loch als beendet ansehen).

 

Ungewöhnliche Platzbedingungen

Jeder der vier definierten Umstände:

  • Tierloch,
  • Boden in Ausbesserung,
  • unbewegliches Hemmnis oder
  • zeitweiliges Wasser
Bunker

Eine besonders vorbereitete Fläche mit Sand, oft eine Vertiefung, von der Grassoden oder Erde entfernt wurde.

Zum Bunker gehören nicht:

  • eine Bunkerkante, eine Mauer oder Bunkerwand am Rand einer angelegten Fläche, die aus Boden, Gras, geschichteten Soden oder künstlichem Material besteht,
  • Erde oder jeder wachsende oder befestigte natürliche Gegenstand (zum Beispiel Gras, Büsche oder Bäume) innerhalb der Grenzen der vorbereiteten Fläche,
  • Sand, der aus dem Bunker herausgespült wurde oder außerhalb der Bunkergrenze liegt und
  • alle anderen Sandflächen auf dem Platz, die nicht innerhalb der Grenze der vorbereiteten Fläche liegen (zum Beispiel Wüsten oder andere natürliche Sandflächen oder die manchmal als „Waste Areas“ bezeichneten Flächen).

Bunker sind einer der fünf definierten Bereiche des Platzes.

Eine Spielleitung darf eine vorbereitete Sandfläche zum Bestandteil des Geländes erklären (dies bedeutet, es ist kein Bunker) oder eine nicht besonders vorbereitete Sandfläche zum Bunker erklären.

Wird ein Bunker repariert und die Spielleitung erklärt den ganzen Bunker zu Boden in Ausbesserung, wird dieser als Gelände behandelt (dies bedeutet, es ist kein Bunker).

Das in dieser Definition und in Regel 12 benutzte Wort „Sand“, schließt jedes sandähnliche Material ein, das zur Bunkerfüllung verwendet wird (zum Beispiel zerstoßene Muscheln), wie auch jeden mit dem Sand vermischten Boden.

Ungewöhnliche Platzbedingungen

Jeder der vier definierten Umstände:

  • Tierloch,
  • Boden in Ausbesserung,
  • unbewegliches Hemmnis oder
  • zeitweiliges Wasser
Platz

Der gesamte Bereich des Spiels innerhalb jeder durch die Spielleitung bestimmten Platzgrenzen:

  • Alle Bereiche innerhalb der Platzgrenzen sind Teil des Platzes.
  • Alle Bereiche außerhalb der Platzgrenzen sind Aus und nicht Teil des Platzes.
  • Die Platzgrenze erstreckt sich vom Boden aus sowohl nach oben wie nach unten.

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

Nächstgelegener Punkt der vollständigen Erleichterung

Der Bezugspunkt bei Inanspruchnahme von strafloser Erleichterung wegen ungewöhnlicher Platzverhältnisse (Regel 16.1), einer Gefährdung durch ein Tier (Regel 16.2), einem falschen Grün (Regel 13.1f), einer Spielverbotszone (Regel 16.1f, 17.1e) oder nach bestimmten Platzregeln.

Er ist der geschätzte Punkt an dem der Ball liegen würde, der

  • der ursprünglichen Stelle des Balls am nächsten ist, aber nicht näher zum Loch als diese,
  • im vorgeschriebenen Bereich des Platzes liegt und
  • an dem der Umstand den Schlag nicht beeinträchtigt, den der Spieler von der ursprünglichen Stelle aus gemacht hätte, wenn dort der Umstand nicht vorhanden wäre.

Zum Schätzen dieses Bezugspunktes muss der Spieler den Schläger, Stand, Schwung und die Spiellinie bestimmen, die er für diesen Schlag gewählt hätte.

Der Spieler muss diesen Schlag nicht durch Einnahme des tatsächlichen Stands und Schwingen des gewählten Schlägers simulieren (aber es wird empfohlen, dass der Spieler grundsätzlich auf diese Weise verfährt, um zu einer genauen Schätzung zu kommen).

Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung bezieht sich nur auf den speziellen Umstand, von dem Erleichterung in Anspruch genommen wird und kann an einer Stelle liegen, an der Beeinträchtigung durch etwas anderes besteht:

  • Nimmt der Spieler Erleichterung in Anspruch und wird danach durch einen anderen Umstand beeinträchtigt, für den Erleichterung gewährt wird, darf der Spieler erneut Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er einen neuen nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung von diesem neuen Umstand bestimmt.
  • Erleichterung muss jeweils einzeln von jedem Umstand genommen werden, außer es darf mit Wahrscheinlichkeit darauf geschlossen werden, dass sich dabei eine fortgesetzte Beeinträchtigung durch den einen oder anderen Umstand ergibt (in diesem Fall darf der Spieler Erleichterung von beiden Umständen gleichzeitig in Anspruch nehmen, die auf dem nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung von beiden beruht).

 

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/1 - Abbildungen, die den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zeigen

In den Abbildungen wird der Begriff „nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung“ aus Regel 16.1 (Ungewöhnliche Platzverhältnisse) für Erleichterung von Behinderung durch Boden in Ausbesserung sowohl für einen rechtshändigen als auch für einen linkshändigen Spieler gezeigt.

Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung muss genau bestimmt werden. Ein Spieler darf nicht wählen, auf welcher Seite des Bodens in Ausbesserung der Ball gedroppt wird, es sei denn es gibt zwei gleich weit entfernte nächstgelegene Punkte vollständiger Erleichterung. Auch wenn auf der einen Seite des Boden in Ausbesserung sich das Fairway befindet und sich auf der anderen Seite Büsche, liegt der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung in den Büschen, dann ist dies der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung für den Spieler.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/2 - Spieler verfährt nicht nach dem empfohlenen Verfahren zur Bestimmung des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung

Obwohl es ein empfohlenes Verfahren zur Bestimmung des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung gibt, verlangen die Regeln von einem Spieler nicht, diesen Punkt zu bestimmen, wenn er Erleichterung nach einer entsprechenden Regel in Anspruch nimmt (zum Beispiel bei Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen nach Regel 16.1b (Erleichterung für Ball im Gelände)). Bestimmt ein Spieler nicht den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung genau oder findet er einen unzutreffenden nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, zieht der Spieler sich nur dann eine Strafe zu, wenn dies dazu führt, dass er einen Ball in einem Erleichterungsbereich droppt, der den Anforderungen der Regel nicht entspricht und der Ball dann gespielt wird.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/3 - Ob der Spieler Erleichterung falsch in Anspruch genommen hat, wenn der Umstand noch für einen Schlag mit einem Schläger, der nicht zum Bestimmen des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung verwendet wurde, stört

Nimmt ein Spieler Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen in Anspruch, nimmt er Erleichterung nur für die Behinderung in Anspruch, die er mit dem Schläger, Stand, Schwung und der Spiellinie hätte, wenn er den Ball von dieser Stelle gespielt hätte. Nachdem der Spieler Erleichterung in Anspruch genommen hat und keine Behinderung mehr für den Schlag vorhanden ist, den der Spieler gemacht hätte, ist jede weitere Behinderung eine neue Situation.

Beispiel: Der Ball des Spielers liegt in dichtem Rough im Gelände ungefähr 200 m vom Grün entfernt. Der Spieler wählt ein Wedge für den nächsten Schlag und stellt fest, dass sein Stand eine Linie berührt, die Boden in Ausbesserung kennzeichnet. Der Spieler bestimmt den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung und droppt nach Regel 14.3b(3) (Ball muss im Erleichterungsbereich gedroppt werden) und Regel 16.1 (Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen) einen Ball im vorgeschriebenen Erleichterungsbereich.

Der Ball rollt in eine gute Lage innerhalb des Erleichterungsbereichs, von wo aus der Spieler glaubt, seinen nächsten Schlag mit einem Holz 3 spielen zu können. Würde der Spieler ein Wedge für den nächsten Schlag nehmen, gäbe es keine Behinderung durch den Boden in Ausbesserung. Mit dem Holz 3 jedoch berührt der Spieler wieder die Linie, die den Boden in Ausbesserung kennzeichnet, mit seinem Fuß. Das ist eine neue Situation und der Spieler darf den Ball spielen, wie er liegt, oder Erleichterung für die neue Situation in Anspruch nehmen.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/4 - Spieler bestimmt den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, ist jedoch physisch nicht in der Lage, den beabsichtigten Schlag zu machen

Der Zweck beim Bestimmen des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung ist es, einen Bezugspunkt an einer Stelle zu finden, die so nah wie möglich der Stelle liegt, an der der behindernde Umstand nicht länger behindert. Beim Bestimmen des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung wird dem Spieler keine gute oder spielbare Lage garantiert.

Beispiel: Ist ein Spieler nicht in der Lage, einen Schlag von der Stelle zu machen, die sich der geforderte Erleichterungsbereich vom nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung herausstellt, da entweder die Spielrichtung von einem Baum blockiert wird oder der Spieler wegen eines Busches keinen Rückschwung für den beabsichtigten Schlag machen kann, ändert dies nichts an der Tatsache, dass der festgestellte Punkt der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung ist.

Nachdem der Ball im Spiel ist, muss der Spieler entscheiden, welche Art von Schlag er machen will. Dieser Schlag, der die Schlägerwahl einschließt, kann anders sein als derjenige, der von der ursprünglichen Stelle des Balls gemacht worden wäre, wenn dort keine Behinderung vorgekommen wäre.

Ist es physisch nicht möglich, den Ball in einem Teil des festgelegten Erleichterungsbereichs zu droppen, darf der Spieler keine Erleichterung von der Behinderung in Anspruch nehmen.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/5 - Spieler ist physisch nicht in der Lage, den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen

Ist ein Spieler physisch nicht in der Lage, den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen, muss dieser geschätzt werden und der Erleichterungsbereich basiert dann auf dem geschätzten Punkt.

Beispiel: Ein Spieler nimmt Erleichterung nach Regel 16.1 in Anspruch, ist aber physisch nicht in der Lage, den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen, da dieser Punkt sich in einem Baumstamm befindet oder ein Auszaun den Spieler davon abhält, den geforderten Stand einzunehmen.

Der Spieler muss den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung schätzen und einen Ball im festgelegten Erleichterungsbereich droppen.

Ist es physisch nicht möglich, den Ball im festgelegten Erleichterungsbereich zu droppen, erhält der Spieler keine Erleichterung nach Regel 16.1.

Erleichterungsbereich

Der Bereich, in dem ein Spieler einen Ball droppen muss, wenn er nach einer Regel Erleichterung in Anspruch nimmt. Jede Erleichterungsregel verlangt, dass der Spieler einen bestimmten Erleichterungsbereich benutzt, dessen Größe und Lage auf den folgenden drei Faktoren basiert:

  • Bezugspunkt: Der Punkt, von dem aus die Größe des Erleichterungsbereichs gemessen wird.
  • Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: Der Erleichterungsbereich erstreckt sich eine oder zwei Schlägerlängen vom Bezugspunkt, aber mit gewissen Einschränkungen:
  • Einschränkungen bei Lage des Erleichterungsbereichs: Die Lage des Erleichterungsbereichs kann auf eine oder mehrere Arten begrenzt sein, sodass zum Beispiel:
    • er nur in bestimmten definierten Bereichen des Platzes liegt, zum Beispiel nur im Gelände oder nicht in einem Bunker oder einer Penalty Area,
    • er nicht näher zum Loch liegt als der Bezugspunkt oder er außerhalb einer Penalty Area oder einem Bunker liegen muss, aus dem Erleichterung in Anspruch genommen wird oder
    • dort keine Beeinträchtigung von dem Umstand besteht (wie in der zutreffenden Regel definiert), von dem Erleichterung in Anspruch genommen wird.

Werden Schlägerlängen zum Bestimmen der Größe eines Erleichterungsbereichs verwendet, darf der Spieler unmittelbar über einen Graben, ein Loch oder etwas Ähnliches messen und direkt über oder durch einen Gegenstand (zum Beispiel Baum, Zaun, Mauer, Tunnel, Drainage oder Sprinklerkopf), aber er darf nicht durch Bodenwellen hindurch messen.

Siehe „Offizielles Handbuch“, Leitlinien für die Spielleitung, Abschnitt 2I (Die Spielleitung darf bei bestimmten Erleichterungsfällen die Benutzung einer Drop- Zone als Erleichterungsbereich durch den Spieler erlauben oder vorschreiben.

Bunker

Eine besonders vorbereitete Fläche mit Sand, oft eine Vertiefung, von der Grassoden oder Erde entfernt wurde.

Zum Bunker gehören nicht:

  • eine Bunkerkante, eine Mauer oder Bunkerwand am Rand einer angelegten Fläche, die aus Boden, Gras, geschichteten Soden oder künstlichem Material besteht,
  • Erde oder jeder wachsende oder befestigte natürliche Gegenstand (zum Beispiel Gras, Büsche oder Bäume) innerhalb der Grenzen der vorbereiteten Fläche,
  • Sand, der aus dem Bunker herausgespült wurde oder außerhalb der Bunkergrenze liegt und
  • alle anderen Sandflächen auf dem Platz, die nicht innerhalb der Grenze der vorbereiteten Fläche liegen (zum Beispiel Wüsten oder andere natürliche Sandflächen oder die manchmal als „Waste Areas“ bezeichneten Flächen).

Bunker sind einer der fünf definierten Bereiche des Platzes.

Eine Spielleitung darf eine vorbereitete Sandfläche zum Bestandteil des Geländes erklären (dies bedeutet, es ist kein Bunker) oder eine nicht besonders vorbereitete Sandfläche zum Bunker erklären.

Wird ein Bunker repariert und die Spielleitung erklärt den ganzen Bunker zu Boden in Ausbesserung, wird dieser als Gelände behandelt (dies bedeutet, es ist kein Bunker).

Das in dieser Definition und in Regel 12 benutzte Wort „Sand“, schließt jedes sandähnliche Material ein, das zur Bunkerfüllung verwendet wird (zum Beispiel zerstoßene Muscheln), wie auch jeden mit dem Sand vermischten Boden.

Nächstgelegener Punkt der vollständigen Erleichterung

Der Bezugspunkt bei Inanspruchnahme von strafloser Erleichterung wegen ungewöhnlicher Platzverhältnisse (Regel 16.1), einer Gefährdung durch ein Tier (Regel 16.2), einem falschen Grün (Regel 13.1f), einer Spielverbotszone (Regel 16.1f, 17.1e) oder nach bestimmten Platzregeln.

Er ist der geschätzte Punkt an dem der Ball liegen würde, der

  • der ursprünglichen Stelle des Balls am nächsten ist, aber nicht näher zum Loch als diese,
  • im vorgeschriebenen Bereich des Platzes liegt und
  • an dem der Umstand den Schlag nicht beeinträchtigt, den der Spieler von der ursprünglichen Stelle aus gemacht hätte, wenn dort der Umstand nicht vorhanden wäre.

Zum Schätzen dieses Bezugspunktes muss der Spieler den Schläger, Stand, Schwung und die Spiellinie bestimmen, die er für diesen Schlag gewählt hätte.

Der Spieler muss diesen Schlag nicht durch Einnahme des tatsächlichen Stands und Schwingen des gewählten Schlägers simulieren (aber es wird empfohlen, dass der Spieler grundsätzlich auf diese Weise verfährt, um zu einer genauen Schätzung zu kommen).

Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung bezieht sich nur auf den speziellen Umstand, von dem Erleichterung in Anspruch genommen wird und kann an einer Stelle liegen, an der Beeinträchtigung durch etwas anderes besteht:

  • Nimmt der Spieler Erleichterung in Anspruch und wird danach durch einen anderen Umstand beeinträchtigt, für den Erleichterung gewährt wird, darf der Spieler erneut Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er einen neuen nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung von diesem neuen Umstand bestimmt.
  • Erleichterung muss jeweils einzeln von jedem Umstand genommen werden, außer es darf mit Wahrscheinlichkeit darauf geschlossen werden, dass sich dabei eine fortgesetzte Beeinträchtigung durch den einen oder anderen Umstand ergibt (in diesem Fall darf der Spieler Erleichterung von beiden Umständen gleichzeitig in Anspruch nehmen, die auf dem nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung von beiden beruht).

 

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/1 - Abbildungen, die den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zeigen

In den Abbildungen wird der Begriff „nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung“ aus Regel 16.1 (Ungewöhnliche Platzverhältnisse) für Erleichterung von Behinderung durch Boden in Ausbesserung sowohl für einen rechtshändigen als auch für einen linkshändigen Spieler gezeigt.

Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung muss genau bestimmt werden. Ein Spieler darf nicht wählen, auf welcher Seite des Bodens in Ausbesserung der Ball gedroppt wird, es sei denn es gibt zwei gleich weit entfernte nächstgelegene Punkte vollständiger Erleichterung. Auch wenn auf der einen Seite des Boden in Ausbesserung sich das Fairway befindet und sich auf der anderen Seite Büsche, liegt der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung in den Büschen, dann ist dies der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung für den Spieler.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/2 - Spieler verfährt nicht nach dem empfohlenen Verfahren zur Bestimmung des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung

Obwohl es ein empfohlenes Verfahren zur Bestimmung des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung gibt, verlangen die Regeln von einem Spieler nicht, diesen Punkt zu bestimmen, wenn er Erleichterung nach einer entsprechenden Regel in Anspruch nimmt (zum Beispiel bei Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen nach Regel 16.1b (Erleichterung für Ball im Gelände)). Bestimmt ein Spieler nicht den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung genau oder findet er einen unzutreffenden nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, zieht der Spieler sich nur dann eine Strafe zu, wenn dies dazu führt, dass er einen Ball in einem Erleichterungsbereich droppt, der den Anforderungen der Regel nicht entspricht und der Ball dann gespielt wird.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/3 - Ob der Spieler Erleichterung falsch in Anspruch genommen hat, wenn der Umstand noch für einen Schlag mit einem Schläger, der nicht zum Bestimmen des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung verwendet wurde, stört

Nimmt ein Spieler Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen in Anspruch, nimmt er Erleichterung nur für die Behinderung in Anspruch, die er mit dem Schläger, Stand, Schwung und der Spiellinie hätte, wenn er den Ball von dieser Stelle gespielt hätte. Nachdem der Spieler Erleichterung in Anspruch genommen hat und keine Behinderung mehr für den Schlag vorhanden ist, den der Spieler gemacht hätte, ist jede weitere Behinderung eine neue Situation.

Beispiel: Der Ball des Spielers liegt in dichtem Rough im Gelände ungefähr 200 m vom Grün entfernt. Der Spieler wählt ein Wedge für den nächsten Schlag und stellt fest, dass sein Stand eine Linie berührt, die Boden in Ausbesserung kennzeichnet. Der Spieler bestimmt den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung und droppt nach Regel 14.3b(3) (Ball muss im Erleichterungsbereich gedroppt werden) und Regel 16.1 (Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen) einen Ball im vorgeschriebenen Erleichterungsbereich.

Der Ball rollt in eine gute Lage innerhalb des Erleichterungsbereichs, von wo aus der Spieler glaubt, seinen nächsten Schlag mit einem Holz 3 spielen zu können. Würde der Spieler ein Wedge für den nächsten Schlag nehmen, gäbe es keine Behinderung durch den Boden in Ausbesserung. Mit dem Holz 3 jedoch berührt der Spieler wieder die Linie, die den Boden in Ausbesserung kennzeichnet, mit seinem Fuß. Das ist eine neue Situation und der Spieler darf den Ball spielen, wie er liegt, oder Erleichterung für die neue Situation in Anspruch nehmen.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/4 - Spieler bestimmt den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, ist jedoch physisch nicht in der Lage, den beabsichtigten Schlag zu machen

Der Zweck beim Bestimmen des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung ist es, einen Bezugspunkt an einer Stelle zu finden, die so nah wie möglich der Stelle liegt, an der der behindernde Umstand nicht länger behindert. Beim Bestimmen des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung wird dem Spieler keine gute oder spielbare Lage garantiert.

Beispiel: Ist ein Spieler nicht in der Lage, einen Schlag von der Stelle zu machen, die sich der geforderte Erleichterungsbereich vom nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung herausstellt, da entweder die Spielrichtung von einem Baum blockiert wird oder der Spieler wegen eines Busches keinen Rückschwung für den beabsichtigten Schlag machen kann, ändert dies nichts an der Tatsache, dass der festgestellte Punkt der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung ist.

Nachdem der Ball im Spiel ist, muss der Spieler entscheiden, welche Art von Schlag er machen will. Dieser Schlag, der die Schlägerwahl einschließt, kann anders sein als derjenige, der von der ursprünglichen Stelle des Balls gemacht worden wäre, wenn dort keine Behinderung vorgekommen wäre.

Ist es physisch nicht möglich, den Ball in einem Teil des festgelegten Erleichterungsbereichs zu droppen, darf der Spieler keine Erleichterung von der Behinderung in Anspruch nehmen.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/5 - Spieler ist physisch nicht in der Lage, den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen

Ist ein Spieler physisch nicht in der Lage, den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen, muss dieser geschätzt werden und der Erleichterungsbereich basiert dann auf dem geschätzten Punkt.

Beispiel: Ein Spieler nimmt Erleichterung nach Regel 16.1 in Anspruch, ist aber physisch nicht in der Lage, den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen, da dieser Punkt sich in einem Baumstamm befindet oder ein Auszaun den Spieler davon abhält, den geforderten Stand einzunehmen.

Der Spieler muss den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung schätzen und einen Ball im festgelegten Erleichterungsbereich droppen.

Ist es physisch nicht möglich, den Ball im festgelegten Erleichterungsbereich zu droppen, erhält der Spieler keine Erleichterung nach Regel 16.1.

Bunker

Eine besonders vorbereitete Fläche mit Sand, oft eine Vertiefung, von der Grassoden oder Erde entfernt wurde.

Zum Bunker gehören nicht:

  • eine Bunkerkante, eine Mauer oder Bunkerwand am Rand einer angelegten Fläche, die aus Boden, Gras, geschichteten Soden oder künstlichem Material besteht,
  • Erde oder jeder wachsende oder befestigte natürliche Gegenstand (zum Beispiel Gras, Büsche oder Bäume) innerhalb der Grenzen der vorbereiteten Fläche,
  • Sand, der aus dem Bunker herausgespült wurde oder außerhalb der Bunkergrenze liegt und
  • alle anderen Sandflächen auf dem Platz, die nicht innerhalb der Grenze der vorbereiteten Fläche liegen (zum Beispiel Wüsten oder andere natürliche Sandflächen oder die manchmal als „Waste Areas“ bezeichneten Flächen).

Bunker sind einer der fünf definierten Bereiche des Platzes.

Eine Spielleitung darf eine vorbereitete Sandfläche zum Bestandteil des Geländes erklären (dies bedeutet, es ist kein Bunker) oder eine nicht besonders vorbereitete Sandfläche zum Bunker erklären.

Wird ein Bunker repariert und die Spielleitung erklärt den ganzen Bunker zu Boden in Ausbesserung, wird dieser als Gelände behandelt (dies bedeutet, es ist kein Bunker).

Das in dieser Definition und in Regel 12 benutzte Wort „Sand“, schließt jedes sandähnliche Material ein, das zur Bunkerfüllung verwendet wird (zum Beispiel zerstoßene Muscheln), wie auch jeden mit dem Sand vermischten Boden.

Punkt der größtmöglichen verfügbaren Erleichterung

Der Bezugspunkt für straflose Erleichterung aus ungewöhnlichen Platzverhältnissen in einem Bunker (Regel 16.1c) oder auf dem Grün (Regel 16.1d), wenn es keinen nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung gibt.

Er ist der geschätzte Punkt an dem der Ball liegen würde, der

  • der ursprünglichen Stelle des Balls am nächsten ist, aber nicht näher zum Loch als diese,
  • im vorgeschriebenen Bereich des Platzes liegt und
  • an dem die ungewöhnlichen Platzverhältnisse den Schlag am wenigsten beeinträchtigen, den der Spieler von der ursprünglichen Stelle gemacht hätte, wenn der Umstand nicht vorhanden wäre.

Zum Schätzen dieses Bezugspunktes muss der Spieler den Schläger, Stand, Schwung und die Spiellinie bestimmen, die er für den Schlag gewählt hätte.

Der Spieler muss diesen Schlag nicht durch Einnahme des tatsächlichen Stands und Schwingen des gewählten Schlägers simulieren (aber es wird empfohlen, dass der Spieler grundsätzlich auf diese Weise verfährt, um zu einer genauen Schätzung zu kommen).

