The R&A - Working for Golf
Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust, Ball verloren oder Aus, provisorischer Ball
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18.1
18.2
a
b
18.3
a
b
c
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Regel 17
Regel 19

Zweck: Regel 18 legt die Inanspruchnahme von Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust fest. Ist ein Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder kommt er im Aus zur Ruhe, wird der vorgeschriebene Ablauf des Spiels, den Ball vom Abschlag bis ins Loch zu spielen, unterbrochen. Der Spieler muss diesen Ablauf fortsetzen, indem er erneut von der Stelle spielt, von der aus der vorhergegangene Schlag gemacht wurde.

Diese Regel legt auch fest, wie und wann - um Zeit zu sparen - ein provisorischer Ball für einen Ball gespielt werden darf, der im Aus oder außerhalb einer Penalty Area verloren sein könnte.

18.1
Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust ist jederzeit zulässig

Ein Spieler darf jederzeit Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen, indem er sich einen Strafschlag hinzurechnet und den ursprünglichen oder einen anderen Ball von der Stelle spielt, von der aus er den vorherigen Schlag gemacht hat (siehe Regel 14.6).

Der Spieler hat immer die Erleichterungsmöglichkeit mit Schlag und Distanzverlust:

  • unabhängig davon, wo sich der Ball des Spielers auf dem Platz befindet und
  • auch wenn eine Regel vom Spieler verlangt, Erleichterung auf eine bestimmte Weise in Anspruch zu nehmen oder den Ball von einer bestimmten Stelle zu spielen.

Sobald der Spieler einen anderen Ball mit Strafe von Schlag und Distanzverlust ins Spiel bringt (siehe Regel 14.4):

  • ist der ursprüngliche Ball nicht mehr im Spiel und darf nicht gespielt werden.
  • Dies gilt auch, wenn der ursprüngliche Ball anschließend vor Ablauf der dreiminütigen Suchzeit auf dem Platz gefunden wird (siehe Regel 6.3b).

Aber dies gilt nicht für einen Ball, der von der Stelle des vorherigen Schlags gespielt wird, wenn der Spieler:

  • ankündigt, einen provisorischen Ball zu spielen (siehe Regel 18.3b),
  • im Zählspiel einen zweiten Ball nach Regel 14.7b oder 20.1c(3) spielt.
18.2
Ball verloren oder Aus: Erleichterung mit der Strafe von Schlag und Distanzverlust muss in Anspruch genommen werden
a
Wann der Ball verloren oder Aus ist

(1) Wann der Ball verloren ist. Ein Ball ist verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wurde, nachdem der Spieler oder sein Caddie begonnen hat, nach ihm zu suchen.

Wird ein Ball innerhalb dieser Zeit gefunden, es aber unsicher ist, ob es sich um den Ball des Spielers handelt,

  • Muss der Spieler unverzüglich versuchen, den Ball zu identifizieren (siehe Regel 7.2) und hat hierfür eine angemessene Zeit zur Verfügung, auch wenn dies nach Ende der Suchzeit von drei Minuten geschieht.
  • Dies schließt eine angemessene Zeit mit ein, um zum Ball zu gelangen, wenn der Spieler sich nicht dort befindet, wo der Ball gefunden wird

Identifiziert der Spieler seinen Ball nicht innerhalb dieser angemessenen Zeit, ist der Ball verloren.

(2) Wann ein Ball im Aus ist Ein ruhender Ball ist erst im Aus, wenn er vollständig außerhalb der Ausgrenze des Platzes liegt.

Ein Ball liegt auf dem Platz, wenn er zum Teil

  • darin liegt oder den Boden oder etwas anderes (zum Beispiel einen natürlichen oder künstlichen Gegenstand) innerhalb der Ausgrenze berührt oder
  • sich oberhalb der Ausgrenze oder eines anderen Teils des Platzes befindet.

Ein Spieler darf im Aus stehen, um einen Ball auf dem Platz zu spielen.

b
Verfahren, wenn der Ball verloren oder im Aus ist

Wenn ein Ball verloren oder im Aus ist, muss der Spieler Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen, indem er sich einen Strafschlag hinzurechnet und den ursprünglichen oder einen anderen Ball von der Stelle spielt, von der aus der vorherige Schlag gemacht wurde (siehe Regel 14.6).

Ausnahme – Der Spieler darf einen anderen Ball nach einer anderen Regel neu einsetzen, wenn es bekannt oder so gut wie sicher ist, was mit dem Ball geschah: Anstelle Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust zu nehmen, darf der Spieler einen anderen Ball neu einsetzen wie nach einer zutreffenden Regel erlaubt, wenn sein Ball nicht gefunden wurde und es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der Ball

  • auf dem Platz zur Ruhe kam und von einem äußeren Einfluss bewegt wurde (siehe Regel 9.6) oder von einem anderen Spieler als falscher Ball gespielt wurde (siehe Regel 6.3c(2)),
  • in oder auf einem beweglichen Hemmnis auf dem Platz (siehe Regel 15.2b) oder ungewöhnlichen Platzverhältnissen (siehe Regel 16.1e) zur Ruhe kam oder
  • in einer Penalty Area zur Ruhe kam (siehe Regel 17.1c) oder
  • von einer Person absichtlich abgelenkt oder aufgehalten wurde (siehe Regel 11.2c).

Strafe für Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen Regel 18.2: Grundstrafe nach Regel 14.7a.

18.3
Provisorischer Ball
a
Wann provisorischer Ball erlaubt ist

Wenn ein Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder Aus sein könnte, darf der Spieler, um Zeit zu sparen, provisorisch einen anderen Ball mit Strafe von Schlag und Distanzverlust spielen (siehe Regel 14.6).

Ein Ball könnte verloren sein,

  • wenn der ursprüngliche Ball noch nicht gefunden und identifiziert wurde und noch nicht verloren ist und
  • wenn ein Ball in einer Penalty Area oder auch außerhalb verloren sein könnte.

Aber: Ist sich der Spieler bewusst, dass der einzig denkbare Ort, an der der ursprüngliche Ball verloren sein könnte, innerhalb einer Penalty Area liegt, ist ein provisorischer Ball nicht zulässig, und ein Ball, der von der Stelle des vorherigen Schlags gespielt wird, wird mit Strafe von Schlag und Distanzverlust (siehe Regel 18.1) zum Ball im Spiel des Spielers.

Wenn ein provisorischer Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus sein könnte,

  • darf der Spieler einen weiteren provisorischen Ball spielen.
  • Dieser provisorische Ball steht im selben Verhältnis zum ersten provisorischen Ball wie der erste provisorische Ball zum ursprünglichen Ball.
b
Ankündigung, einen provisorischen Ball zu spielen

Bevor der Spieler schlägt, muss er ankündigen, dass er einen provisorischen Ball spielen will:

  • Es reicht nicht aus, wenn der Spieler nur sagt, er spiele einen anderen Ball oder spiele noch einmal.
  • Der Spieler muss das Wort „provisorisch“ verwenden oder anderweitig deutlich machen, dass er den Ball provisorisch nach Regel 18.3 spielt.

Wenn der Spieler dies nicht ankündigt (selbst wenn er beabsichtigte, einen provisorischen Ball zu spielen) und einen Ball von der Stelle spielt, von der aus der vorherige Schlag gemacht wurde, ist dieser Ball mit Strafe von Schlag und Distanzverlust des Spielers Ball im Spiel (siehe Regel 18.1).

c
Provisorischen Ball spielen, bis er zum Ball im Spiel oder aufgegeben wird

(1) Provisorischen Ball mehrmals spielen. Der Spieler darf den provisorischen Ball weiter spielen, ohne dass dieser seinen Status eines provisorischen Balls verliert, solange er von einer Stelle gespielt wird, die gleich weit oder weiter vom Loch entfernt ist als die Stelle, an der der ursprüngliche Ball vermutet wird.

Dies gilt auch, wenn der provisorische Ball mehrmals gespielt wird.

Aber: Er ist kein provisorischer Ball mehr, wenn er nach (2) zum Ball im Spiel wird oder nach (3) aufgegeben wird und deshalb zu einem falschen Ball wird.

(2) Wann der provisorische Ball zum Ball im Spiel wird. Der provisorische Ball wird unter Strafe von Schlag und Distanzverlust zum Ball im Spiel des Spielers in einem dieser zwei Fälle:

  • Wenn der ursprüngliche Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus ist. Der ursprüngliche Ball ist nicht mehr im Spiel (auch wenn er dann auf dem Platz vor dem Ende der Suchzeit von drei Minuten gefunden wird oder wenn er näher zum Loch gefunden wird als vermutet) und ist dann ein falscher Ball, der nicht gespielt werden darf (siehe Regel 6.3c).
  • Wenn der provisorische Ball von einer Stelle gespielt wird, die näher zum Loch liegt als diejenige, an der der ursprüngliche Ball vermutet wird. Der ursprüngliche Ball ist nicht mehr im Spiel (auch wenn er dann auf dem Platz vor dem Ende der Suchzeit von drei Minuten gefunden wird oder wenn er näher zum Loch gefunden wird als vermutet) und ist dann ein falscher Ball, der nicht gespielt werden darf (siehe Regel 6.3c).

Hat ein Spieler einen provisorischen Ball an dieselbe Stelle gespielt wie den ursprünglichen Ball und kann er diese beiden Bälle nicht voneinander unterscheiden:

  • Wenn nur einer der Bälle auf dem Platz gefunden wird, wird dieser Ball als der provisorische Ball behandelt, der dann im Spiel ist.
  • Wenn beide Bälle auf dem Platz gefunden werden, muss der Spieler einen der Bälle auswählen, der als provisorischer Ball betrachtet wird und dann im Spiel ist. Der andere Ball gilt als verloren und darf nicht gespielt werden.

Ausnahme – Der Spieler darf einen anderen Ball nach einer anderen Regel neu einsetzen, wenn es bekannt oder so gut wie sicher ist, was mit dem Ball geschah: Der Spieler hat eine zusätzliche Möglichkeit, wenn sein Ball nicht gefunden wurde und es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der Ball

  • auf dem Platz zur Ruhe kam und von einem äußeren Einfluss bewegt wurde (siehe Regel 9.6),
  • in oder auf einem beweglichen Hemmnis auf dem Platz (siehe Regel 15.2b) oder ungewöhnlichen Platzverhältnissen zur Ruhe kam (siehe Regel 16.1e) oder
  • von einer Person absichtlich abgelenkt oder aufgehalten wurde (siehe Regel 11.2c).

Trifft eine dieser Regeln zu, darf der Spieler entweder

  • einen anderen Ball wie in dieser Regel zulässig neu einsetzen oder
  • den provisorischen Ball mit Strafe von Schlag und Distanzverlust als seinen Ball im Spiel behandeln.

(3) Wann der provisorische Ball aufzugeben ist Ist ein provisorischer Ball noch nicht zum Ball im Spiel geworden, muss er in diesen beiden Fällen aufgegeben werden:

  • Wenn der ursprüngliche Ball vor dem Ende der Suchzeit von drei Minuten außerhalb einer Penalty Area auf dem Platz gefunden wird. Der Spieler muss den ursprünglichen Ball spielen, wie er liegt.
  • Wenn der ursprünglicher Ball in einer Penalty Area gefunden wird oder es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass er in einer Penalty Area ist. Der Spieler muss den ursprünglichen Ball entweder spielen, wie er liegt oder Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 17.1d in Anspruch nehmen.

In beiden Fällen

  • darf der Spieler den provisorischen Ball, der nun ein falscher Ball ist, nicht weiter spielen (siehe Regel 6.3c) und
  • alle Schläge mit dem provisorischen Ball (einschließlich gespielter Schläge und aller Strafschläge, die nur beim Spielen dieses Balls anfielen), bevor dieser aufgegeben wurde, zählen nicht.

Strafe für Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen Regel 18.3: Grundstrafe nach Regel 14.7a.

Schlag und Distanz

Das Verfahren und die Strafe, wenn ein Spieler nach den Regeln 17, 18 oder 19 Erleichterung in Anspruch nimmt, indem er einen Ball von der Stelle des vorherigen Schlags spielt (siehe Regel 14.6).

Der Begriff Schlag und Distanzverlust bedeutet, dass der Spieler sowohl

  • einen Strafschlag erhält und
  • jeden Distanzvorteil zum Loch gegenüber der Stelle des vorherigen Schlags verliert.
Straf-

Die Vorwärtsbewegung des Schlägers um den Ball zu schlagen.

Aber ein Schlag wurde nicht ausgeführt, wenn der Spieler

  • während des Abschwungs entscheidet, den Ball nicht zu schlagen und dies durch absichtliches Anhalten des Schlägerkopfes vermeidet, bevor dieser den Ball erreicht oder, wenn er nicht in der Lage ist, anzuhalten, durch absichtliches Verfehlen des Balls.
  • versehentlich während eines Übungsschwungs oder in der Vorbereitung zum Schlag den Ball trifft.

Der Ausdruck „einen Ball spielen“ in den Regeln bedeutet dasselbe wie „einen Schlag ausführen“.

Das Ergebnis des Spielers für ein Loch oder eine Runde wird als eine Anzahl von „Schlägen“ oder „ausgeführten Schlägen“ beschrieben, das bedeutet sowohl alle Schläge als auch Strafschläge (siehe Regel 3.1c).

 

Schlag/1 - Feststellen, ob ein Schlag gemacht wurde

Beginnt ein Spieler den Abschwung mit einem Schläger in der Absicht, den Ball zu schlagen, zählt seine Handlung als Schlag, wenn

  • der Schlägerkopf von einem äußeren Einfluss abgelenkt oder aufgehalten wird (zum Beispiel dem Ast eines Baums), gleich ob der Ball getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, gleich ob der Ball mit dem Schaft getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, während der Schlägerkopf herabfällt und den Ball trifft.

In den folgenden Fällen zählen die Handlungen des Spielers nicht als ein Schlag:

  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler hält den Abschwung kurz vor dem Ball an, aber der Schlägerkopf fällt herab, trifft den Ball und bewegt ihn.
  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler vervollständigt den Abschwung mit dem Schaft, trifft aber den Ball nicht.
  • Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Bewegt der Spieler den Ball, indem er gegen einen tiefer gelegenen Teil des Astes anstelle des Balls schlägt, gilt Regel 9.4 (Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt).
Schlag und Distanz

Das Verfahren und die Strafe, wenn ein Spieler nach den Regeln 17, 18 oder 19 Erleichterung in Anspruch nimmt, indem er einen Ball von der Stelle des vorherigen Schlags spielt (siehe Regel 14.6).

Der Begriff Schlag und Distanzverlust bedeutet, dass der Spieler sowohl

  • einen Strafschlag erhält und
  • jeden Distanzvorteil zum Loch gegenüber der Stelle des vorherigen Schlags verliert.
Platz

Der gesamte Bereich des Spiels innerhalb jeder durch die Spielleitung bestimmten Platzgrenzen:

  • Alle Bereiche innerhalb der Platzgrenzen sind Teil des Platzes.
  • Alle Bereiche außerhalb der Platzgrenzen sind Aus und nicht Teil des Platzes.
  • Die Platzgrenze erstreckt sich vom Boden aus sowohl nach oben wie nach unten.

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

Schlag und Distanz

Das Verfahren und die Strafe, wenn ein Spieler nach den Regeln 17, 18 oder 19 Erleichterung in Anspruch nimmt, indem er einen Ball von der Stelle des vorherigen Schlags spielt (siehe Regel 14.6).

Der Begriff Schlag und Distanzverlust bedeutet, dass der Spieler sowohl

  • einen Strafschlag erhält und
  • jeden Distanzvorteil zum Loch gegenüber der Stelle des vorherigen Schlags verliert.
Im Spiel

Status eines Balls, wenn dieser auf dem Platz liegt und zum Spielen eines Lochs verwendet wird.

  • Ein Ball ist zum ersten Mal an einem Loch im Spiel, sobald
    • der Spieler von innerhalb des Abschlags einen Schlag danach ausführt oder
    • im Lochspiel, sobald ein Spieler einen Schlag von außerhalb des Abschlags gemacht hat und der Gegner diesen Schlag nicht nach Regel 6.1b für ungültig erklärt.
  • Der Ball bleibt im Spiel, bis er eingelocht ist, ausgenommen er ist nicht mehr im Spiel (und somit ein falscher Ball),
    • wenn er vom Platz aufgenommen wird,
    • wenn er verloren ist (auch wenn er auf dem Platz zur Ruhe kommt)oder im Aus zur Ruhe kommt oder
    • wenn ein anderer Ball für ihn eingesetzt wurde, auch wenn dies nicht durch eine Regel erlaubt war.

Ein Ball, der nicht im Spiel ist, ist ein falscher Ball.

Der Spieler kann nicht mehr als einen Ball zur gleichen Zeit im Spiel haben (siehe Regel 6.3d für eingeschränkte Fälle, in denen ein Spieler zur gleichen Zeit auf einem Loch mehr als einen Ball im Spiel haben kann).

Beziehen sich die Regeln auf einen ruhenden Ball oder einen sich bewegenden Ball, ist damit ein Ball im Spiel gemeint.

Wurde ein Ballmarker hingelegt, um die Stelle eines Balls im Spiel zu markieren,

  • ist der nicht aufgenommene Ball noch im Spiel.
  • Ist ein Ball, der markiert, aufgenommen und zurückgelegt wurde, im Spiel, auch wenn der Ballmarker nicht entfernt wurde.
Im Spiel

Status eines Balls, wenn dieser auf dem Platz liegt und zum Spielen eines Lochs verwendet wird.

  • Ein Ball ist zum ersten Mal an einem Loch im Spiel, sobald
    • der Spieler von innerhalb des Abschlags einen Schlag danach ausführt oder
    • im Lochspiel, sobald ein Spieler einen Schlag von außerhalb des Abschlags gemacht hat und der Gegner diesen Schlag nicht nach Regel 6.1b für ungültig erklärt.
  • Der Ball bleibt im Spiel, bis er eingelocht ist, ausgenommen er ist nicht mehr im Spiel (und somit ein falscher Ball),
    • wenn er vom Platz aufgenommen wird,
    • wenn er verloren ist (auch wenn er auf dem Platz zur Ruhe kommt)oder im Aus zur Ruhe kommt oder
    • wenn ein anderer Ball für ihn eingesetzt wurde, auch wenn dies nicht durch eine Regel erlaubt war.

Ein Ball, der nicht im Spiel ist, ist ein falscher Ball.

Der Spieler kann nicht mehr als einen Ball zur gleichen Zeit im Spiel haben (siehe Regel 6.3d für eingeschränkte Fälle, in denen ein Spieler zur gleichen Zeit auf einem Loch mehr als einen Ball im Spiel haben kann).

Beziehen sich die Regeln auf einen ruhenden Ball oder einen sich bewegenden Ball, ist damit ein Ball im Spiel gemeint.

Wurde ein Ballmarker hingelegt, um die Stelle eines Balls im Spiel zu markieren,

  • ist der nicht aufgenommene Ball noch im Spiel.
  • Ist ein Ball, der markiert, aufgenommen und zurückgelegt wurde, im Spiel, auch wenn der Ballmarker nicht entfernt wurde.
Platz

Der gesamte Bereich des Spiels innerhalb jeder durch die Spielleitung bestimmten Platzgrenzen:

  • Alle Bereiche innerhalb der Platzgrenzen sind Teil des Platzes.
  • Alle Bereiche außerhalb der Platzgrenzen sind Aus und nicht Teil des Platzes.
  • Die Platzgrenze erstreckt sich vom Boden aus sowohl nach oben wie nach unten.

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

Straf-

Die Vorwärtsbewegung des Schlägers um den Ball zu schlagen.

Aber ein Schlag wurde nicht ausgeführt, wenn der Spieler

  • während des Abschwungs entscheidet, den Ball nicht zu schlagen und dies durch absichtliches Anhalten des Schlägerkopfes vermeidet, bevor dieser den Ball erreicht oder, wenn er nicht in der Lage ist, anzuhalten, durch absichtliches Verfehlen des Balls.
  • versehentlich während eines Übungsschwungs oder in der Vorbereitung zum Schlag den Ball trifft.

Der Ausdruck „einen Ball spielen“ in den Regeln bedeutet dasselbe wie „einen Schlag ausführen“.