Der Punkt der größtmöglichen verfügbaren Erleichterung wird ermittelt durch den Vergleich der jeweiligen Beeinträchtigung der Lage des Balls, des Spielers Raum des beabsichtigten Stands und Schwungs und, nur auf dem Grün, der Beeinträchtigung der Spiellinie. Zum Beispiel bei Erleichterung aus zeitweiligem Wasser:

  • Kann der Punkt der größtmöglich verfügbaren Erleichterung dort sein, wo der Ball in flacherem oder tieferem Wasser liegt, als dort, wo der Spieler steht oder wo der beabsichtigte Schwung des Spielers mehr oder weniger betroffen ist als der Stand.
  • Auf dem Grün kann der Punkt der größtmöglichen verfügbaren Erleichterung basieren auf der Spiellinie, bei der der Ball durch die seichteste Stelle oder die kürzeste Strecke von zeitweiligem Wasser rollen muss.
Bunker

Eine besonders vorbereitete Fläche mit Sand, oft eine Vertiefung, von der Grassoden oder Erde entfernt wurde.

Zum Bunker gehören nicht:

  • eine Bunkerkante, eine Mauer oder Bunkerwand am Rand einer angelegten Fläche, die aus Boden, Gras, geschichteten Soden oder künstlichem Material besteht,
  • Erde oder jeder wachsende oder befestigte natürliche Gegenstand (zum Beispiel Gras, Büsche oder Bäume) innerhalb der Grenzen der vorbereiteten Fläche,
  • Sand, der aus dem Bunker herausgespült wurde oder außerhalb der Bunkergrenze liegt und
  • alle anderen Sandflächen auf dem Platz, die nicht innerhalb der Grenze der vorbereiteten Fläche liegen (zum Beispiel Wüsten oder andere natürliche Sandflächen oder die manchmal als „Waste Areas“ bezeichneten Flächen).

Bunker sind einer der fünf definierten Bereiche des Platzes.

Eine Spielleitung darf eine vorbereitete Sandfläche zum Bestandteil des Geländes erklären (dies bedeutet, es ist kein Bunker) oder eine nicht besonders vorbereitete Sandfläche zum Bunker erklären.

Wird ein Bunker repariert und die Spielleitung erklärt den ganzen Bunker zu Boden in Ausbesserung, wird dieser als Gelände behandelt (dies bedeutet, es ist kein Bunker).

Das in dieser Definition und in Regel 12 benutzte Wort „Sand“, schließt jedes sandähnliche Material ein, das zur Bunkerfüllung verwendet wird (zum Beispiel zerstoßene Muscheln), wie auch jeden mit dem Sand vermischten Boden.

Erleichterungsbereich

Der Bereich, in dem ein Spieler einen Ball droppen muss, wenn er nach einer Regel Erleichterung in Anspruch nimmt. Jede Erleichterungsregel verlangt, dass der Spieler einen bestimmten Erleichterungsbereich benutzt, dessen Größe und Lage auf den folgenden drei Faktoren basiert:

  • Bezugspunkt: Der Punkt, von dem aus die Größe des Erleichterungsbereichs gemessen wird.
  • Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: Der Erleichterungsbereich erstreckt sich eine oder zwei Schlägerlängen vom Bezugspunkt, aber mit gewissen Einschränkungen:
  • Einschränkungen bei Lage des Erleichterungsbereichs: Die Lage des Erleichterungsbereichs kann auf eine oder mehrere Arten begrenzt sein, sodass zum Beispiel:
    • er nur in bestimmten definierten Bereichen des Platzes liegt, zum Beispiel nur im Gelände oder nicht in einem Bunker oder einer Penalty Area,
    • er nicht näher zum Loch liegt als der Bezugspunkt oder er außerhalb einer Penalty Area oder einem Bunker liegen muss, aus dem Erleichterung in Anspruch genommen wird oder
    • dort keine Beeinträchtigung von dem Umstand besteht (wie in der zutreffenden Regel definiert), von dem Erleichterung in Anspruch genommen wird.

Werden Schlägerlängen zum Bestimmen der Größe eines Erleichterungsbereichs verwendet, darf der Spieler unmittelbar über einen Graben, ein Loch oder etwas Ähnliches messen und direkt über oder durch einen Gegenstand (zum Beispiel Baum, Zaun, Mauer, Tunnel, Drainage oder Sprinklerkopf), aber er darf nicht durch Bodenwellen hindurch messen.

Siehe „Offizielles Handbuch“, Leitlinien für die Spielleitung, Abschnitt 2I (Die Spielleitung darf bei bestimmten Erleichterungsfällen die Benutzung einer Drop- Zone als Erleichterungsbereich durch den Spieler erlauben oder vorschreiben.

Droppen

Einen Ball halten und loslassen, dass er durch die Luft fällt, mit der Absicht, dass er zum Ball im Spiel wird.

Lässt der Spieler einen Ball los, ohne ihn ins Spiel bringen zu wollen, wurde der Ball nicht gedroppt und ist nicht im Spiel (siehe Regel 14.4).

Jede Regel zur Erleichterung weist einen bestimmten Erleichterungsbereich aus, in dem der Ball gedroppt werden und zur Ruhe kommen muss.

Nimmt er Erleichterung in Anspruch, muss der Spieler den Ball aus Kniehöhe loslassen, sodass der Ball

  • gerade nach unten fällt, ohne dass der Spieler ihn wirft, dreht oder rollt oder eine andere Methode anwendet, die beeinflussen könnte, wo der Ball zur Ruhe kommen wird und
  • weder den Spieler noch seine Ausrüstung berührt, bevor er den Boden trifft (siehe Regel 14.3b).
Platz

Der gesamte Bereich des Spiels innerhalb jeder durch die Spielleitung bestimmten Platzgrenzen:

  • Alle Bereiche innerhalb der Platzgrenzen sind Teil des Platzes.
  • Alle Bereiche außerhalb der Platzgrenzen sind Aus und nicht Teil des Platzes.
  • Die Platzgrenze erstreckt sich vom Boden aus sowohl nach oben wie nach unten.

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

Loch

Das Loch auf dem Grün ist der Endpunkt des zu spielenden Lochs:

  • Das Loch muss einen Durchmesser von 108 mm (4,25 Inch) haben und mindestens 101,6 mm (4 Inch) tief sein.
  • Wird ein Einsatz verwendet, darf dessen äußerer Durchmesser 108 mm (4,25 Inches) nicht überschreiten. Der Einsatz muss mindestens 25,4 mm (1 Inch) unter die Grünoberfläche eingelassen sein, es sei denn, die Bodenbeschaffenheit macht einen kleineren Abstand zur Oberfläche erforderlich.

Das Wort „Loch“ (wenn es nicht kursiv als Definition verwendet wird) wird in den Regeln zur Bezeichnung des Teils des Platzes verwendet, der in Zusammenhang mit einem bestimmten Abschlag, Grün und Loch steht. Das Spielen eines Lochs beginnt auf dem Abschlag und endet, wenn der Ball auf dem Grün eingelocht wurde (oder wenn die Regeln anderweitig ein Loch als beendet ansehen).

 

Tee

Ein Gegenstand, der verwendet wird, um einen Ball für den Abschlag über den Boden zu heben. Es darf nicht länger als 101,6 Millimeter (4Inches) sein und muss den Ausrüstungsregeln entsprechen.

Droppen

Einen Ball halten und loslassen, dass er durch die Luft fällt, mit der Absicht, dass er zum Ball im Spiel wird.

Lässt der Spieler einen Ball los, ohne ihn ins Spiel bringen zu wollen, wurde der Ball nicht gedroppt und ist nicht im Spiel (siehe Regel 14.4).

Jede Regel zur Erleichterung weist einen bestimmten Erleichterungsbereich aus, in dem der Ball gedroppt werden und zur Ruhe kommen muss.

Nimmt er Erleichterung in Anspruch, muss der Spieler den Ball aus Kniehöhe loslassen, sodass der Ball

  • gerade nach unten fällt, ohne dass der Spieler ihn wirft, dreht oder rollt oder eine andere Methode anwendet, die beeinflussen könnte, wo der Ball zur Ruhe kommen wird und
  • weder den Spieler noch seine Ausrüstung berührt, bevor er den Boden trifft (siehe Regel 14.3b).
Loch

Das Loch auf dem Grün ist der Endpunkt des zu spielenden Lochs:

  • Das Loch muss einen Durchmesser von 108 mm (4,25 Inch) haben und mindestens 101,6 mm (4 Inch) tief sein.
  • Wird ein Einsatz verwendet, darf dessen äußerer Durchmesser 108 mm (4,25 Inches) nicht überschreiten. Der Einsatz muss mindestens 25,4 mm (1 Inch) unter die Grünoberfläche eingelassen sein, es sei denn, die Bodenbeschaffenheit macht einen kleineren Abstand zur Oberfläche erforderlich.

Das Wort „Loch“ (wenn es nicht kursiv als Definition verwendet wird) wird in den Regeln zur Bezeichnung des Teils des Platzes verwendet, der in Zusammenhang mit einem bestimmten Abschlag, Grün und Loch steht. Das Spielen eines Lochs beginnt auf dem Abschlag und endet, wenn der Ball auf dem Grün eingelocht wurde (oder wenn die Regeln anderweitig ein Loch als beendet ansehen).

 

Droppen

Einen Ball halten und loslassen, dass er durch die Luft fällt, mit der Absicht, dass er zum Ball im Spiel wird.

Lässt der Spieler einen Ball los, ohne ihn ins Spiel bringen zu wollen, wurde der Ball nicht gedroppt und ist nicht im Spiel (siehe Regel 14.4).

Jede Regel zur Erleichterung weist einen bestimmten Erleichterungsbereich aus, in dem der Ball gedroppt werden und zur Ruhe kommen muss.

Nimmt er Erleichterung in Anspruch, muss der Spieler den Ball aus Kniehöhe loslassen, sodass der Ball

  • gerade nach unten fällt, ohne dass der Spieler ihn wirft, dreht oder rollt oder eine andere Methode anwendet, die beeinflussen könnte, wo der Ball zur Ruhe kommen wird und
  • weder den Spieler noch seine Ausrüstung berührt, bevor er den Boden trifft (siehe Regel 14.3b).
Schlägerlänge

Die Länge des längsten der 14 (oder weniger) Schläger, mit Ausnahme des Putters, die vom Spieler während der Runde eingesetzt werden.

Ist zum Beispiel der längste Schläger (mit Ausnahme des Putters), den der Spieler auf der Runde mitführt, ein Driver mit einer Länge von 43 Inches (109,22 cm), so beträgt eine Schlägerlänge für diesen Spieler auf dieser Runde 43 Inches (109,22 cm).

Schlägerlängen werden verwendet, um den Abschlag des Spielers an jedem Loch zu definieren und um den Erleichterungsbereich des Spielers zu bestimmen, wenn nach einer Regel Erleichterung in Anspruch genommen wird.

 

Schlägerlänge/1 - Bedeutung von „Schlägerlänge“ beim Messen

Zum Zweck des Messens beim Bestimmen eines Erleichterungsbereichs wird die Länge des ganzen Schlägers, beginnend an der Spitze des Schlägers bis zum oberen Ende des Griffs, verwendet. Befindet sich jedoch eine Schlägerhaube auf dem Schläger oder ist am Ende des Griffs etwas befestigt, darf keines von beiden als Teil des Schlägers verwendet werden, wenn mit diesem Schläger gemessen wird.

Schlägerlänge/2 - Wie zu messen ist, wenn der längste Schläger zerbricht

Zerbricht der längste Schläger eines Spielers während einer Runde, wird dieser zerbrochene Schläger weiter zum Bestimmen der Größe seiner Erleichterungsbereiche eingesetzt. Zerbricht jedoch der längste Schläger und der Spieler darf diesen durch einen anderen Schläger ersetzen (Ausnahme zu Regel 4.1b(3)) und er ersetzt ihn, wird der zerbrochene Schläger nicht länger als sein längster Schläger angesehen.

Beginnt der Spieler die Runde mit weniger als vierzehn Schlägern und entscheidet sich dann, einen Schläger hinzuzufügen, der länger ist als die Schläger, mit denen er die Runde begonnen hat, wird der hinzugefügte Schläger zum Messen eingesetzt, sofern es kein Putter ist.

Loch

Das Loch auf dem Grün ist der Endpunkt des zu spielenden Lochs:

  • Das Loch muss einen Durchmesser von 108 mm (4,25 Inch) haben und mindestens 101,6 mm (4 Inch) tief sein.
  • Wird ein Einsatz verwendet, darf dessen äußerer Durchmesser 108 mm (4,25 Inches) nicht überschreiten. Der Einsatz muss mindestens 25,4 mm (1 Inch) unter die Grünoberfläche eingelassen sein, es sei denn, die Bodenbeschaffenheit macht einen kleineren Abstand zur Oberfläche erforderlich.

Das Wort „Loch“ (wenn es nicht kursiv als Definition verwendet wird) wird in den Regeln zur Bezeichnung des Teils des Platzes verwendet, der in Zusammenhang mit einem bestimmten Abschlag, Grün und Loch steht. Das Spielen eines Lochs beginnt auf dem Abschlag und endet, wenn der Ball auf dem Grün eingelocht wurde (oder wenn die Regeln anderweitig ein Loch als beendet ansehen).

 

Bereiche des Platzes

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

  • das Gelände,
  • der Abschlag, von dem der Spieler zu Beginn des jeweiligen Lochs spielen muss,
  • alle Penalty Areas,
  • alle Bunker, und
  • das Grün des jeweiligen Lochs, das der Spieler spielt.
Bereiche des Platzes

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

  • das Gelände,
  • der Abschlag, von dem der Spieler zu Beginn des jeweiligen Lochs spielen muss,
  • alle Penalty Areas,
  • alle Bunker, und
  • das Grün des jeweiligen Lochs, das der Spieler spielt.
Schlägerlänge

Die Länge des längsten der 14 (oder weniger) Schläger, mit Ausnahme des Putters, die vom Spieler während der Runde eingesetzt werden.

Ist zum Beispiel der längste Schläger (mit Ausnahme des Putters), den der Spieler auf der Runde mitführt, ein Driver mit einer Länge von 43 Inches (109,22 cm), so beträgt eine Schlägerlänge für diesen Spieler auf dieser Runde 43 Inches (109,22 cm).

Schlägerlängen werden verwendet, um den Abschlag des Spielers an jedem Loch zu definieren und um den Erleichterungsbereich des Spielers zu bestimmen, wenn nach einer Regel Erleichterung in Anspruch genommen wird.

 

Schlägerlänge/1 - Bedeutung von „Schlägerlänge“ beim Messen

Zum Zweck des Messens beim Bestimmen eines Erleichterungsbereichs wird die Länge des ganzen Schlägers, beginnend an der Spitze des Schlägers bis zum oberen Ende des Griffs, verwendet. Befindet sich jedoch eine Schlägerhaube auf dem Schläger oder ist am Ende des Griffs etwas befestigt, darf keines von beiden als Teil des Schlägers verwendet werden, wenn mit diesem Schläger gemessen wird.

Schlägerlänge/2 - Wie zu messen ist, wenn der längste Schläger zerbricht

Zerbricht der längste Schläger eines Spielers während einer Runde, wird dieser zerbrochene Schläger weiter zum Bestimmen der Größe seiner Erleichterungsbereiche eingesetzt. Zerbricht jedoch der längste Schläger und der Spieler darf diesen durch einen anderen Schläger ersetzen (Ausnahme zu Regel 4.1b(3)) und er ersetzt ihn, wird der zerbrochene Schläger nicht länger als sein längster Schläger angesehen.

Beginnt der Spieler die Runde mit weniger als vierzehn Schlägern und entscheidet sich dann, einen Schläger hinzuzufügen, der länger ist als die Schläger, mit denen er die Runde begonnen hat, wird der hinzugefügte Schläger zum Messen eingesetzt, sofern es kein Putter ist.

Erleichterungsbereich

Der Bereich, in dem ein Spieler einen Ball droppen muss, wenn er nach einer Regel Erleichterung in Anspruch nimmt. Jede Erleichterungsregel verlangt, dass der Spieler einen bestimmten Erleichterungsbereich benutzt, dessen Größe und Lage auf den folgenden drei Faktoren basiert:

  • Bezugspunkt: Der Punkt, von dem aus die Größe des Erleichterungsbereichs gemessen wird.
  • Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: Der Erleichterungsbereich erstreckt sich eine oder zwei Schlägerlängen vom Bezugspunkt, aber mit gewissen Einschränkungen:
  • Einschränkungen bei Lage des Erleichterungsbereichs: Die Lage des Erleichterungsbereichs kann auf eine oder mehrere Arten begrenzt sein, sodass zum Beispiel:
    • er nur in bestimmten definierten Bereichen des Platzes liegt, zum Beispiel nur im Gelände oder nicht in einem Bunker oder einer Penalty Area,
    • er nicht näher zum Loch liegt als der Bezugspunkt oder er außerhalb einer Penalty Area oder einem Bunker liegen muss, aus dem Erleichterung in Anspruch genommen wird oder
    • dort keine Beeinträchtigung von dem Umstand besteht (wie in der zutreffenden Regel definiert), von dem Erleichterung in Anspruch genommen wird.

Werden Schlägerlängen zum Bestimmen der Größe eines Erleichterungsbereichs verwendet, darf der Spieler unmittelbar über einen Graben, ein Loch oder etwas Ähnliches messen und direkt über oder durch einen Gegenstand (zum Beispiel Baum, Zaun, Mauer, Tunnel, Drainage oder Sprinklerkopf), aber er darf nicht durch Bodenwellen hindurch messen.

Siehe „Offizielles Handbuch“, Leitlinien für die Spielleitung, Abschnitt 2I (Die Spielleitung darf bei bestimmten Erleichterungsfällen die Benutzung einer Drop- Zone als Erleichterungsbereich durch den Spieler erlauben oder vorschreiben.

Bereiche des Platzes

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

  • das Gelände,
  • der Abschlag, von dem der Spieler zu Beginn des jeweiligen Lochs spielen muss,
  • alle Penalty Areas,
  • alle Bunker, und
  • das Grün des jeweiligen Lochs, das der Spieler spielt.
Droppen

Einen Ball halten und loslassen, dass er durch die Luft fällt, mit der Absicht, dass er zum Ball im Spiel wird.

Lässt der Spieler einen Ball los, ohne ihn ins Spiel bringen zu wollen, wurde der Ball nicht gedroppt und ist nicht im Spiel (siehe Regel 14.4).

Jede Regel zur Erleichterung weist einen bestimmten Erleichterungsbereich aus, in dem der Ball gedroppt werden und zur Ruhe kommen muss.

Nimmt er Erleichterung in Anspruch, muss der Spieler den Ball aus Kniehöhe loslassen, sodass der Ball

  • gerade nach unten fällt, ohne dass der Spieler ihn wirft, dreht oder rollt oder eine andere Methode anwendet, die beeinflussen könnte, wo der Ball zur Ruhe kommen wird und
  • weder den Spieler noch seine Ausrüstung berührt, bevor er den Boden trifft (siehe Regel 14.3b).
Erleichterungsbereich

Der Bereich, in dem ein Spieler einen Ball droppen muss, wenn er nach einer Regel Erleichterung in Anspruch nimmt. Jede Erleichterungsregel verlangt, dass der Spieler einen bestimmten Erleichterungsbereich benutzt, dessen Größe und Lage auf den folgenden drei Faktoren basiert:

  • Bezugspunkt: Der Punkt, von dem aus die Größe des Erleichterungsbereichs gemessen wird.
  • Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: Der Erleichterungsbereich erstreckt sich eine oder zwei Schlägerlängen vom Bezugspunkt, aber mit gewissen Einschränkungen:
  • Einschränkungen bei Lage des Erleichterungsbereichs: Die Lage des Erleichterungsbereichs kann auf eine oder mehrere Arten begrenzt sein, sodass zum Beispiel:
    • er nur in bestimmten definierten Bereichen des Platzes liegt, zum Beispiel nur im Gelände oder nicht in einem Bunker oder einer Penalty Area,
    • er nicht näher zum Loch liegt als der Bezugspunkt oder er außerhalb einer Penalty Area oder einem Bunker liegen muss, aus dem Erleichterung in Anspruch genommen wird oder
    • dort keine Beeinträchtigung von dem Umstand besteht (wie in der zutreffenden Regel definiert), von dem Erleichterung in Anspruch genommen wird.

Werden Schlägerlängen zum Bestimmen der Größe eines Erleichterungsbereichs verwendet, darf der Spieler unmittelbar über einen Graben, ein Loch oder etwas Ähnliches messen und direkt über oder durch einen Gegenstand (zum Beispiel Baum, Zaun, Mauer, Tunnel, Drainage oder Sprinklerkopf), aber er darf nicht durch Bodenwellen hindurch messen.

Siehe „Offizielles Handbuch“, Leitlinien für die Spielleitung, Abschnitt 2I (Die Spielleitung darf bei bestimmten Erleichterungsfällen die Benutzung einer Drop- Zone als Erleichterungsbereich durch den Spieler erlauben oder vorschreiben.

Grün

Die Fläche des Lochs, auf dem der Spieler gerade spielt, die

  • speziell zum Putten vorbereitet ist oder
  • die die Spielleitung als das Grün definiert hat (zum Beispiel bei der Nutzung eines zeitweiligen Grüns).

Auf dem Grün eines Lochs befindet sich das Loch, in das der Spieler einen Ball zu spielen versucht.Das Grün ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes. Alle Grüns der anderen Löcher, die der Spieler gerade nicht spielt, bezeichnet man als falsche Grüns und sind Teil des Geländes.

Die Grenze eines Grüns ist dadurch definiert, dass dort die besonders vorbereitete Fläche beginnt (zum Beispiel dort, wo das Gras besonders geschnitten ist, um die Grenze zu zeigen), es sei denn, die Spielleitung legt die Grenze anders fest (zum Beispiel durch eine Linie oder Punkte).

Wenn ein Doppelgrün für das Spiel zweier verschiedener Löcher genutzt wird,

  • wird die gesamte Fläche mit den zwei Löchern als Grün des jeweils gespielten Lochs angesehen.

Aber: Die Spielleitung darf eine Grenze definieren, die das Doppelgrün in verschiedene Grüns teilt, sodass beim Spielen eines dieser Löcher durch einen Teil des Doppelgrüns, der beim Spielen des anderen Lochs benutzt wird, als falsches Grün zählt.

Ungewöhnliche Platzbedingungen

Jeder der vier definierten Umstände:

  • Tierloch,
  • Boden in Ausbesserung,
  • unbewegliches Hemmnis oder
  • zeitweiliges Wasser
Platz

Der gesamte Bereich des Spiels innerhalb jeder durch die Spielleitung bestimmten Platzgrenzen:

  • Alle Bereiche innerhalb der Platzgrenzen sind Teil des Platzes.
  • Alle Bereiche außerhalb der Platzgrenzen sind Aus und nicht Teil des Platzes.
  • Die Platzgrenze erstreckt sich vom Boden aus sowohl nach oben wie nach unten.

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

Nächstgelegener Punkt der vollständigen Erleichterung

Der Bezugspunkt bei Inanspruchnahme von strafloser Erleichterung wegen ungewöhnlicher Platzverhältnisse (Regel 16.1), einer Gefährdung durch ein Tier (Regel 16.2), einem falschen Grün (Regel 13.1f), einer Spielverbotszone (Regel 16.1f, 17.1e) oder nach bestimmten Platzregeln.

Er ist der geschätzte Punkt an dem der Ball liegen würde, der

  • der ursprünglichen Stelle des Balls am nächsten ist, aber nicht näher zum Loch als diese,
  • im vorgeschriebenen Bereich des Platzes liegt und
  • an dem der Umstand den Schlag nicht beeinträchtigt, den der Spieler von der ursprünglichen Stelle aus gemacht hätte, wenn dort der Umstand nicht vorhanden wäre.

Zum Schätzen dieses Bezugspunktes muss der Spieler den Schläger, Stand, Schwung und die Spiellinie bestimmen, die er für diesen Schlag gewählt hätte.

Der Spieler muss diesen Schlag nicht durch Einnahme des tatsächlichen Stands und Schwingen des gewählten Schlägers simulieren (aber es wird empfohlen, dass der Spieler grundsätzlich auf diese Weise verfährt, um zu einer genauen Schätzung zu kommen).

Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung bezieht sich nur auf den speziellen Umstand, von dem Erleichterung in Anspruch genommen wird und kann an einer Stelle liegen, an der Beeinträchtigung durch etwas anderes besteht:

  • Nimmt der Spieler Erleichterung in Anspruch und wird danach durch einen anderen Umstand beeinträchtigt, für den Erleichterung gewährt wird, darf der Spieler erneut Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er einen neuen nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung von diesem neuen Umstand bestimmt.
  • Erleichterung muss jeweils einzeln von jedem Umstand genommen werden, außer es darf mit Wahrscheinlichkeit darauf geschlossen werden, dass sich dabei eine fortgesetzte Beeinträchtigung durch den einen oder anderen Umstand ergibt (in diesem Fall darf der Spieler Erleichterung von beiden Umständen gleichzeitig in Anspruch nehmen, die auf dem nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung von beiden beruht).

 

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/1 - Abbildungen, die den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zeigen

In den Abbildungen wird der Begriff „nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung“ aus Regel 16.1 (Ungewöhnliche Platzverhältnisse) für Erleichterung von Behinderung durch Boden in Ausbesserung sowohl für einen rechtshändigen als auch für einen linkshändigen Spieler gezeigt.

Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung muss genau bestimmt werden. Ein Spieler darf nicht wählen, auf welcher Seite des Bodens in Ausbesserung der Ball gedroppt wird, es sei denn es gibt zwei gleich weit entfernte nächstgelegene Punkte vollständiger Erleichterung. Auch wenn auf der einen Seite des Boden in Ausbesserung sich das Fairway befindet und sich auf der anderen Seite Büsche, liegt der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung in den Büschen, dann ist dies der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung für den Spieler.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/2 - Spieler verfährt nicht nach dem empfohlenen Verfahren zur Bestimmung des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung

Obwohl es ein empfohlenes Verfahren zur Bestimmung des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung gibt, verlangen die Regeln von einem Spieler nicht, diesen Punkt zu bestimmen, wenn er Erleichterung nach einer entsprechenden Regel in Anspruch nimmt (zum Beispiel bei Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen nach Regel 16.1b (Erleichterung für Ball im Gelände)). Bestimmt ein Spieler nicht den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung genau oder findet er einen unzutreffenden nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, zieht der Spieler sich nur dann eine Strafe zu, wenn dies dazu führt, dass er einen Ball in einem Erleichterungsbereich droppt, der den Anforderungen der Regel nicht entspricht und der Ball dann gespielt wird.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/3 - Ob der Spieler Erleichterung falsch in Anspruch genommen hat, wenn der Umstand noch für einen Schlag mit einem Schläger, der nicht zum Bestimmen des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung verwendet wurde, stört

Nimmt ein Spieler Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen in Anspruch, nimmt er Erleichterung nur für die Behinderung in Anspruch, die er mit dem Schläger, Stand, Schwung und der Spiellinie hätte, wenn er den Ball von dieser Stelle gespielt hätte. Nachdem der Spieler Erleichterung in Anspruch genommen hat und keine Behinderung mehr für den Schlag vorhanden ist, den der Spieler gemacht hätte, ist jede weitere Behinderung eine neue Situation.

Beispiel: Der Ball des Spielers liegt in dichtem Rough im Gelände ungefähr 200 m vom Grün entfernt. Der Spieler wählt ein Wedge für den nächsten Schlag und stellt fest, dass sein Stand eine Linie berührt, die Boden in Ausbesserung kennzeichnet. Der Spieler bestimmt den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung und droppt nach Regel 14.3b(3) (Ball muss im Erleichterungsbereich gedroppt werden) und Regel 16.1 (Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen) einen Ball im vorgeschriebenen Erleichterungsbereich.

Der Ball rollt in eine gute Lage innerhalb des Erleichterungsbereichs, von wo aus der Spieler glaubt, seinen nächsten Schlag mit einem Holz 3 spielen zu können. Würde der Spieler ein Wedge für den nächsten Schlag nehmen, gäbe es keine Behinderung durch den Boden in Ausbesserung. Mit dem Holz 3 jedoch berührt der Spieler wieder die Linie, die den Boden in Ausbesserung kennzeichnet, mit seinem Fuß. Das ist eine neue Situation und der Spieler darf den Ball spielen, wie er liegt, oder Erleichterung für die neue Situation in Anspruch nehmen.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/4 - Spieler bestimmt den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, ist jedoch physisch nicht in der Lage, den beabsichtigten Schlag zu machen

Der Zweck beim Bestimmen des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung ist es, einen Bezugspunkt an einer Stelle zu finden, die so nah wie möglich der Stelle liegt, an der der behindernde Umstand nicht länger behindert. Beim Bestimmen des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung wird dem Spieler keine gute oder spielbare Lage garantiert.

Beispiel: Ist ein Spieler nicht in der Lage, einen Schlag von der Stelle zu machen, die sich der geforderte Erleichterungsbereich vom nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung herausstellt, da entweder die Spielrichtung von einem Baum blockiert wird oder der Spieler wegen eines Busches keinen Rückschwung für den beabsichtigten Schlag machen kann, ändert dies nichts an der Tatsache, dass der festgestellte Punkt der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung ist.

Nachdem der Ball im Spiel ist, muss der Spieler entscheiden, welche Art von Schlag er machen will. Dieser Schlag, der die Schlägerwahl einschließt, kann anders sein als derjenige, der von der ursprünglichen Stelle des Balls gemacht worden wäre, wenn dort keine Behinderung vorgekommen wäre.

Ist es physisch nicht möglich, den Ball in einem Teil des festgelegten Erleichterungsbereichs zu droppen, darf der Spieler keine Erleichterung von der Behinderung in Anspruch nehmen.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/5 - Spieler ist physisch nicht in der Lage, den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen

Ist ein Spieler physisch nicht in der Lage, den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen, muss dieser geschätzt werden und der Erleichterungsbereich basiert dann auf dem geschätzten Punkt.

Beispiel: Ein Spieler nimmt Erleichterung nach Regel 16.1 in Anspruch, ist aber physisch nicht in der Lage, den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen, da dieser Punkt sich in einem Baumstamm befindet oder ein Auszaun den Spieler davon abhält, den geforderten Stand einzunehmen.

Der Spieler muss den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung schätzen und einen Ball im festgelegten Erleichterungsbereich droppen.

Ist es physisch nicht möglich, den Ball im festgelegten Erleichterungsbereich zu droppen, erhält der Spieler keine Erleichterung nach Regel 16.1.

Zurücklegen

Einen Ball hinlegen und loslassen mit der Absicht, dass er dann im Spiel ist.

Legt der Spieler einen Ball hin, ohne die Absicht, dass er ins Spiel kommt, wurde der Ball nicht zurückgelegt und ist nicht im Spiel (siehe Regel 14.4).

Wenn es aufgrund einer Regel erforderlich ist, einen Ball zurückzulegen, bestimmt die zutreffende Regel, an welche bestimmte Stelle der Ball zurückgelegt werden muss.

 

Zurücklegen/1 - Ball darf nicht mit einem Schläger zurückgelegt werden

Damit ein Ball auf die richtige Weise zurückgelegt wird, muss er hingelegt und losgelassen werden. Dies bedeutet, dass der Spieler seine Hand verwenden muss um den Ball an der Stelle zurück ins Spiel zu bringen, von der er aufgenommen oder bewegt wurde.

Beispiel: Nimmt ein Spieler seinen Ball auf dem Grün auf und legt ihn zur Seite, darf der Spieler seinen Ball nicht zurücklegen, indem er ihn mit dem Schläger an die geforderte Stelle rollt. Verfährt er so, wurde der Ball nicht auf die richtige Weise zurückgelegt und der Spieler zieht sich einen Strafschlag nach Regel 14.2b(2) (Wie der Ball zurückzulegen ist) zu, wenn dieser Fehler nicht berichtigt wird, bevor der nächste Schlag gemacht wird.

Nächstgelegener Punkt der vollständigen Erleichterung

Der Bezugspunkt bei Inanspruchnahme von strafloser Erleichterung wegen ungewöhnlicher Platzverhältnisse (Regel 16.1), einer Gefährdung durch ein Tier (Regel 16.2), einem falschen Grün (Regel 13.1f), einer Spielverbotszone (Regel 16.1f, 17.1e) oder nach bestimmten Platzregeln.

Er ist der geschätzte Punkt an dem der Ball liegen würde, der

  • der ursprünglichen Stelle des Balls am nächsten ist, aber nicht näher zum Loch als diese,
  • im vorgeschriebenen Bereich des Platzes liegt und
  • an dem der Umstand den Schlag nicht beeinträchtigt, den der Spieler von der ursprünglichen Stelle aus gemacht hätte, wenn dort der Umstand nicht vorhanden wäre.

Zum Schätzen dieses Bezugspunktes muss der Spieler den Schläger, Stand, Schwung und die Spiellinie bestimmen, die er für diesen Schlag gewählt hätte.

Der Spieler muss diesen Schlag nicht durch Einnahme des tatsächlichen Stands und Schwingen des gewählten Schlägers simulieren (aber es wird empfohlen, dass der Spieler grundsätzlich auf diese Weise verfährt, um zu einer genauen Schätzung zu kommen).

Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung bezieht sich nur auf den speziellen Umstand, von dem Erleichterung in Anspruch genommen wird und kann an einer Stelle liegen, an der Beeinträchtigung durch etwas anderes besteht:

  • Nimmt der Spieler Erleichterung in Anspruch und wird danach durch einen anderen Umstand beeinträchtigt, für den Erleichterung gewährt wird, darf der Spieler erneut Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er einen neuen nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung von diesem neuen Umstand bestimmt.
  • Erleichterung muss jeweils einzeln von jedem Umstand genommen werden, außer es darf mit Wahrscheinlichkeit darauf geschlossen werden, dass sich dabei eine fortgesetzte Beeinträchtigung durch den einen oder anderen Umstand ergibt (in diesem Fall darf der Spieler Erleichterung von beiden Umständen gleichzeitig in Anspruch nehmen, die auf dem nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung von beiden beruht).

 

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/1 - Abbildungen, die den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zeigen

In den Abbildungen wird der Begriff „nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung“ aus Regel 16.1 (Ungewöhnliche Platzverhältnisse) für Erleichterung von Behinderung durch Boden in Ausbesserung sowohl für einen rechtshändigen als auch für einen linkshändigen Spieler gezeigt.

Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung muss genau bestimmt werden. Ein Spieler darf nicht wählen, auf welcher Seite des Bodens in Ausbesserung der Ball gedroppt wird, es sei denn es gibt zwei gleich weit entfernte nächstgelegene Punkte vollständiger Erleichterung. Auch wenn auf der einen Seite des Boden in Ausbesserung sich das Fairway befindet und sich auf der anderen Seite Büsche, liegt der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung in den Büschen, dann ist dies der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung für den Spieler.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/2 - Spieler verfährt nicht nach dem empfohlenen Verfahren zur Bestimmung des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung

Obwohl es ein empfohlenes Verfahren zur Bestimmung des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung gibt, verlangen die Regeln von einem Spieler nicht, diesen Punkt zu bestimmen, wenn er Erleichterung nach einer entsprechenden Regel in Anspruch nimmt (zum Beispiel bei Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen nach Regel 16.1b (Erleichterung für Ball im Gelände)). Bestimmt ein Spieler nicht den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung genau oder findet er einen unzutreffenden nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, zieht der Spieler sich nur dann eine Strafe zu, wenn dies dazu führt, dass er einen Ball in einem Erleichterungsbereich droppt, der den Anforderungen der Regel nicht entspricht und der Ball dann gespielt wird.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/3 - Ob der Spieler Erleichterung falsch in Anspruch genommen hat, wenn der Umstand noch für einen Schlag mit einem Schläger, der nicht zum Bestimmen des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung verwendet wurde, stört

Nimmt ein Spieler Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen in Anspruch, nimmt er Erleichterung nur für die Behinderung in Anspruch, die er mit dem Schläger, Stand, Schwung und der Spiellinie hätte, wenn er den Ball von dieser Stelle gespielt hätte. Nachdem der Spieler Erleichterung in Anspruch genommen hat und keine Behinderung mehr für den Schlag vorhanden ist, den der Spieler gemacht hätte, ist jede weitere Behinderung eine neue Situation.

Beispiel: Der Ball des Spielers liegt in dichtem Rough im Gelände ungefähr 200 m vom Grün entfernt. Der Spieler wählt ein Wedge für den nächsten Schlag und stellt fest, dass sein Stand eine Linie berührt, die Boden in Ausbesserung kennzeichnet. Der Spieler bestimmt den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung und droppt nach Regel 14.3b(3) (Ball muss im Erleichterungsbereich gedroppt werden) und Regel 16.1 (Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen) einen Ball im vorgeschriebenen Erleichterungsbereich.

Der Ball rollt in eine gute Lage innerhalb des Erleichterungsbereichs, von wo aus der Spieler glaubt, seinen nächsten Schlag mit einem Holz 3 spielen zu können. Würde der Spieler ein Wedge für den nächsten Schlag nehmen, gäbe es keine Behinderung durch den Boden in Ausbesserung. Mit dem Holz 3 jedoch berührt der Spieler wieder die Linie, die den Boden in Ausbesserung kennzeichnet, mit seinem Fuß. Das ist eine neue Situation und der Spieler darf den Ball spielen, wie er liegt, oder Erleichterung für die neue Situation in Anspruch nehmen.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/4 - Spieler bestimmt den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, ist jedoch physisch nicht in der Lage, den beabsichtigten Schlag zu machen

Der Zweck beim Bestimmen des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung ist es, einen Bezugspunkt an einer Stelle zu finden, die so nah wie möglich der Stelle liegt, an der der behindernde Umstand nicht länger behindert. Beim Bestimmen des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung wird dem Spieler keine gute oder spielbare Lage garantiert.

Beispiel: Ist ein Spieler nicht in der Lage, einen Schlag von der Stelle zu machen, die sich der geforderte Erleichterungsbereich vom nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung herausstellt, da entweder die Spielrichtung von einem Baum blockiert wird oder der Spieler wegen eines Busches keinen Rückschwung für den beabsichtigten Schlag machen kann, ändert dies nichts an der Tatsache, dass der festgestellte Punkt der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung ist.

Nachdem der Ball im Spiel ist, muss der Spieler entscheiden, welche Art von Schlag er machen will. Dieser Schlag, der die Schlägerwahl einschließt, kann anders sein als derjenige, der von der ursprünglichen Stelle des Balls gemacht worden wäre, wenn dort keine Behinderung vorgekommen wäre.

Ist es physisch nicht möglich, den Ball in einem Teil des festgelegten Erleichterungsbereichs zu droppen, darf der Spieler keine Erleichterung von der Behinderung in Anspruch nehmen.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/5 - Spieler ist physisch nicht in der Lage, den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen

Ist ein Spieler physisch nicht in der Lage, den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen, muss dieser geschätzt werden und der Erleichterungsbereich basiert dann auf dem geschätzten Punkt.

Beispiel: Ein Spieler nimmt Erleichterung nach Regel 16.1 in Anspruch, ist aber physisch nicht in der Lage, den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen, da dieser Punkt sich in einem Baumstamm befindet oder ein Auszaun den Spieler davon abhält, den geforderten Stand einzunehmen.

Der Spieler muss den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung schätzen und einen Ball im festgelegten Erleichterungsbereich droppen.

Ist es physisch nicht möglich, den Ball im festgelegten Erleichterungsbereich zu droppen, erhält der Spieler keine Erleichterung nach Regel 16.1.

Grün

Die Fläche des Lochs, auf dem der Spieler gerade spielt, die

  • speziell zum Putten vorbereitet ist oder
  • die die Spielleitung als das Grün definiert hat (zum Beispiel bei der Nutzung eines zeitweiligen Grüns).

Auf dem Grün eines Lochs befindet sich das Loch, in das der Spieler einen Ball zu spielen versucht.Das Grün ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes. Alle Grüns der anderen Löcher, die der Spieler gerade nicht spielt, bezeichnet man als falsche Grüns und sind Teil des Geländes.

Die Grenze eines Grüns ist dadurch definiert, dass dort die besonders vorbereitete Fläche beginnt (zum Beispiel dort, wo das Gras besonders geschnitten ist, um die Grenze zu zeigen), es sei denn, die Spielleitung legt die Grenze anders fest (zum Beispiel durch eine Linie oder Punkte).

Wenn ein Doppelgrün für das Spiel zweier verschiedener Löcher genutzt wird,

  • wird die gesamte Fläche mit den zwei Löchern als Grün des jeweils gespielten Lochs angesehen.

Aber: Die Spielleitung darf eine Grenze definieren, die das Doppelgrün in verschiedene Grüns teilt, sodass beim Spielen eines dieser Löcher durch einen Teil des Doppelgrüns, der beim Spielen des anderen Lochs benutzt wird, als falsches Grün zählt.

Gelände

Der gesamte Platz mit Ausnahme der anderen vier definierten Bereiche: (1) der Abschlag, von dem der Spieler zu Beginn des gerade zu spielenden Lochs spielen muss, (2) alle Penalty Areas, (3) alle Bunker und (4) das Grün des Lochs, das der Spieler gerade spielt.

Das Gelände umfasst:

  • alle Abschlagflächen auf dem Platz außer dem Abschlag und
  • alle falschen Grüns.
Nächstgelegener Punkt der vollständigen Erleichterung

Der Bezugspunkt bei Inanspruchnahme von strafloser Erleichterung wegen ungewöhnlicher Platzverhältnisse (Regel 16.1), einer Gefährdung durch ein Tier (Regel 16.2), einem falschen Grün (Regel 13.1f), einer Spielverbotszone (Regel 16.1f, 17.1e) oder nach bestimmten Platzregeln.

Er ist der geschätzte Punkt an dem der Ball liegen würde, der

  • der ursprünglichen Stelle des Balls am nächsten ist, aber nicht näher zum Loch als diese,
  • im vorgeschriebenen Bereich des Platzes liegt und
  • an dem der Umstand den Schlag nicht beeinträchtigt, den der Spieler von der ursprünglichen Stelle aus gemacht hätte, wenn dort der Umstand nicht vorhanden wäre.

Zum Schätzen dieses Bezugspunktes muss der Spieler den Schläger, Stand, Schwung und die Spiellinie bestimmen, die er für diesen Schlag gewählt hätte.

Der Spieler muss diesen Schlag nicht durch Einnahme des tatsächlichen Stands und Schwingen des gewählten Schlägers simulieren (aber es wird empfohlen, dass der Spieler grundsätzlich auf diese Weise verfährt, um zu einer genauen Schätzung zu kommen).

Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung bezieht sich nur auf den speziellen Umstand, von dem Erleichterung in Anspruch genommen wird und kann an einer Stelle liegen, an der Beeinträchtigung durch etwas anderes besteht:

  • Nimmt der Spieler Erleichterung in Anspruch und wird danach durch einen anderen Umstand beeinträchtigt, für den Erleichterung gewährt wird, darf der Spieler erneut Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er einen neuen nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung von diesem neuen Umstand bestimmt.
  • Erleichterung muss jeweils einzeln von jedem Umstand genommen werden, außer es darf mit Wahrscheinlichkeit darauf geschlossen werden, dass sich dabei eine fortgesetzte Beeinträchtigung durch den einen oder anderen Umstand ergibt (in diesem Fall darf der Spieler Erleichterung von beiden Umständen gleichzeitig in Anspruch nehmen, die auf dem nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung von beiden beruht).

 

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/1 - Abbildungen, die den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zeigen

In den Abbildungen wird der Begriff „nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung“ aus Regel 16.1 (Ungewöhnliche Platzverhältnisse) für Erleichterung von Behinderung durch Boden in Ausbesserung sowohl für einen rechtshändigen als auch für einen linkshändigen Spieler gezeigt.

Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung muss genau bestimmt werden. Ein Spieler darf nicht wählen, auf welcher Seite des Bodens in Ausbesserung der Ball gedroppt wird, es sei denn es gibt zwei gleich weit entfernte nächstgelegene Punkte vollständiger Erleichterung. Auch wenn auf der einen Seite des Boden in Ausbesserung sich das Fairway befindet und sich auf der anderen Seite Büsche, liegt der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung in den Büschen, dann ist dies der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung für den Spieler.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/2 - Spieler verfährt nicht nach dem empfohlenen Verfahren zur Bestimmung des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung

Obwohl es ein empfohlenes Verfahren zur Bestimmung des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung gibt, verlangen die Regeln von einem Spieler nicht, diesen Punkt zu bestimmen, wenn er Erleichterung nach einer entsprechenden Regel in Anspruch nimmt (zum Beispiel bei Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen nach Regel 16.1b (Erleichterung für Ball im Gelände)). Bestimmt ein Spieler nicht den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung genau oder findet er einen unzutreffenden nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, zieht der Spieler sich nur dann eine Strafe zu, wenn dies dazu führt, dass er einen Ball in einem Erleichterungsbereich droppt, der den Anforderungen der Regel nicht entspricht und der Ball dann gespielt wird.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/3 - Ob der Spieler Erleichterung falsch in Anspruch genommen hat, wenn der Umstand noch für einen Schlag mit einem Schläger, der nicht zum Bestimmen des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung verwendet wurde, stört

Nimmt ein Spieler Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen in Anspruch, nimmt er Erleichterung nur für die Behinderung in Anspruch, die er mit dem Schläger, Stand, Schwung und der Spiellinie hätte, wenn er den Ball von dieser Stelle gespielt hätte. Nachdem der Spieler Erleichterung in Anspruch genommen hat und keine Behinderung mehr für den Schlag vorhanden ist, den der Spieler gemacht hätte, ist jede weitere Behinderung eine neue Situation.

Beispiel: Der Ball des Spielers liegt in dichtem Rough im Gelände ungefähr 200 m vom Grün entfernt. Der Spieler wählt ein Wedge für den nächsten Schlag und stellt fest, dass sein Stand eine Linie berührt, die Boden in Ausbesserung kennzeichnet. Der Spieler bestimmt den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung und droppt nach Regel 14.3b(3) (Ball muss im Erleichterungsbereich gedroppt werden) und Regel 16.1 (Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen) einen Ball im vorgeschriebenen Erleichterungsbereich.

Der Ball rollt in eine gute Lage innerhalb des Erleichterungsbereichs, von wo aus der Spieler glaubt, seinen nächsten Schlag mit einem Holz 3 spielen zu können. Würde der Spieler ein Wedge für den nächsten Schlag nehmen, gäbe es keine Behinderung durch den Boden in Ausbesserung. Mit dem Holz 3 jedoch berührt der Spieler wieder die Linie, die den Boden in Ausbesserung kennzeichnet, mit seinem Fuß. Das ist eine neue Situation und der Spieler darf den Ball spielen, wie er liegt, oder Erleichterung für die neue Situation in Anspruch nehmen.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/4 - Spieler bestimmt den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, ist jedoch physisch nicht in der Lage, den beabsichtigten Schlag zu machen

Der Zweck beim Bestimmen des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung ist es, einen Bezugspunkt an einer Stelle zu finden, die so nah wie möglich der Stelle liegt, an der der behindernde Umstand nicht länger behindert. Beim Bestimmen des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung wird dem Spieler keine gute oder spielbare Lage garantiert.

Beispiel: Ist ein Spieler nicht in der Lage, einen Schlag von der Stelle zu machen, die sich der geforderte Erleichterungsbereich vom nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung herausstellt, da entweder die Spielrichtung von einem Baum blockiert wird oder der Spieler wegen eines Busches keinen Rückschwung für den beabsichtigten Schlag machen kann, ändert dies nichts an der Tatsache, dass der festgestellte Punkt der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung ist.

Nachdem der Ball im Spiel ist, muss der Spieler entscheiden, welche Art von Schlag er machen will. Dieser Schlag, der die Schlägerwahl einschließt, kann anders sein als derjenige, der von der ursprünglichen Stelle des Balls gemacht worden wäre, wenn dort keine Behinderung vorgekommen wäre.

Ist es physisch nicht möglich, den Ball in einem Teil des festgelegten Erleichterungsbereichs zu droppen, darf der Spieler keine Erleichterung von der Behinderung in Anspruch nehmen.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/5 - Spieler ist physisch nicht in der Lage, den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen

Ist ein Spieler physisch nicht in der Lage, den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen, muss dieser geschätzt werden und der Erleichterungsbereich basiert dann auf dem geschätzten Punkt.