Das Ergebnis des Spielers für ein Loch oder eine Runde wird als eine Anzahl von „Schlägen“ oder „ausgeführten Schlägen“ beschrieben, das bedeutet sowohl alle Schläge als auch Strafschläge (siehe Regel 3.1c).

 

Schlag/1 - Feststellen, ob ein Schlag gemacht wurde

Beginnt ein Spieler den Abschwung mit einem Schläger in der Absicht, den Ball zu schlagen, zählt seine Handlung als Schlag, wenn

  • der Schlägerkopf von einem äußeren Einfluss abgelenkt oder aufgehalten wird (zum Beispiel dem Ast eines Baums), gleich ob der Ball getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, gleich ob der Ball mit dem Schaft getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, während der Schlägerkopf herabfällt und den Ball trifft.

In den folgenden Fällen zählen die Handlungen des Spielers nicht als ein Schlag:

  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler hält den Abschwung kurz vor dem Ball an, aber der Schlägerkopf fällt herab, trifft den Ball und bewegt ihn.
  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler vervollständigt den Abschwung mit dem Schaft, trifft aber den Ball nicht.
  • Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Bewegt der Spieler den Ball, indem er gegen einen tiefer gelegenen Teil des Astes anstelle des Balls schlägt, gilt Regel 9.4 (Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt).
Provisorischer Ball

Ein anderer Ball, der gespielt wird, wenn der soeben vom Spieler gespielte Ball

  • im Aus sein kann oder
  • außerhalb einer Penalty Area verloren sein kann.

Ein provisorischer Ball ist nicht des Spielers Ball im Spiel, es sei denn, er wird nach Regel 18.3c zum Ball im Spiel.

Zählspiel

Eine Spielform, bei der ein Spieler oder eine Partei gegen alle anderen Spieler oder Parteien in einem Turnier konkurriert.

In der Standardform des Zählspiels (siehe Regel 3.3)

  • ist das Ergebnis eines Spielers oder einer Partei für eine Runde die Gesamtzahl der Schläge (gespielte Schläge einschließlich Strafschläge) um auf jedem Loch einzulochen und
  • der Gewinner ist der Spieler oder die Partei, die alle Runden mit den wenigsten Gesamtschlägen beendet.

Andere Formen des Zählspiels mit unterschiedlichen Zählweisen sind Stableford, Maximum Score und Par / Bogey (siehe Regel 21).

Alle Formen des Zählspiels können entweder als Einzel-Turnier (jeder Spieler spielt für sich) oder in Turnieren mit Parteien aus Partnern (Vierer oder Vierball) gespielt werden.

Verloren

Ein Ball gilt als verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird, nachdem der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) die Suche nach ihm begonnen haben.

Beginnt die Suche und wird dann vorübergehend unterbrochen (zum Beispiel, weil der Spieler wegen einer Spielunterbrechung die Suche einstellt oder weil er zur Seite geht, während ein anderer Spieler spielt oder weil er versehentlich einen falscher Ball identifiziert hat),

  • zählt die zwischen der Unterbrechung und der Wiederaufnahme der Suche verstrichene Zeit nicht und
  • zählt die Zeit vor der Unterbrechung und nach Wiederaufnahme der Suche zur insgesamt erlaubten Suchzeit von drei Minuten.

 

Verloren/1 - Ball kann nicht als „verloren“ erklärt werden

Ein Spieler darf seinen Ball nicht durch Erklärung als „verloren“ bezeichnen. Ein Ball ist nur verloren, wenn er innerhalb von drei Minuten nicht gefunden wurde, nachdem der Spieler, sein Caddie oder Partner die Suche nach ihm begonnen hat.

Beispiel: Ein Spieler sucht zwei Minuten nach seinem Ball, erklärt in für „verloren“ und geht zurück, um einen anderen Ball zu spielen. Bevor der Spieler einen anderen Ball ins Spiel bringt, wird der ursprüngliche Ball innerhalb der Suchzeit von drei Minuten gefunden. Da der Spieler seinen Ball nicht als „verloren“ erklären kann, bleibt der ursprüngliche Ball im Spiel.

Verloren/2 - Spieler darf den Beginn der Suche nicht verzögern, um sich einen Vorteil zu verschaffen

Die Suchzeit von drei Minuten für einen Ball beginnt, wenn der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) mit der Suche nach ihm beginnen. Spieler darf den Beginn der Suche nicht mit der Absicht verzögern, einen Vorteil zu erlangen, indem er anderen Personen erlaubt, in seinem Auftrag zu suchen.

Beispiel: Geht ein Spieler zu seinem Ball und Zuschauer suchen bereits nach dem Ball, darf der Spieler nicht absichtlich das Erreichen des Suchbereichs verzögern, um den Beginn der Suchzeit von drei Minuten hinauszuzögern. Unter solchen Umständen beginnt die Suchzeit, wenn der Spieler in der Lage gewesen wäre zu suchen, wenn er das Erreichen des Suchbereichs nicht absichtlich verzögert hätte.

Verloren/3 - Suchzeit läuft weiter, wenn der Spieler zurückgeht, um einen provisorischen Ball zu spielen

Hat ein Spieler die Suche nach seinem Ball begonnen und geht er zur Stelle des vorherigen Schlags zurück, um einen provisorischen Ball zu spielen, läuft die Suchzeit von drei Minuten weiter, unabhängig davon, ob irgendjemand die Suche nach dem Ball des Spielers fortsetzt.

Verloren/4 - Suchzeit bei der Suche nach zwei Bällen

Hat ein Spieler zwei Bälle gespielt (zum Beispiel den Ball im Spiel und einen provisorischen Ball) und sucht er nach beiden, hängt es davon ab, wie nahe die Bälle zusammen liegen, ob dem Spieler zwei getrennte Suchzeiten von drei Minuten zustehen.

Liegen die Bälle im selben Bereich, so das zur gleichen Zeit nach ihnen gesucht werden kann, hat der Spieler nur drei Minuten für die Suche nach beiden Bällen zur Verfügung. Liegen die Bälle jedoch in unterschiedlichen Bereichen (zum Beispiel auf gegenüberliegenden Seiten des Fairways), darf der Spieler drei Minuten nach jedem Ball suchen.

Caddie

Jemand, der einen Spieler während der Runde wie folgt unterstützt:

  • Tragen, Befördern oder Handhaben von Schlägern: Eine Person, die während des Spiels die Schläger eines Spielers trägt, befördert (zum Beispiel mit einem Cart oder Trolley) oder handhabt, ist der Caddie des Spielers, auch wenn er nicht vom Spieler als Caddie benannt wird, außer er tut dies nur, um Schläger, Tasche oder Trolley des Spielers aus dem Weg zu räumen oder um aus Höflichkeit zu helfen (zum Beispiel einen vom Spieler liegen gelassenen Schläger zu holen).
  • Beratung erteilen: Der Caddie eines Spielers ist die einzige Person (mit Ausnahme des Partners oder dessen Caddie), den ein Spieler um Rat fragen darf.

Ein Caddie darf den Spieler auch anderweitig in Übereinstimmung mit den Regeln unterstützen (siehe Regel 10.3b).

Verloren

Ein Ball gilt als verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird, nachdem der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) die Suche nach ihm begonnen haben.

Beginnt die Suche und wird dann vorübergehend unterbrochen (zum Beispiel, weil der Spieler wegen einer Spielunterbrechung die Suche einstellt oder weil er zur Seite geht, während ein anderer Spieler spielt oder weil er versehentlich einen falscher Ball identifiziert hat),

  • zählt die zwischen der Unterbrechung und der Wiederaufnahme der Suche verstrichene Zeit nicht und
  • zählt die Zeit vor der Unterbrechung und nach Wiederaufnahme der Suche zur insgesamt erlaubten Suchzeit von drei Minuten.

 

Verloren/1 - Ball kann nicht als „verloren“ erklärt werden

Ein Spieler darf seinen Ball nicht durch Erklärung als „verloren“ bezeichnen. Ein Ball ist nur verloren, wenn er innerhalb von drei Minuten nicht gefunden wurde, nachdem der Spieler, sein Caddie oder Partner die Suche nach ihm begonnen hat.

Beispiel: Ein Spieler sucht zwei Minuten nach seinem Ball, erklärt in für „verloren“ und geht zurück, um einen anderen Ball zu spielen. Bevor der Spieler einen anderen Ball ins Spiel bringt, wird der ursprüngliche Ball innerhalb der Suchzeit von drei Minuten gefunden. Da der Spieler seinen Ball nicht als „verloren“ erklären kann, bleibt der ursprüngliche Ball im Spiel.

Verloren/2 - Spieler darf den Beginn der Suche nicht verzögern, um sich einen Vorteil zu verschaffen

Die Suchzeit von drei Minuten für einen Ball beginnt, wenn der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) mit der Suche nach ihm beginnen. Spieler darf den Beginn der Suche nicht mit der Absicht verzögern, einen Vorteil zu erlangen, indem er anderen Personen erlaubt, in seinem Auftrag zu suchen.

Beispiel: Geht ein Spieler zu seinem Ball und Zuschauer suchen bereits nach dem Ball, darf der Spieler nicht absichtlich das Erreichen des Suchbereichs verzögern, um den Beginn der Suchzeit von drei Minuten hinauszuzögern. Unter solchen Umständen beginnt die Suchzeit, wenn der Spieler in der Lage gewesen wäre zu suchen, wenn er das Erreichen des Suchbereichs nicht absichtlich verzögert hätte.

Verloren/3 - Suchzeit läuft weiter, wenn der Spieler zurückgeht, um einen provisorischen Ball zu spielen

Hat ein Spieler die Suche nach seinem Ball begonnen und geht er zur Stelle des vorherigen Schlags zurück, um einen provisorischen Ball zu spielen, läuft die Suchzeit von drei Minuten weiter, unabhängig davon, ob irgendjemand die Suche nach dem Ball des Spielers fortsetzt.

Verloren/4 - Suchzeit bei der Suche nach zwei Bällen

Hat ein Spieler zwei Bälle gespielt (zum Beispiel den Ball im Spiel und einen provisorischen Ball) und sucht er nach beiden, hängt es davon ab, wie nahe die Bälle zusammen liegen, ob dem Spieler zwei getrennte Suchzeiten von drei Minuten zustehen.

Liegen die Bälle im selben Bereich, so das zur gleichen Zeit nach ihnen gesucht werden kann, hat der Spieler nur drei Minuten für die Suche nach beiden Bällen zur Verfügung. Liegen die Bälle jedoch in unterschiedlichen Bereichen (zum Beispiel auf gegenüberliegenden Seiten des Fairways), darf der Spieler drei Minuten nach jedem Ball suchen.

Aus

Ist der Bereich außerhalb der durch die Spielleitung definierten Platzgrenzen. Alle Bereiche innerhalb dieser Grenzen sind kein Aus.

Die Ausgrenze des Platzes erstreckt sich vom Boden sowohl nach oben als auch nach unten:

  • Das bedeutet, dass jeglicher Boden und alles andere (zum Beispiel jeglicher natürlicher oder künstlicher Gegenstand) innerhalb der Ausgrenzen nicht „Aus“ ist, gleich ob er sich auf, über oder unter der Erdoberfläche befindet.
  • Ist ein Gegenstand sowohl innerhalb als auch außerhalb der Ausgrenze (wie Stufen, die an einem Auszaun angebracht sind oder ein außerhalb verwurzelter Baum, mit Ästen, die auf den Platz ragen oder umgekehrt), ist nur der Teil des Gegenstands außerhalb der Grenze im „Aus“.

Die Ausgrenze sollte durch Gegenstände oder Linien definiert sein:

  • Ausmarkierungen: Wird Aus durch Pfähle oder einen Zaun bestimmt, ist die Ausgrenze durch die auf Bodenebene verlaufende Linie entlang der platzseitigen Punkte der Pfähle oder Zaunpfähle definiert (ohne schräg laufende Stützpfosten), und die Pfähle oder Zaunpfähle befinden sich im Aus. Wird Aus durch andere Gegenstände, zum Beispiel eine Mauer, bestimmt oder möchte die Spielleitung einen Auszaun anders behandeln, sollte die Spielleitung die Ausgrenze festlegen.
  • Linien: Wird Aus durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet, ist die Platzseite der Linie die Ausgrenze und die Linie selbst liegt im Aus. Wird eine Linie auf dem Boden zur Kennzeichnung der Ausgrenze verwendet,können Pfähle benutzt werden, um die Grenze anzuzeigen, aber sie haben keine andere Bedeutung.

Auspfähle oder Auslinien sollten weiß sein.

Platz

Der gesamte Bereich des Spiels innerhalb jeder durch die Spielleitung bestimmten Platzgrenzen:

  • Alle Bereiche innerhalb der Platzgrenzen sind Teil des Platzes.
  • Alle Bereiche außerhalb der Platzgrenzen sind Aus und nicht Teil des Platzes.
  • Die Platzgrenze erstreckt sich vom Boden aus sowohl nach oben wie nach unten.

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

Platz

Der gesamte Bereich des Spiels innerhalb jeder durch die Spielleitung bestimmten Platzgrenzen:

  • Alle Bereiche innerhalb der Platzgrenzen sind Teil des Platzes.
  • Alle Bereiche außerhalb der Platzgrenzen sind Aus und nicht Teil des Platzes.
  • Die Platzgrenze erstreckt sich vom Boden aus sowohl nach oben wie nach unten.

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

Aus

Ist der Bereich außerhalb der durch die Spielleitung definierten Platzgrenzen. Alle Bereiche innerhalb dieser Grenzen sind kein Aus.

Die Ausgrenze des Platzes erstreckt sich vom Boden sowohl nach oben als auch nach unten:

  • Das bedeutet, dass jeglicher Boden und alles andere (zum Beispiel jeglicher natürlicher oder künstlicher Gegenstand) innerhalb der Ausgrenzen nicht „Aus“ ist, gleich ob er sich auf, über oder unter der Erdoberfläche befindet.
  • Ist ein Gegenstand sowohl innerhalb als auch außerhalb der Ausgrenze (wie Stufen, die an einem Auszaun angebracht sind oder ein außerhalb verwurzelter Baum, mit Ästen, die auf den Platz ragen oder umgekehrt), ist nur der Teil des Gegenstands außerhalb der Grenze im „Aus“.

Die Ausgrenze sollte durch Gegenstände oder Linien definiert sein:

  • Ausmarkierungen: Wird Aus durch Pfähle oder einen Zaun bestimmt, ist die Ausgrenze durch die auf Bodenebene verlaufende Linie entlang der platzseitigen Punkte der Pfähle oder Zaunpfähle definiert (ohne schräg laufende Stützpfosten), und die Pfähle oder Zaunpfähle befinden sich im Aus. Wird Aus durch andere Gegenstände, zum Beispiel eine Mauer, bestimmt oder möchte die Spielleitung einen Auszaun anders behandeln, sollte die Spielleitung die Ausgrenze festlegen.
  • Linien: Wird Aus durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet, ist die Platzseite der Linie die Ausgrenze und die Linie selbst liegt im Aus. Wird eine Linie auf dem Boden zur Kennzeichnung der Ausgrenze verwendet,können Pfähle benutzt werden, um die Grenze anzuzeigen, aber sie haben keine andere Bedeutung.

Auspfähle oder Auslinien sollten weiß sein.

Platz

Der gesamte Bereich des Spiels innerhalb jeder durch die Spielleitung bestimmten Platzgrenzen:

  • Alle Bereiche innerhalb der Platzgrenzen sind Teil des Platzes.
  • Alle Bereiche außerhalb der Platzgrenzen sind Aus und nicht Teil des Platzes.
  • Die Platzgrenze erstreckt sich vom Boden aus sowohl nach oben wie nach unten.

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

Verloren

Ein Ball gilt als verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird, nachdem der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) die Suche nach ihm begonnen haben.

Beginnt die Suche und wird dann vorübergehend unterbrochen (zum Beispiel, weil der Spieler wegen einer Spielunterbrechung die Suche einstellt oder weil er zur Seite geht, während ein anderer Spieler spielt oder weil er versehentlich einen falscher Ball identifiziert hat),

  • zählt die zwischen der Unterbrechung und der Wiederaufnahme der Suche verstrichene Zeit nicht und
  • zählt die Zeit vor der Unterbrechung und nach Wiederaufnahme der Suche zur insgesamt erlaubten Suchzeit von drei Minuten.

 

Verloren/1 - Ball kann nicht als „verloren“ erklärt werden

Ein Spieler darf seinen Ball nicht durch Erklärung als „verloren“ bezeichnen. Ein Ball ist nur verloren, wenn er innerhalb von drei Minuten nicht gefunden wurde, nachdem der Spieler, sein Caddie oder Partner die Suche nach ihm begonnen hat.

Beispiel: Ein Spieler sucht zwei Minuten nach seinem Ball, erklärt in für „verloren“ und geht zurück, um einen anderen Ball zu spielen. Bevor der Spieler einen anderen Ball ins Spiel bringt, wird der ursprüngliche Ball innerhalb der Suchzeit von drei Minuten gefunden. Da der Spieler seinen Ball nicht als „verloren“ erklären kann, bleibt der ursprüngliche Ball im Spiel.

Verloren/2 - Spieler darf den Beginn der Suche nicht verzögern, um sich einen Vorteil zu verschaffen

Die Suchzeit von drei Minuten für einen Ball beginnt, wenn der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) mit der Suche nach ihm beginnen. Spieler darf den Beginn der Suche nicht mit der Absicht verzögern, einen Vorteil zu erlangen, indem er anderen Personen erlaubt, in seinem Auftrag zu suchen.

Beispiel: Geht ein Spieler zu seinem Ball und Zuschauer suchen bereits nach dem Ball, darf der Spieler nicht absichtlich das Erreichen des Suchbereichs verzögern, um den Beginn der Suchzeit von drei Minuten hinauszuzögern. Unter solchen Umständen beginnt die Suchzeit, wenn der Spieler in der Lage gewesen wäre zu suchen, wenn er das Erreichen des Suchbereichs nicht absichtlich verzögert hätte.

Verloren/3 - Suchzeit läuft weiter, wenn der Spieler zurückgeht, um einen provisorischen Ball zu spielen

Hat ein Spieler die Suche nach seinem Ball begonnen und geht er zur Stelle des vorherigen Schlags zurück, um einen provisorischen Ball zu spielen, läuft die Suchzeit von drei Minuten weiter, unabhängig davon, ob irgendjemand die Suche nach dem Ball des Spielers fortsetzt.

Verloren/4 - Suchzeit bei der Suche nach zwei Bällen

Hat ein Spieler zwei Bälle gespielt (zum Beispiel den Ball im Spiel und einen provisorischen Ball) und sucht er nach beiden, hängt es davon ab, wie nahe die Bälle zusammen liegen, ob dem Spieler zwei getrennte Suchzeiten von drei Minuten zustehen.

Liegen die Bälle im selben Bereich, so das zur gleichen Zeit nach ihnen gesucht werden kann, hat der Spieler nur drei Minuten für die Suche nach beiden Bällen zur Verfügung. Liegen die Bälle jedoch in unterschiedlichen Bereichen (zum Beispiel auf gegenüberliegenden Seiten des Fairways), darf der Spieler drei Minuten nach jedem Ball suchen.

Aus

Ist der Bereich außerhalb der durch die Spielleitung definierten Platzgrenzen. Alle Bereiche innerhalb dieser Grenzen sind kein Aus.

Die Ausgrenze des Platzes erstreckt sich vom Boden sowohl nach oben als auch nach unten:

  • Das bedeutet, dass jeglicher Boden und alles andere (zum Beispiel jeglicher natürlicher oder künstlicher Gegenstand) innerhalb der Ausgrenzen nicht „Aus“ ist, gleich ob er sich auf, über oder unter der Erdoberfläche befindet.
  • Ist ein Gegenstand sowohl innerhalb als auch außerhalb der Ausgrenze (wie Stufen, die an einem Auszaun angebracht sind oder ein außerhalb verwurzelter Baum, mit Ästen, die auf den Platz ragen oder umgekehrt), ist nur der Teil des Gegenstands außerhalb der Grenze im „Aus“.

Die Ausgrenze sollte durch Gegenstände oder Linien definiert sein:

  • Ausmarkierungen: Wird Aus durch Pfähle oder einen Zaun bestimmt, ist die Ausgrenze durch die auf Bodenebene verlaufende Linie entlang der platzseitigen Punkte der Pfähle oder Zaunpfähle definiert (ohne schräg laufende Stützpfosten), und die Pfähle oder Zaunpfähle befinden sich im Aus. Wird Aus durch andere Gegenstände, zum Beispiel eine Mauer, bestimmt oder möchte die Spielleitung einen Auszaun anders behandeln, sollte die Spielleitung die Ausgrenze festlegen.
  • Linien: Wird Aus durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet, ist die Platzseite der Linie die Ausgrenze und die Linie selbst liegt im Aus. Wird eine Linie auf dem Boden zur Kennzeichnung der Ausgrenze verwendet,können Pfähle benutzt werden, um die Grenze anzuzeigen, aber sie haben keine andere Bedeutung.

Auspfähle oder Auslinien sollten weiß sein.

Schlag und Distanz

Das Verfahren und die Strafe, wenn ein Spieler nach den Regeln 17, 18 oder 19 Erleichterung in Anspruch nimmt, indem er einen Ball von der Stelle des vorherigen Schlags spielt (siehe Regel 14.6).

Der Begriff Schlag und Distanzverlust bedeutet, dass der Spieler sowohl

  • einen Strafschlag erhält und
  • jeden Distanzvorteil zum Loch gegenüber der Stelle des vorherigen Schlags verliert.
Straf-

Die Vorwärtsbewegung des Schlägers um den Ball zu schlagen.

Aber ein Schlag wurde nicht ausgeführt, wenn der Spieler

  • während des Abschwungs entscheidet, den Ball nicht zu schlagen und dies durch absichtliches Anhalten des Schlägerkopfes vermeidet, bevor dieser den Ball erreicht oder, wenn er nicht in der Lage ist, anzuhalten, durch absichtliches Verfehlen des Balls.
  • versehentlich während eines Übungsschwungs oder in der Vorbereitung zum Schlag den Ball trifft.

Der Ausdruck „einen Ball spielen“ in den Regeln bedeutet dasselbe wie „einen Schlag ausführen“.

Das Ergebnis des Spielers für ein Loch oder eine Runde wird als eine Anzahl von „Schlägen“ oder „ausgeführten Schlägen“ beschrieben, das bedeutet sowohl alle Schläge als auch Strafschläge (siehe Regel 3.1c).

 

Schlag/1 - Feststellen, ob ein Schlag gemacht wurde

Beginnt ein Spieler den Abschwung mit einem Schläger in der Absicht, den Ball zu schlagen, zählt seine Handlung als Schlag, wenn

  • der Schlägerkopf von einem äußeren Einfluss abgelenkt oder aufgehalten wird (zum Beispiel dem Ast eines Baums), gleich ob der Ball getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, gleich ob der Ball mit dem Schaft getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, während der Schlägerkopf herabfällt und den Ball trifft.

In den folgenden Fällen zählen die Handlungen des Spielers nicht als ein Schlag:

  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler hält den Abschwung kurz vor dem Ball an, aber der Schlägerkopf fällt herab, trifft den Ball und bewegt ihn.
  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler vervollständigt den Abschwung mit dem Schaft, trifft aber den Ball nicht.
  • Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Bewegt der Spieler den Ball, indem er gegen einen tiefer gelegenen Teil des Astes anstelle des Balls schlägt, gilt Regel 9.4 (Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt).
Schlag und Distanz

Das Verfahren und die Strafe, wenn ein Spieler nach den Regeln 17, 18 oder 19 Erleichterung in Anspruch nimmt, indem er einen Ball von der Stelle des vorherigen Schlags spielt (siehe Regel 14.6).

Der Begriff Schlag und Distanzverlust bedeutet, dass der Spieler sowohl

  • einen Strafschlag erhält und
  • jeden Distanzvorteil zum Loch gegenüber der Stelle des vorherigen Schlags verliert.
Neu eingesetzter Ball

Ersetzt eines Spielers Ball im Spiel, den er gerade benutzt, um ein Loch zu spielen durch einen anderen Ball, der zum Ball im Spiel werden soll.

Der Spieler hat einen anderen Ball neu eingesetzt, wenn er diesen Ball anstelle seines ursprünglichen Balls auf eine Weise ins Spiel bringt (siehe Regel 14.4), gleich ob der ursprüngliche Ball

  • im Spiel war oder
  • nicht mehr im Spiel war, da er vom Platz aufgenommen wurde oder verloren oder im Aus war.

Ein neu eingesetzter Ball ist des Spielers Ball im Spiel, auch wenn

  • er auf falsche Weise oder an einem falschen Ort zurückgelegt, gedroppt oder hingelegt wurde oder
  • der Spieler den ursprünglichen Ball nach den Regeln hätte zurücklegen müssen, anstatt einen anderen Ball neu einzusetzen.
Bekannt oder so gut wie sicher

Der Maßstab für die Entscheidung, was mit dem Ball eines Spielers passierte - zum Beispiel ob der Ball in einer Penalty Area zur Ruhe kam, sich bewegte oder wodurch die Bewegung verursacht wurde.

Bekannt oder so gut wie sicher bedeutet, dass es mehr als nur möglich oder wahrscheinlich ist. Es bedeutet entweder:

  • Es gibt einen schlüssigen Beweis, dass der fragliche Vorgang mit dem Ball des Spielers geschehen ist, zum Beispiel wenn der Spieler oder andere Zeugen dies gesehen haben.
  • Trotz eines sehr kleinen Zweifels deuten alle angemessen verfügbaren Informationen darauf hin, dass der fragliche Vorgang mit mindestens 95 Prozent Wahrscheinlichkeit stattgefunden hat.

„Alle angemessen verfügbaren Informationen“ schließt alle Informationen ein, die der Spieler kennt und alle anderen Informationen, die er mit angemessenem Aufwand und ohne unangemessene Verzögerung bekommen kann.

 

Bekannt oder so gut wie sicher/1 - Anwendung des Prinzips „Bekannt oder so gut wie sicher“, wenn der Ball sich bewegt

Ist nicht „bekannt“, was die Bewegung des Balls verursachte, müssen alle angemessen verfügbaren Informationen berücksichtigt werden und die Beweise müssen bewertet werden, um zu bestimmen, ob es „so gut wie sicher“ ist, dass der Spieler, Gegner oder ein äußerer Einfluss die Bewegung des Balls verursachte.

Abhängig von den Umständen kann „angemessen verfügbare Information“ einschließen, ist aber nicht beschränkt auf:

  • Die Auswirkung aller in der Nähe des Balls vorgenommenen Handlungen (zum Beispiel das Bewegen von losen hinderlichen Naturstoffen, Übungsschwünge, Schläger aufsetzen und Einnahme des Stands),
  • die zwischen diesen Handlungen und der Bewegung des Balls verstrichene Zeit,
  • die Lage des Balls, bevor er sich bewegte (zum Beispiel auf dem Fairway, oben auf längerem Gras, auf einer Bodenunebenheit oder auf dem Grün),
  • der Zustand des Bodens in der Nähe des Balls (zum Beispiel das Ausmaß des Gefälles oder das Vorhandensein von Bodenunebenheiten, usw.), und
  • Windgeschwindigkeit und -richtung, Regen und andere Wetterbedingungen.

Bekannt oder so gut wie sicher/2 - „So gut wie sicher“ ist unerheblich, wenn es erst nach Ablauf der Suchzeit von 3 Minuten bekannt wird

Die Feststellung, ob etwas bekannt oder so gut wie sicher ist, basiert auf den dem Spieler zum Ablauf der Suchzeit von drei Minuten bekannten Tatsachen.

Beispiele, wann spätere Feststellungen eines Spielers keine Rolle spielen, schließen ein:

  • Der Abschlag eines Spielers kommt in einem Bereich mit hohem Rough und einem großen Tierloch zur Ruhe. Nach einer Suche von drei Minuten wird festgestellt, dass es nicht bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der Ball in dem Tierloch liegt. Während der Spieler zum Abschlag zurückgeht, wird der Ball in dem Tierloch gefunden.
  • Obwohl der Spieler noch keinen anderen Ball ins Spiel gebracht hat, muss er Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust für einen verlorenen Ball in Anspruch nehmen (Regel 18.2b - Verfahren, wenn der Ball verloren oder im Aus ist), da es zum Ende der Suchzeit nicht bekannt oder so gut wie sicher war, dass der Ball in dem Tierloch lag.
  • Ein Spieler kann seinen Ball nicht finden und nimmt an, dass dieser von einem Zuschauer (äußerer Einfluss) aufgenommen wurde. Es liegen jedoch nicht genügend Beweise vor, um dessen sicher zu sein. Nach Ablauf der Suchzeit von drei Minuten stellt sich heraus, dass ein Zuschauer den Ball des Spielers hat.

Der Spieler muss Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust für einen verlorenen Ball in Anspruch nehmen (Regel 18.2b), da das Bewegen durch den äußeren Einfluss erst nach Ende der Suchzeit bekannt wurde.

Bekannt oder so gut wie sicher/3 - Spieler weiß nicht, dass sein Ball von einem anderen Spieler gespielt wurde

Es muss bekannt oder so gut wie sicher sein, dass der Ball eines Spielers von einem anderen Spieler als falscher Ball gespielt wurde, um diesen als bewegt zu behandeln.

Beispiel: Im Zählspiel schlagen Spieler A und Spieler B ihre Abschläge ungefähr in den gleichen Bereich. Spieler A findet einen Ball und spielt ihn. Spieler B geht vor, um nach seinem Ball zu suchen und kann ihn nicht finden. Nach drei Minuten geht Spieler B zum Abschlag zurück, um einen anderen Ball zu spielen. Auf dem Weg dorthin findet Spieler B den Ball von Spieler A und stellt fest, dass Spieler A irrtümlich seinen Ball gespielt hat.

Spieler A zieht sich die Grundstrafe für das Spielen eines falschen Balls zu und muss dann seinen eigenen Ball spielen (Regel 6.3c). Der Ball von Spieler A war nicht verloren, obwohl beide Spieler für mehr als 3 Minuten gesucht haben, da Spieler A nicht nach seinem Ball gesucht hatte; die Suche galt dem Ball von Spieler B. Für den Ball von Spieler B gilt, dass der ursprüngliche Ball von Spieler B verloren war und er einen anderen Ball mit der Strafe von Schlag und Distanzverlust ins Spiel bringen muss (Regel 18.2b) da es nach Ende der Suchzeit von drei Minuten nicht bekannt oder so gut wie sicher war, dass der Ball von einem anderen Spieler gespielt wurde.

Platz

Der gesamte Bereich des Spiels innerhalb jeder durch die Spielleitung bestimmten Platzgrenzen:

  • Alle Bereiche innerhalb der Platzgrenzen sind Teil des Platzes.
  • Alle Bereiche außerhalb der Platzgrenzen sind Aus und nicht Teil des Platzes.
  • Die Platzgrenze erstreckt sich vom Boden aus sowohl nach oben wie nach unten.

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

Äußerer Einfluss

Alle Personen oder Dinge, die beeinflussen können, was mit einem Ball, der Ausrüstung eines Spielers oder mit dem Platz geschieht:

  • Jede Person (einschließlich eines anderes Spielers), ausgenommen der Spieler, sein Caddie oder des Spielers Partner oder Gegner oder einer ihrer Caddies,
  • jedes Tier und
  • jeder natürliche oder künstliche Gegenstand oder Sonstiges (einschließlich eines anderen Balls in Bewegung ), ausgenommen Naturkräfte.

 

Äußerer Einfluss/1 - Status von Luft und Wasser, wenn diese künstlich bewegt werden

Obwohl Wind und Wasser Naturkräfte und keine äußeren Einflüsse sind, sind künstlich bewegte Luft und Wasser äußere Einflüsse.

Beispiele schließen ein:

  • Wurde ein auf dem Grün liegender Ball nicht aufgenommen und zurückgelegt und wird er durch Luft von einem Gebläse in der Nähe des Grüns bewegt, muss der Ball zurückgelegt werden (Regel 9.6 und Regel 14.2).
  • Wurde ein Ball in Ruhe durch Wasser aus einem Beregnungsanlage bewegt, muss der Ball zurückgelegt werden (Regel 9.6 und Regel 14.2).
Bewegt

Ein Ball gilt als bewegt, wenn ein ruhender Ball seine ursprüngliche Lage verlässt und an einer anderen Stelle zur Ruhe kommt und dies mit bloßem Auge sichtbar ist (unabhängig davon, ob dies jemand sieht).

Dies trifft zu, gleich ob der Ball sich nach oben, unten oder seitlich aus seiner ursprünglichen Lage bewegt.

Schwingt ein ruhender Ball hin und her (auch als „oszillieren“ bezeichnet) und bleibt er in seiner ursprüngliche Lage liegen oder kehrt dorthin zurück, hat er sich nicht bewegt.

 

Bewegt/1 - Wann ein Ball sich bewegt hat, der auf einem Gegenstand ruht

Um zu entscheiden, ob ein Ball zurückgelegt werden muss oder ob ein Spieler sich eine Strafe zuzieht, gilt ein Ball nur dann als bewegt, wenn er sich im Verhältnis zu einem bestimmten Teil eines größeren Umstands oder Gegenstands bewegt, auf dem er ruht, es sei denn, der ganze Gegenstand, auf dem der Ball ruht, hat sich im Verhältnis zum Boden bewegt.

Ein Beispiel, wann ein Ball sich nicht bewegt hat, schließt ein:

  • Ein Ball ruht in der Astgabel eines Baums und der Ast bewegt sich, aber die Stelle des Balls im Ast verändert sich nicht.

Beispiele, wann ein Ball sich bewegt hat, schließen ein:

  • Ein Ball ruht in einem Kunststoffbecher und der Becher selbst bewegt sich im Verhältnis zum Boden, weil er vom Wind fortgeblasen wird.
  • Ein Ball ruht in oder auf einem geparkten Fahrzeug, das sich dann zu bewegen beginnt.

Bewegt/2 - Videobeweis zeigt, dass ein Ball in Ruhe seine Position geändert hat, jedoch in einem Ausmaß, dass mit bloßem Auge nicht zu erkennen war

Beim Bestimmen, ob ein Ball in Ruhe sich bewegt hat, muss der Spieler diese Entscheidung aufgrund aller ihm zu dieser Zeit angemessen verfügbaren Informationen treffen, damit er bestimmen kann, ob der Ball nach den Regeln zurückgelegt werden muss. Hat der Ball des Spielers seine ursprüngliche Lage verlassen und kommt er an einer zu dieser Zeit mit dem bloßen Auge nicht sichtbaren anderen Stelle zur Ruhe, ist die Beurteilung eines Spielers schlüssig, dass der Ball sich nicht bewegt hat, auch wenn diese Beurteilung sich später durch den Einsatz fortgeschrittener Technologie als falsch herausstellt.

Stellt die Spielleitung auf Grundlage aller ihr verfügbaren Beweise andererseits fest, dass der Ball seine Lage in einem Ausmaß verändert hat, das zu dieser Zeit mit dem bloßen Auge wahrscheinlich zu erkennen war, gilt der Ball als bewegt, auch wenn niemand tatsächlich gesehen hat, dass er sich bewegte.

Falscher Ball

Jeder andere Ball, außer des Spielers:

  • Ball im Spiel (sei es der ursprüngliche Ball oder ein neu eingesetzter Ball),
  • provisorischer Ball (bevor er nach Regel 18.3c aufgegeben wird) oder
  • zweiten Ball im Zählspiel, gespielt nach den Regeln 14.7b oder 20.1c.

Beispiele für einen falschen Ball sind:

  • Eines anderen Spielers Ball im Spiel,
  • ein verirrter Ball,
  • der eigene Ball des Spielers, der Aus ist, verloren wurde oder aufgenommen wurde und noch nicht zurück ins Spiel gebracht wurde.

 

Falscher Ball/1 - Teil eines falschen Balls ist immer noch ein falscher Ball

Macht der Spieler einen Schlag nach einem Teil eines verirrten Balls, den er irrtümlich für seinen Ball im Spiel erhält, hat er einen Schlag nach einem falschen Ball gemacht und es gilt Regel 6.3c.

Bewegliches Hemmnis

Ein Hemmnis, das ohne übermäßigen Aufwand und ohne das Hemmnis oder den Platz zu beschädigen, bewegt werden kann.

Erfüllt ein Teil eines unbeweglichen Hemmnisses oder eines Bestandteils des Platzes (wie ein Tor, eine Tür oder ein Teil eines befestigten Kabels) diese beiden Bedingungen, wird dieser Teil als bewegliches Hemmnis behandelt.

Aber: Dies trifft nicht auf den beweglichen Teil eines unbeweglichen Hemmnisses oder Bestandteil des Platzes zu, der nicht bewegt werden darf (zum Beispiel ein loser Stein einer Steinmauer).

Selbst wenn ein Hemmnis beweglich ist, darf die Spielleitung dieses zu einem unbeweglichen Hemmnis erklären.

 

Bewegliches Hemmnis/1 - Aufgegebener Ball ist ein bewegliches Hemmnis

Ein aufgegebener Ball ist ein bewegliches Hemmnis.

Platz

Der gesamte Bereich des Spiels innerhalb jeder durch die Spielleitung bestimmten Platzgrenzen:

  • Alle Bereiche innerhalb der Platzgrenzen sind Teil des Platzes.
  • Alle Bereiche außerhalb der Platzgrenzen sind Aus und nicht Teil des Platzes.
  • Die Platzgrenze erstreckt sich vom Boden aus sowohl nach oben wie nach unten.

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

Ungewöhnliche Platzbedingungen

Jeder der vier definierten Umstände:

  • Tierloch,
  • Boden in Ausbesserung,
  • unbewegliches Hemmnis oder
  • zeitweiliges Wasser
Penalty Area

Ein Bereich, aus dem Erleichterung mit einem Strafschlag in Anspruch genommen werden darf, wenn der Ball des Spielers dort zur Ruhe kommt.

Eine Penalty Area ist

  • jegliches Gewässer auf dem Platz (ob von der Spielleitung gekennzeichnet oder nicht), einschließlich einem Meer, See, Teich, Fluss, Graben, Drainagegraben oder einem anderen offenen Wasserlauf (auch wenn er kein Wasser enthält) und
  • jeder andere Teil des Platzes, den die Spielleitung als Penalty Area kennzeichnet.

Eine Penalty Area ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Penalty Areas, die sich durch die zur Kennzeichnung verwendete Farbe unterscheiden:

  • Gelbe Penalty Areas (mit gelben Linien oder gelben Pfählen gekennzeichnet) geben dem Spieler zwei Möglichkeiten der Erleichterung (Regeln 17.1d(1) oder (2)).
  • Rote Penalty Areas (mit roten Linien oder roten Pfählen gekennzeichnet) geben dem Spieler zusätzlich zu den beiden Erleichterungsverfahren bei gelben Penalty Areas eine zusätzliche Möglichkeit der seitlichen Erleichterung (Regel 17.1d(3)).

Ist die Farbe einer Penalty Area von der Spielleitung nicht gekennzeichnet oder angegeben, wird sie als rote Penalty Area behandelt.

Die Grenze einer Penalty Area erstreckt sich vom Boden sowohl nach oben als auch nach unten:

  • Dies bedeutet, dass jeglicher Boden und alles andere (wie jeglicher natürliche oder künstliche Gegenstand) innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area ist, gleich ob er sich auf, oberhalb oder unter der Erdoberfläche befindet.
  • Ist ein Gegenstand sowohl innerhalb als auch außerhalb der Penalty Area (zum Beispiel eine Brücke über eine Penalty Area oder ein innerhalb verwurzelter Baum mit Ästen, die über die Grenze hinausragen oder umgekehrt), ist nur der Teil des Gegenstands innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area.

Die Grenze einer Penalty Area sollte durch Pfähle, Linien oder physische Merkmale gekennzeichnet werden:

  • Pfähle: Wenn sie durch Pfähle gekennzeichnet ist, wird die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert und die Pfähle befinden sich innerhalb der Penalty Area.
  • Linien: Wenn sie durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet ist, ist die Grenze der Penalty Area die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet sich in der Penalty Area.
  • Physische Merkmale: Wenn sie durch physische Merkmale (wie einen Strand oder Wüstenbereich oder eine Stützmauer) definiert ist, sollte die Spielleitung bekannt geben, wie die Grenze der Penalty Area bestimmt ist.