Beispiel: Ein Spieler nimmt Erleichterung nach Regel 16.1 in Anspruch, ist aber physisch nicht in der Lage, den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen, da dieser Punkt sich in einem Baumstamm befindet oder ein Auszaun den Spieler davon abhält, den geforderten Stand einzunehmen.

Der Spieler muss den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung schätzen und einen Ball im festgelegten Erleichterungsbereich droppen.

Ist es physisch nicht möglich, den Ball im festgelegten Erleichterungsbereich zu droppen, erhält der Spieler keine Erleichterung nach Regel 16.1.

Punkt der größtmöglichen verfügbaren Erleichterung

Der Bezugspunkt für straflose Erleichterung aus ungewöhnlichen Platzverhältnissen in einem Bunker (Regel 16.1c) oder auf dem Grün (Regel 16.1d), wenn es keinen nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung gibt.

Er ist der geschätzte Punkt an dem der Ball liegen würde, der

  • der ursprünglichen Stelle des Balls am nächsten ist, aber nicht näher zum Loch als diese,
  • im vorgeschriebenen Bereich des Platzes liegt und
  • an dem die ungewöhnlichen Platzverhältnisse den Schlag am wenigsten beeinträchtigen, den der Spieler von der ursprünglichen Stelle gemacht hätte, wenn der Umstand nicht vorhanden wäre.

Zum Schätzen dieses Bezugspunktes muss der Spieler den Schläger, Stand, Schwung und die Spiellinie bestimmen, die er für den Schlag gewählt hätte.

Der Spieler muss diesen Schlag nicht durch Einnahme des tatsächlichen Stands und Schwingen des gewählten Schlägers simulieren (aber es wird empfohlen, dass der Spieler grundsätzlich auf diese Weise verfährt, um zu einer genauen Schätzung zu kommen).

Der Punkt der größtmöglichen verfügbaren Erleichterung wird ermittelt durch den Vergleich der jeweiligen Beeinträchtigung der Lage des Balls, des Spielers Raum des beabsichtigten Stands und Schwungs und, nur auf dem Grün, der Beeinträchtigung der Spiellinie. Zum Beispiel bei Erleichterung aus zeitweiligem Wasser:

  • Kann der Punkt der größtmöglich verfügbaren Erleichterung dort sein, wo der Ball in flacherem oder tieferem Wasser liegt, als dort, wo der Spieler steht oder wo der beabsichtigte Schwung des Spielers mehr oder weniger betroffen ist als der Stand.
  • Auf dem Grün kann der Punkt der größtmöglichen verfügbaren Erleichterung basieren auf der Spiellinie, bei der der Ball durch die seichteste Stelle oder die kürzeste Strecke von zeitweiligem Wasser rollen muss.
Grün

Die Fläche des Lochs, auf dem der Spieler gerade spielt, die

  • speziell zum Putten vorbereitet ist oder
  • die die Spielleitung als das Grün definiert hat (zum Beispiel bei der Nutzung eines zeitweiligen Grüns).

Auf dem Grün eines Lochs befindet sich das Loch, in das der Spieler einen Ball zu spielen versucht.Das Grün ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes. Alle Grüns der anderen Löcher, die der Spieler gerade nicht spielt, bezeichnet man als falsche Grüns und sind Teil des Geländes.

Die Grenze eines Grüns ist dadurch definiert, dass dort die besonders vorbereitete Fläche beginnt (zum Beispiel dort, wo das Gras besonders geschnitten ist, um die Grenze zu zeigen), es sei denn, die Spielleitung legt die Grenze anders fest (zum Beispiel durch eine Linie oder Punkte).

Wenn ein Doppelgrün für das Spiel zweier verschiedener Löcher genutzt wird,

  • wird die gesamte Fläche mit den zwei Löchern als Grün des jeweils gespielten Lochs angesehen.

Aber: Die Spielleitung darf eine Grenze definieren, die das Doppelgrün in verschiedene Grüns teilt, sodass beim Spielen eines dieser Löcher durch einen Teil des Doppelgrüns, der beim Spielen des anderen Lochs benutzt wird, als falsches Grün zählt.

Gelände

Der gesamte Platz mit Ausnahme der anderen vier definierten Bereiche: (1) der Abschlag, von dem der Spieler zu Beginn des gerade zu spielenden Lochs spielen muss, (2) alle Penalty Areas, (3) alle Bunker und (4) das Grün des Lochs, das der Spieler gerade spielt.

Das Gelände umfasst:

  • alle Abschlagflächen auf dem Platz außer dem Abschlag und
  • alle falschen Grüns.
Bekannt oder so gut wie sicher

Der Maßstab für die Entscheidung, was mit dem Ball eines Spielers passierte - zum Beispiel ob der Ball in einer Penalty Area zur Ruhe kam, sich bewegte oder wodurch die Bewegung verursacht wurde.

Bekannt oder so gut wie sicher bedeutet, dass es mehr als nur möglich oder wahrscheinlich ist. Es bedeutet entweder:

  • Es gibt einen schlüssigen Beweis, dass der fragliche Vorgang mit dem Ball des Spielers geschehen ist, zum Beispiel wenn der Spieler oder andere Zeugen dies gesehen haben.
  • Trotz eines sehr kleinen Zweifels deuten alle angemessen verfügbaren Informationen darauf hin, dass der fragliche Vorgang mit mindestens 95 Prozent Wahrscheinlichkeit stattgefunden hat.

„Alle angemessen verfügbaren Informationen“ schließt alle Informationen ein, die der Spieler kennt und alle anderen Informationen, die er mit angemessenem Aufwand und ohne unangemessene Verzögerung bekommen kann.

 

Bekannt oder so gut wie sicher/1 - Anwendung des Prinzips „Bekannt oder so gut wie sicher“, wenn der Ball sich bewegt

Ist nicht „bekannt“, was die Bewegung des Balls verursachte, müssen alle angemessen verfügbaren Informationen berücksichtigt werden und die Beweise müssen bewertet werden, um zu bestimmen, ob es „so gut wie sicher“ ist, dass der Spieler, Gegner oder ein äußerer Einfluss die Bewegung des Balls verursachte.

Abhängig von den Umständen kann „angemessen verfügbare Information“ einschließen, ist aber nicht beschränkt auf:

  • Die Auswirkung aller in der Nähe des Balls vorgenommenen Handlungen (zum Beispiel das Bewegen von losen hinderlichen Naturstoffen, Übungsschwünge, Schläger aufsetzen und Einnahme des Stands),
  • die zwischen diesen Handlungen und der Bewegung des Balls verstrichene Zeit,
  • die Lage des Balls, bevor er sich bewegte (zum Beispiel auf dem Fairway, oben auf längerem Gras, auf einer Bodenunebenheit oder auf dem Grün),
  • der Zustand des Bodens in der Nähe des Balls (zum Beispiel das Ausmaß des Gefälles oder das Vorhandensein von Bodenunebenheiten, usw.), und
  • Windgeschwindigkeit und -richtung, Regen und andere Wetterbedingungen.

Bekannt oder so gut wie sicher/2 - „So gut wie sicher“ ist unerheblich, wenn es erst nach Ablauf der Suchzeit von 3 Minuten bekannt wird

Die Feststellung, ob etwas bekannt oder so gut wie sicher ist, basiert auf den dem Spieler zum Ablauf der Suchzeit von drei Minuten bekannten Tatsachen.

Beispiele, wann spätere Feststellungen eines Spielers keine Rolle spielen, schließen ein:

  • Der Abschlag eines Spielers kommt in einem Bereich mit hohem Rough und einem großen Tierloch zur Ruhe. Nach einer Suche von drei Minuten wird festgestellt, dass es nicht bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der Ball in dem Tierloch liegt. Während der Spieler zum Abschlag zurückgeht, wird der Ball in dem Tierloch gefunden.
  • Obwohl der Spieler noch keinen anderen Ball ins Spiel gebracht hat, muss er Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust für einen verlorenen Ball in Anspruch nehmen (Regel 18.2b - Verfahren, wenn der Ball verloren oder im Aus ist), da es zum Ende der Suchzeit nicht bekannt oder so gut wie sicher war, dass der Ball in dem Tierloch lag.
  • Ein Spieler kann seinen Ball nicht finden und nimmt an, dass dieser von einem Zuschauer (äußerer Einfluss) aufgenommen wurde. Es liegen jedoch nicht genügend Beweise vor, um dessen sicher zu sein. Nach Ablauf der Suchzeit von drei Minuten stellt sich heraus, dass ein Zuschauer den Ball des Spielers hat.

Der Spieler muss Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust für einen verlorenen Ball in Anspruch nehmen (Regel 18.2b), da das Bewegen durch den äußeren Einfluss erst nach Ende der Suchzeit bekannt wurde.

Bekannt oder so gut wie sicher/3 - Spieler weiß nicht, dass sein Ball von einem anderen Spieler gespielt wurde

Es muss bekannt oder so gut wie sicher sein, dass der Ball eines Spielers von einem anderen Spieler als falscher Ball gespielt wurde, um diesen als bewegt zu behandeln.

Beispiel: Im Zählspiel schlagen Spieler A und Spieler B ihre Abschläge ungefähr in den gleichen Bereich. Spieler A findet einen Ball und spielt ihn. Spieler B geht vor, um nach seinem Ball zu suchen und kann ihn nicht finden. Nach drei Minuten geht Spieler B zum Abschlag zurück, um einen anderen Ball zu spielen. Auf dem Weg dorthin findet Spieler B den Ball von Spieler A und stellt fest, dass Spieler A irrtümlich seinen Ball gespielt hat.

Spieler A zieht sich die Grundstrafe für das Spielen eines falschen Balls zu und muss dann seinen eigenen Ball spielen (Regel 6.3c). Der Ball von Spieler A war nicht verloren, obwohl beide Spieler für mehr als 3 Minuten gesucht haben, da Spieler A nicht nach seinem Ball gesucht hatte; die Suche galt dem Ball von Spieler B. Für den Ball von Spieler B gilt, dass der ursprüngliche Ball von Spieler B verloren war und er einen anderen Ball mit der Strafe von Schlag und Distanzverlust ins Spiel bringen muss (Regel 18.2b) da es nach Ende der Suchzeit von drei Minuten nicht bekannt oder so gut wie sicher war, dass der Ball von einem anderen Spieler gespielt wurde.

Ungewöhnliche Platzbedingungen

Jeder der vier definierten Umstände:

  • Tierloch,
  • Boden in Ausbesserung,
  • unbewegliches Hemmnis oder
  • zeitweiliges Wasser
Platz

Der gesamte Bereich des Spiels innerhalb jeder durch die Spielleitung bestimmten Platzgrenzen:

  • Alle Bereiche innerhalb der Platzgrenzen sind Teil des Platzes.
  • Alle Bereiche außerhalb der Platzgrenzen sind Aus und nicht Teil des Platzes.
  • Die Platzgrenze erstreckt sich vom Boden aus sowohl nach oben wie nach unten.

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

Schlag und Distanz

Das Verfahren und die Strafe, wenn ein Spieler nach den Regeln 17, 18 oder 19 Erleichterung in Anspruch nimmt, indem er einen Ball von der Stelle des vorherigen Schlags spielt (siehe Regel 14.6).

Der Begriff Schlag und Distanzverlust bedeutet, dass der Spieler sowohl

  • einen Strafschlag erhält und
  • jeden Distanzvorteil zum Loch gegenüber der Stelle des vorherigen Schlags verliert.
Ungewöhnliche Platzbedingungen

Jeder der vier definierten Umstände:

  • Tierloch,
  • Boden in Ausbesserung,
  • unbewegliches Hemmnis oder
  • zeitweiliges Wasser
Platz

Der gesamte Bereich des Spiels innerhalb jeder durch die Spielleitung bestimmten Platzgrenzen:

  • Alle Bereiche innerhalb der Platzgrenzen sind Teil des Platzes.
  • Alle Bereiche außerhalb der Platzgrenzen sind Aus und nicht Teil des Platzes.
  • Die Platzgrenze erstreckt sich vom Boden aus sowohl nach oben wie nach unten.

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

Nächstgelegener Punkt der vollständigen Erleichterung

Der Bezugspunkt bei Inanspruchnahme von strafloser Erleichterung wegen ungewöhnlicher Platzverhältnisse (Regel 16.1), einer Gefährdung durch ein Tier (Regel 16.2), einem falschen Grün (Regel 13.1f), einer Spielverbotszone (Regel 16.1f, 17.1e) oder nach bestimmten Platzregeln.

Er ist der geschätzte Punkt an dem der Ball liegen würde, der

  • der ursprünglichen Stelle des Balls am nächsten ist, aber nicht näher zum Loch als diese,
  • im vorgeschriebenen Bereich des Platzes liegt und
  • an dem der Umstand den Schlag nicht beeinträchtigt, den der Spieler von der ursprünglichen Stelle aus gemacht hätte, wenn dort der Umstand nicht vorhanden wäre.

Zum Schätzen dieses Bezugspunktes muss der Spieler den Schläger, Stand, Schwung und die Spiellinie bestimmen, die er für diesen Schlag gewählt hätte.

Der Spieler muss diesen Schlag nicht durch Einnahme des tatsächlichen Stands und Schwingen des gewählten Schlägers simulieren (aber es wird empfohlen, dass der Spieler grundsätzlich auf diese Weise verfährt, um zu einer genauen Schätzung zu kommen).

Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung bezieht sich nur auf den speziellen Umstand, von dem Erleichterung in Anspruch genommen wird und kann an einer Stelle liegen, an der Beeinträchtigung durch etwas anderes besteht:

  • Nimmt der Spieler Erleichterung in Anspruch und wird danach durch einen anderen Umstand beeinträchtigt, für den Erleichterung gewährt wird, darf der Spieler erneut Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er einen neuen nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung von diesem neuen Umstand bestimmt.
  • Erleichterung muss jeweils einzeln von jedem Umstand genommen werden, außer es darf mit Wahrscheinlichkeit darauf geschlossen werden, dass sich dabei eine fortgesetzte Beeinträchtigung durch den einen oder anderen Umstand ergibt (in diesem Fall darf der Spieler Erleichterung von beiden Umständen gleichzeitig in Anspruch nehmen, die auf dem nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung von beiden beruht).

 

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/1 - Abbildungen, die den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zeigen

In den Abbildungen wird der Begriff „nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung“ aus Regel 16.1 (Ungewöhnliche Platzverhältnisse) für Erleichterung von Behinderung durch Boden in Ausbesserung sowohl für einen rechtshändigen als auch für einen linkshändigen Spieler gezeigt.

Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung muss genau bestimmt werden. Ein Spieler darf nicht wählen, auf welcher Seite des Bodens in Ausbesserung der Ball gedroppt wird, es sei denn es gibt zwei gleich weit entfernte nächstgelegene Punkte vollständiger Erleichterung. Auch wenn auf der einen Seite des Boden in Ausbesserung sich das Fairway befindet und sich auf der anderen Seite Büsche, liegt der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung in den Büschen, dann ist dies der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung für den Spieler.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/2 - Spieler verfährt nicht nach dem empfohlenen Verfahren zur Bestimmung des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung

Obwohl es ein empfohlenes Verfahren zur Bestimmung des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung gibt, verlangen die Regeln von einem Spieler nicht, diesen Punkt zu bestimmen, wenn er Erleichterung nach einer entsprechenden Regel in Anspruch nimmt (zum Beispiel bei Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen nach Regel 16.1b (Erleichterung für Ball im Gelände)). Bestimmt ein Spieler nicht den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung genau oder findet er einen unzutreffenden nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, zieht der Spieler sich nur dann eine Strafe zu, wenn dies dazu führt, dass er einen Ball in einem Erleichterungsbereich droppt, der den Anforderungen der Regel nicht entspricht und der Ball dann gespielt wird.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/3 - Ob der Spieler Erleichterung falsch in Anspruch genommen hat, wenn der Umstand noch für einen Schlag mit einem Schläger, der nicht zum Bestimmen des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung verwendet wurde, stört

Nimmt ein Spieler Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen in Anspruch, nimmt er Erleichterung nur für die Behinderung in Anspruch, die er mit dem Schläger, Stand, Schwung und der Spiellinie hätte, wenn er den Ball von dieser Stelle gespielt hätte. Nachdem der Spieler Erleichterung in Anspruch genommen hat und keine Behinderung mehr für den Schlag vorhanden ist, den der Spieler gemacht hätte, ist jede weitere Behinderung eine neue Situation.

Beispiel: Der Ball des Spielers liegt in dichtem Rough im Gelände ungefähr 200 m vom Grün entfernt. Der Spieler wählt ein Wedge für den nächsten Schlag und stellt fest, dass sein Stand eine Linie berührt, die Boden in Ausbesserung kennzeichnet. Der Spieler bestimmt den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung und droppt nach Regel 14.3b(3) (Ball muss im Erleichterungsbereich gedroppt werden) und Regel 16.1 (Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen) einen Ball im vorgeschriebenen Erleichterungsbereich.

Der Ball rollt in eine gute Lage innerhalb des Erleichterungsbereichs, von wo aus der Spieler glaubt, seinen nächsten Schlag mit einem Holz 3 spielen zu können. Würde der Spieler ein Wedge für den nächsten Schlag nehmen, gäbe es keine Behinderung durch den Boden in Ausbesserung. Mit dem Holz 3 jedoch berührt der Spieler wieder die Linie, die den Boden in Ausbesserung kennzeichnet, mit seinem Fuß. Das ist eine neue Situation und der Spieler darf den Ball spielen, wie er liegt, oder Erleichterung für die neue Situation in Anspruch nehmen.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/4 - Spieler bestimmt den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, ist jedoch physisch nicht in der Lage, den beabsichtigten Schlag zu machen

Der Zweck beim Bestimmen des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung ist es, einen Bezugspunkt an einer Stelle zu finden, die so nah wie möglich der Stelle liegt, an der der behindernde Umstand nicht länger behindert. Beim Bestimmen des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung wird dem Spieler keine gute oder spielbare Lage garantiert.

Beispiel: Ist ein Spieler nicht in der Lage, einen Schlag von der Stelle zu machen, die sich der geforderte Erleichterungsbereich vom nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung herausstellt, da entweder die Spielrichtung von einem Baum blockiert wird oder der Spieler wegen eines Busches keinen Rückschwung für den beabsichtigten Schlag machen kann, ändert dies nichts an der Tatsache, dass der festgestellte Punkt der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung ist.

Nachdem der Ball im Spiel ist, muss der Spieler entscheiden, welche Art von Schlag er machen will. Dieser Schlag, der die Schlägerwahl einschließt, kann anders sein als derjenige, der von der ursprünglichen Stelle des Balls gemacht worden wäre, wenn dort keine Behinderung vorgekommen wäre.

Ist es physisch nicht möglich, den Ball in einem Teil des festgelegten Erleichterungsbereichs zu droppen, darf der Spieler keine Erleichterung von der Behinderung in Anspruch nehmen.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/5 - Spieler ist physisch nicht in der Lage, den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen

Ist ein Spieler physisch nicht in der Lage, den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen, muss dieser geschätzt werden und der Erleichterungsbereich basiert dann auf dem geschätzten Punkt.

Beispiel: Ein Spieler nimmt Erleichterung nach Regel 16.1 in Anspruch, ist aber physisch nicht in der Lage, den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen, da dieser Punkt sich in einem Baumstamm befindet oder ein Auszaun den Spieler davon abhält, den geforderten Stand einzunehmen.

Der Spieler muss den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung schätzen und einen Ball im festgelegten Erleichterungsbereich droppen.

Ist es physisch nicht möglich, den Ball im festgelegten Erleichterungsbereich zu droppen, erhält der Spieler keine Erleichterung nach Regel 16.1.

Im Spiel

Status eines Balls, wenn dieser auf dem Platz liegt und zum Spielen eines Lochs verwendet wird.

  • Ein Ball ist zum ersten Mal an einem Loch im Spiel, sobald
    • der Spieler von innerhalb des Abschlags einen Schlag danach ausführt oder
    • im Lochspiel, sobald ein Spieler einen Schlag von außerhalb des Abschlags gemacht hat und der Gegner diesen Schlag nicht nach Regel 6.1b für ungültig erklärt.
  • Der Ball bleibt im Spiel, bis er eingelocht ist, ausgenommen er ist nicht mehr im Spiel (und somit ein falscher Ball),
    • wenn er vom Platz aufgenommen wird,
    • wenn er verloren ist (auch wenn er auf dem Platz zur Ruhe kommt)oder im Aus zur Ruhe kommt oder
    • wenn ein anderer Ball für ihn eingesetzt wurde, auch wenn dies nicht durch eine Regel erlaubt war.

Ein Ball, der nicht im Spiel ist, ist ein falscher Ball.

Der Spieler kann nicht mehr als einen Ball zur gleichen Zeit im Spiel haben (siehe Regel 6.3d für eingeschränkte Fälle, in denen ein Spieler zur gleichen Zeit auf einem Loch mehr als einen Ball im Spiel haben kann).

Beziehen sich die Regeln auf einen ruhenden Ball oder einen sich bewegenden Ball, ist damit ein Ball im Spiel gemeint.

Wurde ein Ballmarker hingelegt, um die Stelle eines Balls im Spiel zu markieren,

  • ist der nicht aufgenommene Ball noch im Spiel.
  • Ist ein Ball, der markiert, aufgenommen und zurückgelegt wurde, im Spiel, auch wenn der Ballmarker nicht entfernt wurde.
Im Spiel

Status eines Balls, wenn dieser auf dem Platz liegt und zum Spielen eines Lochs verwendet wird.

  • Ein Ball ist zum ersten Mal an einem Loch im Spiel, sobald
    • der Spieler von innerhalb des Abschlags einen Schlag danach ausführt oder
    • im Lochspiel, sobald ein Spieler einen Schlag von außerhalb des Abschlags gemacht hat und der Gegner diesen Schlag nicht nach Regel 6.1b für ungültig erklärt.
  • Der Ball bleibt im Spiel, bis er eingelocht ist, ausgenommen er ist nicht mehr im Spiel (und somit ein falscher Ball),
    • wenn er vom Platz aufgenommen wird,
    • wenn er verloren ist (auch wenn er auf dem Platz zur Ruhe kommt)oder im Aus zur Ruhe kommt oder
    • wenn ein anderer Ball für ihn eingesetzt wurde, auch wenn dies nicht durch eine Regel erlaubt war.

Ein Ball, der nicht im Spiel ist, ist ein falscher Ball.

Der Spieler kann nicht mehr als einen Ball zur gleichen Zeit im Spiel haben (siehe Regel 6.3d für eingeschränkte Fälle, in denen ein Spieler zur gleichen Zeit auf einem Loch mehr als einen Ball im Spiel haben kann).

Beziehen sich die Regeln auf einen ruhenden Ball oder einen sich bewegenden Ball, ist damit ein Ball im Spiel gemeint.

Wurde ein Ballmarker hingelegt, um die Stelle eines Balls im Spiel zu markieren,

  • ist der nicht aufgenommene Ball noch im Spiel.
  • Ist ein Ball, der markiert, aufgenommen und zurückgelegt wurde, im Spiel, auch wenn der Ballmarker nicht entfernt wurde.
Platz

Der gesamte Bereich des Spiels innerhalb jeder durch die Spielleitung bestimmten Platzgrenzen:

  • Alle Bereiche innerhalb der Platzgrenzen sind Teil des Platzes.
  • Alle Bereiche außerhalb der Platzgrenzen sind Aus und nicht Teil des Platzes.
  • Die Platzgrenze erstreckt sich vom Boden aus sowohl nach oben wie nach unten.

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

Bekannt oder so gut wie sicher

Der Maßstab für die Entscheidung, was mit dem Ball eines Spielers passierte - zum Beispiel ob der Ball in einer Penalty Area zur Ruhe kam, sich bewegte oder wodurch die Bewegung verursacht wurde.

Bekannt oder so gut wie sicher bedeutet, dass es mehr als nur möglich oder wahrscheinlich ist. Es bedeutet entweder:

  • Es gibt einen schlüssigen Beweis, dass der fragliche Vorgang mit dem Ball des Spielers geschehen ist, zum Beispiel wenn der Spieler oder andere Zeugen dies gesehen haben.
  • Trotz eines sehr kleinen Zweifels deuten alle angemessen verfügbaren Informationen darauf hin, dass der fragliche Vorgang mit mindestens 95 Prozent Wahrscheinlichkeit stattgefunden hat.

„Alle angemessen verfügbaren Informationen“ schließt alle Informationen ein, die der Spieler kennt und alle anderen Informationen, die er mit angemessenem Aufwand und ohne unangemessene Verzögerung bekommen kann.

 

Bekannt oder so gut wie sicher/1 - Anwendung des Prinzips „Bekannt oder so gut wie sicher“, wenn der Ball sich bewegt

Ist nicht „bekannt“, was die Bewegung des Balls verursachte, müssen alle angemessen verfügbaren Informationen berücksichtigt werden und die Beweise müssen bewertet werden, um zu bestimmen, ob es „so gut wie sicher“ ist, dass der Spieler, Gegner oder ein äußerer Einfluss die Bewegung des Balls verursachte.

Abhängig von den Umständen kann „angemessen verfügbare Information“ einschließen, ist aber nicht beschränkt auf:

  • Die Auswirkung aller in der Nähe des Balls vorgenommenen Handlungen (zum Beispiel das Bewegen von losen hinderlichen Naturstoffen, Übungsschwünge, Schläger aufsetzen und Einnahme des Stands),
  • die zwischen diesen Handlungen und der Bewegung des Balls verstrichene Zeit,
  • die Lage des Balls, bevor er sich bewegte (zum Beispiel auf dem Fairway, oben auf längerem Gras, auf einer Bodenunebenheit oder auf dem Grün),
  • der Zustand des Bodens in der Nähe des Balls (zum Beispiel das Ausmaß des Gefälles oder das Vorhandensein von Bodenunebenheiten, usw.), und
  • Windgeschwindigkeit und -richtung, Regen und andere Wetterbedingungen.

Bekannt oder so gut wie sicher/2 - „So gut wie sicher“ ist unerheblich, wenn es erst nach Ablauf der Suchzeit von 3 Minuten bekannt wird

Die Feststellung, ob etwas bekannt oder so gut wie sicher ist, basiert auf den dem Spieler zum Ablauf der Suchzeit von drei Minuten bekannten Tatsachen.

Beispiele, wann spätere Feststellungen eines Spielers keine Rolle spielen, schließen ein:

  • Der Abschlag eines Spielers kommt in einem Bereich mit hohem Rough und einem großen Tierloch zur Ruhe. Nach einer Suche von drei Minuten wird festgestellt, dass es nicht bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der Ball in dem Tierloch liegt. Während der Spieler zum Abschlag zurückgeht, wird der Ball in dem Tierloch gefunden.
  • Obwohl der Spieler noch keinen anderen Ball ins Spiel gebracht hat, muss er Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust für einen verlorenen Ball in Anspruch nehmen (Regel 18.2b - Verfahren, wenn der Ball verloren oder im Aus ist), da es zum Ende der Suchzeit nicht bekannt oder so gut wie sicher war, dass der Ball in dem Tierloch lag.
  • Ein Spieler kann seinen Ball nicht finden und nimmt an, dass dieser von einem Zuschauer (äußerer Einfluss) aufgenommen wurde. Es liegen jedoch nicht genügend Beweise vor, um dessen sicher zu sein. Nach Ablauf der Suchzeit von drei Minuten stellt sich heraus, dass ein Zuschauer den Ball des Spielers hat.

Der Spieler muss Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust für einen verlorenen Ball in Anspruch nehmen (Regel 18.2b), da das Bewegen durch den äußeren Einfluss erst nach Ende der Suchzeit bekannt wurde.

Bekannt oder so gut wie sicher/3 - Spieler weiß nicht, dass sein Ball von einem anderen Spieler gespielt wurde

Es muss bekannt oder so gut wie sicher sein, dass der Ball eines Spielers von einem anderen Spieler als falscher Ball gespielt wurde, um diesen als bewegt zu behandeln.

Beispiel: Im Zählspiel schlagen Spieler A und Spieler B ihre Abschläge ungefähr in den gleichen Bereich. Spieler A findet einen Ball und spielt ihn. Spieler B geht vor, um nach seinem Ball zu suchen und kann ihn nicht finden. Nach drei Minuten geht Spieler B zum Abschlag zurück, um einen anderen Ball zu spielen. Auf dem Weg dorthin findet Spieler B den Ball von Spieler A und stellt fest, dass Spieler A irrtümlich seinen Ball gespielt hat.

Spieler A zieht sich die Grundstrafe für das Spielen eines falschen Balls zu und muss dann seinen eigenen Ball spielen (Regel 6.3c). Der Ball von Spieler A war nicht verloren, obwohl beide Spieler für mehr als 3 Minuten gesucht haben, da Spieler A nicht nach seinem Ball gesucht hatte; die Suche galt dem Ball von Spieler B. Für den Ball von Spieler B gilt, dass der ursprüngliche Ball von Spieler B verloren war und er einen anderen Ball mit der Strafe von Schlag und Distanzverlust ins Spiel bringen muss (Regel 18.2b) da es nach Ende der Suchzeit von drei Minuten nicht bekannt oder so gut wie sicher war, dass der Ball von einem anderen Spieler gespielt wurde.

Ungewöhnliche Platzbedingungen

Jeder der vier definierten Umstände:

  • Tierloch,
  • Boden in Ausbesserung,
  • unbewegliches Hemmnis oder
  • zeitweiliges Wasser
Verloren

Ein Ball gilt als verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird, nachdem der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) die Suche nach ihm begonnen haben.

Beginnt die Suche und wird dann vorübergehend unterbrochen (zum Beispiel, weil der Spieler wegen einer Spielunterbrechung die Suche einstellt oder weil er zur Seite geht, während ein anderer Spieler spielt oder weil er versehentlich einen falscher Ball identifiziert hat),

  • zählt die zwischen der Unterbrechung und der Wiederaufnahme der Suche verstrichene Zeit nicht und
  • zählt die Zeit vor der Unterbrechung und nach Wiederaufnahme der Suche zur insgesamt erlaubten Suchzeit von drei Minuten.

 

Verloren/1 - Ball kann nicht als „verloren“ erklärt werden

Ein Spieler darf seinen Ball nicht durch Erklärung als „verloren“ bezeichnen. Ein Ball ist nur verloren, wenn er innerhalb von drei Minuten nicht gefunden wurde, nachdem der Spieler, sein Caddie oder Partner die Suche nach ihm begonnen hat.

Beispiel: Ein Spieler sucht zwei Minuten nach seinem Ball, erklärt in für „verloren“ und geht zurück, um einen anderen Ball zu spielen. Bevor der Spieler einen anderen Ball ins Spiel bringt, wird der ursprüngliche Ball innerhalb der Suchzeit von drei Minuten gefunden. Da der Spieler seinen Ball nicht als „verloren“ erklären kann, bleibt der ursprüngliche Ball im Spiel.

Verloren/2 - Spieler darf den Beginn der Suche nicht verzögern, um sich einen Vorteil zu verschaffen

Die Suchzeit von drei Minuten für einen Ball beginnt, wenn der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) mit der Suche nach ihm beginnen. Spieler darf den Beginn der Suche nicht mit der Absicht verzögern, einen Vorteil zu erlangen, indem er anderen Personen erlaubt, in seinem Auftrag zu suchen.

Beispiel: Geht ein Spieler zu seinem Ball und Zuschauer suchen bereits nach dem Ball, darf der Spieler nicht absichtlich das Erreichen des Suchbereichs verzögern, um den Beginn der Suchzeit von drei Minuten hinauszuzögern. Unter solchen Umständen beginnt die Suchzeit, wenn der Spieler in der Lage gewesen wäre zu suchen, wenn er das Erreichen des Suchbereichs nicht absichtlich verzögert hätte.

Verloren/3 - Suchzeit läuft weiter, wenn der Spieler zurückgeht, um einen provisorischen Ball zu spielen

Hat ein Spieler die Suche nach seinem Ball begonnen und geht er zur Stelle des vorherigen Schlags zurück, um einen provisorischen Ball zu spielen, läuft die Suchzeit von drei Minuten weiter, unabhängig davon, ob irgendjemand die Suche nach dem Ball des Spielers fortsetzt.

Verloren/4 - Suchzeit bei der Suche nach zwei Bällen

Hat ein Spieler zwei Bälle gespielt (zum Beispiel den Ball im Spiel und einen provisorischen Ball) und sucht er nach beiden, hängt es davon ab, wie nahe die Bälle zusammen liegen, ob dem Spieler zwei getrennte Suchzeiten von drei Minuten zustehen.

Liegen die Bälle im selben Bereich, so das zur gleichen Zeit nach ihnen gesucht werden kann, hat der Spieler nur drei Minuten für die Suche nach beiden Bällen zur Verfügung. Liegen die Bälle jedoch in unterschiedlichen Bereichen (zum Beispiel auf gegenüberliegenden Seiten des Fairways), darf der Spieler drei Minuten nach jedem Ball suchen.

Schlag und Distanz

Das Verfahren und die Strafe, wenn ein Spieler nach den Regeln 17, 18 oder 19 Erleichterung in Anspruch nimmt, indem er einen Ball von der Stelle des vorherigen Schlags spielt (siehe Regel 14.6).

Der Begriff Schlag und Distanzverlust bedeutet, dass der Spieler sowohl

  • einen Strafschlag erhält und
  • jeden Distanzvorteil zum Loch gegenüber der Stelle des vorherigen Schlags verliert.
Spielverbotszone

Ein Teil des Platzes, auf dem die Spielleitung das Spiel verboten hat. Eine Spielverbotszone muss entweder als Teil ungewöhnlicher Platzverhältnisse oder als Teil einer Penalty Area definiert sein.

Die Spielleitung darf Spielverbotszonen aus beliebigem Grund einrichten, zum Beispiel

  • zum Schutz der Tierwelt, von Tierbehausungen und von Biotopen,
  • zur Vermeidung von Schäden an jungen Bäumen, Blumenbeeten, Sodengärten, frisch verlegten Soden oder anderen Anpflanzungen,
  • zum Schutz der Spieler vor Gefahren und
  • zur Erhaltung von Orten mit historischer oder kultureller Bedeutung.

Die Spielleitung sollte die Grenze einer Spielverbotszone mit einer Linie oder Pfählen kennzeichnen und die Linie oder die Pfähle (oder die Köpfe dieser Pfähle) anders als die üblichen ungewöhnlichen Platzverhältnisse oder Penalty Areas kennzeichnen.

 

Spielverbotszone/1 - Status von Pflanzen, die aus einer Spielverbotszone herausragen

Der Status von Pflanzen, die aus einer Spielverbotszone herausragen, hängt von der Art der Spielverbotszone ab. Dies ist wichtig, da die Pflanzen Teil der Spielverbotszone sein können und der Spieler dann Erleichterung in Anspruch nehmen muss.

Beispiel: Ist eine Spielverbotszone als Penalty Area gekennzeichnet (deren Grenze sich oberhalb und unterhalb des Bodens fortsetzt) ist jeglicher Teil einer Pflanze, die über die Grenze der Spielverbotszone herausragt, kein Teil der Spielverbotszone. Ist die Spielverbotszone jedoch als Boden in Ausbesserung gekennzeichnet (was den gesamten Boden innerhalb der gekennzeichneten Flächen einschließt und alles, was darin wächst und sich über den Boden und außerhalb der Grenzen erstreckt) ist alles, was über die Grenze der Spielverbotszone ragt, Teil dieser Spielverbotszone.

Ungewöhnliche Platzbedingungen

Jeder der vier definierten Umstände:

  • Tierloch,
  • Boden in Ausbesserung,
  • unbewegliches Hemmnis oder
  • zeitweiliges Wasser
Gelände

Der gesamte Platz mit Ausnahme der anderen vier definierten Bereiche: (1) der Abschlag, von dem der Spieler zu Beginn des gerade zu spielenden Lochs spielen muss, (2) alle Penalty Areas, (3) alle Bunker und (4) das Grün des Lochs, das der Spieler gerade spielt.

Das Gelände umfasst:

  • alle Abschlagflächen auf dem Platz außer dem Abschlag und
  • alle falschen Grüns.
Bunker

Eine besonders vorbereitete Fläche mit Sand, oft eine Vertiefung, von der Grassoden oder Erde entfernt wurde.

Zum Bunker gehören nicht:

  • eine Bunkerkante, eine Mauer oder Bunkerwand am Rand einer angelegten Fläche, die aus Boden, Gras, geschichteten Soden oder künstlichem Material besteht,
  • Erde oder jeder wachsende oder befestigte natürliche Gegenstand (zum Beispiel Gras, Büsche oder Bäume) innerhalb der Grenzen der vorbereiteten Fläche,
  • Sand, der aus dem Bunker herausgespült wurde oder außerhalb der Bunkergrenze liegt und
  • alle anderen Sandflächen auf dem Platz, die nicht innerhalb der Grenze der vorbereiteten Fläche liegen (zum Beispiel Wüsten oder andere natürliche Sandflächen oder die manchmal als „Waste Areas“ bezeichneten Flächen).

Bunker sind einer der fünf definierten Bereiche des Platzes.

Eine Spielleitung darf eine vorbereitete Sandfläche zum Bestandteil des Geländes erklären (dies bedeutet, es ist kein Bunker) oder eine nicht besonders vorbereitete Sandfläche zum Bunker erklären.

Wird ein Bunker repariert und die Spielleitung erklärt den ganzen Bunker zu Boden in Ausbesserung, wird dieser als Gelände behandelt (dies bedeutet, es ist kein Bunker).

Das in dieser Definition und in Regel 12 benutzte Wort „Sand“, schließt jedes sandähnliche Material ein, das zur Bunkerfüllung verwendet wird (zum Beispiel zerstoßene Muscheln), wie auch jeden mit dem Sand vermischten Boden.

Grün

Die Fläche des Lochs, auf dem der Spieler gerade spielt, die

  • speziell zum Putten vorbereitet ist oder
  • die die Spielleitung als das Grün definiert hat (zum Beispiel bei der Nutzung eines zeitweiligen Grüns).

Auf dem Grün eines Lochs befindet sich das Loch, in das der Spieler einen Ball zu spielen versucht.Das Grün ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes. Alle Grüns der anderen Löcher, die der Spieler gerade nicht spielt, bezeichnet man als falsche Grüns und sind Teil des Geländes.

Die Grenze eines Grüns ist dadurch definiert, dass dort die besonders vorbereitete Fläche beginnt (zum Beispiel dort, wo das Gras besonders geschnitten ist, um die Grenze zu zeigen), es sei denn, die Spielleitung legt die Grenze anders fest (zum Beispiel durch eine Linie oder Punkte).

Wenn ein Doppelgrün für das Spiel zweier verschiedener Löcher genutzt wird,

  • wird die gesamte Fläche mit den zwei Löchern als Grün des jeweils gespielten Lochs angesehen.

Aber: Die Spielleitung darf eine Grenze definieren, die das Doppelgrün in verschiedene Grüns teilt, sodass beim Spielen eines dieser Löcher durch einen Teil des Doppelgrüns, der beim Spielen des anderen Lochs benutzt wird, als falsches Grün zählt.

Spielverbotszone

Ein Teil des Platzes, auf dem die Spielleitung das Spiel verboten hat. Eine Spielverbotszone muss entweder als Teil ungewöhnlicher Platzverhältnisse oder als Teil einer Penalty Area definiert sein.

Die Spielleitung darf Spielverbotszonen aus beliebigem Grund einrichten, zum Beispiel

  • zum Schutz der Tierwelt, von Tierbehausungen und von Biotopen,
  • zur Vermeidung von Schäden an jungen Bäumen, Blumenbeeten, Sodengärten, frisch verlegten Soden oder anderen Anpflanzungen,
  • zum Schutz der Spieler vor Gefahren und
  • zur Erhaltung von Orten mit historischer oder kultureller Bedeutung.

Die Spielleitung sollte die Grenze einer Spielverbotszone mit einer Linie oder Pfählen kennzeichnen und die Linie oder die Pfähle (oder die Köpfe dieser Pfähle) anders als die üblichen ungewöhnlichen Platzverhältnisse oder Penalty Areas kennzeichnen.

 

Spielverbotszone/1 - Status von Pflanzen, die aus einer Spielverbotszone herausragen

Der Status von Pflanzen, die aus einer Spielverbotszone herausragen, hängt von der Art der Spielverbotszone ab. Dies ist wichtig, da die Pflanzen Teil der Spielverbotszone sein können und der Spieler dann Erleichterung in Anspruch nehmen muss.

Beispiel: Ist eine Spielverbotszone als Penalty Area gekennzeichnet (deren Grenze sich oberhalb und unterhalb des Bodens fortsetzt) ist jeglicher Teil einer Pflanze, die über die Grenze der Spielverbotszone herausragt, kein Teil der Spielverbotszone. Ist die Spielverbotszone jedoch als Boden in Ausbesserung gekennzeichnet (was den gesamten Boden innerhalb der gekennzeichneten Flächen einschließt und alles, was darin wächst und sich über den Boden und außerhalb der Grenzen erstreckt) ist alles, was über die Grenze der Spielverbotszone ragt, Teil dieser Spielverbotszone.

Gelände

Der gesamte Platz mit Ausnahme der anderen vier definierten Bereiche: (1) der Abschlag, von dem der Spieler zu Beginn des gerade zu spielenden Lochs spielen muss, (2) alle Penalty Areas, (3) alle Bunker und (4) das Grün des Lochs, das der Spieler gerade spielt.

Das Gelände umfasst:

  • alle Abschlagflächen auf dem Platz außer dem Abschlag und
  • alle falschen Grüns.
Bunker

Eine besonders vorbereitete Fläche mit Sand, oft eine Vertiefung, von der Grassoden oder Erde entfernt wurde.

Zum Bunker gehören nicht:

  • eine Bunkerkante, eine Mauer oder Bunkerwand am Rand einer angelegten Fläche, die aus Boden, Gras, geschichteten Soden oder künstlichem Material besteht,
  • Erde oder jeder wachsende oder befestigte natürliche Gegenstand (zum Beispiel Gras, Büsche oder Bäume) innerhalb der Grenzen der vorbereiteten Fläche,
  • Sand, der aus dem Bunker herausgespült wurde oder außerhalb der Bunkergrenze liegt und
  • alle anderen Sandflächen auf dem Platz, die nicht innerhalb der Grenze der vorbereiteten Fläche liegen (zum Beispiel Wüsten oder andere natürliche Sandflächen oder die manchmal als „Waste Areas“ bezeichneten Flächen).

Bunker sind einer der fünf definierten Bereiche des Platzes.

Eine Spielleitung darf eine vorbereitete Sandfläche zum Bestandteil des Geländes erklären (dies bedeutet, es ist kein Bunker) oder eine nicht besonders vorbereitete Sandfläche zum Bunker erklären.

Wird ein Bunker repariert und die Spielleitung erklärt den ganzen Bunker zu Boden in Ausbesserung, wird dieser als Gelände behandelt (dies bedeutet, es ist kein Bunker).

Das in dieser Definition und in Regel 12 benutzte Wort „Sand“, schließt jedes sandähnliche Material ein, das zur Bunkerfüllung verwendet wird (zum Beispiel zerstoßene Muscheln), wie auch jeden mit dem Sand vermischten Boden.

Grün

Die Fläche des Lochs, auf dem der Spieler gerade spielt, die

  • speziell zum Putten vorbereitet ist oder
  • die die Spielleitung als das Grün definiert hat (zum Beispiel bei der Nutzung eines zeitweiligen Grüns).

Auf dem Grün eines Lochs befindet sich das Loch, in das der Spieler einen Ball zu spielen versucht.Das Grün ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes. Alle Grüns der anderen Löcher, die der Spieler gerade nicht spielt, bezeichnet man als falsche Grüns und sind Teil des Geländes.

Die Grenze eines Grüns ist dadurch definiert, dass dort die besonders vorbereitete Fläche beginnt (zum Beispiel dort, wo das Gras besonders geschnitten ist, um die Grenze zu zeigen), es sei denn, die Spielleitung legt die Grenze anders fest (zum Beispiel durch eine Linie oder Punkte).

Wenn ein Doppelgrün für das Spiel zweier verschiedener Löcher genutzt wird,

  • wird die gesamte Fläche mit den zwei Löchern als Grün des jeweils gespielten Lochs angesehen.

Aber: Die Spielleitung darf eine Grenze definieren, die das Doppelgrün in verschiedene Grüns teilt, sodass beim Spielen eines dieser Löcher durch einen Teil des Doppelgrüns, der beim Spielen des anderen Lochs benutzt wird, als falsches Grün zählt.

Spielverbotszone

Ein Teil des Platzes, auf dem die Spielleitung das Spiel verboten hat. Eine Spielverbotszone muss entweder als Teil ungewöhnlicher Platzverhältnisse oder als Teil einer Penalty Area definiert sein.

Die Spielleitung darf Spielverbotszonen aus beliebigem Grund einrichten, zum Beispiel

  • zum Schutz der Tierwelt, von Tierbehausungen und von Biotopen,
  • zur Vermeidung von Schäden an jungen Bäumen, Blumenbeeten, Sodengärten, frisch verlegten Soden oder anderen Anpflanzungen,
  • zum Schutz der Spieler vor Gefahren und
  • zur Erhaltung von Orten mit historischer oder kultureller Bedeutung.

Die Spielleitung sollte die Grenze einer Spielverbotszone mit einer Linie oder Pfählen kennzeichnen und die Linie oder die Pfähle (oder die Köpfe dieser Pfähle) anders als die üblichen ungewöhnlichen Platzverhältnisse oder Penalty Areas kennzeichnen.

 

Spielverbotszone/1 - Status von Pflanzen, die aus einer Spielverbotszone herausragen

Der Status von Pflanzen, die aus einer Spielverbotszone herausragen, hängt von der Art der Spielverbotszone ab. Dies ist wichtig, da die Pflanzen Teil der Spielverbotszone sein können und der Spieler dann Erleichterung in Anspruch nehmen muss.

Beispiel: Ist eine Spielverbotszone als Penalty Area gekennzeichnet (deren Grenze sich oberhalb und unterhalb des Bodens fortsetzt) ist jeglicher Teil einer Pflanze, die über die Grenze der Spielverbotszone herausragt, kein Teil der Spielverbotszone. Ist die Spielverbotszone jedoch als Boden in Ausbesserung gekennzeichnet (was den gesamten Boden innerhalb der gekennzeichneten Flächen einschließt und alles, was darin wächst und sich über den Boden und außerhalb der Grenzen erstreckt) ist alles, was über die Grenze der Spielverbotszone ragt, Teil dieser Spielverbotszone.

Ungewöhnliche Platzbedingungen

Jeder der vier definierten Umstände:

  • Tierloch,
  • Boden in Ausbesserung,
  • unbewegliches Hemmnis oder
  • zeitweiliges Wasser
Penalty Area

Ein Bereich, aus dem Erleichterung mit einem Strafschlag in Anspruch genommen werden darf, wenn der Ball des Spielers dort zur Ruhe kommt.

Eine Penalty Area ist

  • jegliches Gewässer auf dem Platz (ob von der Spielleitung gekennzeichnet oder nicht), einschließlich einem Meer, See, Teich, Fluss, Graben, Drainagegraben oder einem anderen offenen Wasserlauf (auch wenn er kein Wasser enthält) und
  • jeder andere Teil des Platzes, den die Spielleitung als Penalty Area kennzeichnet.

Eine Penalty Area ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Penalty Areas, die sich durch die zur Kennzeichnung verwendete Farbe unterscheiden:

  • Gelbe Penalty Areas (mit gelben Linien oder gelben Pfählen gekennzeichnet) geben dem Spieler zwei Möglichkeiten der Erleichterung (Regeln 17.1d(1) oder (2)).
  • Rote Penalty Areas (mit roten Linien oder roten Pfählen gekennzeichnet) geben dem Spieler zusätzlich zu den beiden Erleichterungsverfahren bei gelben Penalty Areas eine zusätzliche Möglichkeit der seitlichen Erleichterung (Regel 17.1d(3)).

Ist die Farbe einer Penalty Area von der Spielleitung nicht gekennzeichnet oder angegeben, wird sie als rote Penalty Area behandelt.

Die Grenze einer Penalty Area erstreckt sich vom Boden sowohl nach oben als auch nach unten:

  • Dies bedeutet, dass jeglicher Boden und alles andere (wie jeglicher natürliche oder künstliche Gegenstand) innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area ist, gleich ob er sich auf, oberhalb oder unter der Erdoberfläche befindet.
  • Ist ein Gegenstand sowohl innerhalb als auch außerhalb der Penalty Area (zum Beispiel eine Brücke über eine Penalty Area oder ein innerhalb verwurzelter Baum mit Ästen, die über die Grenze hinausragen oder umgekehrt), ist nur der Teil des Gegenstands innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area.