Ist die Grenze einer Penalty Area durch Linien oder durch physische Merkmale definiert, können Pfähle verwendet werden, um zu zeigen, wo die Penalty Area ist, aber sie haben keine andere Bedeutung.

Ist die Grenze eines Gewässers nicht durch die Spielleitung definiert worden, wird diese Penalty Area durch ihre natürliche Grenze bestimmt (das heißt dort, wo der Boden abzufallen beginnt, um die Vertiefung zu bilden, die Wasser enthalten kann).

Enthält ein Gewässer üblicherweise kein Wasser (zum Beispiel ein Drainagegraben oder ein Regensammelbecken, das, außer nach größeren Niederschlägen trocken ist), darf die Spielleitung dieses als Teil des Geländes definieren (was bedeutet, dass es keine Penalty Area ist).

Grundstrafe

Im Lochspiel Lochverlust, im Zählspiel zwei Strafschläge.

Penalty Area

Ein Bereich, aus dem Erleichterung mit einem Strafschlag in Anspruch genommen werden darf, wenn der Ball des Spielers dort zur Ruhe kommt.

Eine Penalty Area ist

  • jegliches Gewässer auf dem Platz (ob von der Spielleitung gekennzeichnet oder nicht), einschließlich einem Meer, See, Teich, Fluss, Graben, Drainagegraben oder einem anderen offenen Wasserlauf (auch wenn er kein Wasser enthält) und
  • jeder andere Teil des Platzes, den die Spielleitung als Penalty Area kennzeichnet.

Eine Penalty Area ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Penalty Areas, die sich durch die zur Kennzeichnung verwendete Farbe unterscheiden:

  • Gelbe Penalty Areas (mit gelben Linien oder gelben Pfählen gekennzeichnet) geben dem Spieler zwei Möglichkeiten der Erleichterung (Regeln 17.1d(1) oder (2)).
  • Rote Penalty Areas (mit roten Linien oder roten Pfählen gekennzeichnet) geben dem Spieler zusätzlich zu den beiden Erleichterungsverfahren bei gelben Penalty Areas eine zusätzliche Möglichkeit der seitlichen Erleichterung (Regel 17.1d(3)).

Ist die Farbe einer Penalty Area von der Spielleitung nicht gekennzeichnet oder angegeben, wird sie als rote Penalty Area behandelt.

Die Grenze einer Penalty Area erstreckt sich vom Boden sowohl nach oben als auch nach unten:

  • Dies bedeutet, dass jeglicher Boden und alles andere (wie jeglicher natürliche oder künstliche Gegenstand) innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area ist, gleich ob er sich auf, oberhalb oder unter der Erdoberfläche befindet.
  • Ist ein Gegenstand sowohl innerhalb als auch außerhalb der Penalty Area (zum Beispiel eine Brücke über eine Penalty Area oder ein innerhalb verwurzelter Baum mit Ästen, die über die Grenze hinausragen oder umgekehrt), ist nur der Teil des Gegenstands innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area.

Die Grenze einer Penalty Area sollte durch Pfähle, Linien oder physische Merkmale gekennzeichnet werden:

  • Pfähle: Wenn sie durch Pfähle gekennzeichnet ist, wird die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert und die Pfähle befinden sich innerhalb der Penalty Area.
  • Linien: Wenn sie durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet ist, ist die Grenze der Penalty Area die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet sich in der Penalty Area.
  • Physische Merkmale: Wenn sie durch physische Merkmale (wie einen Strand oder Wüstenbereich oder eine Stützmauer) definiert ist, sollte die Spielleitung bekannt geben, wie die Grenze der Penalty Area bestimmt ist.

Ist die Grenze einer Penalty Area durch Linien oder durch physische Merkmale definiert, können Pfähle verwendet werden, um zu zeigen, wo die Penalty Area ist, aber sie haben keine andere Bedeutung.

Ist die Grenze eines Gewässers nicht durch die Spielleitung definiert worden, wird diese Penalty Area durch ihre natürliche Grenze bestimmt (das heißt dort, wo der Boden abzufallen beginnt, um die Vertiefung zu bilden, die Wasser enthalten kann).

Enthält ein Gewässer üblicherweise kein Wasser (zum Beispiel ein Drainagegraben oder ein Regensammelbecken, das, außer nach größeren Niederschlägen trocken ist), darf die Spielleitung dieses als Teil des Geländes definieren (was bedeutet, dass es keine Penalty Area ist).

Verloren

Ein Ball gilt als verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird, nachdem der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) die Suche nach ihm begonnen haben.

Beginnt die Suche und wird dann vorübergehend unterbrochen (zum Beispiel, weil der Spieler wegen einer Spielunterbrechung die Suche einstellt oder weil er zur Seite geht, während ein anderer Spieler spielt oder weil er versehentlich einen falscher Ball identifiziert hat),

  • zählt die zwischen der Unterbrechung und der Wiederaufnahme der Suche verstrichene Zeit nicht und
  • zählt die Zeit vor der Unterbrechung und nach Wiederaufnahme der Suche zur insgesamt erlaubten Suchzeit von drei Minuten.

 

Verloren/1 - Ball kann nicht als „verloren“ erklärt werden

Ein Spieler darf seinen Ball nicht durch Erklärung als „verloren“ bezeichnen. Ein Ball ist nur verloren, wenn er innerhalb von drei Minuten nicht gefunden wurde, nachdem der Spieler, sein Caddie oder Partner die Suche nach ihm begonnen hat.

Beispiel: Ein Spieler sucht zwei Minuten nach seinem Ball, erklärt in für „verloren“ und geht zurück, um einen anderen Ball zu spielen. Bevor der Spieler einen anderen Ball ins Spiel bringt, wird der ursprüngliche Ball innerhalb der Suchzeit von drei Minuten gefunden. Da der Spieler seinen Ball nicht als „verloren“ erklären kann, bleibt der ursprüngliche Ball im Spiel.

Verloren/2 - Spieler darf den Beginn der Suche nicht verzögern, um sich einen Vorteil zu verschaffen

Die Suchzeit von drei Minuten für einen Ball beginnt, wenn der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) mit der Suche nach ihm beginnen. Spieler darf den Beginn der Suche nicht mit der Absicht verzögern, einen Vorteil zu erlangen, indem er anderen Personen erlaubt, in seinem Auftrag zu suchen.

Beispiel: Geht ein Spieler zu seinem Ball und Zuschauer suchen bereits nach dem Ball, darf der Spieler nicht absichtlich das Erreichen des Suchbereichs verzögern, um den Beginn der Suchzeit von drei Minuten hinauszuzögern. Unter solchen Umständen beginnt die Suchzeit, wenn der Spieler in der Lage gewesen wäre zu suchen, wenn er das Erreichen des Suchbereichs nicht absichtlich verzögert hätte.

Verloren/3 - Suchzeit läuft weiter, wenn der Spieler zurückgeht, um einen provisorischen Ball zu spielen

Hat ein Spieler die Suche nach seinem Ball begonnen und geht er zur Stelle des vorherigen Schlags zurück, um einen provisorischen Ball zu spielen, läuft die Suchzeit von drei Minuten weiter, unabhängig davon, ob irgendjemand die Suche nach dem Ball des Spielers fortsetzt.

Verloren/4 - Suchzeit bei der Suche nach zwei Bällen

Hat ein Spieler zwei Bälle gespielt (zum Beispiel den Ball im Spiel und einen provisorischen Ball) und sucht er nach beiden, hängt es davon ab, wie nahe die Bälle zusammen liegen, ob dem Spieler zwei getrennte Suchzeiten von drei Minuten zustehen.

Liegen die Bälle im selben Bereich, so das zur gleichen Zeit nach ihnen gesucht werden kann, hat der Spieler nur drei Minuten für die Suche nach beiden Bällen zur Verfügung. Liegen die Bälle jedoch in unterschiedlichen Bereichen (zum Beispiel auf gegenüberliegenden Seiten des Fairways), darf der Spieler drei Minuten nach jedem Ball suchen.

Aus

Ist der Bereich außerhalb der durch die Spielleitung definierten Platzgrenzen. Alle Bereiche innerhalb dieser Grenzen sind kein Aus.

Die Ausgrenze des Platzes erstreckt sich vom Boden sowohl nach oben als auch nach unten:

  • Das bedeutet, dass jeglicher Boden und alles andere (zum Beispiel jeglicher natürlicher oder künstlicher Gegenstand) innerhalb der Ausgrenzen nicht „Aus“ ist, gleich ob er sich auf, über oder unter der Erdoberfläche befindet.
  • Ist ein Gegenstand sowohl innerhalb als auch außerhalb der Ausgrenze (wie Stufen, die an einem Auszaun angebracht sind oder ein außerhalb verwurzelter Baum, mit Ästen, die auf den Platz ragen oder umgekehrt), ist nur der Teil des Gegenstands außerhalb der Grenze im „Aus“.

Die Ausgrenze sollte durch Gegenstände oder Linien definiert sein:

  • Ausmarkierungen: Wird Aus durch Pfähle oder einen Zaun bestimmt, ist die Ausgrenze durch die auf Bodenebene verlaufende Linie entlang der platzseitigen Punkte der Pfähle oder Zaunpfähle definiert (ohne schräg laufende Stützpfosten), und die Pfähle oder Zaunpfähle befinden sich im Aus. Wird Aus durch andere Gegenstände, zum Beispiel eine Mauer, bestimmt oder möchte die Spielleitung einen Auszaun anders behandeln, sollte die Spielleitung die Ausgrenze festlegen.
  • Linien: Wird Aus durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet, ist die Platzseite der Linie die Ausgrenze und die Linie selbst liegt im Aus. Wird eine Linie auf dem Boden zur Kennzeichnung der Ausgrenze verwendet,können Pfähle benutzt werden, um die Grenze anzuzeigen, aber sie haben keine andere Bedeutung.

Auspfähle oder Auslinien sollten weiß sein.

Schlag und Distanz

Das Verfahren und die Strafe, wenn ein Spieler nach den Regeln 17, 18 oder 19 Erleichterung in Anspruch nimmt, indem er einen Ball von der Stelle des vorherigen Schlags spielt (siehe Regel 14.6).

Der Begriff Schlag und Distanzverlust bedeutet, dass der Spieler sowohl

  • einen Strafschlag erhält und
  • jeden Distanzvorteil zum Loch gegenüber der Stelle des vorherigen Schlags verliert.
Verloren

Ein Ball gilt als verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird, nachdem der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) die Suche nach ihm begonnen haben.

Beginnt die Suche und wird dann vorübergehend unterbrochen (zum Beispiel, weil der Spieler wegen einer Spielunterbrechung die Suche einstellt oder weil er zur Seite geht, während ein anderer Spieler spielt oder weil er versehentlich einen falscher Ball identifiziert hat),

  • zählt die zwischen der Unterbrechung und der Wiederaufnahme der Suche verstrichene Zeit nicht und
  • zählt die Zeit vor der Unterbrechung und nach Wiederaufnahme der Suche zur insgesamt erlaubten Suchzeit von drei Minuten.

 

Verloren/1 - Ball kann nicht als „verloren“ erklärt werden

Ein Spieler darf seinen Ball nicht durch Erklärung als „verloren“ bezeichnen. Ein Ball ist nur verloren, wenn er innerhalb von drei Minuten nicht gefunden wurde, nachdem der Spieler, sein Caddie oder Partner die Suche nach ihm begonnen hat.

Beispiel: Ein Spieler sucht zwei Minuten nach seinem Ball, erklärt in für „verloren“ und geht zurück, um einen anderen Ball zu spielen. Bevor der Spieler einen anderen Ball ins Spiel bringt, wird der ursprüngliche Ball innerhalb der Suchzeit von drei Minuten gefunden. Da der Spieler seinen Ball nicht als „verloren“ erklären kann, bleibt der ursprüngliche Ball im Spiel.

Verloren/2 - Spieler darf den Beginn der Suche nicht verzögern, um sich einen Vorteil zu verschaffen

Die Suchzeit von drei Minuten für einen Ball beginnt, wenn der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) mit der Suche nach ihm beginnen. Spieler darf den Beginn der Suche nicht mit der Absicht verzögern, einen Vorteil zu erlangen, indem er anderen Personen erlaubt, in seinem Auftrag zu suchen.

Beispiel: Geht ein Spieler zu seinem Ball und Zuschauer suchen bereits nach dem Ball, darf der Spieler nicht absichtlich das Erreichen des Suchbereichs verzögern, um den Beginn der Suchzeit von drei Minuten hinauszuzögern. Unter solchen Umständen beginnt die Suchzeit, wenn der Spieler in der Lage gewesen wäre zu suchen, wenn er das Erreichen des Suchbereichs nicht absichtlich verzögert hätte.

Verloren/3 - Suchzeit läuft weiter, wenn der Spieler zurückgeht, um einen provisorischen Ball zu spielen

Hat ein Spieler die Suche nach seinem Ball begonnen und geht er zur Stelle des vorherigen Schlags zurück, um einen provisorischen Ball zu spielen, läuft die Suchzeit von drei Minuten weiter, unabhängig davon, ob irgendjemand die Suche nach dem Ball des Spielers fortsetzt.

Verloren/4 - Suchzeit bei der Suche nach zwei Bällen

Hat ein Spieler zwei Bälle gespielt (zum Beispiel den Ball im Spiel und einen provisorischen Ball) und sucht er nach beiden, hängt es davon ab, wie nahe die Bälle zusammen liegen, ob dem Spieler zwei getrennte Suchzeiten von drei Minuten zustehen.

Liegen die Bälle im selben Bereich, so das zur gleichen Zeit nach ihnen gesucht werden kann, hat der Spieler nur drei Minuten für die Suche nach beiden Bällen zur Verfügung. Liegen die Bälle jedoch in unterschiedlichen Bereichen (zum Beispiel auf gegenüberliegenden Seiten des Fairways), darf der Spieler drei Minuten nach jedem Ball suchen.

Verloren

Ein Ball gilt als verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird, nachdem der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) die Suche nach ihm begonnen haben.

Beginnt die Suche und wird dann vorübergehend unterbrochen (zum Beispiel, weil der Spieler wegen einer Spielunterbrechung die Suche einstellt oder weil er zur Seite geht, während ein anderer Spieler spielt oder weil er versehentlich einen falscher Ball identifiziert hat),

  • zählt die zwischen der Unterbrechung und der Wiederaufnahme der Suche verstrichene Zeit nicht und
  • zählt die Zeit vor der Unterbrechung und nach Wiederaufnahme der Suche zur insgesamt erlaubten Suchzeit von drei Minuten.

 

Verloren/1 - Ball kann nicht als „verloren“ erklärt werden

Ein Spieler darf seinen Ball nicht durch Erklärung als „verloren“ bezeichnen. Ein Ball ist nur verloren, wenn er innerhalb von drei Minuten nicht gefunden wurde, nachdem der Spieler, sein Caddie oder Partner die Suche nach ihm begonnen hat.

Beispiel: Ein Spieler sucht zwei Minuten nach seinem Ball, erklärt in für „verloren“ und geht zurück, um einen anderen Ball zu spielen. Bevor der Spieler einen anderen Ball ins Spiel bringt, wird der ursprüngliche Ball innerhalb der Suchzeit von drei Minuten gefunden. Da der Spieler seinen Ball nicht als „verloren“ erklären kann, bleibt der ursprüngliche Ball im Spiel.

Verloren/2 - Spieler darf den Beginn der Suche nicht verzögern, um sich einen Vorteil zu verschaffen

Die Suchzeit von drei Minuten für einen Ball beginnt, wenn der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) mit der Suche nach ihm beginnen. Spieler darf den Beginn der Suche nicht mit der Absicht verzögern, einen Vorteil zu erlangen, indem er anderen Personen erlaubt, in seinem Auftrag zu suchen.

Beispiel: Geht ein Spieler zu seinem Ball und Zuschauer suchen bereits nach dem Ball, darf der Spieler nicht absichtlich das Erreichen des Suchbereichs verzögern, um den Beginn der Suchzeit von drei Minuten hinauszuzögern. Unter solchen Umständen beginnt die Suchzeit, wenn der Spieler in der Lage gewesen wäre zu suchen, wenn er das Erreichen des Suchbereichs nicht absichtlich verzögert hätte.

Verloren/3 - Suchzeit läuft weiter, wenn der Spieler zurückgeht, um einen provisorischen Ball zu spielen

Hat ein Spieler die Suche nach seinem Ball begonnen und geht er zur Stelle des vorherigen Schlags zurück, um einen provisorischen Ball zu spielen, läuft die Suchzeit von drei Minuten weiter, unabhängig davon, ob irgendjemand die Suche nach dem Ball des Spielers fortsetzt.

Verloren/4 - Suchzeit bei der Suche nach zwei Bällen

Hat ein Spieler zwei Bälle gespielt (zum Beispiel den Ball im Spiel und einen provisorischen Ball) und sucht er nach beiden, hängt es davon ab, wie nahe die Bälle zusammen liegen, ob dem Spieler zwei getrennte Suchzeiten von drei Minuten zustehen.

Liegen die Bälle im selben Bereich, so das zur gleichen Zeit nach ihnen gesucht werden kann, hat der Spieler nur drei Minuten für die Suche nach beiden Bällen zur Verfügung. Liegen die Bälle jedoch in unterschiedlichen Bereichen (zum Beispiel auf gegenüberliegenden Seiten des Fairways), darf der Spieler drei Minuten nach jedem Ball suchen.

Penalty Area

Ein Bereich, aus dem Erleichterung mit einem Strafschlag in Anspruch genommen werden darf, wenn der Ball des Spielers dort zur Ruhe kommt.

Eine Penalty Area ist

  • jegliches Gewässer auf dem Platz (ob von der Spielleitung gekennzeichnet oder nicht), einschließlich einem Meer, See, Teich, Fluss, Graben, Drainagegraben oder einem anderen offenen Wasserlauf (auch wenn er kein Wasser enthält) und
  • jeder andere Teil des Platzes, den die Spielleitung als Penalty Area kennzeichnet.

Eine Penalty Area ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Penalty Areas, die sich durch die zur Kennzeichnung verwendete Farbe unterscheiden:

  • Gelbe Penalty Areas (mit gelben Linien oder gelben Pfählen gekennzeichnet) geben dem Spieler zwei Möglichkeiten der Erleichterung (Regeln 17.1d(1) oder (2)).
  • Rote Penalty Areas (mit roten Linien oder roten Pfählen gekennzeichnet) geben dem Spieler zusätzlich zu den beiden Erleichterungsverfahren bei gelben Penalty Areas eine zusätzliche Möglichkeit der seitlichen Erleichterung (Regel 17.1d(3)).

Ist die Farbe einer Penalty Area von der Spielleitung nicht gekennzeichnet oder angegeben, wird sie als rote Penalty Area behandelt.

Die Grenze einer Penalty Area erstreckt sich vom Boden sowohl nach oben als auch nach unten:

  • Dies bedeutet, dass jeglicher Boden und alles andere (wie jeglicher natürliche oder künstliche Gegenstand) innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area ist, gleich ob er sich auf, oberhalb oder unter der Erdoberfläche befindet.
  • Ist ein Gegenstand sowohl innerhalb als auch außerhalb der Penalty Area (zum Beispiel eine Brücke über eine Penalty Area oder ein innerhalb verwurzelter Baum mit Ästen, die über die Grenze hinausragen oder umgekehrt), ist nur der Teil des Gegenstands innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area.

Die Grenze einer Penalty Area sollte durch Pfähle, Linien oder physische Merkmale gekennzeichnet werden:

  • Pfähle: Wenn sie durch Pfähle gekennzeichnet ist, wird die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert und die Pfähle befinden sich innerhalb der Penalty Area.
  • Linien: Wenn sie durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet ist, ist die Grenze der Penalty Area die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet sich in der Penalty Area.
  • Physische Merkmale: Wenn sie durch physische Merkmale (wie einen Strand oder Wüstenbereich oder eine Stützmauer) definiert ist, sollte die Spielleitung bekannt geben, wie die Grenze der Penalty Area bestimmt ist.

Ist die Grenze einer Penalty Area durch Linien oder durch physische Merkmale definiert, können Pfähle verwendet werden, um zu zeigen, wo die Penalty Area ist, aber sie haben keine andere Bedeutung.

Ist die Grenze eines Gewässers nicht durch die Spielleitung definiert worden, wird diese Penalty Area durch ihre natürliche Grenze bestimmt (das heißt dort, wo der Boden abzufallen beginnt, um die Vertiefung zu bilden, die Wasser enthalten kann).

Enthält ein Gewässer üblicherweise kein Wasser (zum Beispiel ein Drainagegraben oder ein Regensammelbecken, das, außer nach größeren Niederschlägen trocken ist), darf die Spielleitung dieses als Teil des Geländes definieren (was bedeutet, dass es keine Penalty Area ist).

Verloren

Ein Ball gilt als verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird, nachdem der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) die Suche nach ihm begonnen haben.

Beginnt die Suche und wird dann vorübergehend unterbrochen (zum Beispiel, weil der Spieler wegen einer Spielunterbrechung die Suche einstellt oder weil er zur Seite geht, während ein anderer Spieler spielt oder weil er versehentlich einen falscher Ball identifiziert hat),

  • zählt die zwischen der Unterbrechung und der Wiederaufnahme der Suche verstrichene Zeit nicht und
  • zählt die Zeit vor der Unterbrechung und nach Wiederaufnahme der Suche zur insgesamt erlaubten Suchzeit von drei Minuten.

 

Verloren/1 - Ball kann nicht als „verloren“ erklärt werden

Ein Spieler darf seinen Ball nicht durch Erklärung als „verloren“ bezeichnen. Ein Ball ist nur verloren, wenn er innerhalb von drei Minuten nicht gefunden wurde, nachdem der Spieler, sein Caddie oder Partner die Suche nach ihm begonnen hat.

Beispiel: Ein Spieler sucht zwei Minuten nach seinem Ball, erklärt in für „verloren“ und geht zurück, um einen anderen Ball zu spielen. Bevor der Spieler einen anderen Ball ins Spiel bringt, wird der ursprüngliche Ball innerhalb der Suchzeit von drei Minuten gefunden. Da der Spieler seinen Ball nicht als „verloren“ erklären kann, bleibt der ursprüngliche Ball im Spiel.

Verloren/2 - Spieler darf den Beginn der Suche nicht verzögern, um sich einen Vorteil zu verschaffen

Die Suchzeit von drei Minuten für einen Ball beginnt, wenn der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) mit der Suche nach ihm beginnen. Spieler darf den Beginn der Suche nicht mit der Absicht verzögern, einen Vorteil zu erlangen, indem er anderen Personen erlaubt, in seinem Auftrag zu suchen.

Beispiel: Geht ein Spieler zu seinem Ball und Zuschauer suchen bereits nach dem Ball, darf der Spieler nicht absichtlich das Erreichen des Suchbereichs verzögern, um den Beginn der Suchzeit von drei Minuten hinauszuzögern. Unter solchen Umständen beginnt die Suchzeit, wenn der Spieler in der Lage gewesen wäre zu suchen, wenn er das Erreichen des Suchbereichs nicht absichtlich verzögert hätte.

Verloren/3 - Suchzeit läuft weiter, wenn der Spieler zurückgeht, um einen provisorischen Ball zu spielen

Hat ein Spieler die Suche nach seinem Ball begonnen und geht er zur Stelle des vorherigen Schlags zurück, um einen provisorischen Ball zu spielen, läuft die Suchzeit von drei Minuten weiter, unabhängig davon, ob irgendjemand die Suche nach dem Ball des Spielers fortsetzt.

Verloren/4 - Suchzeit bei der Suche nach zwei Bällen

Hat ein Spieler zwei Bälle gespielt (zum Beispiel den Ball im Spiel und einen provisorischen Ball) und sucht er nach beiden, hängt es davon ab, wie nahe die Bälle zusammen liegen, ob dem Spieler zwei getrennte Suchzeiten von drei Minuten zustehen.

Liegen die Bälle im selben Bereich, so das zur gleichen Zeit nach ihnen gesucht werden kann, hat der Spieler nur drei Minuten für die Suche nach beiden Bällen zur Verfügung. Liegen die Bälle jedoch in unterschiedlichen Bereichen (zum Beispiel auf gegenüberliegenden Seiten des Fairways), darf der Spieler drei Minuten nach jedem Ball suchen.

Verloren

Ein Ball gilt als verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird, nachdem der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) die Suche nach ihm begonnen haben.

Beginnt die Suche und wird dann vorübergehend unterbrochen (zum Beispiel, weil der Spieler wegen einer Spielunterbrechung die Suche einstellt oder weil er zur Seite geht, während ein anderer Spieler spielt oder weil er versehentlich einen falscher Ball identifiziert hat),

  • zählt die zwischen der Unterbrechung und der Wiederaufnahme der Suche verstrichene Zeit nicht und
  • zählt die Zeit vor der Unterbrechung und nach Wiederaufnahme der Suche zur insgesamt erlaubten Suchzeit von drei Minuten.

 

Verloren/1 - Ball kann nicht als „verloren“ erklärt werden

Ein Spieler darf seinen Ball nicht durch Erklärung als „verloren“ bezeichnen. Ein Ball ist nur verloren, wenn er innerhalb von drei Minuten nicht gefunden wurde, nachdem der Spieler, sein Caddie oder Partner die Suche nach ihm begonnen hat.

Beispiel: Ein Spieler sucht zwei Minuten nach seinem Ball, erklärt in für „verloren“ und geht zurück, um einen anderen Ball zu spielen. Bevor der Spieler einen anderen Ball ins Spiel bringt, wird der ursprüngliche Ball innerhalb der Suchzeit von drei Minuten gefunden. Da der Spieler seinen Ball nicht als „verloren“ erklären kann, bleibt der ursprüngliche Ball im Spiel.

Verloren/2 - Spieler darf den Beginn der Suche nicht verzögern, um sich einen Vorteil zu verschaffen

Die Suchzeit von drei Minuten für einen Ball beginnt, wenn der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) mit der Suche nach ihm beginnen. Spieler darf den Beginn der Suche nicht mit der Absicht verzögern, einen Vorteil zu erlangen, indem er anderen Personen erlaubt, in seinem Auftrag zu suchen.

Beispiel: Geht ein Spieler zu seinem Ball und Zuschauer suchen bereits nach dem Ball, darf der Spieler nicht absichtlich das Erreichen des Suchbereichs verzögern, um den Beginn der Suchzeit von drei Minuten hinauszuzögern. Unter solchen Umständen beginnt die Suchzeit, wenn der Spieler in der Lage gewesen wäre zu suchen, wenn er das Erreichen des Suchbereichs nicht absichtlich verzögert hätte.

Verloren/3 - Suchzeit läuft weiter, wenn der Spieler zurückgeht, um einen provisorischen Ball zu spielen

Hat ein Spieler die Suche nach seinem Ball begonnen und geht er zur Stelle des vorherigen Schlags zurück, um einen provisorischen Ball zu spielen, läuft die Suchzeit von drei Minuten weiter, unabhängig davon, ob irgendjemand die Suche nach dem Ball des Spielers fortsetzt.

Verloren/4 - Suchzeit bei der Suche nach zwei Bällen

Hat ein Spieler zwei Bälle gespielt (zum Beispiel den Ball im Spiel und einen provisorischen Ball) und sucht er nach beiden, hängt es davon ab, wie nahe die Bälle zusammen liegen, ob dem Spieler zwei getrennte Suchzeiten von drei Minuten zustehen.

Liegen die Bälle im selben Bereich, so das zur gleichen Zeit nach ihnen gesucht werden kann, hat der Spieler nur drei Minuten für die Suche nach beiden Bällen zur Verfügung. Liegen die Bälle jedoch in unterschiedlichen Bereichen (zum Beispiel auf gegenüberliegenden Seiten des Fairways), darf der Spieler drei Minuten nach jedem Ball suchen.

Penalty Area

Ein Bereich, aus dem Erleichterung mit einem Strafschlag in Anspruch genommen werden darf, wenn der Ball des Spielers dort zur Ruhe kommt.

Eine Penalty Area ist

  • jegliches Gewässer auf dem Platz (ob von der Spielleitung gekennzeichnet oder nicht), einschließlich einem Meer, See, Teich, Fluss, Graben, Drainagegraben oder einem anderen offenen Wasserlauf (auch wenn er kein Wasser enthält) und
  • jeder andere Teil des Platzes, den die Spielleitung als Penalty Area kennzeichnet.

Eine Penalty Area ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Penalty Areas, die sich durch die zur Kennzeichnung verwendete Farbe unterscheiden:

  • Gelbe Penalty Areas (mit gelben Linien oder gelben Pfählen gekennzeichnet) geben dem Spieler zwei Möglichkeiten der Erleichterung (Regeln 17.1d(1) oder (2)).
  • Rote Penalty Areas (mit roten Linien oder roten Pfählen gekennzeichnet) geben dem Spieler zusätzlich zu den beiden Erleichterungsverfahren bei gelben Penalty Areas eine zusätzliche Möglichkeit der seitlichen Erleichterung (Regel 17.1d(3)).

Ist die Farbe einer Penalty Area von der Spielleitung nicht gekennzeichnet oder angegeben, wird sie als rote Penalty Area behandelt.

Die Grenze einer Penalty Area erstreckt sich vom Boden sowohl nach oben als auch nach unten:

  • Dies bedeutet, dass jeglicher Boden und alles andere (wie jeglicher natürliche oder künstliche Gegenstand) innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area ist, gleich ob er sich auf, oberhalb oder unter der Erdoberfläche befindet.
  • Ist ein Gegenstand sowohl innerhalb als auch außerhalb der Penalty Area (zum Beispiel eine Brücke über eine Penalty Area oder ein innerhalb verwurzelter Baum mit Ästen, die über die Grenze hinausragen oder umgekehrt), ist nur der Teil des Gegenstands innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area.

Die Grenze einer Penalty Area sollte durch Pfähle, Linien oder physische Merkmale gekennzeichnet werden:

  • Pfähle: Wenn sie durch Pfähle gekennzeichnet ist, wird die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert und die Pfähle befinden sich innerhalb der Penalty Area.
  • Linien: Wenn sie durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet ist, ist die Grenze der Penalty Area die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet sich in der Penalty Area.
  • Physische Merkmale: Wenn sie durch physische Merkmale (wie einen Strand oder Wüstenbereich oder eine Stützmauer) definiert ist, sollte die Spielleitung bekannt geben, wie die Grenze der Penalty Area bestimmt ist.

Ist die Grenze einer Penalty Area durch Linien oder durch physische Merkmale definiert, können Pfähle verwendet werden, um zu zeigen, wo die Penalty Area ist, aber sie haben keine andere Bedeutung.

Ist die Grenze eines Gewässers nicht durch die Spielleitung definiert worden, wird diese Penalty Area durch ihre natürliche Grenze bestimmt (das heißt dort, wo der Boden abzufallen beginnt, um die Vertiefung zu bilden, die Wasser enthalten kann).

Enthält ein Gewässer üblicherweise kein Wasser (zum Beispiel ein Drainagegraben oder ein Regensammelbecken, das, außer nach größeren Niederschlägen trocken ist), darf die Spielleitung dieses als Teil des Geländes definieren (was bedeutet, dass es keine Penalty Area ist).

Provisorischer Ball

Ein anderer Ball, der gespielt wird, wenn der soeben vom Spieler gespielte Ball

  • im Aus sein kann oder
  • außerhalb einer Penalty Area verloren sein kann.

Ein provisorischer Ball ist nicht des Spielers Ball im Spiel, es sei denn, er wird nach Regel 18.3c zum Ball im Spiel.

Straf-

Die Vorwärtsbewegung des Schlägers um den Ball zu schlagen.

Aber ein Schlag wurde nicht ausgeführt, wenn der Spieler

  • während des Abschwungs entscheidet, den Ball nicht zu schlagen und dies durch absichtliches Anhalten des Schlägerkopfes vermeidet, bevor dieser den Ball erreicht oder, wenn er nicht in der Lage ist, anzuhalten, durch absichtliches Verfehlen des Balls.
  • versehentlich während eines Übungsschwungs oder in der Vorbereitung zum Schlag den Ball trifft.

Der Ausdruck „einen Ball spielen“ in den Regeln bedeutet dasselbe wie „einen Schlag ausführen“.

Das Ergebnis des Spielers für ein Loch oder eine Runde wird als eine Anzahl von „Schlägen“ oder „ausgeführten Schlägen“ beschrieben, das bedeutet sowohl alle Schläge als auch Strafschläge (siehe Regel 3.1c).

 

Schlag/1 - Feststellen, ob ein Schlag gemacht wurde

Beginnt ein Spieler den Abschwung mit einem Schläger in der Absicht, den Ball zu schlagen, zählt seine Handlung als Schlag, wenn

  • der Schlägerkopf von einem äußeren Einfluss abgelenkt oder aufgehalten wird (zum Beispiel dem Ast eines Baums), gleich ob der Ball getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, gleich ob der Ball mit dem Schaft getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, während der Schlägerkopf herabfällt und den Ball trifft.

In den folgenden Fällen zählen die Handlungen des Spielers nicht als ein Schlag:

  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler hält den Abschwung kurz vor dem Ball an, aber der Schlägerkopf fällt herab, trifft den Ball und bewegt ihn.
  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler vervollständigt den Abschwung mit dem Schaft, trifft aber den Ball nicht.
  • Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Bewegt der Spieler den Ball, indem er gegen einen tiefer gelegenen Teil des Astes anstelle des Balls schlägt, gilt Regel 9.4 (Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt).
Schlag und Distanz

Das Verfahren und die Strafe, wenn ein Spieler nach den Regeln 17, 18 oder 19 Erleichterung in Anspruch nimmt, indem er einen Ball von der Stelle des vorherigen Schlags spielt (siehe Regel 14.6).

Der Begriff Schlag und Distanzverlust bedeutet, dass der Spieler sowohl

  • einen Strafschlag erhält und
  • jeden Distanzvorteil zum Loch gegenüber der Stelle des vorherigen Schlags verliert.
Im Spiel

Status eines Balls, wenn dieser auf dem Platz liegt und zum Spielen eines Lochs verwendet wird.

  • Ein Ball ist zum ersten Mal an einem Loch im Spiel, sobald
    • der Spieler von innerhalb des Abschlags einen Schlag danach ausführt oder
    • im Lochspiel, sobald ein Spieler einen Schlag von außerhalb des Abschlags gemacht hat und der Gegner diesen Schlag nicht nach Regel 6.1b für ungültig erklärt.
  • Der Ball bleibt im Spiel, bis er eingelocht ist, ausgenommen er ist nicht mehr im Spiel (und somit ein falscher Ball),
    • wenn er vom Platz aufgenommen wird,
    • wenn er verloren ist (auch wenn er auf dem Platz zur Ruhe kommt)oder im Aus zur Ruhe kommt oder
    • wenn ein anderer Ball für ihn eingesetzt wurde, auch wenn dies nicht durch eine Regel erlaubt war.

Ein Ball, der nicht im Spiel ist, ist ein falscher Ball.

Der Spieler kann nicht mehr als einen Ball zur gleichen Zeit im Spiel haben (siehe Regel 6.3d für eingeschränkte Fälle, in denen ein Spieler zur gleichen Zeit auf einem Loch mehr als einen Ball im Spiel haben kann).

Beziehen sich die Regeln auf einen ruhenden Ball oder einen sich bewegenden Ball, ist damit ein Ball im Spiel gemeint.

Wurde ein Ballmarker hingelegt, um die Stelle eines Balls im Spiel zu markieren,

  • ist der nicht aufgenommene Ball noch im Spiel.
  • Ist ein Ball, der markiert, aufgenommen und zurückgelegt wurde, im Spiel, auch wenn der Ballmarker nicht entfernt wurde.
Provisorischer Ball

Ein anderer Ball, der gespielt wird, wenn der soeben vom Spieler gespielte Ball

  • im Aus sein kann oder
  • außerhalb einer Penalty Area verloren sein kann.

Ein provisorischer Ball ist nicht des Spielers Ball im Spiel, es sei denn, er wird nach Regel 18.3c zum Ball im Spiel.

Penalty Area

Ein Bereich, aus dem Erleichterung mit einem Strafschlag in Anspruch genommen werden darf, wenn der Ball des Spielers dort zur Ruhe kommt.

Eine Penalty Area ist

  • jegliches Gewässer auf dem Platz (ob von der Spielleitung gekennzeichnet oder nicht), einschließlich einem Meer, See, Teich, Fluss, Graben, Drainagegraben oder einem anderen offenen Wasserlauf (auch wenn er kein Wasser enthält) und
  • jeder andere Teil des Platzes, den die Spielleitung als Penalty Area kennzeichnet.

Eine Penalty Area ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Penalty Areas, die sich durch die zur Kennzeichnung verwendete Farbe unterscheiden:

  • Gelbe Penalty Areas (mit gelben Linien oder gelben Pfählen gekennzeichnet) geben dem Spieler zwei Möglichkeiten der Erleichterung (Regeln 17.1d(1) oder (2)).
  • Rote Penalty Areas (mit roten Linien oder roten Pfählen gekennzeichnet) geben dem Spieler zusätzlich zu den beiden Erleichterungsverfahren bei gelben Penalty Areas eine zusätzliche Möglichkeit der seitlichen Erleichterung (Regel 17.1d(3)).

Ist die Farbe einer Penalty Area von der Spielleitung nicht gekennzeichnet oder angegeben, wird sie als rote Penalty Area behandelt.

Die Grenze einer Penalty Area erstreckt sich vom Boden sowohl nach oben als auch nach unten:

  • Dies bedeutet, dass jeglicher Boden und alles andere (wie jeglicher natürliche oder künstliche Gegenstand) innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area ist, gleich ob er sich auf, oberhalb oder unter der Erdoberfläche befindet.
  • Ist ein Gegenstand sowohl innerhalb als auch außerhalb der Penalty Area (zum Beispiel eine Brücke über eine Penalty Area oder ein innerhalb verwurzelter Baum mit Ästen, die über die Grenze hinausragen oder umgekehrt), ist nur der Teil des Gegenstands innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area.

Die Grenze einer Penalty Area sollte durch Pfähle, Linien oder physische Merkmale gekennzeichnet werden:

  • Pfähle: Wenn sie durch Pfähle gekennzeichnet ist, wird die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert und die Pfähle befinden sich innerhalb der Penalty Area.
  • Linien: Wenn sie durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet ist, ist die Grenze der Penalty Area die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet sich in der Penalty Area.
  • Physische Merkmale: Wenn sie durch physische Merkmale (wie einen Strand oder Wüstenbereich oder eine Stützmauer) definiert ist, sollte die Spielleitung bekannt geben, wie die Grenze der Penalty Area bestimmt ist.

Ist die Grenze einer Penalty Area durch Linien oder durch physische Merkmale definiert, können Pfähle verwendet werden, um zu zeigen, wo die Penalty Area ist, aber sie haben keine andere Bedeutung.

Ist die Grenze eines Gewässers nicht durch die Spielleitung definiert worden, wird diese Penalty Area durch ihre natürliche Grenze bestimmt (das heißt dort, wo der Boden abzufallen beginnt, um die Vertiefung zu bilden, die Wasser enthalten kann).

Enthält ein Gewässer üblicherweise kein Wasser (zum Beispiel ein Drainagegraben oder ein Regensammelbecken, das, außer nach größeren Niederschlägen trocken ist), darf die Spielleitung dieses als Teil des Geländes definieren (was bedeutet, dass es keine Penalty Area ist).

Verloren

Ein Ball gilt als verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird, nachdem der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) die Suche nach ihm begonnen haben.

Beginnt die Suche und wird dann vorübergehend unterbrochen (zum Beispiel, weil der Spieler wegen einer Spielunterbrechung die Suche einstellt oder weil er zur Seite geht, während ein anderer Spieler spielt oder weil er versehentlich einen falscher Ball identifiziert hat),

  • zählt die zwischen der Unterbrechung und der Wiederaufnahme der Suche verstrichene Zeit nicht und
  • zählt die Zeit vor der Unterbrechung und nach Wiederaufnahme der Suche zur insgesamt erlaubten Suchzeit von drei Minuten.

 

Verloren/1 - Ball kann nicht als „verloren“ erklärt werden

Ein Spieler darf seinen Ball nicht durch Erklärung als „verloren“ bezeichnen. Ein Ball ist nur verloren, wenn er innerhalb von drei Minuten nicht gefunden wurde, nachdem der Spieler, sein Caddie oder Partner die Suche nach ihm begonnen hat.