Die Grenze einer Penalty Area sollte durch Pfähle, Linien oder physische Merkmale gekennzeichnet werden:

  • Pfähle: Wenn sie durch Pfähle gekennzeichnet ist, wird die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert und die Pfähle befinden sich innerhalb der Penalty Area.
  • Linien: Wenn sie durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet ist, ist die Grenze der Penalty Area die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet sich in der Penalty Area.
  • Physische Merkmale: Wenn sie durch physische Merkmale (wie einen Strand oder Wüstenbereich oder eine Stützmauer) definiert ist, sollte die Spielleitung bekannt geben, wie die Grenze der Penalty Area bestimmt ist.

Ist die Grenze einer Penalty Area durch Linien oder durch physische Merkmale definiert, können Pfähle verwendet werden, um zu zeigen, wo die Penalty Area ist, aber sie haben keine andere Bedeutung.

Ist die Grenze eines Gewässers nicht durch die Spielleitung definiert worden, wird diese Penalty Area durch ihre natürliche Grenze bestimmt (das heißt dort, wo der Boden abzufallen beginnt, um die Vertiefung zu bilden, die Wasser enthalten kann).

Enthält ein Gewässer üblicherweise kein Wasser (zum Beispiel ein Drainagegraben oder ein Regensammelbecken, das, außer nach größeren Niederschlägen trocken ist), darf die Spielleitung dieses als Teil des Geländes definieren (was bedeutet, dass es keine Penalty Area ist).

Stand

Die Position der Füße und des Körpers eines Spielers bei der Vorbereitung auf einen Schlag und bei dessen Durchführung.

Gelände

Der gesamte Platz mit Ausnahme der anderen vier definierten Bereiche: (1) der Abschlag, von dem der Spieler zu Beginn des gerade zu spielenden Lochs spielen muss, (2) alle Penalty Areas, (3) alle Bunker und (4) das Grün des Lochs, das der Spieler gerade spielt.

Das Gelände umfasst:

  • alle Abschlagflächen auf dem Platz außer dem Abschlag und
  • alle falschen Grüns.
Bunker

Eine besonders vorbereitete Fläche mit Sand, oft eine Vertiefung, von der Grassoden oder Erde entfernt wurde.

Zum Bunker gehören nicht:

  • eine Bunkerkante, eine Mauer oder Bunkerwand am Rand einer angelegten Fläche, die aus Boden, Gras, geschichteten Soden oder künstlichem Material besteht,
  • Erde oder jeder wachsende oder befestigte natürliche Gegenstand (zum Beispiel Gras, Büsche oder Bäume) innerhalb der Grenzen der vorbereiteten Fläche,
  • Sand, der aus dem Bunker herausgespült wurde oder außerhalb der Bunkergrenze liegt und
  • alle anderen Sandflächen auf dem Platz, die nicht innerhalb der Grenze der vorbereiteten Fläche liegen (zum Beispiel Wüsten oder andere natürliche Sandflächen oder die manchmal als „Waste Areas“ bezeichneten Flächen).

Bunker sind einer der fünf definierten Bereiche des Platzes.

Eine Spielleitung darf eine vorbereitete Sandfläche zum Bestandteil des Geländes erklären (dies bedeutet, es ist kein Bunker) oder eine nicht besonders vorbereitete Sandfläche zum Bunker erklären.

Wird ein Bunker repariert und die Spielleitung erklärt den ganzen Bunker zu Boden in Ausbesserung, wird dieser als Gelände behandelt (dies bedeutet, es ist kein Bunker).

Das in dieser Definition und in Regel 12 benutzte Wort „Sand“, schließt jedes sandähnliche Material ein, das zur Bunkerfüllung verwendet wird (zum Beispiel zerstoßene Muscheln), wie auch jeden mit dem Sand vermischten Boden.

Grün

Die Fläche des Lochs, auf dem der Spieler gerade spielt, die

  • speziell zum Putten vorbereitet ist oder
  • die die Spielleitung als das Grün definiert hat (zum Beispiel bei der Nutzung eines zeitweiligen Grüns).

Auf dem Grün eines Lochs befindet sich das Loch, in das der Spieler einen Ball zu spielen versucht.Das Grün ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes. Alle Grüns der anderen Löcher, die der Spieler gerade nicht spielt, bezeichnet man als falsche Grüns und sind Teil des Geländes.

Die Grenze eines Grüns ist dadurch definiert, dass dort die besonders vorbereitete Fläche beginnt (zum Beispiel dort, wo das Gras besonders geschnitten ist, um die Grenze zu zeigen), es sei denn, die Spielleitung legt die Grenze anders fest (zum Beispiel durch eine Linie oder Punkte).

Wenn ein Doppelgrün für das Spiel zweier verschiedener Löcher genutzt wird,

  • wird die gesamte Fläche mit den zwei Löchern als Grün des jeweils gespielten Lochs angesehen.

Aber: Die Spielleitung darf eine Grenze definieren, die das Doppelgrün in verschiedene Grüns teilt, sodass beim Spielen eines dieser Löcher durch einen Teil des Doppelgrüns, der beim Spielen des anderen Lochs benutzt wird, als falsches Grün zählt.

Spielverbotszone

Ein Teil des Platzes, auf dem die Spielleitung das Spiel verboten hat. Eine Spielverbotszone muss entweder als Teil ungewöhnlicher Platzverhältnisse oder als Teil einer Penalty Area definiert sein.

Die Spielleitung darf Spielverbotszonen aus beliebigem Grund einrichten, zum Beispiel

  • zum Schutz der Tierwelt, von Tierbehausungen und von Biotopen,
  • zur Vermeidung von Schäden an jungen Bäumen, Blumenbeeten, Sodengärten, frisch verlegten Soden oder anderen Anpflanzungen,
  • zum Schutz der Spieler vor Gefahren und
  • zur Erhaltung von Orten mit historischer oder kultureller Bedeutung.

Die Spielleitung sollte die Grenze einer Spielverbotszone mit einer Linie oder Pfählen kennzeichnen und die Linie oder die Pfähle (oder die Köpfe dieser Pfähle) anders als die üblichen ungewöhnlichen Platzverhältnisse oder Penalty Areas kennzeichnen.

 

Spielverbotszone/1 - Status von Pflanzen, die aus einer Spielverbotszone herausragen

Der Status von Pflanzen, die aus einer Spielverbotszone herausragen, hängt von der Art der Spielverbotszone ab. Dies ist wichtig, da die Pflanzen Teil der Spielverbotszone sein können und der Spieler dann Erleichterung in Anspruch nehmen muss.

Beispiel: Ist eine Spielverbotszone als Penalty Area gekennzeichnet (deren Grenze sich oberhalb und unterhalb des Bodens fortsetzt) ist jeglicher Teil einer Pflanze, die über die Grenze der Spielverbotszone herausragt, kein Teil der Spielverbotszone. Ist die Spielverbotszone jedoch als Boden in Ausbesserung gekennzeichnet (was den gesamten Boden innerhalb der gekennzeichneten Flächen einschließt und alles, was darin wächst und sich über den Boden und außerhalb der Grenzen erstreckt) ist alles, was über die Grenze der Spielverbotszone ragt, Teil dieser Spielverbotszone.

Penalty Area

Ein Bereich, aus dem Erleichterung mit einem Strafschlag in Anspruch genommen werden darf, wenn der Ball des Spielers dort zur Ruhe kommt.

Eine Penalty Area ist

  • jegliches Gewässer auf dem Platz (ob von der Spielleitung gekennzeichnet oder nicht), einschließlich einem Meer, See, Teich, Fluss, Graben, Drainagegraben oder einem anderen offenen Wasserlauf (auch wenn er kein Wasser enthält) und
  • jeder andere Teil des Platzes, den die Spielleitung als Penalty Area kennzeichnet.

Eine Penalty Area ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Penalty Areas, die sich durch die zur Kennzeichnung verwendete Farbe unterscheiden:

  • Gelbe Penalty Areas (mit gelben Linien oder gelben Pfählen gekennzeichnet) geben dem Spieler zwei Möglichkeiten der Erleichterung (Regeln 17.1d(1) oder (2)).
  • Rote Penalty Areas (mit roten Linien oder roten Pfählen gekennzeichnet) geben dem Spieler zusätzlich zu den beiden Erleichterungsverfahren bei gelben Penalty Areas eine zusätzliche Möglichkeit der seitlichen Erleichterung (Regel 17.1d(3)).

Ist die Farbe einer Penalty Area von der Spielleitung nicht gekennzeichnet oder angegeben, wird sie als rote Penalty Area behandelt.

Die Grenze einer Penalty Area erstreckt sich vom Boden sowohl nach oben als auch nach unten:

  • Dies bedeutet, dass jeglicher Boden und alles andere (wie jeglicher natürliche oder künstliche Gegenstand) innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area ist, gleich ob er sich auf, oberhalb oder unter der Erdoberfläche befindet.
  • Ist ein Gegenstand sowohl innerhalb als auch außerhalb der Penalty Area (zum Beispiel eine Brücke über eine Penalty Area oder ein innerhalb verwurzelter Baum mit Ästen, die über die Grenze hinausragen oder umgekehrt), ist nur der Teil des Gegenstands innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area.

Die Grenze einer Penalty Area sollte durch Pfähle, Linien oder physische Merkmale gekennzeichnet werden:

  • Pfähle: Wenn sie durch Pfähle gekennzeichnet ist, wird die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert und die Pfähle befinden sich innerhalb der Penalty Area.
  • Linien: Wenn sie durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet ist, ist die Grenze der Penalty Area die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet sich in der Penalty Area.
  • Physische Merkmale: Wenn sie durch physische Merkmale (wie einen Strand oder Wüstenbereich oder eine Stützmauer) definiert ist, sollte die Spielleitung bekannt geben, wie die Grenze der Penalty Area bestimmt ist.

Ist die Grenze einer Penalty Area durch Linien oder durch physische Merkmale definiert, können Pfähle verwendet werden, um zu zeigen, wo die Penalty Area ist, aber sie haben keine andere Bedeutung.

Ist die Grenze eines Gewässers nicht durch die Spielleitung definiert worden, wird diese Penalty Area durch ihre natürliche Grenze bestimmt (das heißt dort, wo der Boden abzufallen beginnt, um die Vertiefung zu bilden, die Wasser enthalten kann).

Enthält ein Gewässer üblicherweise kein Wasser (zum Beispiel ein Drainagegraben oder ein Regensammelbecken, das, außer nach größeren Niederschlägen trocken ist), darf die Spielleitung dieses als Teil des Geländes definieren (was bedeutet, dass es keine Penalty Area ist).

Grundstrafe

Im Lochspiel Lochverlust, im Zählspiel zwei Strafschläge.

Tier

Jedes lebende Wesen des Tierreiches (außer Menschen), einschließlich Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Wirbellose (zum Beispiel Würmer, Insekten, Spinnen und Krustentiere).

Tier

Jedes lebende Wesen des Tierreiches (außer Menschen), einschließlich Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Wirbellose (zum Beispiel Würmer, Insekten, Spinnen und Krustentiere).

Tier

Jedes lebende Wesen des Tierreiches (außer Menschen), einschließlich Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Wirbellose (zum Beispiel Würmer, Insekten, Spinnen und Krustentiere).

Platz

Der gesamte Bereich des Spiels innerhalb jeder durch die Spielleitung bestimmten Platzgrenzen:

  • Alle Bereiche innerhalb der Platzgrenzen sind Teil des Platzes.
  • Alle Bereiche außerhalb der Platzgrenzen sind Aus und nicht Teil des Platzes.
  • Die Platzgrenze erstreckt sich vom Boden aus sowohl nach oben wie nach unten.

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

Tier

Jedes lebende Wesen des Tierreiches (außer Menschen), einschließlich Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Wirbellose (zum Beispiel Würmer, Insekten, Spinnen und Krustentiere).

Straf-

Die Vorwärtsbewegung des Schlägers um den Ball zu schlagen.

Aber ein Schlag wurde nicht ausgeführt, wenn der Spieler

  • während des Abschwungs entscheidet, den Ball nicht zu schlagen und dies durch absichtliches Anhalten des Schlägerkopfes vermeidet, bevor dieser den Ball erreicht oder, wenn er nicht in der Lage ist, anzuhalten, durch absichtliches Verfehlen des Balls.
  • versehentlich während eines Übungsschwungs oder in der Vorbereitung zum Schlag den Ball trifft.

Der Ausdruck „einen Ball spielen“ in den Regeln bedeutet dasselbe wie „einen Schlag ausführen“.

Das Ergebnis des Spielers für ein Loch oder eine Runde wird als eine Anzahl von „Schlägen“ oder „ausgeführten Schlägen“ beschrieben, das bedeutet sowohl alle Schläge als auch Strafschläge (siehe Regel 3.1c).

 

Schlag/1 - Feststellen, ob ein Schlag gemacht wurde

Beginnt ein Spieler den Abschwung mit einem Schläger in der Absicht, den Ball zu schlagen, zählt seine Handlung als Schlag, wenn

  • der Schlägerkopf von einem äußeren Einfluss abgelenkt oder aufgehalten wird (zum Beispiel dem Ast eines Baums), gleich ob der Ball getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, gleich ob der Ball mit dem Schaft getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, während der Schlägerkopf herabfällt und den Ball trifft.

In den folgenden Fällen zählen die Handlungen des Spielers nicht als ein Schlag:

  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler hält den Abschwung kurz vor dem Ball an, aber der Schlägerkopf fällt herab, trifft den Ball und bewegt ihn.
  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler vervollständigt den Abschwung mit dem Schaft, trifft aber den Ball nicht.
  • Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Bewegt der Spieler den Ball, indem er gegen einen tiefer gelegenen Teil des Astes anstelle des Balls schlägt, gilt Regel 9.4 (Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt).
Stand

Die Position der Füße und des Körpers eines Spielers bei der Vorbereitung auf einen Schlag und bei dessen Durchführung.

Tier

Jedes lebende Wesen des Tierreiches (außer Menschen), einschließlich Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Wirbellose (zum Beispiel Würmer, Insekten, Spinnen und Krustentiere).

Gelände

Der gesamte Platz mit Ausnahme der anderen vier definierten Bereiche: (1) der Abschlag, von dem der Spieler zu Beginn des gerade zu spielenden Lochs spielen muss, (2) alle Penalty Areas, (3) alle Bunker und (4) das Grün des Lochs, das der Spieler gerade spielt.

Das Gelände umfasst:

  • alle Abschlagflächen auf dem Platz außer dem Abschlag und
  • alle falschen Grüns.
Bunker

Eine besonders vorbereitete Fläche mit Sand, oft eine Vertiefung, von der Grassoden oder Erde entfernt wurde.

Zum Bunker gehören nicht:

  • eine Bunkerkante, eine Mauer oder Bunkerwand am Rand einer angelegten Fläche, die aus Boden, Gras, geschichteten Soden oder künstlichem Material besteht,
  • Erde oder jeder wachsende oder befestigte natürliche Gegenstand (zum Beispiel Gras, Büsche oder Bäume) innerhalb der Grenzen der vorbereiteten Fläche,
  • Sand, der aus dem Bunker herausgespült wurde oder außerhalb der Bunkergrenze liegt und
  • alle anderen Sandflächen auf dem Platz, die nicht innerhalb der Grenze der vorbereiteten Fläche liegen (zum Beispiel Wüsten oder andere natürliche Sandflächen oder die manchmal als „Waste Areas“ bezeichneten Flächen).

Bunker sind einer der fünf definierten Bereiche des Platzes.

Eine Spielleitung darf eine vorbereitete Sandfläche zum Bestandteil des Geländes erklären (dies bedeutet, es ist kein Bunker) oder eine nicht besonders vorbereitete Sandfläche zum Bunker erklären.

Wird ein Bunker repariert und die Spielleitung erklärt den ganzen Bunker zu Boden in Ausbesserung, wird dieser als Gelände behandelt (dies bedeutet, es ist kein Bunker).

Das in dieser Definition und in Regel 12 benutzte Wort „Sand“, schließt jedes sandähnliche Material ein, das zur Bunkerfüllung verwendet wird (zum Beispiel zerstoßene Muscheln), wie auch jeden mit dem Sand vermischten Boden.

Grün

Die Fläche des Lochs, auf dem der Spieler gerade spielt, die

  • speziell zum Putten vorbereitet ist oder
  • die die Spielleitung als das Grün definiert hat (zum Beispiel bei der Nutzung eines zeitweiligen Grüns).

Auf dem Grün eines Lochs befindet sich das Loch, in das der Spieler einen Ball zu spielen versucht.Das Grün ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes. Alle Grüns der anderen Löcher, die der Spieler gerade nicht spielt, bezeichnet man als falsche Grüns und sind Teil des Geländes.

Die Grenze eines Grüns ist dadurch definiert, dass dort die besonders vorbereitete Fläche beginnt (zum Beispiel dort, wo das Gras besonders geschnitten ist, um die Grenze zu zeigen), es sei denn, die Spielleitung legt die Grenze anders fest (zum Beispiel durch eine Linie oder Punkte).

Wenn ein Doppelgrün für das Spiel zweier verschiedener Löcher genutzt wird,

  • wird die gesamte Fläche mit den zwei Löchern als Grün des jeweils gespielten Lochs angesehen.

Aber: Die Spielleitung darf eine Grenze definieren, die das Doppelgrün in verschiedene Grüns teilt, sodass beim Spielen eines dieser Löcher durch einen Teil des Doppelgrüns, der beim Spielen des anderen Lochs benutzt wird, als falsches Grün zählt.

Nächstgelegener Punkt der vollständigen Erleichterung

Der Bezugspunkt bei Inanspruchnahme von strafloser Erleichterung wegen ungewöhnlicher Platzverhältnisse (Regel 16.1), einer Gefährdung durch ein Tier (Regel 16.2), einem falschen Grün (Regel 13.1f), einer Spielverbotszone (Regel 16.1f, 17.1e) oder nach bestimmten Platzregeln.

Er ist der geschätzte Punkt an dem der Ball liegen würde, der

  • der ursprünglichen Stelle des Balls am nächsten ist, aber nicht näher zum Loch als diese,
  • im vorgeschriebenen Bereich des Platzes liegt und
  • an dem der Umstand den Schlag nicht beeinträchtigt, den der Spieler von der ursprünglichen Stelle aus gemacht hätte, wenn dort der Umstand nicht vorhanden wäre.

Zum Schätzen dieses Bezugspunktes muss der Spieler den Schläger, Stand, Schwung und die Spiellinie bestimmen, die er für diesen Schlag gewählt hätte.

Der Spieler muss diesen Schlag nicht durch Einnahme des tatsächlichen Stands und Schwingen des gewählten Schlägers simulieren (aber es wird empfohlen, dass der Spieler grundsätzlich auf diese Weise verfährt, um zu einer genauen Schätzung zu kommen).

Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung bezieht sich nur auf den speziellen Umstand, von dem Erleichterung in Anspruch genommen wird und kann an einer Stelle liegen, an der Beeinträchtigung durch etwas anderes besteht:

  • Nimmt der Spieler Erleichterung in Anspruch und wird danach durch einen anderen Umstand beeinträchtigt, für den Erleichterung gewährt wird, darf der Spieler erneut Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er einen neuen nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung von diesem neuen Umstand bestimmt.
  • Erleichterung muss jeweils einzeln von jedem Umstand genommen werden, außer es darf mit Wahrscheinlichkeit darauf geschlossen werden, dass sich dabei eine fortgesetzte Beeinträchtigung durch den einen oder anderen Umstand ergibt (in diesem Fall darf der Spieler Erleichterung von beiden Umständen gleichzeitig in Anspruch nehmen, die auf dem nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung von beiden beruht).

 

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/1 - Abbildungen, die den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zeigen

In den Abbildungen wird der Begriff „nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung“ aus Regel 16.1 (Ungewöhnliche Platzverhältnisse) für Erleichterung von Behinderung durch Boden in Ausbesserung sowohl für einen rechtshändigen als auch für einen linkshändigen Spieler gezeigt.

Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung muss genau bestimmt werden. Ein Spieler darf nicht wählen, auf welcher Seite des Bodens in Ausbesserung der Ball gedroppt wird, es sei denn es gibt zwei gleich weit entfernte nächstgelegene Punkte vollständiger Erleichterung. Auch wenn auf der einen Seite des Boden in Ausbesserung sich das Fairway befindet und sich auf der anderen Seite Büsche, liegt der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung in den Büschen, dann ist dies der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung für den Spieler.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/2 - Spieler verfährt nicht nach dem empfohlenen Verfahren zur Bestimmung des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung

Obwohl es ein empfohlenes Verfahren zur Bestimmung des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung gibt, verlangen die Regeln von einem Spieler nicht, diesen Punkt zu bestimmen, wenn er Erleichterung nach einer entsprechenden Regel in Anspruch nimmt (zum Beispiel bei Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen nach Regel 16.1b (Erleichterung für Ball im Gelände)). Bestimmt ein Spieler nicht den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung genau oder findet er einen unzutreffenden nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, zieht der Spieler sich nur dann eine Strafe zu, wenn dies dazu führt, dass er einen Ball in einem Erleichterungsbereich droppt, der den Anforderungen der Regel nicht entspricht und der Ball dann gespielt wird.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/3 - Ob der Spieler Erleichterung falsch in Anspruch genommen hat, wenn der Umstand noch für einen Schlag mit einem Schläger, der nicht zum Bestimmen des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung verwendet wurde, stört

Nimmt ein Spieler Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen in Anspruch, nimmt er Erleichterung nur für die Behinderung in Anspruch, die er mit dem Schläger, Stand, Schwung und der Spiellinie hätte, wenn er den Ball von dieser Stelle gespielt hätte. Nachdem der Spieler Erleichterung in Anspruch genommen hat und keine Behinderung mehr für den Schlag vorhanden ist, den der Spieler gemacht hätte, ist jede weitere Behinderung eine neue Situation.

Beispiel: Der Ball des Spielers liegt in dichtem Rough im Gelände ungefähr 200 m vom Grün entfernt. Der Spieler wählt ein Wedge für den nächsten Schlag und stellt fest, dass sein Stand eine Linie berührt, die Boden in Ausbesserung kennzeichnet. Der Spieler bestimmt den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung und droppt nach Regel 14.3b(3) (Ball muss im Erleichterungsbereich gedroppt werden) und Regel 16.1 (Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen) einen Ball im vorgeschriebenen Erleichterungsbereich.

Der Ball rollt in eine gute Lage innerhalb des Erleichterungsbereichs, von wo aus der Spieler glaubt, seinen nächsten Schlag mit einem Holz 3 spielen zu können. Würde der Spieler ein Wedge für den nächsten Schlag nehmen, gäbe es keine Behinderung durch den Boden in Ausbesserung. Mit dem Holz 3 jedoch berührt der Spieler wieder die Linie, die den Boden in Ausbesserung kennzeichnet, mit seinem Fuß. Das ist eine neue Situation und der Spieler darf den Ball spielen, wie er liegt, oder Erleichterung für die neue Situation in Anspruch nehmen.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/4 - Spieler bestimmt den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, ist jedoch physisch nicht in der Lage, den beabsichtigten Schlag zu machen

Der Zweck beim Bestimmen des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung ist es, einen Bezugspunkt an einer Stelle zu finden, die so nah wie möglich der Stelle liegt, an der der behindernde Umstand nicht länger behindert. Beim Bestimmen des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung wird dem Spieler keine gute oder spielbare Lage garantiert.

Beispiel: Ist ein Spieler nicht in der Lage, einen Schlag von der Stelle zu machen, die sich der geforderte Erleichterungsbereich vom nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung herausstellt, da entweder die Spielrichtung von einem Baum blockiert wird oder der Spieler wegen eines Busches keinen Rückschwung für den beabsichtigten Schlag machen kann, ändert dies nichts an der Tatsache, dass der festgestellte Punkt der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung ist.

Nachdem der Ball im Spiel ist, muss der Spieler entscheiden, welche Art von Schlag er machen will. Dieser Schlag, der die Schlägerwahl einschließt, kann anders sein als derjenige, der von der ursprünglichen Stelle des Balls gemacht worden wäre, wenn dort keine Behinderung vorgekommen wäre.