Beispiel: Ein Spieler sucht zwei Minuten nach seinem Ball, erklärt in für „verloren“ und geht zurück, um einen anderen Ball zu spielen. Bevor der Spieler einen anderen Ball ins Spiel bringt, wird der ursprüngliche Ball innerhalb der Suchzeit von drei Minuten gefunden. Da der Spieler seinen Ball nicht als „verloren“ erklären kann, bleibt der ursprüngliche Ball im Spiel.

Verloren/2 - Spieler darf den Beginn der Suche nicht verzögern, um sich einen Vorteil zu verschaffen

Die Suchzeit von drei Minuten für einen Ball beginnt, wenn der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) mit der Suche nach ihm beginnen. Spieler darf den Beginn der Suche nicht mit der Absicht verzögern, einen Vorteil zu erlangen, indem er anderen Personen erlaubt, in seinem Auftrag zu suchen.

Beispiel: Geht ein Spieler zu seinem Ball und Zuschauer suchen bereits nach dem Ball, darf der Spieler nicht absichtlich das Erreichen des Suchbereichs verzögern, um den Beginn der Suchzeit von drei Minuten hinauszuzögern. Unter solchen Umständen beginnt die Suchzeit, wenn der Spieler in der Lage gewesen wäre zu suchen, wenn er das Erreichen des Suchbereichs nicht absichtlich verzögert hätte.

Verloren/3 - Suchzeit läuft weiter, wenn der Spieler zurückgeht, um einen provisorischen Ball zu spielen

Hat ein Spieler die Suche nach seinem Ball begonnen und geht er zur Stelle des vorherigen Schlags zurück, um einen provisorischen Ball zu spielen, läuft die Suchzeit von drei Minuten weiter, unabhängig davon, ob irgendjemand die Suche nach dem Ball des Spielers fortsetzt.

Verloren/4 - Suchzeit bei der Suche nach zwei Bällen

Hat ein Spieler zwei Bälle gespielt (zum Beispiel den Ball im Spiel und einen provisorischen Ball) und sucht er nach beiden, hängt es davon ab, wie nahe die Bälle zusammen liegen, ob dem Spieler zwei getrennte Suchzeiten von drei Minuten zustehen.

Liegen die Bälle im selben Bereich, so das zur gleichen Zeit nach ihnen gesucht werden kann, hat der Spieler nur drei Minuten für die Suche nach beiden Bällen zur Verfügung. Liegen die Bälle jedoch in unterschiedlichen Bereichen (zum Beispiel auf gegenüberliegenden Seiten des Fairways), darf der Spieler drei Minuten nach jedem Ball suchen.

Aus

Ist der Bereich außerhalb der durch die Spielleitung definierten Platzgrenzen. Alle Bereiche innerhalb dieser Grenzen sind kein Aus.

Die Ausgrenze des Platzes erstreckt sich vom Boden sowohl nach oben als auch nach unten:

  • Das bedeutet, dass jeglicher Boden und alles andere (zum Beispiel jeglicher natürlicher oder künstlicher Gegenstand) innerhalb der Ausgrenzen nicht „Aus“ ist, gleich ob er sich auf, über oder unter der Erdoberfläche befindet.
  • Ist ein Gegenstand sowohl innerhalb als auch außerhalb der Ausgrenze (wie Stufen, die an einem Auszaun angebracht sind oder ein außerhalb verwurzelter Baum, mit Ästen, die auf den Platz ragen oder umgekehrt), ist nur der Teil des Gegenstands außerhalb der Grenze im „Aus“.

Die Ausgrenze sollte durch Gegenstände oder Linien definiert sein:

  • Ausmarkierungen: Wird Aus durch Pfähle oder einen Zaun bestimmt, ist die Ausgrenze durch die auf Bodenebene verlaufende Linie entlang der platzseitigen Punkte der Pfähle oder Zaunpfähle definiert (ohne schräg laufende Stützpfosten), und die Pfähle oder Zaunpfähle befinden sich im Aus. Wird Aus durch andere Gegenstände, zum Beispiel eine Mauer, bestimmt oder möchte die Spielleitung einen Auszaun anders behandeln, sollte die Spielleitung die Ausgrenze festlegen.
  • Linien: Wird Aus durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet, ist die Platzseite der Linie die Ausgrenze und die Linie selbst liegt im Aus. Wird eine Linie auf dem Boden zur Kennzeichnung der Ausgrenze verwendet,können Pfähle benutzt werden, um die Grenze anzuzeigen, aber sie haben keine andere Bedeutung.

Auspfähle oder Auslinien sollten weiß sein.

Provisorischer Ball

Ein anderer Ball, der gespielt wird, wenn der soeben vom Spieler gespielte Ball

  • im Aus sein kann oder
  • außerhalb einer Penalty Area verloren sein kann.

Ein provisorischer Ball ist nicht des Spielers Ball im Spiel, es sei denn, er wird nach Regel 18.3c zum Ball im Spiel.

Provisorischer Ball

Ein anderer Ball, der gespielt wird, wenn der soeben vom Spieler gespielte Ball

  • im Aus sein kann oder
  • außerhalb einer Penalty Area verloren sein kann.

Ein provisorischer Ball ist nicht des Spielers Ball im Spiel, es sei denn, er wird nach Regel 18.3c zum Ball im Spiel.

Provisorischer Ball

Ein anderer Ball, der gespielt wird, wenn der soeben vom Spieler gespielte Ball

  • im Aus sein kann oder
  • außerhalb einer Penalty Area verloren sein kann.

Ein provisorischer Ball ist nicht des Spielers Ball im Spiel, es sei denn, er wird nach Regel 18.3c zum Ball im Spiel.

Straf-

Die Vorwärtsbewegung des Schlägers um den Ball zu schlagen.

Aber ein Schlag wurde nicht ausgeführt, wenn der Spieler

  • während des Abschwungs entscheidet, den Ball nicht zu schlagen und dies durch absichtliches Anhalten des Schlägerkopfes vermeidet, bevor dieser den Ball erreicht oder, wenn er nicht in der Lage ist, anzuhalten, durch absichtliches Verfehlen des Balls.
  • versehentlich während eines Übungsschwungs oder in der Vorbereitung zum Schlag den Ball trifft.

Der Ausdruck „einen Ball spielen“ in den Regeln bedeutet dasselbe wie „einen Schlag ausführen“.

Das Ergebnis des Spielers für ein Loch oder eine Runde wird als eine Anzahl von „Schlägen“ oder „ausgeführten Schlägen“ beschrieben, das bedeutet sowohl alle Schläge als auch Strafschläge (siehe Regel 3.1c).

 

Schlag/1 - Feststellen, ob ein Schlag gemacht wurde

Beginnt ein Spieler den Abschwung mit einem Schläger in der Absicht, den Ball zu schlagen, zählt seine Handlung als Schlag, wenn

  • der Schlägerkopf von einem äußeren Einfluss abgelenkt oder aufgehalten wird (zum Beispiel dem Ast eines Baums), gleich ob der Ball getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, gleich ob der Ball mit dem Schaft getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, während der Schlägerkopf herabfällt und den Ball trifft.

In den folgenden Fällen zählen die Handlungen des Spielers nicht als ein Schlag:

  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler hält den Abschwung kurz vor dem Ball an, aber der Schlägerkopf fällt herab, trifft den Ball und bewegt ihn.
  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler vervollständigt den Abschwung mit dem Schaft, trifft aber den Ball nicht.
  • Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Bewegt der Spieler den Ball, indem er gegen einen tiefer gelegenen Teil des Astes anstelle des Balls schlägt, gilt Regel 9.4 (Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt).
Provisorischer Ball

Ein anderer Ball, der gespielt wird, wenn der soeben vom Spieler gespielte Ball

  • im Aus sein kann oder
  • außerhalb einer Penalty Area verloren sein kann.

Ein provisorischer Ball ist nicht des Spielers Ball im Spiel, es sei denn, er wird nach Regel 18.3c zum Ball im Spiel.

Provisorischer Ball

Ein anderer Ball, der gespielt wird, wenn der soeben vom Spieler gespielte Ball

  • im Aus sein kann oder
  • außerhalb einer Penalty Area verloren sein kann.

Ein provisorischer Ball ist nicht des Spielers Ball im Spiel, es sei denn, er wird nach Regel 18.3c zum Ball im Spiel.

Straf-

Die Vorwärtsbewegung des Schlägers um den Ball zu schlagen.

Aber ein Schlag wurde nicht ausgeführt, wenn der Spieler

  • während des Abschwungs entscheidet, den Ball nicht zu schlagen und dies durch absichtliches Anhalten des Schlägerkopfes vermeidet, bevor dieser den Ball erreicht oder, wenn er nicht in der Lage ist, anzuhalten, durch absichtliches Verfehlen des Balls.
  • versehentlich während eines Übungsschwungs oder in der Vorbereitung zum Schlag den Ball trifft.

Der Ausdruck „einen Ball spielen“ in den Regeln bedeutet dasselbe wie „einen Schlag ausführen“.

Das Ergebnis des Spielers für ein Loch oder eine Runde wird als eine Anzahl von „Schlägen“ oder „ausgeführten Schlägen“ beschrieben, das bedeutet sowohl alle Schläge als auch Strafschläge (siehe Regel 3.1c).

 

Schlag/1 - Feststellen, ob ein Schlag gemacht wurde

Beginnt ein Spieler den Abschwung mit einem Schläger in der Absicht, den Ball zu schlagen, zählt seine Handlung als Schlag, wenn

  • der Schlägerkopf von einem äußeren Einfluss abgelenkt oder aufgehalten wird (zum Beispiel dem Ast eines Baums), gleich ob der Ball getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, gleich ob der Ball mit dem Schaft getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, während der Schlägerkopf herabfällt und den Ball trifft.

In den folgenden Fällen zählen die Handlungen des Spielers nicht als ein Schlag:

  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler hält den Abschwung kurz vor dem Ball an, aber der Schlägerkopf fällt herab, trifft den Ball und bewegt ihn.
  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler vervollständigt den Abschwung mit dem Schaft, trifft aber den Ball nicht.
  • Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Bewegt der Spieler den Ball, indem er gegen einen tiefer gelegenen Teil des Astes anstelle des Balls schlägt, gilt Regel 9.4 (Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt).
Schlag und Distanz

Das Verfahren und die Strafe, wenn ein Spieler nach den Regeln 17, 18 oder 19 Erleichterung in Anspruch nimmt, indem er einen Ball von der Stelle des vorherigen Schlags spielt (siehe Regel 14.6).

Der Begriff Schlag und Distanzverlust bedeutet, dass der Spieler sowohl

  • einen Strafschlag erhält und
  • jeden Distanzvorteil zum Loch gegenüber der Stelle des vorherigen Schlags verliert.
Im Spiel

Status eines Balls, wenn dieser auf dem Platz liegt und zum Spielen eines Lochs verwendet wird.

  • Ein Ball ist zum ersten Mal an einem Loch im Spiel, sobald
    • der Spieler von innerhalb des Abschlags einen Schlag danach ausführt oder
    • im Lochspiel, sobald ein Spieler einen Schlag von außerhalb des Abschlags gemacht hat und der Gegner diesen Schlag nicht nach Regel 6.1b für ungültig erklärt.
  • Der Ball bleibt im Spiel, bis er eingelocht ist, ausgenommen er ist nicht mehr im Spiel (und somit ein falscher Ball),
    • wenn er vom Platz aufgenommen wird,
    • wenn er verloren ist (auch wenn er auf dem Platz zur Ruhe kommt)oder im Aus zur Ruhe kommt oder
    • wenn ein anderer Ball für ihn eingesetzt wurde, auch wenn dies nicht durch eine Regel erlaubt war.

Ein Ball, der nicht im Spiel ist, ist ein falscher Ball.

Der Spieler kann nicht mehr als einen Ball zur gleichen Zeit im Spiel haben (siehe Regel 6.3d für eingeschränkte Fälle, in denen ein Spieler zur gleichen Zeit auf einem Loch mehr als einen Ball im Spiel haben kann).

Beziehen sich die Regeln auf einen ruhenden Ball oder einen sich bewegenden Ball, ist damit ein Ball im Spiel gemeint.

Wurde ein Ballmarker hingelegt, um die Stelle eines Balls im Spiel zu markieren,

  • ist der nicht aufgenommene Ball noch im Spiel.
  • Ist ein Ball, der markiert, aufgenommen und zurückgelegt wurde, im Spiel, auch wenn der Ballmarker nicht entfernt wurde.
Provisorischer Ball

Ein anderer Ball, der gespielt wird, wenn der soeben vom Spieler gespielte Ball

  • im Aus sein kann oder
  • außerhalb einer Penalty Area verloren sein kann.

Ein provisorischer Ball ist nicht des Spielers Ball im Spiel, es sei denn, er wird nach Regel 18.3c zum Ball im Spiel.

Provisorischer Ball

Ein anderer Ball, der gespielt wird, wenn der soeben vom Spieler gespielte Ball

  • im Aus sein kann oder
  • außerhalb einer Penalty Area verloren sein kann.

Ein provisorischer Ball ist nicht des Spielers Ball im Spiel, es sei denn, er wird nach Regel 18.3c zum Ball im Spiel.

Loch

Das Loch auf dem Grün ist der Endpunkt des zu spielenden Lochs:

  • Das Loch muss einen Durchmesser von 108 mm (4,25 Inch) haben und mindestens 101,6 mm (4 Inch) tief sein.
  • Wird ein Einsatz verwendet, darf dessen äußerer Durchmesser 108 mm (4,25 Inches) nicht überschreiten. Der Einsatz muss mindestens 25,4 mm (1 Inch) unter die Grünoberfläche eingelassen sein, es sei denn, die Bodenbeschaffenheit macht einen kleineren Abstand zur Oberfläche erforderlich.

Das Wort „Loch“ (wenn es nicht kursiv als Definition verwendet wird) wird in den Regeln zur Bezeichnung des Teils des Platzes verwendet, der in Zusammenhang mit einem bestimmten Abschlag, Grün und Loch steht. Das Spielen eines Lochs beginnt auf dem Abschlag und endet, wenn der Ball auf dem Grün eingelocht wurde (oder wenn die Regeln anderweitig ein Loch als beendet ansehen).

 

Provisorischer Ball

Ein anderer Ball, der gespielt wird, wenn der soeben vom Spieler gespielte Ball

  • im Aus sein kann oder
  • außerhalb einer Penalty Area verloren sein kann.

Ein provisorischer Ball ist nicht des Spielers Ball im Spiel, es sei denn, er wird nach Regel 18.3c zum Ball im Spiel.

Provisorischer Ball

Ein anderer Ball, der gespielt wird, wenn der soeben vom Spieler gespielte Ball

  • im Aus sein kann oder
  • außerhalb einer Penalty Area verloren sein kann.

Ein provisorischer Ball ist nicht des Spielers Ball im Spiel, es sei denn, er wird nach Regel 18.3c zum Ball im Spiel.

Im Spiel

Status eines Balls, wenn dieser auf dem Platz liegt und zum Spielen eines Lochs verwendet wird.

  • Ein Ball ist zum ersten Mal an einem Loch im Spiel, sobald
    • der Spieler von innerhalb des Abschlags einen Schlag danach ausführt oder
    • im Lochspiel, sobald ein Spieler einen Schlag von außerhalb des Abschlags gemacht hat und der Gegner diesen Schlag nicht nach Regel 6.1b für ungültig erklärt.
  • Der Ball bleibt im Spiel, bis er eingelocht ist, ausgenommen er ist nicht mehr im Spiel (und somit ein falscher Ball),
    • wenn er vom Platz aufgenommen wird,
    • wenn er verloren ist (auch wenn er auf dem Platz zur Ruhe kommt)oder im Aus zur Ruhe kommt oder
    • wenn ein anderer Ball für ihn eingesetzt wurde, auch wenn dies nicht durch eine Regel erlaubt war.

Ein Ball, der nicht im Spiel ist, ist ein falscher Ball.

Der Spieler kann nicht mehr als einen Ball zur gleichen Zeit im Spiel haben (siehe Regel 6.3d für eingeschränkte Fälle, in denen ein Spieler zur gleichen Zeit auf einem Loch mehr als einen Ball im Spiel haben kann).

Beziehen sich die Regeln auf einen ruhenden Ball oder einen sich bewegenden Ball, ist damit ein Ball im Spiel gemeint.

Wurde ein Ballmarker hingelegt, um die Stelle eines Balls im Spiel zu markieren,

  • ist der nicht aufgenommene Ball noch im Spiel.
  • Ist ein Ball, der markiert, aufgenommen und zurückgelegt wurde, im Spiel, auch wenn der Ballmarker nicht entfernt wurde.
Falscher Ball

Jeder andere Ball, außer des Spielers:

  • Ball im Spiel (sei es der ursprüngliche Ball oder ein neu eingesetzter Ball),
  • provisorischer Ball (bevor er nach Regel 18.3c aufgegeben wird) oder
  • zweiten Ball im Zählspiel, gespielt nach den Regeln 14.7b oder 20.1c.

Beispiele für einen falschen Ball sind:

  • Eines anderen Spielers Ball im Spiel,
  • ein verirrter Ball,
  • der eigene Ball des Spielers, der Aus ist, verloren wurde oder aufgenommen wurde und noch nicht zurück ins Spiel gebracht wurde.

 

Falscher Ball/1 - Teil eines falschen Balls ist immer noch ein falscher Ball

Macht der Spieler einen Schlag nach einem Teil eines verirrten Balls, den er irrtümlich für seinen Ball im Spiel erhält, hat er einen Schlag nach einem falschen Ball gemacht und es gilt Regel 6.3c.

Provisorischer Ball

Ein anderer Ball, der gespielt wird, wenn der soeben vom Spieler gespielte Ball

  • im Aus sein kann oder
  • außerhalb einer Penalty Area verloren sein kann.

Ein provisorischer Ball ist nicht des Spielers Ball im Spiel, es sei denn, er wird nach Regel 18.3c zum Ball im Spiel.

Straf-

Die Vorwärtsbewegung des Schlägers um den Ball zu schlagen.

Aber ein Schlag wurde nicht ausgeführt, wenn der Spieler

  • während des Abschwungs entscheidet, den Ball nicht zu schlagen und dies durch absichtliches Anhalten des Schlägerkopfes vermeidet, bevor dieser den Ball erreicht oder, wenn er nicht in der Lage ist, anzuhalten, durch absichtliches Verfehlen des Balls.
  • versehentlich während eines Übungsschwungs oder in der Vorbereitung zum Schlag den Ball trifft.

Der Ausdruck „einen Ball spielen“ in den Regeln bedeutet dasselbe wie „einen Schlag ausführen“.

Das Ergebnis des Spielers für ein Loch oder eine Runde wird als eine Anzahl von „Schlägen“ oder „ausgeführten Schlägen“ beschrieben, das bedeutet sowohl alle Schläge als auch Strafschläge (siehe Regel 3.1c).

 

Schlag/1 - Feststellen, ob ein Schlag gemacht wurde

Beginnt ein Spieler den Abschwung mit einem Schläger in der Absicht, den Ball zu schlagen, zählt seine Handlung als Schlag, wenn

  • der Schlägerkopf von einem äußeren Einfluss abgelenkt oder aufgehalten wird (zum Beispiel dem Ast eines Baums), gleich ob der Ball getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, gleich ob der Ball mit dem Schaft getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, während der Schlägerkopf herabfällt und den Ball trifft.

In den folgenden Fällen zählen die Handlungen des Spielers nicht als ein Schlag:

  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler hält den Abschwung kurz vor dem Ball an, aber der Schlägerkopf fällt herab, trifft den Ball und bewegt ihn.
  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler vervollständigt den Abschwung mit dem Schaft, trifft aber den Ball nicht.
  • Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Bewegt der Spieler den Ball, indem er gegen einen tiefer gelegenen Teil des Astes anstelle des Balls schlägt, gilt Regel 9.4 (Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt).
Im Spiel

Status eines Balls, wenn dieser auf dem Platz liegt und zum Spielen eines Lochs verwendet wird.

  • Ein Ball ist zum ersten Mal an einem Loch im Spiel, sobald
    • der Spieler von innerhalb des Abschlags einen Schlag danach ausführt oder
    • im Lochspiel, sobald ein Spieler einen Schlag von außerhalb des Abschlags gemacht hat und der Gegner diesen Schlag nicht nach Regel 6.1b für ungültig erklärt.
  • Der Ball bleibt im Spiel, bis er eingelocht ist, ausgenommen er ist nicht mehr im Spiel (und somit ein falscher Ball),
    • wenn er vom Platz aufgenommen wird,
    • wenn er verloren ist (auch wenn er auf dem Platz zur Ruhe kommt)oder im Aus zur Ruhe kommt oder
    • wenn ein anderer Ball für ihn eingesetzt wurde, auch wenn dies nicht durch eine Regel erlaubt war.

Ein Ball, der nicht im Spiel ist, ist ein falscher Ball.

Der Spieler kann nicht mehr als einen Ball zur gleichen Zeit im Spiel haben (siehe Regel 6.3d für eingeschränkte Fälle, in denen ein Spieler zur gleichen Zeit auf einem Loch mehr als einen Ball im Spiel haben kann).

Beziehen sich die Regeln auf einen ruhenden Ball oder einen sich bewegenden Ball, ist damit ein Ball im Spiel gemeint.

Wurde ein Ballmarker hingelegt, um die Stelle eines Balls im Spiel zu markieren,

  • ist der nicht aufgenommene Ball noch im Spiel.
  • Ist ein Ball, der markiert, aufgenommen und zurückgelegt wurde, im Spiel, auch wenn der Ballmarker nicht entfernt wurde.
Platz

Der gesamte Bereich des Spiels innerhalb jeder durch die Spielleitung bestimmten Platzgrenzen:

  • Alle Bereiche innerhalb der Platzgrenzen sind Teil des Platzes.
  • Alle Bereiche außerhalb der Platzgrenzen sind Aus und nicht Teil des Platzes.
  • Die Platzgrenze erstreckt sich vom Boden aus sowohl nach oben wie nach unten.

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

Falscher Ball

Jeder andere Ball, außer des Spielers:

  • Ball im Spiel (sei es der ursprüngliche Ball oder ein neu eingesetzter Ball),
  • provisorischer Ball (bevor er nach Regel 18.3c aufgegeben wird) oder
  • zweiten Ball im Zählspiel, gespielt nach den Regeln 14.7b oder 20.1c.

Beispiele für einen falschen Ball sind:

  • Eines anderen Spielers Ball im Spiel,
  • ein verirrter Ball,
  • der eigene Ball des Spielers, der Aus ist, verloren wurde oder aufgenommen wurde und noch nicht zurück ins Spiel gebracht wurde.

 

Falscher Ball/1 - Teil eines falschen Balls ist immer noch ein falscher Ball

Macht der Spieler einen Schlag nach einem Teil eines verirrten Balls, den er irrtümlich für seinen Ball im Spiel erhält, hat er einen Schlag nach einem falschen Ball gemacht und es gilt Regel 6.3c.

Im Spiel

Status eines Balls, wenn dieser auf dem Platz liegt und zum Spielen eines Lochs verwendet wird.

  • Ein Ball ist zum ersten Mal an einem Loch im Spiel, sobald
    • der Spieler von innerhalb des Abschlags einen Schlag danach ausführt oder
    • im Lochspiel, sobald ein Spieler einen Schlag von außerhalb des Abschlags gemacht hat und der Gegner diesen Schlag nicht nach Regel 6.1b für ungültig erklärt.
  • Der Ball bleibt im Spiel, bis er eingelocht ist, ausgenommen er ist nicht mehr im Spiel (und somit ein falscher Ball),
    • wenn er vom Platz aufgenommen wird,
    • wenn er verloren ist (auch wenn er auf dem Platz zur Ruhe kommt)oder im Aus zur Ruhe kommt oder
    • wenn ein anderer Ball für ihn eingesetzt wurde, auch wenn dies nicht durch eine Regel erlaubt war.

Ein Ball, der nicht im Spiel ist, ist ein falscher Ball.

Der Spieler kann nicht mehr als einen Ball zur gleichen Zeit im Spiel haben (siehe Regel 6.3d für eingeschränkte Fälle, in denen ein Spieler zur gleichen Zeit auf einem Loch mehr als einen Ball im Spiel haben kann).

Beziehen sich die Regeln auf einen ruhenden Ball oder einen sich bewegenden Ball, ist damit ein Ball im Spiel gemeint.

Wurde ein Ballmarker hingelegt, um die Stelle eines Balls im Spiel zu markieren,

  • ist der nicht aufgenommene Ball noch im Spiel.
  • Ist ein Ball, der markiert, aufgenommen und zurückgelegt wurde, im Spiel, auch wenn der Ballmarker nicht entfernt wurde.
Platz

Der gesamte Bereich des Spiels innerhalb jeder durch die Spielleitung bestimmten Platzgrenzen:

  • Alle Bereiche innerhalb der Platzgrenzen sind Teil des Platzes.
  • Alle Bereiche außerhalb der Platzgrenzen sind Aus und nicht Teil des Platzes.
  • Die Platzgrenze erstreckt sich vom Boden aus sowohl nach oben wie nach unten.

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

Loch

Das Loch auf dem Grün ist der Endpunkt des zu spielenden Lochs:

  • Das Loch muss einen Durchmesser von 108 mm (4,25 Inch) haben und mindestens 101,6 mm (4 Inch) tief sein.
  • Wird ein Einsatz verwendet, darf dessen äußerer Durchmesser 108 mm (4,25 Inches) nicht überschreiten. Der Einsatz muss mindestens 25,4 mm (1 Inch) unter die Grünoberfläche eingelassen sein, es sei denn, die Bodenbeschaffenheit macht einen kleineren Abstand zur Oberfläche erforderlich.

Das Wort „Loch“ (wenn es nicht kursiv als Definition verwendet wird) wird in den Regeln zur Bezeichnung des Teils des Platzes verwendet, der in Zusammenhang mit einem bestimmten Abschlag, Grün und Loch steht. Das Spielen eines Lochs beginnt auf dem Abschlag und endet, wenn der Ball auf dem Grün eingelocht wurde (oder wenn die Regeln anderweitig ein Loch als beendet ansehen).

 

Falscher Ball

Jeder andere Ball, außer des Spielers:

  • Ball im Spiel (sei es der ursprüngliche Ball oder ein neu eingesetzter Ball),
  • provisorischer Ball (bevor er nach Regel 18.3c aufgegeben wird) oder
  • zweiten Ball im Zählspiel, gespielt nach den Regeln 14.7b oder 20.1c.

Beispiele für einen falschen Ball sind:

  • Eines anderen Spielers Ball im Spiel,
  • ein verirrter Ball,
  • der eigene Ball des Spielers, der Aus ist, verloren wurde oder aufgenommen wurde und noch nicht zurück ins Spiel gebracht wurde.

 

Falscher Ball/1 - Teil eines falschen Balls ist immer noch ein falscher Ball

Macht der Spieler einen Schlag nach einem Teil eines verirrten Balls, den er irrtümlich für seinen Ball im Spiel erhält, hat er einen Schlag nach einem falschen Ball gemacht und es gilt Regel 6.3c.

Provisorischer Ball

Ein anderer Ball, der gespielt wird, wenn der soeben vom Spieler gespielte Ball

  • im Aus sein kann oder
  • außerhalb einer Penalty Area verloren sein kann.

Ein provisorischer Ball ist nicht des Spielers Ball im Spiel, es sei denn, er wird nach Regel 18.3c zum Ball im Spiel.

Platz

Der gesamte Bereich des Spiels innerhalb jeder durch die Spielleitung bestimmten Platzgrenzen:

  • Alle Bereiche innerhalb der Platzgrenzen sind Teil des Platzes.
  • Alle Bereiche außerhalb der Platzgrenzen sind Aus und nicht Teil des Platzes.
  • Die Platzgrenze erstreckt sich vom Boden aus sowohl nach oben wie nach unten.

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

Provisorischer Ball

Ein anderer Ball, der gespielt wird, wenn der soeben vom Spieler gespielte Ball

  • im Aus sein kann oder
  • außerhalb einer Penalty Area verloren sein kann.

Ein provisorischer Ball ist nicht des Spielers Ball im Spiel, es sei denn, er wird nach Regel 18.3c zum Ball im Spiel.

Im Spiel

Status eines Balls, wenn dieser auf dem Platz liegt und zum Spielen eines Lochs verwendet wird.

  • Ein Ball ist zum ersten Mal an einem Loch im Spiel, sobald
    • der Spieler von innerhalb des Abschlags einen Schlag danach ausführt oder
    • im Lochspiel, sobald ein Spieler einen Schlag von außerhalb des Abschlags gemacht hat und der Gegner diesen Schlag nicht nach Regel 6.1b für ungültig erklärt.
  • Der Ball bleibt im Spiel, bis er eingelocht ist, ausgenommen er ist nicht mehr im Spiel (und somit ein falscher Ball),
    • wenn er vom Platz aufgenommen wird,
    • wenn er verloren ist (auch wenn er auf dem Platz zur Ruhe kommt)oder im Aus zur Ruhe kommt oder
    • wenn ein anderer Ball für ihn eingesetzt wurde, auch wenn dies nicht durch eine Regel erlaubt war.

Ein Ball, der nicht im Spiel ist, ist ein falscher Ball.

Der Spieler kann nicht mehr als einen Ball zur gleichen Zeit im Spiel haben (siehe Regel 6.3d für eingeschränkte Fälle, in denen ein Spieler zur gleichen Zeit auf einem Loch mehr als einen Ball im Spiel haben kann).

Beziehen sich die Regeln auf einen ruhenden Ball oder einen sich bewegenden Ball, ist damit ein Ball im Spiel gemeint.

Wurde ein Ballmarker hingelegt, um die Stelle eines Balls im Spiel zu markieren,

  • ist der nicht aufgenommene Ball noch im Spiel.
  • Ist ein Ball, der markiert, aufgenommen und zurückgelegt wurde, im Spiel, auch wenn der Ballmarker nicht entfernt wurde.
Platz

Der gesamte Bereich des Spiels innerhalb jeder durch die Spielleitung bestimmten Platzgrenzen:

  • Alle Bereiche innerhalb der Platzgrenzen sind Teil des Platzes.
  • Alle Bereiche außerhalb der Platzgrenzen sind Aus und nicht Teil des Platzes.
  • Die Platzgrenze erstreckt sich vom Boden aus sowohl nach oben wie nach unten.

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

Provisorischer Ball

Ein anderer Ball, der gespielt wird, wenn der soeben vom Spieler gespielte Ball

  • im Aus sein kann oder
  • außerhalb einer Penalty Area verloren sein kann.

Ein provisorischer Ball ist nicht des Spielers Ball im Spiel, es sei denn, er wird nach Regel 18.3c zum Ball im Spiel.

Im Spiel

Status eines Balls, wenn dieser auf dem Platz liegt und zum Spielen eines Lochs verwendet wird.

  • Ein Ball ist zum ersten Mal an einem Loch im Spiel, sobald
    • der Spieler von innerhalb des Abschlags einen Schlag danach ausführt oder
    • im Lochspiel, sobald ein Spieler einen Schlag von außerhalb des Abschlags gemacht hat und der Gegner diesen Schlag nicht nach Regel 6.1b für ungültig erklärt.
  • Der Ball bleibt im Spiel, bis er eingelocht ist, ausgenommen er ist nicht mehr im Spiel (und somit ein falscher Ball),
    • wenn er vom Platz aufgenommen wird,
    • wenn er verloren ist (auch wenn er auf dem Platz zur Ruhe kommt)oder im Aus zur Ruhe kommt oder
    • wenn ein anderer Ball für ihn eingesetzt wurde, auch wenn dies nicht durch eine Regel erlaubt war.

Ein Ball, der nicht im Spiel ist, ist ein falscher Ball.

Der Spieler kann nicht mehr als einen Ball zur gleichen Zeit im Spiel haben (siehe Regel 6.3d für eingeschränkte Fälle, in denen ein Spieler zur gleichen Zeit auf einem Loch mehr als einen Ball im Spiel haben kann).

Beziehen sich die Regeln auf einen ruhenden Ball oder einen sich bewegenden Ball, ist damit ein Ball im Spiel gemeint.

Wurde ein Ballmarker hingelegt, um die Stelle eines Balls im Spiel zu markieren,

  • ist der nicht aufgenommene Ball noch im Spiel.
  • Ist ein Ball, der markiert, aufgenommen und zurückgelegt wurde, im Spiel, auch wenn der Ballmarker nicht entfernt wurde.
Verloren

Ein Ball gilt als verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird, nachdem der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) die Suche nach ihm begonnen haben.

Beginnt die Suche und wird dann vorübergehend unterbrochen (zum Beispiel, weil der Spieler wegen einer Spielunterbrechung die Suche einstellt oder weil er zur Seite geht, während ein anderer Spieler spielt oder weil er versehentlich einen falscher Ball identifiziert hat),

  • zählt die zwischen der Unterbrechung und der Wiederaufnahme der Suche verstrichene Zeit nicht und
  • zählt die Zeit vor der Unterbrechung und nach Wiederaufnahme der Suche zur insgesamt erlaubten Suchzeit von drei Minuten.

 

Verloren/1 - Ball kann nicht als „verloren“ erklärt werden

Ein Spieler darf seinen Ball nicht durch Erklärung als „verloren“ bezeichnen. Ein Ball ist nur verloren, wenn er innerhalb von drei Minuten nicht gefunden wurde, nachdem der Spieler, sein Caddie oder Partner die Suche nach ihm begonnen hat.

Beispiel: Ein Spieler sucht zwei Minuten nach seinem Ball, erklärt in für „verloren“ und geht zurück, um einen anderen Ball zu spielen. Bevor der Spieler einen anderen Ball ins Spiel bringt, wird der ursprüngliche Ball innerhalb der Suchzeit von drei Minuten gefunden. Da der Spieler seinen Ball nicht als „verloren“ erklären kann, bleibt der ursprüngliche Ball im Spiel.

Verloren/2 - Spieler darf den Beginn der Suche nicht verzögern, um sich einen Vorteil zu verschaffen

Die Suchzeit von drei Minuten für einen Ball beginnt, wenn der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) mit der Suche nach ihm beginnen. Spieler darf den Beginn der Suche nicht mit der Absicht verzögern, einen Vorteil zu erlangen, indem er anderen Personen erlaubt, in seinem Auftrag zu suchen.

Beispiel: Geht ein Spieler zu seinem Ball und Zuschauer suchen bereits nach dem Ball, darf der Spieler nicht absichtlich das Erreichen des Suchbereichs verzögern, um den Beginn der Suchzeit von drei Minuten hinauszuzögern. Unter solchen Umständen beginnt die Suchzeit, wenn der Spieler in der Lage gewesen wäre zu suchen, wenn er das Erreichen des Suchbereichs nicht absichtlich verzögert hätte.

Verloren/3 - Suchzeit läuft weiter, wenn der Spieler zurückgeht, um einen provisorischen Ball zu spielen

Hat ein Spieler die Suche nach seinem Ball begonnen und geht er zur Stelle des vorherigen Schlags zurück, um einen provisorischen Ball zu spielen, läuft die Suchzeit von drei Minuten weiter, unabhängig davon, ob irgendjemand die Suche nach dem Ball des Spielers fortsetzt.

Verloren/4 - Suchzeit bei der Suche nach zwei Bällen

Hat ein Spieler zwei Bälle gespielt (zum Beispiel den Ball im Spiel und einen provisorischen Ball) und sucht er nach beiden, hängt es davon ab, wie nahe die Bälle zusammen liegen, ob dem Spieler zwei getrennte Suchzeiten von drei Minuten zustehen.

Liegen die Bälle im selben Bereich, so das zur gleichen Zeit nach ihnen gesucht werden kann, hat der Spieler nur drei Minuten für die Suche nach beiden Bällen zur Verfügung. Liegen die Bälle jedoch in unterschiedlichen Bereichen (zum Beispiel auf gegenüberliegenden Seiten des Fairways), darf der Spieler drei Minuten nach jedem Ball suchen.

Bekannt oder so gut wie sicher

Der Maßstab für die Entscheidung, was mit dem Ball eines Spielers passierte - zum Beispiel ob der Ball in einer Penalty Area zur Ruhe kam, sich bewegte oder wodurch die Bewegung verursacht wurde.

Bekannt oder so gut wie sicher bedeutet, dass es mehr als nur möglich oder wahrscheinlich ist. Es bedeutet entweder:

  • Es gibt einen schlüssigen Beweis, dass der fragliche Vorgang mit dem Ball des Spielers geschehen ist, zum Beispiel wenn der Spieler oder andere Zeugen dies gesehen haben.
  • Trotz eines sehr kleinen Zweifels deuten alle angemessen verfügbaren Informationen darauf hin, dass der fragliche Vorgang mit mindestens 95 Prozent Wahrscheinlichkeit stattgefunden hat.

„Alle angemessen verfügbaren Informationen“ schließt alle Informationen ein, die der Spieler kennt und alle anderen Informationen, die er mit angemessenem Aufwand und ohne unangemessene Verzögerung bekommen kann.

 

Bekannt oder so gut wie sicher/1 - Anwendung des Prinzips „Bekannt oder so gut wie sicher“, wenn der Ball sich bewegt

Ist nicht „bekannt“, was die Bewegung des Balls verursachte, müssen alle angemessen verfügbaren Informationen berücksichtigt werden und die Beweise müssen bewertet werden, um zu bestimmen, ob es „so gut wie sicher“ ist, dass der Spieler, Gegner oder ein äußerer Einfluss die Bewegung des Balls verursachte.

Abhängig von den Umständen kann „angemessen verfügbare Information“ einschließen, ist aber nicht beschränkt auf:

  • Die Auswirkung aller in der Nähe des Balls vorgenommenen Handlungen (zum Beispiel das Bewegen von losen hinderlichen Naturstoffen, Übungsschwünge, Schläger aufsetzen und Einnahme des Stands),
  • die zwischen diesen Handlungen und der Bewegung des Balls verstrichene Zeit,
  • die Lage des Balls, bevor er sich bewegte (zum Beispiel auf dem Fairway, oben auf längerem Gras, auf einer Bodenunebenheit oder auf dem Grün),
  • der Zustand des Bodens in der Nähe des Balls (zum Beispiel das Ausmaß des Gefälles oder das Vorhandensein von Bodenunebenheiten, usw.), und
  • Windgeschwindigkeit und -richtung, Regen und andere Wetterbedingungen.

Bekannt oder so gut wie sicher/2 - „So gut wie sicher“ ist unerheblich, wenn es erst nach Ablauf der Suchzeit von 3 Minuten bekannt wird

Die Feststellung, ob etwas bekannt oder so gut wie sicher ist, basiert auf den dem Spieler zum Ablauf der Suchzeit von drei Minuten bekannten Tatsachen.

Beispiele, wann spätere Feststellungen eines Spielers keine Rolle spielen, schließen ein:

  • Der Abschlag eines Spielers kommt in einem Bereich mit hohem Rough und einem großen Tierloch zur Ruhe. Nach einer Suche von drei Minuten wird festgestellt, dass es nicht bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der Ball in dem Tierloch liegt. Während der Spieler zum Abschlag zurückgeht, wird der Ball in dem Tierloch gefunden.
  • Obwohl der Spieler noch keinen anderen Ball ins Spiel gebracht hat, muss er Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust für einen verlorenen Ball in Anspruch nehmen (Regel 18.2b - Verfahren, wenn der Ball verloren oder im Aus ist), da es zum Ende der Suchzeit nicht bekannt oder so gut wie sicher war, dass der Ball in dem Tierloch lag.
  • Ein Spieler kann seinen Ball nicht finden und nimmt an, dass dieser von einem Zuschauer (äußerer Einfluss) aufgenommen wurde. Es liegen jedoch nicht genügend Beweise vor, um dessen sicher zu sein. Nach Ablauf der Suchzeit von drei Minuten stellt sich heraus, dass ein Zuschauer den Ball des Spielers hat.

Der Spieler muss Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust für einen verlorenen Ball in Anspruch nehmen (Regel 18.2b), da das Bewegen durch den äußeren Einfluss erst nach Ende der Suchzeit bekannt wurde.

Bekannt oder so gut wie sicher/3 - Spieler weiß nicht, dass sein Ball von einem anderen Spieler gespielt wurde

Es muss bekannt oder so gut wie sicher sein, dass der Ball eines Spielers von einem anderen Spieler als falscher Ball gespielt wurde, um diesen als bewegt zu behandeln.