Ist es physisch nicht möglich, den Ball in einem Teil des festgelegten Erleichterungsbereichs zu droppen, darf der Spieler keine Erleichterung von der Behinderung in Anspruch nehmen.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/5 - Spieler ist physisch nicht in der Lage, den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen

Ist ein Spieler physisch nicht in der Lage, den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen, muss dieser geschätzt werden und der Erleichterungsbereich basiert dann auf dem geschätzten Punkt.

Beispiel: Ein Spieler nimmt Erleichterung nach Regel 16.1 in Anspruch, ist aber physisch nicht in der Lage, den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen, da dieser Punkt sich in einem Baumstamm befindet oder ein Auszaun den Spieler davon abhält, den geforderten Stand einzunehmen.

Der Spieler muss den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung schätzen und einen Ball im festgelegten Erleichterungsbereich droppen.

Ist es physisch nicht möglich, den Ball im festgelegten Erleichterungsbereich zu droppen, erhält der Spieler keine Erleichterung nach Regel 16.1.

Erleichterungsbereich

Der Bereich, in dem ein Spieler einen Ball droppen muss, wenn er nach einer Regel Erleichterung in Anspruch nimmt. Jede Erleichterungsregel verlangt, dass der Spieler einen bestimmten Erleichterungsbereich benutzt, dessen Größe und Lage auf den folgenden drei Faktoren basiert:

  • Bezugspunkt: Der Punkt, von dem aus die Größe des Erleichterungsbereichs gemessen wird.
  • Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: Der Erleichterungsbereich erstreckt sich eine oder zwei Schlägerlängen vom Bezugspunkt, aber mit gewissen Einschränkungen:
  • Einschränkungen bei Lage des Erleichterungsbereichs: Die Lage des Erleichterungsbereichs kann auf eine oder mehrere Arten begrenzt sein, sodass zum Beispiel:
    • er nur in bestimmten definierten Bereichen des Platzes liegt, zum Beispiel nur im Gelände oder nicht in einem Bunker oder einer Penalty Area,
    • er nicht näher zum Loch liegt als der Bezugspunkt oder er außerhalb einer Penalty Area oder einem Bunker liegen muss, aus dem Erleichterung in Anspruch genommen wird oder
    • dort keine Beeinträchtigung von dem Umstand besteht (wie in der zutreffenden Regel definiert), von dem Erleichterung in Anspruch genommen wird.

Werden Schlägerlängen zum Bestimmen der Größe eines Erleichterungsbereichs verwendet, darf der Spieler unmittelbar über einen Graben, ein Loch oder etwas Ähnliches messen und direkt über oder durch einen Gegenstand (zum Beispiel Baum, Zaun, Mauer, Tunnel, Drainage oder Sprinklerkopf), aber er darf nicht durch Bodenwellen hindurch messen.

Siehe „Offizielles Handbuch“, Leitlinien für die Spielleitung, Abschnitt 2I (Die Spielleitung darf bei bestimmten Erleichterungsfällen die Benutzung einer Drop- Zone als Erleichterungsbereich durch den Spieler erlauben oder vorschreiben.

Penalty Area

Ein Bereich, aus dem Erleichterung mit einem Strafschlag in Anspruch genommen werden darf, wenn der Ball des Spielers dort zur Ruhe kommt.

Eine Penalty Area ist

  • jegliches Gewässer auf dem Platz (ob von der Spielleitung gekennzeichnet oder nicht), einschließlich einem Meer, See, Teich, Fluss, Graben, Drainagegraben oder einem anderen offenen Wasserlauf (auch wenn er kein Wasser enthält) und
  • jeder andere Teil des Platzes, den die Spielleitung als Penalty Area kennzeichnet.

Eine Penalty Area ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Penalty Areas, die sich durch die zur Kennzeichnung verwendete Farbe unterscheiden:

  • Gelbe Penalty Areas (mit gelben Linien oder gelben Pfählen gekennzeichnet) geben dem Spieler zwei Möglichkeiten der Erleichterung (Regeln 17.1d(1) oder (2)).
  • Rote Penalty Areas (mit roten Linien oder roten Pfählen gekennzeichnet) geben dem Spieler zusätzlich zu den beiden Erleichterungsverfahren bei gelben Penalty Areas eine zusätzliche Möglichkeit der seitlichen Erleichterung (Regel 17.1d(3)).

Ist die Farbe einer Penalty Area von der Spielleitung nicht gekennzeichnet oder angegeben, wird sie als rote Penalty Area behandelt.

Die Grenze einer Penalty Area erstreckt sich vom Boden sowohl nach oben als auch nach unten:

  • Dies bedeutet, dass jeglicher Boden und alles andere (wie jeglicher natürliche oder künstliche Gegenstand) innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area ist, gleich ob er sich auf, oberhalb oder unter der Erdoberfläche befindet.
  • Ist ein Gegenstand sowohl innerhalb als auch außerhalb der Penalty Area (zum Beispiel eine Brücke über eine Penalty Area oder ein innerhalb verwurzelter Baum mit Ästen, die über die Grenze hinausragen oder umgekehrt), ist nur der Teil des Gegenstands innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area.

Die Grenze einer Penalty Area sollte durch Pfähle, Linien oder physische Merkmale gekennzeichnet werden:

  • Pfähle: Wenn sie durch Pfähle gekennzeichnet ist, wird die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert und die Pfähle befinden sich innerhalb der Penalty Area.
  • Linien: Wenn sie durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet ist, ist die Grenze der Penalty Area die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet sich in der Penalty Area.
  • Physische Merkmale: Wenn sie durch physische Merkmale (wie einen Strand oder Wüstenbereich oder eine Stützmauer) definiert ist, sollte die Spielleitung bekannt geben, wie die Grenze der Penalty Area bestimmt ist.

Ist die Grenze einer Penalty Area durch Linien oder durch physische Merkmale definiert, können Pfähle verwendet werden, um zu zeigen, wo die Penalty Area ist, aber sie haben keine andere Bedeutung.

Ist die Grenze eines Gewässers nicht durch die Spielleitung definiert worden, wird diese Penalty Area durch ihre natürliche Grenze bestimmt (das heißt dort, wo der Boden abzufallen beginnt, um die Vertiefung zu bilden, die Wasser enthalten kann).

Enthält ein Gewässer üblicherweise kein Wasser (zum Beispiel ein Drainagegraben oder ein Regensammelbecken, das, außer nach größeren Niederschlägen trocken ist), darf die Spielleitung dieses als Teil des Geländes definieren (was bedeutet, dass es keine Penalty Area ist).

Tier

Jedes lebende Wesen des Tierreiches (außer Menschen), einschließlich Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Wirbellose (zum Beispiel Würmer, Insekten, Spinnen und Krustentiere).

Penalty Area

Ein Bereich, aus dem Erleichterung mit einem Strafschlag in Anspruch genommen werden darf, wenn der Ball des Spielers dort zur Ruhe kommt.

Eine Penalty Area ist

  • jegliches Gewässer auf dem Platz (ob von der Spielleitung gekennzeichnet oder nicht), einschließlich einem Meer, See, Teich, Fluss, Graben, Drainagegraben oder einem anderen offenen Wasserlauf (auch wenn er kein Wasser enthält) und
  • jeder andere Teil des Platzes, den die Spielleitung als Penalty Area kennzeichnet.

Eine Penalty Area ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Penalty Areas, die sich durch die zur Kennzeichnung verwendete Farbe unterscheiden:

  • Gelbe Penalty Areas (mit gelben Linien oder gelben Pfählen gekennzeichnet) geben dem Spieler zwei Möglichkeiten der Erleichterung (Regeln 17.1d(1) oder (2)).
  • Rote Penalty Areas (mit roten Linien oder roten Pfählen gekennzeichnet) geben dem Spieler zusätzlich zu den beiden Erleichterungsverfahren bei gelben Penalty Areas eine zusätzliche Möglichkeit der seitlichen Erleichterung (Regel 17.1d(3)).

Ist die Farbe einer Penalty Area von der Spielleitung nicht gekennzeichnet oder angegeben, wird sie als rote Penalty Area behandelt.

Die Grenze einer Penalty Area erstreckt sich vom Boden sowohl nach oben als auch nach unten:

  • Dies bedeutet, dass jeglicher Boden und alles andere (wie jeglicher natürliche oder künstliche Gegenstand) innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area ist, gleich ob er sich auf, oberhalb oder unter der Erdoberfläche befindet.
  • Ist ein Gegenstand sowohl innerhalb als auch außerhalb der Penalty Area (zum Beispiel eine Brücke über eine Penalty Area oder ein innerhalb verwurzelter Baum mit Ästen, die über die Grenze hinausragen oder umgekehrt), ist nur der Teil des Gegenstands innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area.

Die Grenze einer Penalty Area sollte durch Pfähle, Linien oder physische Merkmale gekennzeichnet werden:

  • Pfähle: Wenn sie durch Pfähle gekennzeichnet ist, wird die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert und die Pfähle befinden sich innerhalb der Penalty Area.
  • Linien: Wenn sie durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet ist, ist die Grenze der Penalty Area die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet sich in der Penalty Area.
  • Physische Merkmale: Wenn sie durch physische Merkmale (wie einen Strand oder Wüstenbereich oder eine Stützmauer) definiert ist, sollte die Spielleitung bekannt geben, wie die Grenze der Penalty Area bestimmt ist.

Ist die Grenze einer Penalty Area durch Linien oder durch physische Merkmale definiert, können Pfähle verwendet werden, um zu zeigen, wo die Penalty Area ist, aber sie haben keine andere Bedeutung.

Ist die Grenze eines Gewässers nicht durch die Spielleitung definiert worden, wird diese Penalty Area durch ihre natürliche Grenze bestimmt (das heißt dort, wo der Boden abzufallen beginnt, um die Vertiefung zu bilden, die Wasser enthalten kann).

Enthält ein Gewässer üblicherweise kein Wasser (zum Beispiel ein Drainagegraben oder ein Regensammelbecken, das, außer nach größeren Niederschlägen trocken ist), darf die Spielleitung dieses als Teil des Geländes definieren (was bedeutet, dass es keine Penalty Area ist).

Nächstgelegener Punkt der vollständigen Erleichterung

Der Bezugspunkt bei Inanspruchnahme von strafloser Erleichterung wegen ungewöhnlicher Platzverhältnisse (Regel 16.1), einer Gefährdung durch ein Tier (Regel 16.2), einem falschen Grün (Regel 13.1f), einer Spielverbotszone (Regel 16.1f, 17.1e) oder nach bestimmten Platzregeln.

Er ist der geschätzte Punkt an dem der Ball liegen würde, der

  • der ursprünglichen Stelle des Balls am nächsten ist, aber nicht näher zum Loch als diese,
  • im vorgeschriebenen Bereich des Platzes liegt und
  • an dem der Umstand den Schlag nicht beeinträchtigt, den der Spieler von der ursprünglichen Stelle aus gemacht hätte, wenn dort der Umstand nicht vorhanden wäre.

Zum Schätzen dieses Bezugspunktes muss der Spieler den Schläger, Stand, Schwung und die Spiellinie bestimmen, die er für diesen Schlag gewählt hätte.

Der Spieler muss diesen Schlag nicht durch Einnahme des tatsächlichen Stands und Schwingen des gewählten Schlägers simulieren (aber es wird empfohlen, dass der Spieler grundsätzlich auf diese Weise verfährt, um zu einer genauen Schätzung zu kommen).

Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung bezieht sich nur auf den speziellen Umstand, von dem Erleichterung in Anspruch genommen wird und kann an einer Stelle liegen, an der Beeinträchtigung durch etwas anderes besteht:

  • Nimmt der Spieler Erleichterung in Anspruch und wird danach durch einen anderen Umstand beeinträchtigt, für den Erleichterung gewährt wird, darf der Spieler erneut Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er einen neuen nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung von diesem neuen Umstand bestimmt.
  • Erleichterung muss jeweils einzeln von jedem Umstand genommen werden, außer es darf mit Wahrscheinlichkeit darauf geschlossen werden, dass sich dabei eine fortgesetzte Beeinträchtigung durch den einen oder anderen Umstand ergibt (in diesem Fall darf der Spieler Erleichterung von beiden Umständen gleichzeitig in Anspruch nehmen, die auf dem nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung von beiden beruht).

 

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/1 - Abbildungen, die den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zeigen

In den Abbildungen wird der Begriff „nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung“ aus Regel 16.1 (Ungewöhnliche Platzverhältnisse) für Erleichterung von Behinderung durch Boden in Ausbesserung sowohl für einen rechtshändigen als auch für einen linkshändigen Spieler gezeigt.

Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung muss genau bestimmt werden. Ein Spieler darf nicht wählen, auf welcher Seite des Bodens in Ausbesserung der Ball gedroppt wird, es sei denn es gibt zwei gleich weit entfernte nächstgelegene Punkte vollständiger Erleichterung. Auch wenn auf der einen Seite des Boden in Ausbesserung sich das Fairway befindet und sich auf der anderen Seite Büsche, liegt der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung in den Büschen, dann ist dies der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung für den Spieler.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/2 - Spieler verfährt nicht nach dem empfohlenen Verfahren zur Bestimmung des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung

Obwohl es ein empfohlenes Verfahren zur Bestimmung des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung gibt, verlangen die Regeln von einem Spieler nicht, diesen Punkt zu bestimmen, wenn er Erleichterung nach einer entsprechenden Regel in Anspruch nimmt (zum Beispiel bei Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen nach Regel 16.1b (Erleichterung für Ball im Gelände)). Bestimmt ein Spieler nicht den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung genau oder findet er einen unzutreffenden nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, zieht der Spieler sich nur dann eine Strafe zu, wenn dies dazu führt, dass er einen Ball in einem Erleichterungsbereich droppt, der den Anforderungen der Regel nicht entspricht und der Ball dann gespielt wird.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/3 - Ob der Spieler Erleichterung falsch in Anspruch genommen hat, wenn der Umstand noch für einen Schlag mit einem Schläger, der nicht zum Bestimmen des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung verwendet wurde, stört

Nimmt ein Spieler Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen in Anspruch, nimmt er Erleichterung nur für die Behinderung in Anspruch, die er mit dem Schläger, Stand, Schwung und der Spiellinie hätte, wenn er den Ball von dieser Stelle gespielt hätte. Nachdem der Spieler Erleichterung in Anspruch genommen hat und keine Behinderung mehr für den Schlag vorhanden ist, den der Spieler gemacht hätte, ist jede weitere Behinderung eine neue Situation.

Beispiel: Der Ball des Spielers liegt in dichtem Rough im Gelände ungefähr 200 m vom Grün entfernt. Der Spieler wählt ein Wedge für den nächsten Schlag und stellt fest, dass sein Stand eine Linie berührt, die Boden in Ausbesserung kennzeichnet. Der Spieler bestimmt den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung und droppt nach Regel 14.3b(3) (Ball muss im Erleichterungsbereich gedroppt werden) und Regel 16.1 (Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen) einen Ball im vorgeschriebenen Erleichterungsbereich.

Der Ball rollt in eine gute Lage innerhalb des Erleichterungsbereichs, von wo aus der Spieler glaubt, seinen nächsten Schlag mit einem Holz 3 spielen zu können. Würde der Spieler ein Wedge für den nächsten Schlag nehmen, gäbe es keine Behinderung durch den Boden in Ausbesserung. Mit dem Holz 3 jedoch berührt der Spieler wieder die Linie, die den Boden in Ausbesserung kennzeichnet, mit seinem Fuß. Das ist eine neue Situation und der Spieler darf den Ball spielen, wie er liegt, oder Erleichterung für die neue Situation in Anspruch nehmen.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/4 - Spieler bestimmt den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, ist jedoch physisch nicht in der Lage, den beabsichtigten Schlag zu machen

Der Zweck beim Bestimmen des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung ist es, einen Bezugspunkt an einer Stelle zu finden, die so nah wie möglich der Stelle liegt, an der der behindernde Umstand nicht länger behindert. Beim Bestimmen des nächstgelegenen Punkts vollständiger Erleichterung wird dem Spieler keine gute oder spielbare Lage garantiert.

Beispiel: Ist ein Spieler nicht in der Lage, einen Schlag von der Stelle zu machen, die sich der geforderte Erleichterungsbereich vom nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung herausstellt, da entweder die Spielrichtung von einem Baum blockiert wird oder der Spieler wegen eines Busches keinen Rückschwung für den beabsichtigten Schlag machen kann, ändert dies nichts an der Tatsache, dass der festgestellte Punkt der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung ist.

Nachdem der Ball im Spiel ist, muss der Spieler entscheiden, welche Art von Schlag er machen will. Dieser Schlag, der die Schlägerwahl einschließt, kann anders sein als derjenige, der von der ursprünglichen Stelle des Balls gemacht worden wäre, wenn dort keine Behinderung vorgekommen wäre.

Ist es physisch nicht möglich, den Ball in einem Teil des festgelegten Erleichterungsbereichs zu droppen, darf der Spieler keine Erleichterung von der Behinderung in Anspruch nehmen.

Nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung/5 - Spieler ist physisch nicht in der Lage, den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen

Ist ein Spieler physisch nicht in der Lage, den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen, muss dieser geschätzt werden und der Erleichterungsbereich basiert dann auf dem geschätzten Punkt.

Beispiel: Ein Spieler nimmt Erleichterung nach Regel 16.1 in Anspruch, ist aber physisch nicht in der Lage, den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen, da dieser Punkt sich in einem Baumstamm befindet oder ein Auszaun den Spieler davon abhält, den geforderten Stand einzunehmen.

Der Spieler muss den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung schätzen und einen Ball im festgelegten Erleichterungsbereich droppen.

Ist es physisch nicht möglich, den Ball im festgelegten Erleichterungsbereich zu droppen, erhält der Spieler keine Erleichterung nach Regel 16.1.

Loch

Das Loch auf dem Grün ist der Endpunkt des zu spielenden Lochs:

  • Das Loch muss einen Durchmesser von 108 mm (4,25 Inch) haben und mindestens 101,6 mm (4 Inch) tief sein.
  • Wird ein Einsatz verwendet, darf dessen äußerer Durchmesser 108 mm (4,25 Inches) nicht überschreiten. Der Einsatz muss mindestens 25,4 mm (1 Inch) unter die Grünoberfläche eingelassen sein, es sei denn, die Bodenbeschaffenheit macht einen kleineren Abstand zur Oberfläche erforderlich.

Das Wort „Loch“ (wenn es nicht kursiv als Definition verwendet wird) wird in den Regeln zur Bezeichnung des Teils des Platzes verwendet, der in Zusammenhang mit einem bestimmten Abschlag, Grün und Loch steht. Das Spielen eines Lochs beginnt auf dem Abschlag und endet, wenn der Ball auf dem Grün eingelocht wurde (oder wenn die Regeln anderweitig ein Loch als beendet ansehen).

 

Tier

Jedes lebende Wesen des Tierreiches (außer Menschen), einschließlich Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Wirbellose (zum Beispiel Würmer, Insekten, Spinnen und Krustentiere).

Grundstrafe

Im Lochspiel Lochverlust, im Zählspiel zwei Strafschläge.

Gelände

Der gesamte Platz mit Ausnahme der anderen vier definierten Bereiche: (1) der Abschlag, von dem der Spieler zu Beginn des gerade zu spielenden Lochs spielen muss, (2) alle Penalty Areas, (3) alle Bunker und (4) das Grün des Lochs, das der Spieler gerade spielt.

Das Gelände umfasst:

  • alle Abschlagflächen auf dem Platz außer dem Abschlag und
  • alle falschen Grüns.
Eingebettet

Der Ball des Spielers ist eingebettet, wenn er in Folge des vorherigen Schlags des Spielers in seinem eigenen Einschlagloch liegt und sich zum Teil unter der Bodenoberfläche befindet.

Ein Ball muss nicht unbedingt Boden berühren, um eingebettet zu sein (zum Beispiel Gras und lose hinderliche Naturstoffe können dabei zwischen dem Ball und dem Boden liegen).

Gelände

Der gesamte Platz mit Ausnahme der anderen vier definierten Bereiche: (1) der Abschlag, von dem der Spieler zu Beginn des gerade zu spielenden Lochs spielen muss, (2) alle Penalty Areas, (3) alle Bunker und (4) das Grün des Lochs, das der Spieler gerade spielt.

Das Gelände umfasst:

  • alle Abschlagflächen auf dem Platz außer dem Abschlag und
  • alle falschen Grüns.
Eingebettet

Der Ball des Spielers ist eingebettet, wenn er in Folge des vorherigen Schlags des Spielers in seinem eigenen Einschlagloch liegt und sich zum Teil unter der Bodenoberfläche befindet.

Ein Ball muss nicht unbedingt Boden berühren, um eingebettet zu sein (zum Beispiel Gras und lose hinderliche Naturstoffe können dabei zwischen dem Ball und dem Boden liegen).

Grün

Die Fläche des Lochs, auf dem der Spieler gerade spielt, die

  • speziell zum Putten vorbereitet ist oder
  • die die Spielleitung als das Grün definiert hat (zum Beispiel bei der Nutzung eines zeitweiligen Grüns).

Auf dem Grün eines Lochs befindet sich das Loch, in das der Spieler einen Ball zu spielen versucht.Das Grün ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes. Alle Grüns der anderen Löcher, die der Spieler gerade nicht spielt, bezeichnet man als falsche Grüns und sind Teil des Geländes.

Die Grenze eines Grüns ist dadurch definiert, dass dort die besonders vorbereitete Fläche beginnt (zum Beispiel dort, wo das Gras besonders geschnitten ist, um die Grenze zu zeigen), es sei denn, die Spielleitung legt die Grenze anders fest (zum Beispiel durch eine Linie oder Punkte).

Wenn ein Doppelgrün für das Spiel zweier verschiedener Löcher genutzt wird,

  • wird die gesamte Fläche mit den zwei Löchern als Grün des jeweils gespielten Lochs angesehen.

Aber: Die Spielleitung darf eine Grenze definieren, die das Doppelgrün in verschiedene Grüns teilt, sodass beim Spielen eines dieser Löcher durch einen Teil des Doppelgrüns, der beim Spielen des anderen Lochs benutzt wird, als falsches Grün zählt.

Eingebettet

Der Ball des Spielers ist eingebettet, wenn er in Folge des vorherigen Schlags des Spielers in seinem eigenen Einschlagloch liegt und sich zum Teil unter der Bodenoberfläche befindet.

Ein Ball muss nicht unbedingt Boden berühren, um eingebettet zu sein (zum Beispiel Gras und lose hinderliche Naturstoffe können dabei zwischen dem Ball und dem Boden liegen).

Markierung

Das Anzeigen der Stelle eines ruhenden Balls durch

  • Hinlegen eines Ballmarkers unmittelbar hinter oder unmittelbar neben den Ball oder
  • Hinhalten eines Schlägers auf den Boden, unmittelbar hinter oder unmittelbar neben den Ball.

Dies geschieht, um die Stelle zu anzuzeigen, an die der Ball nach dem Aufnehmen zurückgelegt werden muss.

Zurücklegen

Einen Ball hinlegen und loslassen mit der Absicht, dass er dann im Spiel ist.

Legt der Spieler einen Ball hin, ohne die Absicht, dass er ins Spiel kommt, wurde der Ball nicht zurückgelegt und ist nicht im Spiel (siehe Regel 14.4).

Wenn es aufgrund einer Regel erforderlich ist, einen Ball zurückzulegen, bestimmt die zutreffende Regel, an welche bestimmte Stelle der Ball zurückgelegt werden muss.

 

Zurücklegen/1 - Ball darf nicht mit einem Schläger zurückgelegt werden

Damit ein Ball auf die richtige Weise zurückgelegt wird, muss er hingelegt und losgelassen werden. Dies bedeutet, dass der Spieler seine Hand verwenden muss um den Ball an der Stelle zurück ins Spiel zu bringen, von der er aufgenommen oder bewegt wurde.

Beispiel: Nimmt ein Spieler seinen Ball auf dem Grün auf und legt ihn zur Seite, darf der Spieler seinen Ball nicht zurücklegen, indem er ihn mit dem Schläger an die geforderte Stelle rollt. Verfährt er so, wurde der Ball nicht auf die richtige Weise zurückgelegt und der Spieler zieht sich einen Strafschlag nach Regel 14.2b(2) (Wie der Ball zurückzulegen ist) zu, wenn dieser Fehler nicht berichtigt wird, bevor der nächste Schlag gemacht wird.