Beispiel: Im Zählspiel schlagen Spieler A und Spieler B ihre Abschläge ungefähr in den gleichen Bereich. Spieler A findet einen Ball und spielt ihn. Spieler B geht vor, um nach seinem Ball zu suchen und kann ihn nicht finden. Nach drei Minuten geht Spieler B zum Abschlag zurück, um einen anderen Ball zu spielen. Auf dem Weg dorthin findet Spieler B den Ball von Spieler A und stellt fest, dass Spieler A irrtümlich seinen Ball gespielt hat.

Spieler A zieht sich die Grundstrafe für das Spielen eines falschen Balls zu und muss dann seinen eigenen Ball spielen (Regel 6.3c). Der Ball von Spieler A war nicht verloren, obwohl beide Spieler für mehr als 3 Minuten gesucht haben, da Spieler A nicht nach seinem Ball gesucht hatte; die Suche galt dem Ball von Spieler B. Für den Ball von Spieler B gilt, dass der ursprüngliche Ball von Spieler B verloren war und er einen anderen Ball mit der Strafe von Schlag und Distanzverlust ins Spiel bringen muss (Regel 18.2b) da es nach Ende der Suchzeit von drei Minuten nicht bekannt oder so gut wie sicher war, dass der Ball von einem anderen Spieler gespielt wurde.

Platz

Der gesamte Bereich des Spiels innerhalb jeder durch die Spielleitung bestimmten Platzgrenzen:

  • Alle Bereiche innerhalb der Platzgrenzen sind Teil des Platzes.
  • Alle Bereiche außerhalb der Platzgrenzen sind Aus und nicht Teil des Platzes.
  • Die Platzgrenze erstreckt sich vom Boden aus sowohl nach oben wie nach unten.

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

Äußerer Einfluss

Alle Personen oder Dinge, die beeinflussen können, was mit einem Ball, der Ausrüstung eines Spielers oder mit dem Platz geschieht:

  • Jede Person (einschließlich eines anderes Spielers), ausgenommen der Spieler, sein Caddie oder des Spielers Partner oder Gegner oder einer ihrer Caddies,
  • jedes Tier und
  • jeder natürliche oder künstliche Gegenstand oder Sonstiges (einschließlich eines anderen Balls in Bewegung ), ausgenommen Naturkräfte.

 

Äußerer Einfluss/1 - Status von Luft und Wasser, wenn diese künstlich bewegt werden

Obwohl Wind und Wasser Naturkräfte und keine äußeren Einflüsse sind, sind künstlich bewegte Luft und Wasser äußere Einflüsse.

Beispiele schließen ein:

  • Wurde ein auf dem Grün liegender Ball nicht aufgenommen und zurückgelegt und wird er durch Luft von einem Gebläse in der Nähe des Grüns bewegt, muss der Ball zurückgelegt werden (Regel 9.6 und Regel 14.2).
  • Wurde ein Ball in Ruhe durch Wasser aus einem Beregnungsanlage bewegt, muss der Ball zurückgelegt werden (Regel 9.6 und Regel 14.2).
Bewegt

Ein Ball gilt als bewegt, wenn ein ruhender Ball seine ursprüngliche Lage verlässt und an einer anderen Stelle zur Ruhe kommt und dies mit bloßem Auge sichtbar ist (unabhängig davon, ob dies jemand sieht).

Dies trifft zu, gleich ob der Ball sich nach oben, unten oder seitlich aus seiner ursprünglichen Lage bewegt.

Schwingt ein ruhender Ball hin und her (auch als „oszillieren“ bezeichnet) und bleibt er in seiner ursprüngliche Lage liegen oder kehrt dorthin zurück, hat er sich nicht bewegt.

 

Bewegt/1 - Wann ein Ball sich bewegt hat, der auf einem Gegenstand ruht

Um zu entscheiden, ob ein Ball zurückgelegt werden muss oder ob ein Spieler sich eine Strafe zuzieht, gilt ein Ball nur dann als bewegt, wenn er sich im Verhältnis zu einem bestimmten Teil eines größeren Umstands oder Gegenstands bewegt, auf dem er ruht, es sei denn, der ganze Gegenstand, auf dem der Ball ruht, hat sich im Verhältnis zum Boden bewegt.

Ein Beispiel, wann ein Ball sich nicht bewegt hat, schließt ein:

  • Ein Ball ruht in der Astgabel eines Baums und der Ast bewegt sich, aber die Stelle des Balls im Ast verändert sich nicht.

Beispiele, wann ein Ball sich bewegt hat, schließen ein:

  • Ein Ball ruht in einem Kunststoffbecher und der Becher selbst bewegt sich im Verhältnis zum Boden, weil er vom Wind fortgeblasen wird.
  • Ein Ball ruht in oder auf einem geparkten Fahrzeug, das sich dann zu bewegen beginnt.

Bewegt/2 - Videobeweis zeigt, dass ein Ball in Ruhe seine Position geändert hat, jedoch in einem Ausmaß, dass mit bloßem Auge nicht zu erkennen war

Beim Bestimmen, ob ein Ball in Ruhe sich bewegt hat, muss der Spieler diese Entscheidung aufgrund aller ihm zu dieser Zeit angemessen verfügbaren Informationen treffen, damit er bestimmen kann, ob der Ball nach den Regeln zurückgelegt werden muss. Hat der Ball des Spielers seine ursprüngliche Lage verlassen und kommt er an einer zu dieser Zeit mit dem bloßen Auge nicht sichtbaren anderen Stelle zur Ruhe, ist die Beurteilung eines Spielers schlüssig, dass der Ball sich nicht bewegt hat, auch wenn diese Beurteilung sich später durch den Einsatz fortgeschrittener Technologie als falsch herausstellt.

Stellt die Spielleitung auf Grundlage aller ihr verfügbaren Beweise andererseits fest, dass der Ball seine Lage in einem Ausmaß verändert hat, das zu dieser Zeit mit dem bloßen Auge wahrscheinlich zu erkennen war, gilt der Ball als bewegt, auch wenn niemand tatsächlich gesehen hat, dass er sich bewegte.

Bewegliches Hemmnis

Ein Hemmnis, das ohne übermäßigen Aufwand und ohne das Hemmnis oder den Platz zu beschädigen, bewegt werden kann.

Erfüllt ein Teil eines unbeweglichen Hemmnisses oder eines Bestandteils des Platzes (wie ein Tor, eine Tür oder ein Teil eines befestigten Kabels) diese beiden Bedingungen, wird dieser Teil als bewegliches Hemmnis behandelt.

Aber: Dies trifft nicht auf den beweglichen Teil eines unbeweglichen Hemmnisses oder Bestandteil des Platzes zu, der nicht bewegt werden darf (zum Beispiel ein loser Stein einer Steinmauer).

Selbst wenn ein Hemmnis beweglich ist, darf die Spielleitung dieses zu einem unbeweglichen Hemmnis erklären.

 

Bewegliches Hemmnis/1 - Aufgegebener Ball ist ein bewegliches Hemmnis

Ein aufgegebener Ball ist ein bewegliches Hemmnis.

Platz

Der gesamte Bereich des Spiels innerhalb jeder durch die Spielleitung bestimmten Platzgrenzen:

  • Alle Bereiche innerhalb der Platzgrenzen sind Teil des Platzes.
  • Alle Bereiche außerhalb der Platzgrenzen sind Aus und nicht Teil des Platzes.
  • Die Platzgrenze erstreckt sich vom Boden aus sowohl nach oben wie nach unten.

Diese fünf definierten Bereiche bilden den Platz:

Ungewöhnliche Platzbedingungen

Jeder der vier definierten Umstände:

  • Tierloch,
  • Boden in Ausbesserung,
  • unbewegliches Hemmnis oder
  • zeitweiliges Wasser
Neu eingesetzter Ball

Ersetzt eines Spielers Ball im Spiel, den er gerade benutzt, um ein Loch zu spielen durch einen anderen Ball, der zum Ball im Spiel werden soll.

Der Spieler hat einen anderen Ball neu eingesetzt, wenn er diesen Ball anstelle seines ursprünglichen Balls auf eine Weise ins Spiel bringt (siehe Regel 14.4), gleich ob der ursprüngliche Ball

  • im Spiel war oder
  • nicht mehr im Spiel war, da er vom Platz aufgenommen wurde oder verloren oder im Aus war.

Ein neu eingesetzter Ball ist des Spielers Ball im Spiel, auch wenn

  • er auf falsche Weise oder an einem falschen Ort zurückgelegt, gedroppt oder hingelegt wurde oder
  • der Spieler den ursprünglichen Ball nach den Regeln hätte zurücklegen müssen, anstatt einen anderen Ball neu einzusetzen.
Provisorischer Ball

Ein anderer Ball, der gespielt wird, wenn der soeben vom Spieler gespielte Ball

  • im Aus sein kann oder
  • außerhalb einer Penalty Area verloren sein kann.

Ein provisorischer Ball ist nicht des Spielers Ball im Spiel, es sei denn, er wird nach Regel 18.3c zum Ball im Spiel.

Schlag und Distanz

Das Verfahren und die Strafe, wenn ein Spieler nach den Regeln 17, 18 oder 19 Erleichterung in Anspruch nimmt, indem er einen Ball von der Stelle des vorherigen Schlags spielt (siehe Regel 14.6).

Der Begriff Schlag und Distanzverlust bedeutet, dass der Spieler sowohl

  • einen Strafschlag erhält und
  • jeden Distanzvorteil zum Loch gegenüber der Stelle des vorherigen Schlags verliert.
Im Spiel

Status eines Balls, wenn dieser auf dem Platz liegt und zum Spielen eines Lochs verwendet wird.

  • Ein Ball ist zum ersten Mal an einem Loch im Spiel, sobald
    • der Spieler von innerhalb des Abschlags einen Schlag danach ausführt oder
    • im Lochspiel, sobald ein Spieler einen Schlag von außerhalb des Abschlags gemacht hat und der Gegner diesen Schlag nicht nach Regel 6.1b für ungültig erklärt.
  • Der Ball bleibt im Spiel, bis er eingelocht ist, ausgenommen er ist nicht mehr im Spiel (und somit ein falscher Ball),
    • wenn er vom Platz aufgenommen wird,
    • wenn er verloren ist (auch wenn er auf dem Platz zur Ruhe kommt)oder im Aus zur Ruhe kommt oder
    • wenn ein anderer Ball für ihn eingesetzt wurde, auch wenn dies nicht durch eine Regel erlaubt war.

Ein Ball, der nicht im Spiel ist, ist ein falscher Ball.

Der Spieler kann nicht mehr als einen Ball zur gleichen Zeit im Spiel haben (siehe Regel 6.3d für eingeschränkte Fälle, in denen ein Spieler zur gleichen Zeit auf einem Loch mehr als einen Ball im Spiel haben kann).

Beziehen sich die Regeln auf einen ruhenden Ball oder einen sich bewegenden Ball, ist damit ein Ball im Spiel gemeint.

Wurde ein Ballmarker hingelegt, um die Stelle eines Balls im Spiel zu markieren,

  • ist der nicht aufgenommene Ball noch im Spiel.
  • Ist ein Ball, der markiert, aufgenommen und zurückgelegt wurde, im Spiel, auch wenn der Ballmarker nicht entfernt wurde.
Provisorischer Ball

Ein anderer Ball, der gespielt wird, wenn der soeben vom Spieler gespielte Ball

  • im Aus sein kann oder
  • außerhalb einer Penalty Area verloren sein kann.

Ein provisorischer Ball ist nicht des Spielers Ball im Spiel, es sei denn, er wird nach Regel 18.3c zum Ball im Spiel.

Im Spiel

Status eines Balls, wenn dieser auf dem Platz liegt und zum Spielen eines Lochs verwendet wird.

  • Ein Ball ist zum ersten Mal an einem Loch im Spiel, sobald
    • der Spieler von innerhalb des Abschlags einen Schlag danach ausführt oder
    • im Lochspiel, sobald ein Spieler einen Schlag von außerhalb des Abschlags gemacht hat und der Gegner diesen Schlag nicht nach Regel 6.1b für ungültig erklärt.
  • Der Ball bleibt im Spiel, bis er eingelocht ist, ausgenommen er ist nicht mehr im Spiel (und somit ein falscher Ball),
    • wenn er vom Platz aufgenommen wird,
    • wenn er verloren ist (auch wenn er auf dem Platz zur Ruhe kommt)oder im Aus zur Ruhe kommt oder
    • wenn ein anderer Ball für ihn eingesetzt wurde, auch wenn dies nicht durch eine Regel erlaubt war.

Ein Ball, der nicht im Spiel ist, ist ein falscher Ball.

Der Spieler kann nicht mehr als einen Ball zur gleichen Zeit im Spiel haben (siehe Regel 6.3d für eingeschränkte Fälle, in denen ein Spieler zur gleichen Zeit auf einem Loch mehr als einen Ball im Spiel haben kann).

Beziehen sich die Regeln auf einen ruhenden Ball oder einen sich bewegenden Ball, ist damit ein Ball im Spiel gemeint.

Wurde ein Ballmarker hingelegt, um die Stelle eines Balls im Spiel zu markieren,

  • ist der nicht aufgenommene Ball noch im Spiel.
  • Ist ein Ball, der markiert, aufgenommen und zurückgelegt wurde, im Spiel, auch wenn der Ballmarker nicht entfernt wurde.
Provisorischer Ball

Ein anderer Ball, der gespielt wird, wenn der soeben vom Spieler gespielte Ball

  • im Aus sein kann oder
  • außerhalb einer Penalty Area verloren sein kann.

Ein provisorischer Ball ist nicht des Spielers Ball im Spiel, es sei denn, er wird nach Regel 18.3c zum Ball im Spiel.

Falscher Ball

Jeder andere Ball, außer des Spielers:

  • Ball im Spiel (sei es der ursprüngliche Ball oder ein neu eingesetzter Ball),
  • provisorischer Ball (bevor er nach Regel 18.3c aufgegeben wird) oder
  • zweiten Ball im Zählspiel, gespielt nach den Regeln 14.7b oder 20.1c.

Beispiele für einen falschen Ball sind:

  • Eines anderen Spielers Ball im Spiel,
  • ein verirrter Ball,
  • der eigene Ball des Spielers, der Aus ist, verloren wurde oder aufgenommen wurde und noch nicht zurück ins Spiel gebracht wurde.

 

Falscher Ball/1 - Teil eines falschen Balls ist immer noch ein falscher Ball

Macht der Spieler einen Schlag nach einem Teil eines verirrten Balls, den er irrtümlich für seinen Ball im Spiel erhält, hat er einen Schlag nach einem falschen Ball gemacht und es gilt Regel 6.3c.

Straf-

Die Vorwärtsbewegung des Schlägers um den Ball zu schlagen.

Aber ein Schlag wurde nicht ausgeführt, wenn der Spieler

  • während des Abschwungs entscheidet, den Ball nicht zu schlagen und dies durch absichtliches Anhalten des Schlägerkopfes vermeidet, bevor dieser den Ball erreicht oder, wenn er nicht in der Lage ist, anzuhalten, durch absichtliches Verfehlen des Balls.
  • versehentlich während eines Übungsschwungs oder in der Vorbereitung zum Schlag den Ball trifft.

Der Ausdruck „einen Ball spielen“ in den Regeln bedeutet dasselbe wie „einen Schlag ausführen“.

Das Ergebnis des Spielers für ein Loch oder eine Runde wird als eine Anzahl von „Schlägen“ oder „ausgeführten Schlägen“ beschrieben, das bedeutet sowohl alle Schläge als auch Strafschläge (siehe Regel 3.1c).

 

Schlag/1 - Feststellen, ob ein Schlag gemacht wurde

Beginnt ein Spieler den Abschwung mit einem Schläger in der Absicht, den Ball zu schlagen, zählt seine Handlung als Schlag, wenn

  • der Schlägerkopf von einem äußeren Einfluss abgelenkt oder aufgehalten wird (zum Beispiel dem Ast eines Baums), gleich ob der Ball getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, gleich ob der Ball mit dem Schaft getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, während der Schlägerkopf herabfällt und den Ball trifft.

In den folgenden Fällen zählen die Handlungen des Spielers nicht als ein Schlag:

  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler hält den Abschwung kurz vor dem Ball an, aber der Schlägerkopf fällt herab, trifft den Ball und bewegt ihn.
  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler vervollständigt den Abschwung mit dem Schaft, trifft aber den Ball nicht.
  • Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Bewegt der Spieler den Ball, indem er gegen einen tiefer gelegenen Teil des Astes anstelle des Balls schlägt, gilt Regel 9.4 (Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt).
Provisorischer Ball

Ein anderer Ball, der gespielt wird, wenn der soeben vom Spieler gespielte Ball

  • im Aus sein kann oder
  • außerhalb einer Penalty Area verloren sein kann.

Ein provisorischer Ball ist nicht des Spielers Ball im Spiel, es sei denn, er wird nach Regel 18.3c zum Ball im Spiel.

Straf-

Die Vorwärtsbewegung des Schlägers um den Ball zu schlagen.

Aber ein Schlag wurde nicht ausgeführt, wenn der Spieler

  • während des Abschwungs entscheidet, den Ball nicht zu schlagen und dies durch absichtliches Anhalten des Schlägerkopfes vermeidet, bevor dieser den Ball erreicht oder, wenn er nicht in der Lage ist, anzuhalten, durch absichtliches Verfehlen des Balls.
  • versehentlich während eines Übungsschwungs oder in der Vorbereitung zum Schlag den Ball trifft.

Der Ausdruck „einen Ball spielen“ in den Regeln bedeutet dasselbe wie „einen Schlag ausführen“.

Das Ergebnis des Spielers für ein Loch oder eine Runde wird als eine Anzahl von „Schlägen“ oder „ausgeführten Schlägen“ beschrieben, das bedeutet sowohl alle Schläge als auch Strafschläge (siehe Regel 3.1c).

 

Schlag/1 - Feststellen, ob ein Schlag gemacht wurde

Beginnt ein Spieler den Abschwung mit einem Schläger in der Absicht, den Ball zu schlagen, zählt seine Handlung als Schlag, wenn

  • der Schlägerkopf von einem äußeren Einfluss abgelenkt oder aufgehalten wird (zum Beispiel dem Ast eines Baums), gleich ob der Ball getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, gleich ob der Ball mit dem Schaft getroffen wird oder nicht.
  • der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, während der Schlägerkopf herabfällt und den Ball trifft.

In den folgenden Fällen zählen die Handlungen des Spielers nicht als ein Schlag:

  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler hält den Abschwung kurz vor dem Ball an, aber der Schlägerkopf fällt herab, trifft den Ball und bewegt ihn.
  • Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler vervollständigt den Abschwung mit dem Schaft, trifft aber den Ball nicht.
  • Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Ein Ball liegt außerhalb der Reichweite des Schlägers auf dem Ast eines Baums. Bewegt der Spieler den Ball, indem er gegen einen tiefer gelegenen Teil des Astes anstelle des Balls schlägt, gilt Regel 9.4 (Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt).
Falscher Ort

Jede andere Stelle auf dem Platz als diejenige, an der der Spieler seinen Ball nach den Regeln spielen muss oder darf.

Beispiele für das Spielen von einem falschen Ort sind:

  • Spielen eines aufgenommenen oder bewegten Balls, ohne ihn zurückzulegen oder nachdem er an einer falschen Stelle zurückgelegt wurde, wenn eine Regel es verlangt, den aufgenommenen oder bewegten Ball an dessen ursprünglichen Stelle zurückzulegen.
  • Spielen eines gedroppten Balls von außerhalb des vorgeschriebenen Erleichterungsbereichs.
  • Erleichterung nach einer falschen Regel in Anspruch nehmen, sodass der Ball an einem Ort gedroppt und gespielt wird, der nach den Regeln nicht zulässig ist.
  • Spielen eines Balls aus einer Spielverbotszone oder wenn eine Spielverbotszone den beabsichtigten Schwung oder Stand des Spielers beeinträchtigt.

Spielen von außerhalb des Abschlags zu Beginn eines Lochs oder beim Versuch diesen Fehler zu beheben, ist kein Spielen vom falschen Ort (siehe Regel 6.1b).

Grundstrafe

Im Lochspiel Lochverlust, im Zählspiel zwei Strafschläge.