Gelände

Der gesamte Platz mit Ausnahme der anderen vier definierten Bereiche: (1) der Abschlag, von dem der Spieler zu Beginn des gerade zu spielenden Lochs spielen muss, (2) alle Penalty Areas, (3) alle Bunker und (4) das Grün des Lochs, das der Spieler gerade spielt.

Das Gelände umfasst:

  • alle Abschlagflächen auf dem Platz außer dem Abschlag und
  • alle falschen Grüns.
Eingebettet

Der Ball des Spielers ist eingebettet, wenn er in Folge des vorherigen Schlags des Spielers in seinem eigenen Einschlagloch liegt und sich zum Teil unter der Bodenoberfläche befindet.

Ein Ball muss nicht unbedingt Boden berühren, um eingebettet zu sein (zum Beispiel Gras und lose hinderliche Naturstoffe können dabei zwischen dem Ball und dem Boden liegen).

Eingebettet

Der Ball des Spielers ist eingebettet, wenn er in Folge des vorherigen Schlags des Spielers in seinem eigenen Einschlagloch liegt und sich zum Teil unter der Bodenoberfläche befindet.

Ein Ball muss nicht unbedingt Boden berühren, um eingebettet zu sein (zum Beispiel Gras und lose hinderliche Naturstoffe können dabei zwischen dem Ball und dem Boden liegen).

Straf-

Die Vorwärtsbewegung des Schlägers um den Ball zu schlagen.

Aber ein Schlag wurde nicht ausgeführt, wenn der Spieler

  • während des Abschwungs entscheidet, den Ball nicht zu schlagen und dies durch absichtliches Anhalten des Schlägerkopfes vermeidet, bevor dieser den Ball erreicht oder, wenn er nicht in der Lage ist, anzuhalten, durch absichtliches Verfehlen des Balls.
  • versehentlich während eines Übungsschwungs oder in der Vorbereitung zum Schlag den Ball trifft.

Der Ausdruck „einen Ball spielen“ in den Regeln bedeutet dasselbe wie „einen Schlag ausführen“.

Das Ergebnis des Spielers für ein Loch oder eine Runde wird als eine Anzahl von „Schlägen“ oder „ausgeführten Schlägen“ beschrieben, das bedeutet sowohl alle Schläge als auch Strafschläge (siehe Regel 3.1c).

 

Schlag/1 - Feststellen, ob ein Schlag gemacht wurde

Beginnt ein Spieler den Abschwung mit einem Schläger in der Absicht, den Ball zu schlagen, zählt seine Handlung als Schlag, wenn

  • der Schlägerkopf von einem äußeren Einfluss abgelenkt oder aufgehalten wird (zum Beispiel dem Ast eines Baums), gleich ob der Ball getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, gleich ob der Ball mit dem Schaft getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, während der Schlägerkopf herabfällt und den Ball trifft.

In den folgenden Fällen zählen die Handlungen des Spielers nicht als ein Schlag:

  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler hält den Abschwung kurz vor dem Ball an, aber der Schlägerkopf fällt herab, trifft den Ball und bewegt ihn.
  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler vervollständigt den Abschwung mit dem Schaft, trifft aber den Ball nicht.
  • Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Bewegt der Spieler den Ball, indem er gegen einen tiefer gelegenen Teil des Astes anstelle des Balls schlägt, gilt Regel 9.4 (Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt).
Eingebettet

Der Ball des Spielers ist eingebettet, wenn er in Folge des vorherigen Schlags des Spielers in seinem eigenen Einschlagloch liegt und sich zum Teil unter der Bodenoberfläche befindet.

Ein Ball muss nicht unbedingt Boden berühren, um eingebettet zu sein (zum Beispiel Gras und lose hinderliche Naturstoffe können dabei zwischen dem Ball und dem Boden liegen).

Straf-

Die Vorwärtsbewegung des Schlägers um den Ball zu schlagen.

Aber ein Schlag wurde nicht ausgeführt, wenn der Spieler

  • während des Abschwungs entscheidet, den Ball nicht zu schlagen und dies durch absichtliches Anhalten des Schlägerkopfes vermeidet, bevor dieser den Ball erreicht oder, wenn er nicht in der Lage ist, anzuhalten, durch absichtliches Verfehlen des Balls.
  • versehentlich während eines Übungsschwungs oder in der Vorbereitung zum Schlag den Ball trifft.

Der Ausdruck „einen Ball spielen“ in den Regeln bedeutet dasselbe wie „einen Schlag ausführen“.

Das Ergebnis des Spielers für ein Loch oder eine Runde wird als eine Anzahl von „Schlägen“ oder „ausgeführten Schlägen“ beschrieben, das bedeutet sowohl alle Schläge als auch Strafschläge (siehe Regel 3.1c).

 

Schlag/1 - Feststellen, ob ein Schlag gemacht wurde

Beginnt ein Spieler den Abschwung mit einem Schläger in der Absicht, den Ball zu schlagen, zählt seine Handlung als Schlag, wenn

  • der Schlägerkopf von einem äußeren Einfluss abgelenkt oder aufgehalten wird (zum Beispiel dem Ast eines Baums), gleich ob der Ball getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, gleich ob der Ball mit dem Schaft getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, während der Schlägerkopf herabfällt und den Ball trifft.

In den folgenden Fällen zählen die Handlungen des Spielers nicht als ein Schlag:

  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler hält den Abschwung kurz vor dem Ball an, aber der Schlägerkopf fällt herab, trifft den Ball und bewegt ihn.
  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler vervollständigt den Abschwung mit dem Schaft, trifft aber den Ball nicht.
  • Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Bewegt der Spieler den Ball, indem er gegen einen tiefer gelegenen Teil des Astes anstelle des Balls schlägt, gilt Regel 9.4 (Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt).
Eingebettet

Der Ball des Spielers ist eingebettet, wenn er in Folge des vorherigen Schlags des Spielers in seinem eigenen Einschlagloch liegt und sich zum Teil unter der Bodenoberfläche befindet.

Ein Ball muss nicht unbedingt Boden berühren, um eingebettet zu sein (zum Beispiel Gras und lose hinderliche Naturstoffe können dabei zwischen dem Ball und dem Boden liegen).

Eingebettet

Der Ball des Spielers ist eingebettet, wenn er in Folge des vorherigen Schlags des Spielers in seinem eigenen Einschlagloch liegt und sich zum Teil unter der Bodenoberfläche befindet.

Ein Ball muss nicht unbedingt Boden berühren, um eingebettet zu sein (zum Beispiel Gras und lose hinderliche Naturstoffe können dabei zwischen dem Ball und dem Boden liegen).

Straf-

Die Vorwärtsbewegung des Schlägers um den Ball zu schlagen.

Aber ein Schlag wurde nicht ausgeführt, wenn der Spieler

  • während des Abschwungs entscheidet, den Ball nicht zu schlagen und dies durch absichtliches Anhalten des Schlägerkopfes vermeidet, bevor dieser den Ball erreicht oder, wenn er nicht in der Lage ist, anzuhalten, durch absichtliches Verfehlen des Balls.
  • versehentlich während eines Übungsschwungs oder in der Vorbereitung zum Schlag den Ball trifft.

Der Ausdruck „einen Ball spielen“ in den Regeln bedeutet dasselbe wie „einen Schlag ausführen“.

Das Ergebnis des Spielers für ein Loch oder eine Runde wird als eine Anzahl von „Schlägen“ oder „ausgeführten Schlägen“ beschrieben, das bedeutet sowohl alle Schläge als auch Strafschläge (siehe Regel 3.1c).

 

Schlag/1 - Feststellen, ob ein Schlag gemacht wurde

Beginnt ein Spieler den Abschwung mit einem Schläger in der Absicht, den Ball zu schlagen, zählt seine Handlung als Schlag, wenn

  • der Schlägerkopf von einem äußeren Einfluss abgelenkt oder aufgehalten wird (zum Beispiel dem Ast eines Baums), gleich ob der Ball getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, gleich ob der Ball mit dem Schaft getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, während der Schlägerkopf herabfällt und den Ball trifft.

In den folgenden Fällen zählen die Handlungen des Spielers nicht als ein Schlag:

  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler hält den Abschwung kurz vor dem Ball an, aber der Schlägerkopf fällt herab, trifft den Ball und bewegt ihn.
  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler vervollständigt den Abschwung mit dem Schaft, trifft aber den Ball nicht.
  • Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Bewegt der Spieler den Ball, indem er gegen einen tiefer gelegenen Teil des Astes anstelle des Balls schlägt, gilt Regel 9.4 (Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt).
Droppen

Einen Ball halten und loslassen, dass er durch die Luft fällt, mit der Absicht, dass er zum Ball im Spiel wird.

Lässt der Spieler einen Ball los, ohne ihn ins Spiel bringen zu wollen, wurde der Ball nicht gedroppt und ist nicht im Spiel (siehe Regel 14.4).

Jede Regel zur Erleichterung weist einen bestimmten Erleichterungsbereich aus, in dem der Ball gedroppt werden und zur Ruhe kommen muss.

Nimmt er Erleichterung in Anspruch, muss der Spieler den Ball aus Kniehöhe loslassen, sodass der Ball

  • gerade nach unten fällt, ohne dass der Spieler ihn wirft, dreht oder rollt oder eine andere Methode anwendet, die beeinflussen könnte, wo der Ball zur Ruhe kommen wird und
  • weder den Spieler noch seine Ausrüstung berührt, bevor er den Boden trifft (siehe Regel 14.3b).
Gelände

Der gesamte Platz mit Ausnahme der anderen vier definierten Bereiche: (1) der Abschlag, von dem der Spieler zu Beginn des gerade zu spielenden Lochs spielen muss, (2) alle Penalty Areas, (3) alle Bunker und (4) das Grün des Lochs, das der Spieler gerade spielt.

Das Gelände umfasst:

  • alle Abschlagflächen auf dem Platz außer dem Abschlag und
  • alle falschen Grüns.
Eingebettet

Der Ball des Spielers ist eingebettet, wenn er in Folge des vorherigen Schlags des Spielers in seinem eigenen Einschlagloch liegt und sich zum Teil unter der Bodenoberfläche befindet.

Ein Ball muss nicht unbedingt Boden berühren, um eingebettet zu sein (zum Beispiel Gras und lose hinderliche Naturstoffe können dabei zwischen dem Ball und dem Boden liegen).

Erleichterungsbereich

Der Bereich, in dem ein Spieler einen Ball droppen muss, wenn er nach einer Regel Erleichterung in Anspruch nimmt. Jede Erleichterungsregel verlangt, dass der Spieler einen bestimmten Erleichterungsbereich benutzt, dessen Größe und Lage auf den folgenden drei Faktoren basiert:

  • Bezugspunkt: Der Punkt, von dem aus die Größe des Erleichterungsbereichs gemessen wird.
  • Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: Der Erleichterungsbereich erstreckt sich eine oder zwei Schlägerlängen vom Bezugspunkt, aber mit gewissen Einschränkungen:
  • Einschränkungen bei Lage des Erleichterungsbereichs: Die Lage des Erleichterungsbereichs kann auf eine oder mehrere Arten begrenzt sein, sodass zum Beispiel:
    • er nur in bestimmten definierten Bereichen des Platzes liegt, zum Beispiel nur im Gelände oder nicht in einem Bunker oder einer Penalty Area,
    • er nicht näher zum Loch liegt als der Bezugspunkt oder er außerhalb einer Penalty Area oder einem Bunker liegen muss, aus dem Erleichterung in Anspruch genommen wird oder
    • dort keine Beeinträchtigung von dem Umstand besteht (wie in der zutreffenden Regel definiert), von dem Erleichterung in Anspruch genommen wird.

Werden Schlägerlängen zum Bestimmen der Größe eines Erleichterungsbereichs verwendet, darf der Spieler unmittelbar über einen Graben, ein Loch oder etwas Ähnliches messen und direkt über oder durch einen Gegenstand (zum Beispiel Baum, Zaun, Mauer, Tunnel, Drainage oder Sprinklerkopf), aber er darf nicht durch Bodenwellen hindurch messen.

Siehe „Offizielles Handbuch“, Leitlinien für die Spielleitung, Abschnitt 2I (Die Spielleitung darf bei bestimmten Erleichterungsfällen die Benutzung einer Drop- Zone als Erleichterungsbereich durch den Spieler erlauben oder vorschreiben.

Droppen

Einen Ball halten und loslassen, dass er durch die Luft fällt, mit der Absicht, dass er zum Ball im Spiel wird.

Lässt der Spieler einen Ball los, ohne ihn ins Spiel bringen zu wollen, wurde der Ball nicht gedroppt und ist nicht im Spiel (siehe Regel 14.4).

Jede Regel zur Erleichterung weist einen bestimmten Erleichterungsbereich aus, in dem der Ball gedroppt werden und zur Ruhe kommen muss.

Nimmt er Erleichterung in Anspruch, muss der Spieler den Ball aus Kniehöhe loslassen, sodass der Ball

  • gerade nach unten fällt, ohne dass der Spieler ihn wirft, dreht oder rollt oder eine andere Methode anwendet, die beeinflussen könnte, wo der Ball zur Ruhe kommen wird und
  • weder den Spieler noch seine Ausrüstung berührt, bevor er den Boden trifft (siehe Regel 14.3b).
Eingebettet

Der Ball des Spielers ist eingebettet, wenn er in Folge des vorherigen Schlags des Spielers in seinem eigenen Einschlagloch liegt und sich zum Teil unter der Bodenoberfläche befindet.

Ein Ball muss nicht unbedingt Boden berühren, um eingebettet zu sein (zum Beispiel Gras und lose hinderliche Naturstoffe können dabei zwischen dem Ball und dem Boden liegen).

Schlägerlänge

Die Länge des längsten der 14 (oder weniger) Schläger, mit Ausnahme des Putters, die vom Spieler während der Runde eingesetzt werden.

Ist zum Beispiel der längste Schläger (mit Ausnahme des Putters), den der Spieler auf der Runde mitführt, ein Driver mit einer Länge von 43 Inches (109,22 cm), so beträgt eine Schlägerlänge für diesen Spieler auf dieser Runde 43 Inches (109,22 cm).

Schlägerlängen werden verwendet, um den Abschlag des Spielers an jedem Loch zu definieren und um den Erleichterungsbereich des Spielers zu bestimmen, wenn nach einer Regel Erleichterung in Anspruch genommen wird.

 

Schlägerlänge/1 - Bedeutung von „Schlägerlänge“ beim Messen

Zum Zweck des Messens beim Bestimmen eines Erleichterungsbereichs wird die Länge des ganzen Schlägers, beginnend an der Spitze des Schlägers bis zum oberen Ende des Griffs, verwendet. Befindet sich jedoch eine Schlägerhaube auf dem Schläger oder ist am Ende des Griffs etwas befestigt, darf keines von beiden als Teil des Schlägers verwendet werden, wenn mit diesem Schläger gemessen wird.

Schlägerlänge/2 - Wie zu messen ist, wenn der längste Schläger zerbricht

Zerbricht der längste Schläger eines Spielers während einer Runde, wird dieser zerbrochene Schläger weiter zum Bestimmen der Größe seiner Erleichterungsbereiche eingesetzt. Zerbricht jedoch der längste Schläger und der Spieler darf diesen durch einen anderen Schläger ersetzen (Ausnahme zu Regel 4.1b(3)) und er ersetzt ihn, wird der zerbrochene Schläger nicht länger als sein längster Schläger angesehen.

Beginnt der Spieler die Runde mit weniger als vierzehn Schlägern und entscheidet sich dann, einen Schläger hinzuzufügen, der länger ist als die Schläger, mit denen er die Runde begonnen hat, wird der hinzugefügte Schläger zum Messen eingesetzt, sofern es kein Putter ist.

Gelände

Der gesamte Platz mit Ausnahme der anderen vier definierten Bereiche: (1) der Abschlag, von dem der Spieler zu Beginn des gerade zu spielenden Lochs spielen muss, (2) alle Penalty Areas, (3) alle Bunker und (4) das Grün des Lochs, das der Spieler gerade spielt.

Das Gelände umfasst:

  • alle Abschlagflächen auf dem Platz außer dem Abschlag und
  • alle falschen Grüns.
Loch

Das Loch auf dem Grün ist der Endpunkt des zu spielenden Lochs:

  • Das Loch muss einen Durchmesser von 108 mm (4,25 Inch) haben und mindestens 101,6 mm (4 Inch) tief sein.
  • Wird ein Einsatz verwendet, darf dessen äußerer Durchmesser 108 mm (4,25 Inches) nicht überschreiten. Der Einsatz muss mindestens 25,4 mm (1 Inch) unter die Grünoberfläche eingelassen sein, es sei denn, die Bodenbeschaffenheit macht einen kleineren Abstand zur Oberfläche erforderlich.

Das Wort „Loch“ (wenn es nicht kursiv als Definition verwendet wird) wird in den Regeln zur Bezeichnung des Teils des Platzes verwendet, der in Zusammenhang mit einem bestimmten Abschlag, Grün und Loch steht. Das Spielen eines Lochs beginnt auf dem Abschlag und endet, wenn der Ball auf dem Grün eingelocht wurde (oder wenn die Regeln anderweitig ein Loch als beendet ansehen).

 

Spielleitung

Die für ein Turnier oder den Platz verantwortliche Person oder Gruppe.

Siehe "Offizielles Handbuch", Leitlinien für die Spielleitung, Abschnitt 1 (Die Aufgaben der Spielleitung).

Eingebettet

Der Ball des Spielers ist eingebettet, wenn er in Folge des vorherigen Schlags des Spielers in seinem eigenen Einschlagloch liegt und sich zum Teil unter der Bodenoberfläche befindet.

Ein Ball muss nicht unbedingt Boden berühren, um eingebettet zu sein (zum Beispiel Gras und lose hinderliche Naturstoffe können dabei zwischen dem Ball und dem Boden liegen).

Falscher Ort

Jede andere Stelle auf dem Platz als diejenige, an der der Spieler seinen Ball nach den Regeln spielen muss oder darf.

Beispiele für das Spielen von einem falschen Ort sind:

  • Spielen eines aufgenommenen oder bewegten Balls, ohne ihn zurückzulegen oder nachdem er an einer falschen Stelle zurückgelegt wurde, wenn eine Regel es verlangt, den aufgenommenen oder bewegten Ball an dessen ursprünglichen Stelle zurückzulegen.
  • Spielen eines gedroppten Balls von außerhalb des vorgeschriebenen Erleichterungsbereichs.
  • Erleichterung nach einer falschen Regel in Anspruch nehmen, sodass der Ball an einem Ort gedroppt und gespielt wird, der nach den Regeln nicht zulässig ist.
  • Spielen eines Balls aus einer Spielverbotszone oder wenn eine Spielverbotszone den beabsichtigten Schwung oder Stand des Spielers beeinträchtigt.

Spielen von außerhalb des Abschlags zu Beginn eines Lochs oder beim Versuch diesen Fehler zu beheben, ist kein Spielen vom falschen Ort (siehe Regel 6.1b).

Grundstrafe

Im Lochspiel Lochverlust, im Zählspiel zwei Strafschläge.

Markierung

Das Anzeigen der Stelle eines ruhenden Balls durch

  • Hinlegen eines Ballmarkers unmittelbar hinter oder unmittelbar neben den Ball oder
  • Hinhalten eines Schlägers auf den Boden, unmittelbar hinter oder unmittelbar neben den Ball.

Dies geschieht, um die Stelle zu anzuzeigen, an die der Ball nach dem Aufnehmen zurückgelegt werden muss.

Grün

Die Fläche des Lochs, auf dem der Spieler gerade spielt, die

  • speziell zum Putten vorbereitet ist oder
  • die die Spielleitung als das Grün definiert hat (zum Beispiel bei der Nutzung eines zeitweiligen Grüns).

Auf dem Grün eines Lochs befindet sich das Loch, in das der Spieler einen Ball zu spielen versucht.Das Grün ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes. Alle Grüns der anderen Löcher, die der Spieler gerade nicht spielt, bezeichnet man als falsche Grüns und sind Teil des Geländes.

Die Grenze eines Grüns ist dadurch definiert, dass dort die besonders vorbereitete Fläche beginnt (zum Beispiel dort, wo das Gras besonders geschnitten ist, um die Grenze zu zeigen), es sei denn, die Spielleitung legt die Grenze anders fest (zum Beispiel durch eine Linie oder Punkte).

Wenn ein Doppelgrün für das Spiel zweier verschiedener Löcher genutzt wird,

  • wird die gesamte Fläche mit den zwei Löchern als Grün des jeweils gespielten Lochs angesehen.

Aber: Die Spielleitung darf eine Grenze definieren, die das Doppelgrün in verschiedene Grüns teilt, sodass beim Spielen eines dieser Löcher durch einen Teil des Doppelgrüns, der beim Spielen des anderen Lochs benutzt wird, als falsches Grün zählt.

Grün

Die Fläche des Lochs, auf dem der Spieler gerade spielt, die

  • speziell zum Putten vorbereitet ist oder
  • die die Spielleitung als das Grün definiert hat (zum Beispiel bei der Nutzung eines zeitweiligen Grüns).

Auf dem Grün eines Lochs befindet sich das Loch, in das der Spieler einen Ball zu spielen versucht.Das Grün ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes. Alle Grüns der anderen Löcher, die der Spieler gerade nicht spielt, bezeichnet man als falsche Grüns und sind Teil des Geländes.

Die Grenze eines Grüns ist dadurch definiert, dass dort die besonders vorbereitete Fläche beginnt (zum Beispiel dort, wo das Gras besonders geschnitten ist, um die Grenze zu zeigen), es sei denn, die Spielleitung legt die Grenze anders fest (zum Beispiel durch eine Linie oder Punkte).

Wenn ein Doppelgrün für das Spiel zweier verschiedener Löcher genutzt wird,

  • wird die gesamte Fläche mit den zwei Löchern als Grün des jeweils gespielten Lochs angesehen.

Aber: Die Spielleitung darf eine Grenze definieren, die das Doppelgrün in verschiedene Grüns teilt, sodass beim Spielen eines dieser Löcher durch einen Teil des Doppelgrüns, der beim Spielen des anderen Lochs benutzt wird, als falsches Grün zählt.

Markierung

Das Anzeigen der Stelle eines ruhenden Balls durch

  • Hinlegen eines Ballmarkers unmittelbar hinter oder unmittelbar neben den Ball oder
  • Hinhalten eines Schlägers auf den Boden, unmittelbar hinter oder unmittelbar neben den Ball.

Dies geschieht, um die Stelle zu anzuzeigen, an die der Ball nach dem Aufnehmen zurückgelegt werden muss.

Markierung

Das Anzeigen der Stelle eines ruhenden Balls durch

  • Hinlegen eines Ballmarkers unmittelbar hinter oder unmittelbar neben den Ball oder
  • Hinhalten eines Schlägers auf den Boden, unmittelbar hinter oder unmittelbar neben den Ball.

Dies geschieht, um die Stelle zu anzuzeigen, an die der Ball nach dem Aufnehmen zurückgelegt werden muss.

Zurücklegen

Einen Ball hinlegen und loslassen mit der Absicht, dass er dann im Spiel ist.

Legt der Spieler einen Ball hin, ohne die Absicht, dass er ins Spiel kommt, wurde der Ball nicht zurückgelegt und ist nicht im Spiel (siehe Regel 14.4).

Wenn es aufgrund einer Regel erforderlich ist, einen Ball zurückzulegen, bestimmt die zutreffende Regel, an welche bestimmte Stelle der Ball zurückgelegt werden muss.

 

Zurücklegen/1 - Ball darf nicht mit einem Schläger zurückgelegt werden

Damit ein Ball auf die richtige Weise zurückgelegt wird, muss er hingelegt und losgelassen werden. Dies bedeutet, dass der Spieler seine Hand verwenden muss um den Ball an der Stelle zurück ins Spiel zu bringen, von der er aufgenommen oder bewegt wurde.

Beispiel: Nimmt ein Spieler seinen Ball auf dem Grün auf und legt ihn zur Seite, darf der Spieler seinen Ball nicht zurücklegen, indem er ihn mit dem Schläger an die geforderte Stelle rollt. Verfährt er so, wurde der Ball nicht auf die richtige Weise zurückgelegt und der Spieler zieht sich einen Strafschlag nach Regel 14.2b(2) (Wie der Ball zurückzulegen ist) zu, wenn dieser Fehler nicht berichtigt wird, bevor der nächste Schlag gemacht wird.

Grundstrafe

Im Lochspiel Lochverlust, im Zählspiel zwei Strafschläge.